Vom 1. bis 31. Mai 2026 feiert artspring berlin sein Jubiläum mit Ausstellungen, Filmfestival, Lesungen, Radio, offenen Ateliers und Kunst an vielen Orten in Prenzlauer Berg, Weißensee und Pankow
Ein Kunstfestival wird zehn – und Pankow feiert mit. artspring berlin geht 2026 in seine Jubiläumsausgabe und macht den Mai einmal mehr zum Kunstmonat im Berliner Nordosten. Unter dem Titel „kein Ruder war nicht dran“ blickt das Festival nicht nur zurück auf zehn Jahre künstlerische Arbeit, offene Ateliers und ungewöhnliche Ausstellungsorte, sondern vor allem nach vorn: auf neue Ufer, neue Räume, neue Begegnungen und die Frage, wie Kunst in einer Stadt sichtbar bleiben kann, die sich ständig verändert.
Vom 1. bis 31. Mai 2026 verwandelt artspring berlin die Ortsteile Prenzlauer Berg, Weißensee und Pankow in ein weit verzweigtes Festivalgebiet. Ausstellungen, Filmabende, Lesungen, Radiobeiträge, Performances, Workshops, Konzerte, Kunstspaziergänge und offene Ateliers zeigen, wie vielfältig die Kunstszene im Bezirk arbeitet. Den festlichen Auftakt gibt es bereits am 30. April ab 18 Uhr im Milchhof an der Schwedter Straße – einem Ort, der 2026 ebenfalls Grund zum Feiern hat: Der Milchhof wird 35 Jahre alt.
Im Zentrum steht einmal mehr die direkte Begegnung mit Kunst dort, wo sie entsteht. Rund 300 Ateliers öffnen am letzten Maiwochenende ihre Türen und laden zum Blick hinter die Kulissen ein. Damit wird artspring berlin wieder zu einer der spannendsten Möglichkeiten, die künstlerische Landschaft im Berliner Nordosten nicht nur in Ausstellungen, sondern in den Arbeitsräumen selbst zu erleben.
Kurz zusammengefasst
artspring berlin 2026 feiert seinen 10. Geburtstag mit einem Festivalmonat in Prenzlauer Berg, Weißensee und Pankow. Unter dem Titel „kein Ruder war nicht dran“ gibt es vom 1. bis 31. Mai 2026 Ausstellungen, Filmfestival, Lesungen, artspring Radio, Kunstspaziergänge, Workshops, Konzerte und offene Ateliers. Das Eröffnungsfest findet am 30. April ab 18 Uhr im Milchhof statt. Das große Finale bilden die offenen Ateliers am 30. und 31. Mai, bei denen rund 300 Ateliers im Bezirk ihre Türen öffnen.
10 Jahre artspring berlin: Ein Festival, das Kunst sichtbar macht
artspring berlin ist in den vergangenen zehn Jahren zu einem festen Bestandteil der Berliner Kunst- und Kulturlandschaft geworden. Das Festival wurde aus dem Bezirk heraus entwickelt und ist bis heute eng mit den Kunstschaffenden in Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee verbunden.
Die Idee ist ebenso einfach wie stark: Kunst soll nicht nur in klassischen Galerien oder Museen sichtbar werden, sondern dort, wo sie entsteht und wo sie in den Alltag der Stadt eingreift. In Ateliers, Projekträumen, Hinterhöfen, Kinos, Ausstellungsorten, öffentlichen Räumen, Bibliotheken, Ladenflächen, Gärten und temporären Orten. artspring berlin macht den Stadtbezirk zur Galerie – aber nicht als glatt kuratiertes Schaufenster, sondern als lebendiges Geflecht aus künstlerischen Positionen, Orten und Begegnungen.
Zum zehnten Geburtstag geht es deshalb nicht nur um Rückblick und Jubiläumsstimmung. Es geht auch um die Frage, wie Kunst im Stadtraum weiter bestehen kann, wenn Arbeitsräume knapper werden, Mieten steigen und kulturelle Orte immer wieder neu behauptet werden müssen.
