53 Kulturorte, sieben Museumsrouten und besondere Erlebnisse am 24. Oktober
Historische Schlösser, alte Windmühlen, geheimnisvoll beleuchtete Industrieanlagen und Museen, in denen Besucher selbst Hand anlegen können: Am Samstag, 24. Oktober 2026, lädt der Museumsaktionstag „Feuer und Flamme für unsere Museen“ zu einer außergewöhnlichen Entdeckungsreise durch Westbrandenburg ein. Unter dem Motto „Mit Volldampf ins Museum“ sind 53 Museen und Kulturorte im offiziellen Programm aufgeführt. Sie verteilen sich auf Potsdam-Mittelmark, Havelland, Oberhavel und Brandenburg an der Havel. Der reguläre Eintritt ist kostenlos.
Bereits zum 22. Mal öffnen historische Einrichtungen ihre Türen und präsentieren besondere Führungen, Ausstellungen, Vorführungen, Konzerte und Mitmachangebote. Während sich einige Museen auf Technik, Handwerk und Regionalgeschichte konzentrieren, setzen andere auf Lichtinstallationen, Feuerstellen und stimmungsvolle Abendprogramme. Sieben offizielle Museumsrouten helfen dabei, die zahlreichen Ziele zu entdecken. Gerade für Familien und Ausflügler aus Berlin bietet sich die Gelegenheit, auch weniger bekannte Kulturorte kennenzulernen.
Update vom 22. Oktober 2026, 21:20 Uhr: Der Museumsaktionstag findet am Samstag statt. Besonders interessante Abendprogramme bieten das Industriemuseum Brandenburg an der Havel, das Frey-Haus, die Reckahner Museen und die Bockwindmühle Cammer. Das Museum und Galerie Falkensee bleibt wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Bei der Bahnanreise nach Rathenow und Brandenburg an der Havel sind außerdem größere Bauarbeiten zu berücksichtigen.
⚡ Kurz zusammengefasst
„Feuer und Flamme für unsere Museen“ findet am Samstag, 24. Oktober 2026, statt. Das gemeinsame Veranstaltungsprogramm umfasst 53 aufgeführte Kulturorte auf sieben Museumsrouten in Potsdam-Mittelmark, Havelland, Oberhavel und Brandenburg an der Havel. Die meisten Einrichtungen öffnen zwischen 13 und 18 Uhr, einige bereits am Vormittag oder bis in den Abend hinein. Der Museumseintritt ist kostenlos, einzelne Workshops, Führungen und Konzerte können zusätzliche Gebühren kosten.
Zu den Höhepunkten gehören das Familien-Herbstfest der Ofen- und Keramikmuseen Velten, das Industriemuseum Brandenburg mit seiner Feuerinszenierung, die Lichtshow an der Bockwindmühle Cammer und der Laternenumzug in Reckahn. Darüber hinaus warten zahlreiche Schlösser, Dorfmuseen, historische Werkstätten und Technikmuseen auf Besucher. Der Guide stellt die wichtigsten Ausflugsziele ausführlich vor und enthält anschließend sämtliche 53 im Programmheft aufgeführten Stationen.
Was ist „Feuer und Flamme für unsere Museen“?
Der Museumsaktionstag wurde 2005 ins Leben gerufen und hat sich zu einer festen Tradition in Westbrandenburg entwickelt. Er stellt besonders die kleineren und oftmals ehrenamtlich getragenen Museen in den Mittelpunkt. Viele dieser Einrichtungen bewahren einzigartige historische Sammlungen, Werkstätten und Gebäude, die außerhalb großer Städte weniger bekannt sind. Einmal im Jahr präsentieren sie sich gemeinsam mit besonderen Veranstaltungen.
Die Bandbreite reicht von der Geschichte des regionalen Handwerks über Industrie und Landwirtschaft bis zu Kunst, Literatur und historischen Schlössern. Besucher können bei Experimenten mitmachen, alte Maschinen kennenlernen, historische Unterrichtsstunden erleben oder an Führungen teilnehmen. Feuer, Licht und Musik sorgen an ausgewählten Standorten für besondere Erlebnisse am Abend.
