Kriminalgericht Moabit öffnet am Samstag seine Türen
Normalerweise kommt man ins Kriminalgericht Moabit vor allem dann, wenn man beruflich oder wegen eines konkreten Verfahrens dort zu tun hat. Am Samstag, 10. Oktober 2026, ist das anders: Von 10:00 bis 16:00 Uhr öffnet der große Gerichtskomplex in der Turmstraße seine Türen und ermöglicht ungewöhnlich tiefe Einblicke hinter die Kulissen der Berliner Strafjustiz.
Besucher können Sitzungssäle und Arbeitsbereiche erkunden, an Hausführungen teilnehmen, nachgestellte Gerichtsverhandlungen erleben oder sich Vorführungen der Justizwachtmeister ansehen. Hinzu kommen Vorträge zu Kriminaltechnik, Rechtsmedizin, Strafrecht und Justizgeschichte. Auch für Kinder gibt es ein eigenes Programm.
Update vom 8. Oktober 2026, 23:30 Uhr: Das vollständige Programm mit Uhrzeiten und Sälen steht fest. Einlass ist bereits ab 9:30 Uhr, letzter Einlass um 15:00 Uhr. Ein amtlicher Lichtbildausweis ist erforderlich. Wer an einer Führung oder einer nachgestellten Hauptverhandlung teilnehmen möchte, erhält die dafür notwendigen Karten beziehungsweise Anmeldungen am Veranstaltungstag in der Haupthalle.
⚡ Kurz zusammengefasst
Der Tag der offenen Tür im Kriminalgericht Moabit 2026 findet am Samstag von 10:00 bis 16:00 Uhr in der Turmstraße 91 statt. Der Eintritt ist kostenlos. Besonders interessant sind die Hausführungen durch das 120 Jahre alte Gerichtsgebäude, fünf verschiedene nachgestellte Hauptverhandlungen, Vorführungen der Justizwachtmeister sowie Einblicke in Vorführzellen, Gerichtssäle und Arbeitsbereiche.
Für Kinder ab sechs Jahren gibt es eigene Hausführungen; zusätzlich werden kindgerechte Gerichtsverhandlungen angeboten. Ein amtlicher Lichtbildausweis muss mitgebracht werden. Wegen der Sicherheitskontrollen sollten große Taschen möglichst zu Hause bleiben.
Was Besucher im Kriminalgericht Moabit sehen können
Der Tag der offenen Tür beschränkt sich nicht auf die Eingangshalle. Mehrere Gerichtssäle, Geschäftsstellen und weitere Bereiche des großen Justizkomplexes werden für Besucher geöffnet. Dort kann man mit Mitarbeitern aus unterschiedlichen Bereichen der Berliner Strafjustiz ins Gespräch kommen.
Zu sehen sind unter anderem offene Gerichtssäle und Geschäftsstellen in den Sälen 700, 739 und 817 sowie weitere Räume. Auch zwei Ermittlungsrichterzimmer werden geöffnet. Dort geben Haftrichter Einblicke in ihre Arbeit.
Wer eher an der praktischen Arbeit im Gerichtsalltag interessiert ist, kann sich außerdem über Zeugenbetreuung, Opferhilfe und die Gewaltschutzambulanz informieren. Im Präsidentenhof werden Gefangenentransporter gezeigt.
Hausführungen starten alle zehn Minuten
Zu den spannendsten Programmpunkten gehören die Führungen durch das Gebäude. Die regulären Hausführungen starten ab 10:30 Uhr im Zehn-Minuten-Takt.
Ausgangspunkt ist die Galerie in der Haupthalle im zweiten Obergeschoss. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung am Stand für Hausführungen in der Haupthalle erforderlich.
Bei den Rundgängen geht es nicht nur durch das Gebäude. Auch seine Geschichte und Architektur spielen eine wichtige Rolle. Gerade die monumentale Eingangshalle gehört zu den Bereichen, die man bei einem gewöhnlichen Gerichtstermin meist nur auf dem Weg zum eigentlichen Ziel wahrnimmt.