„kein Ruder war nicht dran“: Ein Titel zwischen Aufbruch, Improvisation und Ausdauer
Der Festivaltext „kein Ruder war nicht dran“ klingt zunächst spielerisch, fast wie ein Satz, über den man stolpert. Genau darin liegt seine Kraft. Die Zeile verweist auf ein altes Volkslied und öffnet ein Bild: Man fährt los, ohne perfektes Werkzeug, ohne sichere Route, aber mit Optimismus, Gemeinschaft und der Bereitschaft, weiterzumachen.
Für artspring berlin passt dieses Motiv erstaunlich gut. Ein Festival dieser Größe entsteht nicht aus einer perfekten Blaupause. Es lebt von Improvisation, Ausdauer, geteilten Entscheidungen und dem Mut, jedes Jahr neu anzusetzen. Manche Projekte wachsen über ihren ursprünglichen Rahmen hinaus. Andere treiben bewusst ab, öffnen neue Räume oder verschieben Perspektiven. Wieder andere brauchen Gegensteuerung, Konzentration und eine klare Richtung.
Genau daraus entsteht die thematische Klammer der Jubiläumsausgabe: Ausufern, Abdriften, Gegensteuern – drei Bewegungen, die nicht nur künstlerisch, sondern auch stadtgesellschaftlich gelesen werden können. artspring berlin zeigt Kunst als Prozess, als Suchbewegung und als gemeinsame Arbeit an Sichtbarkeit.
Eröffnung im Milchhof: Zwei Jubiläen an einem Abend
Der Festivalauftakt fand am Donnerstag, 30. April 2026 im Milchhof statt. Der Ort ist bewusst gewählt, denn neben dem zehnten Geburtstag von artspring berlin feiert auch der Milchhof ein Jubiläum: Das traditionsreiche Atelierhaus an der Schwedter Straße wird 35 Jahre alt.
Der Milchhof ist seit Jahrzehnten eine wichtige Adresse für bildende Kunst in Berlin. Mit seinem Ausstellungspavillon, den Ateliers und dem Trägerverein bildet er eine feste Größe zwischen Pankow und Mitte. Für artspring berlin ist der Ort ebenfalls zentral, denn der Milchhof ist eng mit der Entstehung und Organisation des Festivals verbunden.
Zur Eröffnung werden beide Jubiläen zusammengeführt: artspring berlin startet in seinen Festivalmonat, der Milchhof blickt auf seine Geschichte als Atelierstandort zurück, und im Pavillon eröffnet eine Ausstellung mit Arbeiten der Künstlergemeinschaft Milchhof e.V. Dazu kommen Redebeiträge, Musik und ein festlicher Auftakt für einen Monat voller Kunst im Bezirk.
Offene Ateliers: Das Herzstück von artspring berlin
Das große Finale des Festivalmonats sind die offenen Ateliers am 30. und 31. Mai 2026. Rund 300 Ateliers in Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee öffnen an diesem Wochenende ihre Türen. Für Besucher ist das die vielleicht unmittelbarste Form, Kunst zu erleben: nicht fertig gerahmt im White Cube, sondern dort, wo sie entsteht.
Man kann Malerei, Zeichnung, Fotografie, Druckgrafik, Skulptur, Installation, Medienkunst, Konzeptkunst und viele weitere Arbeitsweisen entdecken. Noch spannender ist aber oft das Gespräch. Wer ein Atelier betritt, sieht nicht nur Werke, sondern auch Arbeitsprozesse, Materialien, Skizzen, Werkzeuge, Bücher, Fundstücke und Spuren des täglichen künstlerischen Arbeitens.
Gerade darin liegt der besondere Wert dieses Wochenendes. Die offenen Ateliers zeigen, wie reich die Kunstlandschaft im Bezirk ist – und wie sehr sie von konkreten Räumen abhängt. Ateliers sind keine Luxusorte, sondern Arbeitsorte. Sie sind Voraussetzung dafür, dass Kunst entstehen kann.