2026 beteiligen sich die Landkreise Potsdam-Mittelmark, Havelland und Oberhavel sowie die kreisfreie Stadt Brandenburg an der Havel. Damit ist der Aktionstag keine Veranstaltung in sämtlichen Landkreisen des Bundeslandes, sondern ein gemeinsames Kulturangebot mehrerer westbrandenburgischer Regionen. Die 53 Standorte des offiziellen Programms verteilen sich auf sieben Museumsrouten.
Die wichtigsten Veranstaltungen am 24. Oktober: Das Tagesprogramm
Der Aktionstag beginnt an vielen Standorten am frühen Nachmittag, bietet aber auch einige Veranstaltungen bereits am Vormittag. Für Besucher lohnt sich eine Planung nach konkreten Programmpunkten, denn Führungen, Familienaktionen und Abendveranstaltungen finden zu unterschiedlichen Zeiten statt.
| Uhrzeit | Veranstaltung |
|---|---|
| 10:00 Uhr | Wanderung in die Glindower Alpen ab Heimatmuseum Glindow |
| 11:00 Uhr | Beginn des Familien-Herbstfestes in Velten |
| 11:00 Uhr | Optik Industrie Museum Rathenow öffnet |
| 11:00 Uhr | Dommuseum Brandenburg: Führung |
| 12:00 Uhr | Ziegeleimuseum Glindow: Führung durch die historische Ziegelei |
| 13:00 Uhr | Offizielle Eröffnung im Stellmachermuseum Damsdorf |
| 13:00 Uhr | Bockwindmühle Cammer öffnet |
| 14:00 Uhr | Industriemuseum Brandenburg: Ausstellungseröffnung |
| 14:00 Uhr | Rochow-Museum Reckahn: Familienführung |
| 15:00 Uhr | Schulmuseum Reckahn: Historische Schulstunde |
| Ab 16:00 Uhr | Industriemuseum Brandenburg: Feuer- und Lichtinszenierung |
| 16:00 Uhr | Reckahn: Herbstkonzert |
| Ab ca. 17:00 Uhr | Frey-Haus: Licht- und Videoprojektionen |
| 17:00 Uhr | Velten: Feuer-Abend mit Musik |
| 18:00 Uhr | Reckahn: Laternenumzug im Gutspark |
| 19:00 Uhr | Bockwindmühle Cammer: Lichtshow |
| 19:00 Uhr | Reckahn: Taschenlampenführung |
| 19:00 Uhr | Frey-Haus: Musik mit Leo Reinke |
Die Übersicht zeigt ausgewählte Höhepunkte des Aktionstages. Viele weitere Museen bieten durchgehend Ausstellungen, Vorführungen und kleinere Sonderprogramme. Wer mehrere Ziele besuchen möchte, sollte deshalb nicht nur die allgemeinen Öffnungszeiten, sondern vor allem die Uhrzeiten der gewünschten Veranstaltungen berücksichtigen.
Brandenburg an der Havel: Industriegeschichte, Museen und Lichtshows
Die Stadt Brandenburg an der Havel bietet besonders gute Möglichkeiten für einen längeren Museumsnachmittag. Hier liegen mehrere historische Einrichtungen innerhalb derselben Stadt, darunter das Dommuseum, das Fahrradmuseum und das Industriemuseum. Auch das Stadtmuseum im Frey-Haus bietet am 24. Oktober ein eigenständiges Sonderprogramm mit Lichtprojektionen und Musik.
1. Industriemuseum Brandenburg: Feuer und Fackeln zwischen historischen Stahlöfen
Eine der eindrucksvollsten Kulissen des Aktionstages erwartet Besucher im Industriemuseum Brandenburg. Die ehemalige Industrieanlage beherbergt mit dem Siemens-Martin-Ofen XII ein außergewöhnliches technisches Denkmal. Am Samstag steht die Verbindung zwischen Industriegeschichte, Kunst und einer stimmungsvollen Feuerinszenierung im Mittelpunkt. Das besondere Veranstaltungsprogramm läuft von 14 bis 20 Uhr.
