🍿 Berlin-Charlottenburg stellt das Popcorn bereit: Vom 16. bis 19. April 2026 wird der ehrwürdige Zoo Palast wieder zum Schauplatz für alles, was das Mainstream-Kino normalerweise schaudernd aussperrt. Die Fantasy Filmfest Nights laden zur viertägigen Achterbahnfahrt durch die Abgründe des internationalen Genre-Kinos – und das Programm 2026 hat es gewaltig in sich.
Ein Frühlingserwachen der düsteren Art
Seit 2005 sind die „Nights“ der kleine, aber extrem schlagkräftige Ableger des großen Fantasy Filmfests im Herbst. Die Formel ist simpel wie genial: Rund 17 Filme, vier Tage, eine ikonische Location. Wer hier im Sessel versinkt, sieht oft die Kultfilme von morgen. Man erinnere sich nur an Meilensteine wie Talk To Me oder A Quiet Place 2, die hier ihre ersten Spuren hinterließen.
In diesem Jahr spannt das Festival den Bogen so weit wie nie zuvor: Von ultrabrutalem Body-Horror bis hin zu elegischen Sci-Fi-Epen und provokanten Gesellschaftssatiren.
🎞️ Das Programm-Kaleidoskop: Alle Highlights im Zoo Palast
Vier Tage, 17 Filme und jede Menge Wahnsinn. Damit ihr im Dschungel der Genres nicht den Kopf verliert (bevor es der Hauptdarsteller tut), hier die kompakte Übersicht aller Filme für den Berlin-Termin.
🔝 Die Headliner & Must-Sees
| Film | Das erwartet euch |
|---|---|
| Obsession | Eröffnungsfilm: „Du sollst mich lieben“ – Be careful what you wish for. |
| Desert Warrior | Episches Abenteuer mit Ben Kingsley & Anthony Mackie. Kaiserlicher Sadismus in der Wüste. |
| Rosebush Pruning | Dekadenz mit Dornen. Hochglanz-Satire mit Pamela Anderson & Elle Fanning. |
| Good Boy | „Wir wollen nur dein Bestes“ – Erziehungsmaßnahmen und Terror der Extraklasse. |
😱 Horror, Gore & Mystery: Die Nischen-Perlen
- Appofeniacs: Deepfake-Videos mit tödlichen Folgen. Ein blutiger Kommentar zu KI und Paranoia.
- Saccharine: Die wohl krasseste Diät der Filmgeschichte – mit menschlicher Asche als Zutat.
- Whistle: Die aztekische Totenpfeife. Wer sie bläst, stirbt. Ein klassisches, blutiges Slasher-Fest.
- Nightborn: Finsterer Wald-Horror aus Finnland. Märchenhaft, knorrig und blutig.
- Mag Mag: J-Horror ohne Handbremse. Japanischer Geister-Grusel auf Steroiden.
- Mārama: Blutiger Gothic-Horror, der tief in der neuseeländischen Kolonialgeschichte wurzelt.
- Veins: Französischer Body-Horror. „Zurück zur Natur“ bekommt hier eine völlig neue Bedeutung.
😵 Bizarr & Absurrd
- Mum, I’m Alien Pregnant: Der Name ist Programm. Intergalaktischer Body-Horror mit maximalem Schleimfaktor.
- Silence: Stilvoller Vampir-Wahnsinn von Eduardo Casanova.
- Kinki: Urban Legends & Mystery – J-Horror in seiner intensivsten Form.
⚠️ Special: Regie-Enfant-Terrible Eduardo Casanova ist mit drei Kurzfilmen als Vorfilme vertreten: Eat My Shit, I’m Sorry, My Love und You’ll Never Throw Me Out.
📅 Der Berlin-Check: Alle Fakten auf einen Blick
| Kategorie | Details |
|---|---|
| Zeitraum | 16.04. – 19.04.2026 |
| Location | Zoo Palast Berlin (Hardenbergstraße 29A) |
| Anzahl Filme | ca. 17 Premieren |
| Tickets | 12,00 € bis 14,00 € pro Vorstellung |
| Einlass | FSK 18 (Ausweispflicht!) |
🎟️ Ticket-Info & Ausgabe
Die Festivalpässe werden ab ca. einer Stunde vor dem Eröffnungsfilm am Counter im Zoo Palast ausgegeben. Einzeltickets gibt es direkt über das Online-Booking des Kinos. Achtung: Reservierungen für Passinhaber gelten in Berlin immer für den jeweils ersten Termin eines Films (falls Doppelscreenings stattfinden).
💡 Dennis’ Insider-Tipp: Strategie für den Zoo Palast
„Leute, hört auf mich: Der Zoo Palast ist die ‚Grande Dame‘ der Berliner Kinos, aber bei den Nights herrscht hier Ausnahmezustand.
Erstens: Die Festivalpässe sind (wie immer) bereits ausverkauft. Das heißt für euch: Jagd auf die Einzeltickets! Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Zweitens: Achtet auf die Sprachfassungen. Viele Filme laufen in der Originalversion (OV), oft mit englischen Untertiteln (OmeU). Wer kein Englisch kann, sollte vorher genau in den Plan schauen. Drittens – ganz wichtig: Das Festival ist strikt FSK 18. Der Zoo Palast kontrolliert im Rahmen des Jugendschutzes am Counter sehr genau. Packt den Ausweis ein, sonst endet euer Festival-Trip im Foyer, bevor der erste Schrei über die Leinwand geht!“