Offene Ateliers: Samstag, 30. Mai, und Sonntag, 31. Mai 2026
Ort: Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee
Umfang: rund 300 geöffnete Ateliers
Warum Arbeitsräume für Kunst so wichtig sind
artspring berlin war von Anfang an mehr als ein reines Festivalprogramm. Das Projekt macht sichtbar, wie eng Kunstproduktion mit Stadtentwicklung verbunden ist. Gerade in Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee gibt es zahlreiche Atelierhäuser, freie Ateliers, Werkstätten, Atelierwohnungen und Arbeitsräume an ungewöhnlichen Orten. Viele davon prägen den Bezirk seit Jahren.
Gleichzeitig stehen viele dieser Räume unter Druck. Steigende Gewerbemieten, unsichere Mietverhältnisse, auslaufende Verträge und Veränderungen in Förderstrukturen betreffen auch die Kunstszene. Wenn Ateliers verschwinden, verliert ein Stadtteil nicht nur einzelne Arbeitsorte, sondern auch künstlerische Vielfalt, Nachbarschaft, Öffentlichkeit und kulturelles Gedächtnis.
Die offenen Ateliers sind deshalb nicht nur ein schönes Festivalformat. Sie sind auch ein Statement: Wer Kunst sehen möchte, sollte auch die Räume sehen, in denen sie entsteht. Und wer eine lebendige Stadt will, muss diese Räume erhalten.
Ausstellungen im Festivalmonat: Pankow wird zur Galerie
Neben den offenen Ateliers bietet artspring berlin 2026 ein umfangreiches Ausstellungsprogramm. Mehrere kuratierte Projekte greifen das Jubiläumsthema auf und verteilen sich über unterschiedliche Orte im Bezirk.
„kein Ruder war nicht dran“ in der Rathaus-Galerie Pankow
Die Ausstellung in der Rathaus-Galerie Pankow trägt den Titel der Jubiläumsausgabe und begleitet das Festival über einen langen Zeitraum. Sie läuft vom 30. April bis 30. September 2026 und bringt das artspring-Thema in einen zentralen öffentlichen Ort des Bezirks.
Ort: Rathaus-Galerie Pankow, Breite Straße 24a–26, 13187 Berlin
Zeitraum: 30. April bis 30. September 2026
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 13 bis 19 Uhr
„Abdriften“ im Pop-up Store Pankow
Mit „Abdriften“ beginnt im Mai ein Ausstellungsformat im Pop-up Store des Rathaus-Centers Pankow. Der Titel lässt Raum für Bewegung, Verschiebung, Loslassen und Perspektivwechsel. Genau diese Offenheit passt zum Jubiläumsmotiv von artspring berlin.
Vernissage: 5. Mai 2026, ab 18 Uhr
Ausstellung: bis 19. Mai 2026
Ort: Pop-up Store, Rathaus-Center Pankow, 1. OG, Breite Straße 20, 13187 Berlin
„Das verbindende Element“ in der Park-Klinik Weißensee
In der Magistrale der Park-Klinik Weißensee zeigt artspring berlin Arbeiten aus Zeichnung, Malerei, Druckgrafik, Collage und Fotografie. Schon der Titel „Das verbindende Element“ verweist auf das, was das Festival im Kern ausmacht: Kunst als Möglichkeit, Orte, Menschen und Perspektiven miteinander in Beziehung zu setzen.
Eröffnung: 7. Mai 2026, 16 Uhr
Ausstellung: bis 1. September 2026
Ort: Magistrale der Park-Klinik Weißensee
Kunstspaziergang durch die Bornholmer Gärten
Am 9. Mai 2026 startet ein Kunstspaziergang durch die Bornholmer Gärten. Der Rundgang verbindet Natur, Nachbarschaft und künstlerische Positionen und führt an einen Ort, der nicht auf den ersten Blick als klassischer Ausstellungsraum erscheint. Genau solche Formate gehören zu den Stärken von artspring berlin: Kunst bewegt sich in den Stadtraum und verändert den Blick auf vertraute Orte.
Eröffnung und geführte Touren: Samstag, 9. Mai 2026, 12 Uhr
Treffpunkt: Vereinshaus & Gartenlokal „Tante Klara“, Bornholm II Esplanade 26B, 13187 Berlin
Ausstellungsdauer: 9. Mai bis Mitte Juni 2026
„Ausufern“ im Verwalterhaus
Im Verwalterhaus an der Prenzlauer Allee wird unter dem Titel „Ausufern“ ein weiterer Teil des Festivalthemas aufgegriffen. Ausufern kann Wachstum bedeuten, Überschreitung, Übermaß, Entfaltung oder bewusste Grenzverschiebung. Als Ausstellungsort passt das Verwalterhaus gut zu einem Festival, das künstlerische Praxis nicht auf einen einzigen Raum beschränkt.