Um 14 Uhr wird eine Ausstellung über den Brandenburger Bildhauer und Kunstgießer Klaus Cenkier (1956–2025) eröffnet. Die Band The Rubix begleitet den Nachmittag musikalisch. Ab etwa 16 Uhr erstrahlen die historischen Anlagen im Licht zahlreicher Fackeln, Teelichter und Feuerstellen. Zwischen den alten Stahlwerksanlagen entsteht dadurch eine Atmosphäre, die weit über einen gewöhnlichen Museumsrundgang hinausgeht.
Ort: August-Sonntag-Straße 5, 14770 Brandenburg an der Havel
Sonderprogramm: 14–20 Uhr
Feuerinszenierung: Ab etwa 16 Uhr
Eintritt: Frei
2. Frey-Haus: Historische Filmprojektionen und Live-Musik
Im Stadtmuseum Brandenburg verwandelt sich das Frey-Haus in der Ritterstraße am Abend in eine beleuchtete Kulisse. Bereits von 13 bis 17 Uhr können Familien an einer Spielzeugparty teilnehmen. Um 14 und 16 Uhr beginnen Führungen durch das historische Gebäude, den Museumshof und die Ausstellungen. Damit bietet das Haus sowohl tagsüber als auch nach Sonnenuntergang interessante Erlebnisse.
Mit der Dämmerung ab etwa 17 Uhr setzen Licht- und Videoprojektionen das Gebäude in Szene. Im Innenhof erscheinen historische Filmsequenzen aus der Stadtgeschichte auf den Hausfassaden. Ab 19 Uhr sorgt Leo Reinke mit eigenen Songs und Coverversionen für Musik. Zusätzlich lädt der Freundeskreis des Stadtmuseums zu einem Umtrunk ein.
Ort: Ritterstraße 96, 14770 Brandenburg an der Havel
Beginn: 13 Uhr
Lichtprojektionen: Ab etwa 17 Uhr
Live-Musik: 19 Uhr
Eintritt: Frei, auch im Steintorturm
3. Dommuseum Brandenburg: Kunst und Geschichte auf der Dominsel
Das Dommuseum Brandenburg zählt zu den bedeutenden kulturhistorischen Einrichtungen der Stadt. Seine Sammlungen vermitteln Einblicke in die Geschichte des Doms St. Peter und Paul und der Region. Zu den Besonderheiten gehören wertvolle Kunstgegenstände, historische Textilien und Zeugnisse mittelalterlicher Kirchengeschichte. Die Dominsel bietet zusätzlich eine eindrucksvolle historische Umgebung.
Am Aktionstag finden um 11 und 13 Uhr Führungen statt. Damit lässt sich das Dommuseum gut als erste Station einer längeren Stadttour besuchen. Wer anschließend weiterziehen möchte, kann das Fahrradmuseum entdecken oder den Nachmittag im Frey-Haus verbringen. Für den Abend bietet sich das Industriemuseum mit seiner Feuerinszenierung an.
Ort: Dominsel, 14776 Brandenburg an der Havel
Führungen: 11 und 13 Uhr
Eintritt: Frei
4. Fahrradmuseum Brandenburg: Vom historischen Fahrrad bis zur DDR-Produktion
Das Fahrradmuseum an der Bahnhofsstraße beschäftigt sich mit der Geschichte der Fahrradindustrie in Brandenburg an der Havel. Historische Modelle und technische Exponate zeigen die Entwicklung verschiedener Fahrradtypen und Herstellungsverfahren. Besucher erfahren, welche Bedeutung die Fahrradproduktion für die Stadt hatte und wie sich Mobilität und Technik über viele Jahrzehnte verändert haben.
Zum Aktionstag werden Führungen durch die Ausstellung angeboten. Dabei stehen sowohl die Geschichte der Fahrradindustrie als auch besondere Fahrzeuge im Mittelpunkt. Das Museum ist vor allem für Besucher interessant, die sich für Technik und historische Alltagsgegenstände begeistern. Es lässt sich mit einem weiteren Museumsbesuch in Brandenburg an der Havel verbinden.