Kinderführungen mit Vorführzellen und „Knastblick“
Für Kinder ab sechs Jahren gibt es besondere Führungen. Sie beginnen ab 10:45 Uhr alle 30 Minuten.
Startpunkt ist Saal 134, die Tour endet an der Kinderanlaufstelle in Saal 135. Auch für diese Rundgänge ist vorher eine Anmeldung am Führungsstand in der Haupthalle notwendig.
Zum Kinderprogramm gehören unter anderem Einblicke in die Vorführzellen und der sogenannte „Knastblick“. Damit können auch jüngere Besucher Bereiche kennenlernen, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind.
Nachgestellte Gerichtsverhandlungen in fünf Sälen
Wie läuft eine strafrechtliche Hauptverhandlung tatsächlich ab? Wo sitzen Richter, Staatsanwalt und Verteidigung – und wie unterscheidet sich die Realität von typischen Fernsehgerichten?
Genau darum geht es bei den nachgestellten Hauptverhandlungen. Justizmitarbeiter spielen realistische Fallkonstellationen durch. Es handelt sich also nicht um echte Strafverfahren, sondern um eigens für den Tag der offenen Tür inszenierte Verhandlungen.
Die Vorstellungen verteilen sich auf fünf Gerichtssäle:
| Saal | Beginn |
|---|---|
| Saal 138 | 10:30, 12:00 und 13:30 Uhr |
| Saal 220 | 10:45, 12:15 und 13:45 Uhr |
| Saal 537 | 11:00, 12:30 und 14:00 Uhr |
| Saal 621 | 11:15, 12:45 und 14:15 Uhr |
| Saal 500 | 11:30, 13:00 und 14:30 Uhr |
Die dafür benötigten Karten werden am Veranstaltungstag in der Haupthalle hinten links ausgegeben. Wer eine bestimmte Uhrzeit bevorzugt, sollte deshalb nicht erst am Nachmittag kommen.
Eigene Gerichtsverhandlungen für Kinder
Auch Kinder können erleben, wie eine Gerichtsverhandlung funktioniert. In Saal 370 werden Fälle eigens für Besucher im Grundschulalter nachgestellt.
Die Vorstellungen beginnen um 10:30, 11:30, 12:30, 13:30 und 14:30 Uhr.
Auch hierfür werden die Karten in der Haupthalle ausgegeben. Das Format eignet sich besonders gut, wenn Kinder verstehen möchten, welche Aufgaben Richter, Staatsanwalt, Verteidigung und weitere Beteiligte in einem Gerichtsverfahren übernehmen.
Justizwachtmeister zeigen, was im Gerichtssaal passiert
Was passiert, wenn eine Situation während einer Verhandlung eskaliert? Einen praktischen Einblick in die Sicherheitsarbeit geben die Justizwachtmeister in Saal 101.
Vorführungen sind um 10:30, 11:30, 12:30 und 13:30 Uhr geplant. Die dafür benötigten Karten werden ebenfalls in der Haupthalle ausgegeben.
Daneben gibt es in Saal 105 eine Fotokulisse mit Einsatzmonturen der Wachtmeister. Besucher können dort ein Erinnerungsfoto machen.
Kriminaltechnik: DNA, Blutspuren und KI
Wer sich für Forensik interessiert, findet einen eigenen Programmbereich des Landeskriminalamtes. Das Kompetenzzentrum Kriminaltechnik stellt in Saal 217 verschiedene forensische und toxikologische Themen vor.
Zum Programm gehören unter anderem der genetische Fingerabdruck, Blutspurenmusteranalyse und Künstliche Intelligenz. Welche Themen zu welcher Uhrzeit behandelt werden, wird direkt vor dem Saal bekannt gegeben.
Damit geht der Tag der offenen Tür deutlich über einen Rundgang durch ein historisches Gerichtsgebäude hinaus. Gerade dieser Teil dürfte auch für Besucher interessant sein, die sich für reale Kriminaltechnik hinter bekannten True-Crime- und Krimiformaten interessieren.
Rechtsmedizin: Was passiert nach einem ungeklärten Todesfall?
Auch das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin beteiligt sich am Programm.