Vernissage: Sonntag, 17. Mai 2026, ab 14 Uhr
Ausstellung: bis 7. Juni 2026
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr
Ort: Verwalterhaus, Prenzlauer Allee 1, 10405 Berlin
„Gegensteuern“ im Pop-up Store Pankow
Nach „Abdriften“ folgt im Pop-up Store die Ausstellung „Gegensteuern“. Der Titel bringt eine andere Bewegung ins Spiel: Eingreifen, Richtung ändern, Haltung zeigen. Im Kontext von artspring berlin lässt sich das auch als künstlerische und kulturpolitische Geste lesen – nicht alles treiben lassen, sondern Räume, Themen und Sichtbarkeit aktiv gestalten.
Vernissage: 26. Mai 2026, ab 18 Uhr
Ausstellung: bis 12. Juni 2026
Ort: Pop-up Store, Rathaus-Center Pankow, 1. OG, Breite Straße 20, 13187 Berlin
Filmfestival: „Auf zu neuen Ufern!“ in der Brotfabrik
Das artspring Filmfestival gehört seit Jahren zu den wichtigen Formaten des Monats. 2026 steht es unter dem Motto „Auf zu neuen Ufern!“ und findet im Kino in der Brotfabrik statt.
An drei Abenden werden künstlerische Film- und Videopositionen gezeigt und anschließend im Gespräch vertieft. Dadurch wird das Kino nicht nur zum Vorführort, sondern zum Diskussionsraum. Wer sich für bewegte Bilder, experimentelle Arbeiten, Videokunst und künstlerische Perspektiven auf das Festivalthema interessiert, sollte sich die Termine vormerken.
Termine: 11., 12. und 13. Mai 2026
Beginn: jeweils ab 18 Uhr
Ort: Kino in der Brotfabrik, Caligariplatz 1, 13086 Berlin
Mit: Live-Talks im Anschluss
artspring Lesungen: Literatur im Verwalterhaus
Auch Literatur ist Teil des Festivalmonats. Das kuratierte Lesungsprogramm bringt aktuelle Texte von internationalen und lokalen Autoren in den Bezirk. Ergänzt wird es durch eine offene Lesebühne.
Die Lesungen finden im Verwalterhaus statt und bieten eine schöne Ergänzung zum bildkünstlerischen Schwerpunkt des Festivals. Gerade diese Verbindung macht artspring berlin interessant: Es geht nicht nur um Ausstellungen, sondern um Kunstformen, die sich gegenseitig berühren – Bild, Text, Klang, Film, Performance und Gespräch.
Lesung I: 17. Mai 2026, 16 Uhr
Lesung II: 21. Mai 2026, 19 Uhr
Offene Lesebühne: 28. Mai 2026, 19 Uhr
Ort: Verwalterhaus, Prenzlauer Allee 1, 10405 Berlin
artspring Radio: Klang, Performance, Literatur und Diskurs
Während des Festivalmonats sendet auch artspring Radio wieder. Das Format begleitet das Festival mit Beiträgen aus Klangkunst, Performance, Literatur, Gespräch und Diskurs. Gerade für ein Festival, das so viele Orte und Veranstaltungen umfasst, ist das Radio eine spannende Erweiterung: Es macht artspring berlin auch hörbar.
Das Radioprogramm funktioniert wie ein zusätzlicher Festivalraum. Wer nicht überall vor Ort sein kann, bekommt über Klang, Stimmen und Gespräche einen anderen Zugang zum Geschehen. Gleichzeitig passt das Format gut zu einem Festival, das Räume immer wieder neu definiert: Bühne kann ein Atelier sein, ein Kino, ein Garten, ein Pop-up Store – oder eben ein Radiostream.