Ort: Bahnhofsstraße 8, 14770 Brandenburg an der Havel
Programm: Museumsführungen
Eintritt: Frei
Oberhavel: Großes Familien-Herbstfest in Velten
Im Landkreis Oberhavel sind die Ofen- und Keramikmuseen Velten ein besonderer Höhepunkt des Aktionstages. Hier verbinden sich traditionelle Industriegeschichte, die Kunst des Töpferhandwerks und zahlreiche Angebote für Familien. Das Museum öffnet früher als viele andere teilnehmende Einrichtungen und bietet bis zum Abend ein umfangreiches Programm.
5. Ofen- und Keramikmuseen Velten: Tonnenbrand, Märchen und Lagerfeuer
Am Samstag, 24. Oktober, findet in Velten von 11 bis 19 Uhr ein großes Familien-Feuer-Herbstfest statt. Die historischen Ausstellungen zeigen die Geschichte der Ofen- und Keramikherstellung, während im Museumshof und in verschiedenen Werkstätten das Element Feuer im Mittelpunkt steht. Gerade für Kinder gibt es zahlreiche Möglichkeiten, selbst kreativ zu werden.
Um 11:30 Uhr beginnt die Familienführung „Feuer, Kohle, Ton“. Um 13 Uhr folgt eine TonEntdecker-Werkstatt, ab 14 Uhr wird ein Tonnenbrand auf dem Museumshof vorgeführt. Später stehen Chormusik, Lampionbasteln und um 16 Uhr Märchenzauber auf dem Programm. Ab 17 Uhr lädt ein Feuer-Abend mit Lagerfeuer und dem Duo Folkzauber ein, bevor um 18 Uhr eine herbstliche Lesung beginnt.
Der Museumseintritt ist kostenlos. Für die Familienführung werden drei Euro, für Kreativwerkstätten jeweils fünf Euro erhoben. Eine vorherige Anmeldung ist bei den Angeboten mit begrenzter Teilnehmerzahl sinnvoll. Neben dem Ofenmuseum kann auch das Hedwig Bollhagen Museum besucht werden.
Ort: Wilhelmstraße 32–33, 16727 Velten
Zeit: 11–19 Uhr
Familienführung: 11:30 Uhr
Tonnenbrand: Ab 14 Uhr
Eintritt: Museen frei, ausgewählte Zusatzangebote 3–5 €
Potsdam-Mittelmark: Schlösser, Windmühlen und besonderes Handwerk
Potsdam-Mittelmark bietet die größte Vielfalt an unterschiedlichen Museumsstandorten innerhalb des gemeinsamen Programms. Neben historischen Schlössern in Caputh und ländlichen Museen in Reckahn gehören Technik, Kunst, regionales Handwerk und die Geschichte des Flämings zu den Schwerpunkten. Auch für Besucher aus Berlin liegen einige Ziele vergleichsweise günstig, insbesondere Teltow, Kleinmachnow, Caputh und Werder (Havel).
6. Bockwindmühle Cammer: Lichtshow am historischen Bauwerk
Die Bockwindmühle Cammer gehört zu den besonderen Abendzielen des Aktionstages. Das restaurierte Bauwerk liegt am Ortsausgang von Cammer in Richtung Golzow und erinnert an die lange Tradition des Mühlenhandwerks in Brandenburg. Ab 13 Uhr werden Führungen angeboten, bei denen Besucher mehr über die Geschichte und Technik der Mühle erfahren. Auch Vorführungen mit einer Handmühle sind möglich.
Um 19 Uhr beginnt eine besondere Lichtshow mit Lichtkünstler Herrn Kort und der Dance Crew Planebruch. Tanz, Musik und farbige Lichteffekte verwandeln die historische Windmühle in eine außergewöhnliche Abendkulisse. Für Speisen und Getränke ist ebenfalls gesorgt. Wer den Museumsaktionstag mit einem stimmungsvollen Abschluss verbinden möchte, sollte Cammer besonders im Blick behalten.