Unter dem Titel „Aufgaben der Rechtsmedizin“ erklären Rechtsmediziner ihre Arbeit. Die beiden Vorträge beginnen in Saal 704 um 11:00 und 13:00 Uhr.
Dabei geht es um einen Bereich, der in Kriminalfilmen häufig besonders spektakulär dargestellt wird, im tatsächlichen Justizalltag aber klaren wissenschaftlichen und rechtlichen Abläufen folgt.
Telefonbetrug, illegale Autorennen und Alkohol am Steuer
Mehrere Vorträge beschäftigen sich mit Straftaten, die auch im Alltag eine unmittelbare Rolle spielen.
Die Berliner Polizei informiert unter dem Titel „Falsche Polizei? Echter Betrug!“ über Telefonbetrug. Die Vorträge finden in Saal 701 um 10:00, 11:00, 13:00 und 14:00 Uhr statt.
Die Amtsanwaltschaft beschäftigt sich unter anderem mit verbotenen Kraftfahrzeugrennen nach § 315d StGB sowie Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Die Vorträge laufen in Saal 820 ab 11:00 Uhr jeweils zur vollen Stunde; die konkrete Themenverteilung wird am Saal ausgehängt.
Justizgeschichte: Hans Litten und der Edenpalast-Prozess
Auch die Geschichte des Gerichts und der Berliner Justiz bekommt einen eigenen Platz im Programm.
Um 12:00 Uhr spricht der Präsident des Landgerichts Berlin I, Dr. Christoph Mauntel, in Saal 504 über Hans Litten und den Edenpalast-Prozess. Anschließend ist eine Diskussion vorgesehen.
Gerade in Verbindung mit dem historischen Gebäude ist dieser Programmpunkt interessant: Im Kriminalgericht Moabit wurde über mehr als ein Jahrhundert Berliner Rechts- und Zeitgeschichte geschrieben.
Infomeile zu Justiz, Opferschutz und Berufen
In einer großen Infomeile stellen sich zahlreiche Einrichtungen und Arbeitsbereiche vor. Thematisch reicht die Auswahl von Berufen in der Justiz und dem Justizvollzug über Schöffentätigkeit und Resozialisierung bis zu Opferschutz und Kriminalitätsprävention.
Auch besondere Kriminalitätsfelder wie häusliche Gewalt oder Gewalt in der Pflege werden behandelt.
Zusätzlich informiert die Zentralstelle zur Bekämpfung von Hasskriminalität in Saal 606 über homo- und transphobe Hasskriminalität. Für Besucher, die sich beruflich für Polizei, Justiz oder Justizvollzug interessieren, dürfte die Infomeile zu den interessantesten Bereichen des Tages gehören.
Ein 120 Jahre altes Gerichtsgebäude
Das heutige Kriminalgericht Moabit wurde zwischen 1902 und 1906 errichtet und am 17. April 1906 als „Königliches Criminalgericht“ eingeweiht. Damit feiert das Gebäude in diesem Jahr sein 120-jähriges Bestehen.
Entworfen wurde der Bau von Rudolf Mönnich und Carl Vöhl auf Grundlage früherer Planungen. Die monumentale Straßenfront ist rund 210 Meter lang, das Gebäude gruppiert sich um mehrere Innenhöfe. Der neobarocke Justizpalast gehört zu den markanten Bauwerken der wilhelminischen Epoche in Berlin.
Ein schönes Detail ist bis heute in der Eingangshalle erhalten: In den Bodenfliesen finden sich noch die Initialen „KCG“ für Königliches Criminalgericht.
Der größte zusammenhängende Strafrechtskomplex Europas
Das historische Gebäude bildet heute das Herzstück des Campus Moabit. Der Komplex gilt als größter zusammenhängender Gerichtskomplex für Strafsachen in Europa.
Untergebracht sind dort unter anderem das Amtsgericht Tiergarten, das Landgericht Berlin I und Teile der Staatsanwaltschaft Berlin. Weitere Bereiche der Staatsanwaltschaft sowie die Amtsanwaltschaft befinden sich in benachbarten Gebäuden.
Insgesamt arbeiten auf dem Campus mehr als 2.300 Menschen. Der Tag der offenen Tür bietet damit nicht nur Einblicke in ein einzelnes Gericht, sondern in einen erheblichen Teil der Berliner Strafjustiz.