Festivalzeitung und digitaler Kalender: Orientierung durch den Kunstmonat
Bei einem Festival mit so vielen Orten, Ausstellungen und Veranstaltungen ist Orientierung wichtig. Die artspring Festivalzeitung begleitet den Monat mit einem kompakten Überblick, redaktionellen Beiträgen und einem großen Stadtplan. Sie ist unter anderem am Milchhof und in größeren Atelierhäusern erhältlich.
Zusätzlich hilft der digitale Veranstaltungskalender dabei, den Monat zu planen. Veranstaltungen lassen sich online durchsuchen und filtern – praktisch für alle, die gezielt nach Ausstellungen, Lesungen, Film, offenen Ateliers oder Veranstaltungen in bestimmten Ortsteilen suchen.
Für Besucher bedeutet das: Man kann artspring berlin spontan erleben oder sich eine persönliche Route zusammenstellen. Gerade für das Wochenende der offenen Ateliers ist eine kleine Planung sinnvoll, weil die Auswahl groß ist.
Kunst entdecken, erleben und kaufen
artspring berlin ist nicht nur ein Festival zum Anschauen. Es ist auch eine Gelegenheit, Kunst direkt kennenzulernen und zu erwerben. Besonders bei den offenen Ateliers entsteht ein direkter Kontakt zwischen Besuchern und Kunstschaffenden.
Das ist ein anderer Zugang als in Galerien oder auf Kunstmessen. Man sieht Arbeiten im Zusammenhang, kann Fragen stellen, Materialien entdecken und erfährt oft mehr über Entstehung, Idee und Arbeitsweise. Auch preislich ist die Bandbreite groß: Von Druckgrafik, kleinen Arbeiten und Auflagen bis hin zu Unikaten kann vieles direkt aus dem Atelier gekauft werden.
Für Sammler, Einsteiger und Neugierige ist das eine schöne Gelegenheit, Kunst aus dem eigenen Stadtbezirk zu entdecken – nicht anonym, sondern mit Geschichte und Gespräch.
Für wen lohnt sich artspring berlin 2026?
artspring berlin lohnt sich für alle, die Kunst nicht nur im Museum erleben wollen. Wer gerne Ateliers besucht, neue Orte entdeckt, Kunstschaffende persönlich trifft oder den Berliner Nordosten besser kennenlernen möchte, findet im Mai ein dichtes Programm.
Das Festival ist aber auch für Menschen interessant, die keinen klassischen Kunsthintergrund haben. Gerade die offenen Ateliers, Spaziergänge, Filmabende und Lesungen bieten niedrige Schwellen. Man kann einfach anfangen: eine Ausstellung besuchen, einen Kunstspaziergang mitmachen, ins Kino gehen oder am letzten Maiwochenende zwei, drei Ateliers in der Nähe anschauen.
So entsteht ein Kunstmonat, der sich nicht abgrenzt, sondern einlädt.
💡 Dennis’ Insider Tipp
Mein Tipp: artspring berlin nicht wie eine einzelne Ausstellung betrachten, sondern wie eine Entdeckungsreise durch Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee. Der Monat ist voll, aber man muss nicht alles schaffen. Viel spannender ist es, sich eine persönliche Route zu bauen.
Ich würde mit einer der Ausstellungen starten – zum Beispiel im Rathaus Pankow, im Pop-up Store oder im Verwalterhaus – und mir dann für das letzte Maiwochenende gezielt einige offene Ateliers aussuchen. Gerade dort wird artspring am stärksten: Man steht nicht nur vor fertigen Arbeiten, sondern sieht den Ort, an dem sie entstehen.
Und wer den Berliner Kunstbetrieb sonst eher aus Galerien kennt, sollte unbedingt die Ateliers besuchen. Dieser direkte Blick hinter die Kulissen zeigt oft mehr über eine Stadt als jede Hochglanz-Eröffnung.
Warum artspring berlin 2026 wichtig ist
Die Jubiläumsausgabe von artspring berlin ist mehr als ein Geburtstagsprogramm. Sie zeigt, wie sehr Kunst auf Räume, Netzwerke und Öffentlichkeit angewiesen ist. In einer Stadt, in der Arbeitsräume knapper werden und kulturelle Orte immer wieder unter Druck geraten, ist Sichtbarkeit nicht selbstverständlich.
artspring berlin macht diese Sichtbarkeit möglich. Das Festival zeigt, was im Bezirk entsteht, wer dort arbeitet und warum es wichtig ist, künstlerische Räume zu erhalten. Dabei wirkt es nicht schwer oder belehrend, sondern offen, vielfältig und nah an der Stadt.