Ort: Hauptstraße 70, 14822 Planebruch OT Cammer
Führungen: Ab 13 Uhr
Lichtshow: 19 Uhr
Eintritt: Frei
7. Reckahner Museen: Historischer Unterricht und Laternenumzug
In Reckahn können Besucher zwei unterschiedliche Museen miteinander verbinden. Das Schulmuseum zeigt, wie Kinder vor mehr als hundert Jahren unterrichtet wurden. Im Rochow-Museum steht dagegen die Geschichte der Aufklärung und der Reformpädagogik im Mittelpunkt. Beide Einrichtungen bieten am 24. Oktober ein besonderes Programm mit Führungen, Ausstellungen und Familienaktionen.
Im Schulmuseum können Kinder auf Schiefertafeln schreiben und das digitale Geländespiel „Der Schatz von Reckahn“ ausprobieren. Um 15 Uhr findet die historische Schulstunde „Der Magnet“ statt, für die eine Anmeldung erbeten wird. Im Rochow-Museum beginnt um 14 Uhr eine Familienführung durch die Ausstellung „250 Jahre Der Kinderfreund“. Von 16 bis 17:30 Uhr spielt das Brandenburgische Konzertorchester Eberswalde bei einem kostenpflichtigen Herbstkonzert.
Ab 18 Uhr führt ein Laternenumzug durch den beleuchteten Gutspark. Dazu werden unter anderem Kürbissuppe und Speisen vom Grill angeboten. Um 19 Uhr beginnt eine Taschenlampenführung durch das Rochow-Museum. Für Familien und Besucher, die Geschichte in besonderer Atmosphäre erleben möchten, gehört Reckahn zu den vielseitigsten Zielen.
Ort: Reckahner Dorfstraße 23 und 27, 14797 Kloster Lehnin OT Reckahn
Schulmuseum: 13–18 Uhr
Rochow-Museum: 13–20 Uhr
Laternenumzug: Ab 18 Uhr
Taschenlampenführung: 19 Uhr
Eintritt: Museen frei, Herbstkonzert ab 17 €
8. Märkisches Ziegeleimuseum Glindow: Historischer Ringofen und Kindertöpfern
Im Märkischen Ziegeleimuseum Glindow erfahren Besucher, wie Ziegel hergestellt wurden und welche Bedeutung die Ziegeleien für die Baugeschichte Brandenburgs hatten. Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Arbeitsschritten der traditionellen Ziegelproduktion und dem Leben der Arbeiter. Ein besonders interessanter Bestandteil ist der historische Ringofen, dessen Funktionsweise bei Führungen erklärt wird.
Am Samstag ist das Museum von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen durch die historische Ziegelei beginnen um 12, 13:30 und 15 Uhr. Für Kinder wird zwischen 12 und 15 Uhr Töpfern angeboten. Gemeinsam mit dem nahe gelegenen Heimatmuseum Glindow lässt sich hieraus ein abwechslungsreicher Familienausflug gestalten.
Ort: Alpenstraße 44, 14542 Werder (Havel) OT Glindow
Zeit: 11–17 Uhr
Führungen: 12, 13:30 und 15 Uhr
Kindertöpfern: 12–15 Uhr
Eintritt: Frei
9. Heimatmuseum Glindow: Wanderung durch die Glindower Alpen
Das Heimatmuseum Glindow befindet sich im historischen Kochschen Haus und vermittelt Einblicke in das frühere Leben im Ort. Zu seinen Besonderheiten gehört eine original erhaltene Schwarze Küche aus dem 18. Jahrhundert. Die Ausstellungen beschäftigen sich außerdem mit der Landwirtschaft, dem regionalen Obstanbau und historischen Alltagsgegenständen.
Das Programm des Heimatvereins beginnt bereits um 10 Uhr mit einer Wanderung in die Glindower Alpen. Von 11 bis 16 Uhr gibt es Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, später folgen Märchenzeit und Bastelangebote für Kinder. Ab 17 Uhr ist ein Mitsingkonzert in der Glindower Kirche vorgesehen. Dadurch eignet sich Glindow sowohl für einen kurzen Museumsbesuch als auch für einen längeren Familienausflug.