Eintritt, Ausweis und Sicherheitskontrolle
Der Eintritt ist kostenlos. Eine vorherige allgemeine Anmeldung für den Besuch ist nicht erforderlich.
Einlass ist bereits ab 9:30 Uhr, die Veranstaltung selbst beginnt um 10:00 Uhr. Letzter Einlass ist um 15:00 Uhr, eine Stunde vor Veranstaltungsende.
Unbedingt mitbringen sollte man einen amtlichen Lichtbildausweis. Ohne entsprechendes Ausweisdokument ist kein Einlass möglich. Am Eingang finden Sicherheitskontrollen statt.
Große Taschen sollten möglichst zu Hause bleiben. Wer hauptsächlich wegen der Führungen oder nachgestellten Gerichtsverhandlungen kommt, sollte eher am Vormittag eintreffen, um bei der Kartenausgabe noch möglichst viele Zeitoptionen zu haben.
Fotografieren ist ausnahmsweise erlaubt
Eine Besonderheit des Tages der offenen Tür ist, dass Besucher im Gerichtsgebäude fotografieren dürfen. Im normalen Gerichtsalltag gelten deutlich strengere Regeln.
Die Erlaubnis gilt allerdings ausschließlich für nichtkommerzielle Aufnahmen. Wer Bilder gewerblich oder redaktionell verwenden möchte, sollte die entsprechenden Bedingungen vorher klären.
Gleichzeitig werden während der Veranstaltung selbst Fotos für die Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation angefertigt. Mit der Teilnahme erklären sich Besucher mit der entsprechenden Nutzung dieser Aufnahmen einverstanden.
Essen und Getränke im Gericht
Für einen längeren Besuch muss niemand das Gebäude zwischendurch verlassen.
Das Café Vielfalt verkauft Speisen und Getränke im Erdgeschoss vor dem Großen Konferenzsaal sowie im Präsidentenhof.
Wer Hausführung, Verhandlung und mehrere Vorträge miteinander kombinieren möchte, kann damit problemlos mehrere Stunden im Gericht verbringen.
Anreise zum Kriminalgericht Moabit
Mit Tram, Bus, U- und S-Bahn
Besonders praktisch ist die Haltestelle Kriminalgericht Moabit direkt am Gebäude. Dort hält die Tram M10, außerdem fahren die Buslinien 123 und M27. Von der Haltestelle sind es nur etwa ein bis zwei Minuten zu Fuß zum Gericht.
Vom U-Bahnhof Turmstraße (U9) sind es rund 800 Meter beziehungsweise etwa zehn Minuten zu Fuß. Ähnlich weit entfernt liegt der S-Bahnhof Bellevue mit S3, S5, S7 und S9.
Auch die Buslinien 187 und 245 halten in der näheren Umgebung.
Mit dem Auto
Die Anreise mit dem Auto ist weniger empfehlenswert. Rund um das Gericht gibt es nur begrenzte Parkmöglichkeiten, und auch das Amtsgericht empfiehlt grundsätzlich die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
Wer dennoch mit dem Auto kommt, sollte zusätzliche Zeit für die Parkplatzsuche einplanen.
Mit dem Fahrrad
Aus Moabit, Tiergarten und Mitte lässt sich das Kriminalgericht gut mit dem Fahrrad erreichen. Vom Hauptbahnhof ist die Strecke vergleichsweise kurz.
Direkt rund um den Eingang dürfte es wegen des erwarteten Besucheraufkommens allerdings voller werden. Für das Abstellen des Fahrrads sollte deshalb etwas zusätzliche Zeit eingeplant werden.
💡 Dennis’ Tipp
Ich würde möglichst zwischen 9:30 und 10:30 Uhr kommen. Das hat weniger mit dem normalen Rundgang zu tun als mit den Programmpunkten, für die vor Ort Karten ausgegeben werden. Wer früh da ist, hat bei Hausführungen, nachgestellten Verhandlungen und den Vorführungen der Justizwachtmeister die größte Auswahl an Uhrzeiten.