Genau das macht den zehnten Geburtstag so relevant: artspring berlin feiert nicht nur sich selbst, sondern auch die Kunstorte, Ateliers und Menschen, die den Bezirk prägen.
Fazit: Pankow wird im Mai wieder zur Galerie
Mit „kein Ruder war nicht dran“ feiert artspring berlin 2026 seinen zehnten Geburtstag – und lädt zu einem Festivalmonat ein, der Rückblick, Aufbruch und Gegenwart miteinander verbindet. Vom Eröffnungsfest im Milchhof über Ausstellungen, Filmfestival, Lesungen, Radio und Kunstspaziergänge bis zu den offenen Ateliers zeigt artspring berlin, wie lebendig Kunst in Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee ist.
Der Mai wird damit erneut zu einer Einladung: rausgehen, Orte entdecken, Ateliers besuchen, Kunst erleben und den Stadtbezirk mit anderen Augen sehen.
📌 Faktenbox: artspring berlin 2026
Festival: artspring berlin 2026
Titel: kein Ruder war nicht dran
Anlass: 10 Jahre artspring berlin
Festivaldauer: 1. bis 31. Mai 2026
Eröffnungsfest: 30. April 2026, ab 18 Uhr
Ort der Eröffnung: Milchhof, Schwedter Straße 232, 10435 Berlin
Weiteres Jubiläum: 35 Jahre Milchhof
Festivalgebiet: Pankow, Prenzlauer Berg, Weißensee
Formate: Ausstellungen, offene Ateliers, Filmfestival, Lesungen, Radio, Kunstspaziergänge, Workshops, Konzerte, Performances
Offene Ateliers: 30. und 31. Mai 2026
Umfang: rund 300 Ateliers
Informationen: www.artspring.berlin
Veranstalter: artspring berlin Projektbüro
Festivalplanung und Leitung: Jan Gottschalk, Judith Kuhlmann
FAQ zu artspring berlin 2026
Wann findet artspring berlin 2026 statt?
artspring berlin 2026 findet vom 1. bis 31. Mai 2026 in Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee statt. Das Eröffnungsfest ist bereits am 30. April 2026 im Milchhof.
Was ist das Thema von artspring berlin 2026?
Die Jubiläumsausgabe steht unter dem Titel „kein Ruder war nicht dran“. Das Thema spielt mit Bildern von Aufbruch, Improvisation, Ausufern, Abdriften und Gegensteuern.
Was wird bei artspring berlin gefeiert?
artspring berlin feiert 2026 seinen 10. Geburtstag. Zusätzlich wird der Milchhof an der Schwedter Straße 35 Jahre alt.
Wo findet die Eröffnung statt?
Das Eröffnungsfest findet am 30. April 2026 ab 18 Uhr im Milchhof, Schwedter Straße 232, 10435 Berlin, statt.
Was sind die offenen Ateliers?
Am 30. und 31. Mai 2026 öffnen rund 300 Ateliers in Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee ihre Türen. Besucher können Kunst dort erleben, wo sie entsteht.
Welche Programmpunkte gibt es?
Zum Festival gehören Ausstellungen, offene Ateliers, das artspring Filmfestival, Lesungen, artspring Radio, Kunstspaziergänge, Workshops, Konzerte, Performances und Veranstaltungen in Ateliers und Projekträumen.
Wo findet das Filmfestival statt?
Das artspring Filmfestival findet am 11., 12. und 13. Mai 2026 im Kino in der Brotfabrik statt.
Ist artspring berlin auch für Kunst-Einsteiger geeignet?
Ja. Besonders die offenen Ateliers, Kunstspaziergänge, Lesungen und Filmabende bieten einen guten Einstieg, weil Besucher direkt mit Orten, Werken und Kunstschaffenden in Kontakt kommen können.