Wenn nur zwei Programmpunkte in den Tag passen, würde ich eine Hausführung und eine nachgestellte Hauptverhandlung kombinieren. Damit bekommt man sowohl den ungewöhnlichen Blick ins historische Gebäude als auch einen Eindruck davon, wie ein Strafprozess tatsächlich abläuft.
Mit Kindern würde ich dagegen gezielt die Kinderführung und anschließend eine der kindgerechten Verhandlungen in Saal 370 einplanen.
📌 Faktenbox: Tag der offenen Tür im Kriminalgericht Moabit 2026
Veranstaltung: Tag der offenen Tür im Kriminalgericht Moabit
Termin: Samstag, 10. Oktober 2026
Zeit: 10:00 bis 16:00 Uhr
Einlass: ab 9:30 Uhr
Letzter Einlass: 15:00 Uhr
Ort: Kriminalgericht Moabit
Adresse: Turmstraße 91, 10559 Berlin
Eintritt: kostenlos
Ausweis: amtlicher Lichtbildausweis erforderlich
Sicherheitskontrolle: ja
Große Taschen: möglichst nicht mitbringen
Hausführungen: ab 10:30 Uhr im Zehn-Minuten-Takt
Kinderführungen: ab sechs Jahren, ab 10:45 Uhr alle 30 Minuten
Nachgestellte Hauptverhandlungen: in fünf Sälen
Kinderverhandlungen: fünf Termine zwischen 10:30 und 14:30 Uhr
Fotografieren: für nichtkommerzielle Zwecke erlaubt
Barrierefreiheit: Veranstaltungseingang barrierefrei
Speisen und Getränke: vor Ort erhältlich
❓ FAQ zum Tag der offenen Tür im Kriminalgericht Moabit 2026
Wann ist der Tag der offenen Tür im Kriminalgericht Moabit?
Die Veranstaltung findet am Samstag, 10. Oktober 2026, von 10:00 bis 16:00 Uhr statt. Einlass ist bereits ab 9:30 Uhr.
Was kostet der Eintritt?
Der Eintritt ist kostenlos.
Brauche ich ein Ticket?
Für den allgemeinen Besuch ist kein Eintrittsticket erforderlich. Für Hausführungen, nachgestellte Gerichtsverhandlungen und einzelne Vorführungen werden am Veranstaltungstag Karten beziehungsweise Anmeldungen in der Haupthalle vergeben.
Muss ich einen Ausweis mitbringen?
Ja. Für den Einlass ist ein amtliches Ausweisdokument mit Lichtbild erforderlich.
Gibt es Sicherheitskontrollen?
Ja. Beim Betreten des Gerichts finden Einlasskontrollen statt. Große Taschen sollten möglichst nicht mitgebracht werden.
Kann man echte Gerichtsverhandlungen sehen?
Die eigens angekündigten Programmpunkte sind nachgestellte Hauptverhandlungen, bei denen Mitarbeiter der Justiz typische Fälle darstellen. Sie sollen zeigen, wie ein Strafverfahren tatsächlich abläuft.
Ist die Veranstaltung für Kinder geeignet?
Ja. Für Kinder ab sechs Jahren gibt es eigene Hausführungen. Zusätzlich finden in Saal 370 kindgerechte nachgestellte Gerichtsverhandlungen für Kinder im Grundschulalter statt.
Kann man die Vorführzellen sehen?
Bei den besonderen Kinderführungen gehören die Vorführzellen und der sogenannte „Knastblick“ ausdrücklich zum Programm. Auch die allgemeinen Hausführungen führen in Bereiche, die im normalen Gerichtsalltag nicht ohne Weiteres zugänglich sind.
Darf man im Kriminalgericht fotografieren?
Am Tag der offenen Tür ist das Fotografieren im Gebäude ausnahmsweise erlaubt. Die Aufnahmen dürfen allerdings nur nichtkommerziell genutzt werden.
Welche Haltestelle liegt am nächsten?
Die Haltestelle Kriminalgericht Moabit liegt praktisch direkt vor dem Gebäude. Dort halten die Tram M10 sowie die Buslinien 123 und M27.