Ort: Kietz 3, 14542 Werder (Havel) OT Glindow
Wanderung: 10 Uhr
Märchenzeit: 13:30–15:30 Uhr
Basteln: 14:30–16:30 Uhr
Konzert: Ab 17 Uhr
Eintritt: Frei
10. Schloss Caputh und Einstein-Ausstellung: Kultur am Schwielowsee
Schloss Caputh gehört zu den historischen Sehenswürdigkeiten der Region Schwielowsee. Das Schloss aus dem 17. Jahrhundert beherbergt kunstvoll gestaltete Räume mit Stuckdecken, Gemälden und seiner berühmten Fliesenausstattung. Zum Museumsaktionstag können Besucher das Schloss ab 13 Uhr bei freiem Eintritt erkunden. Der letzte Einlass erfolgt um 17 Uhr.
Nur wenige Schritte entfernt beschäftigt sich die Ausstellung „Einstein in Caputh“ mit dem Aufenthalt Albert Einsteins in der Region. Sie vermittelt Einblicke in seine Persönlichkeit, sein Leben und seine wissenschaftlichen Ideen. Zum Aktionstag gehören besondere Präsentationen und Mitmachangebote, die auch für Familien interessant sind. Beide Einrichtungen lassen sich gut mit einem Spaziergang durch Caputh verbinden.
Schloss Caputh: Straße der Einheit 2, 14548 Schwielowsee OT Caputh
Einstein-Ausstellung: Straße der Einheit 3, Caputh
Beginn: Schloss ab 13 Uhr
Eintritt: Frei
11. Industriemuseum Teltow: Roboter und Technik zum Ausprobieren
Das Industriemuseum Region Teltow beschäftigt sich mit der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung der Region Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf. Historische Maschinen stehen hier neben moderner Technik und Mitmachangeboten. Gerade für Familien mit älteren Kindern und Jugendliche bietet das Museum interessante Einblicke in technische Zusammenhänge.
Zum Aktionstag öffnet das Museum von 13 bis 18 Uhr. Besucher können unter anderem Dampfmaschinen, Robotik, 3D-Druck und Mikrocontrollertechnik kennenlernen. Auch der Museumsroboter JAIMIE gehört zum Programm. Wer selbst experimentieren möchte, findet hier eines der technisch vielseitigsten Angebote des Aktionstages.
Ort: Oderstraße 23–25, 14513 Teltow
Zeit: 13–18 Uhr
Eintritt: Frei
12. Heimatmuseum Teltow: Brotbacken und Lagerfeuer
Im Heimatmuseum Teltow steht am 24. Oktober das historische Alltagsleben im Mittelpunkt. In der alten Museumsküche wird frisches Brot im Ofen gebacken, das mit herzhaften Aufstrichen probiert werden kann. Im Hof erwartet Besucher ein Lagerfeuer, an dem Stockbrot oder Stockwurst zubereitet werden kann. Bei kühlerem Wetter gehören außerdem wärmende Getränke zum Angebot.
Das Museum öffnet von 14 bis 20 Uhr und eignet sich damit auch für einen Besuch am späteren Nachmittag. Besonders interessant ist die Kombination mit dem nahe gelegenen Industriemuseum Teltow, das bereits ab 13 Uhr geöffnet ist. So können Besucher regionale Geschichte und moderne Technik miteinander verbinden.
Ort: Hoher Steinweg 13, 14513 Teltow
Zeit: 14–20 Uhr
Eintritt: Frei
13. Stellmachermuseum Damsdorf: Offizielle Eröffnung um 13 Uhr
Im Stellmachermuseum Damsdorf beginnt der gemeinsame Museumsaktionstag offiziell um 13 Uhr. Die kleine Einrichtung beschäftigt sich mit einem alten Handwerk, das für die Landwirtschaft früher unverzichtbar war. Stellmacher bauten und reparierten hölzerne Wagen, Räder und Fahrzeugteile. Besucher können historische Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsweisen kennenlernen.
Zum Aktionstag gibt es Führungen und besondere Spielangebote für Kinder. Außerdem lädt das Stellmacher-Café zu Kaffee und selbstgebackenem Kuchen ein. Damsdorf bietet sich besonders für Besucher an, die den offiziellen Beginn der Veranstaltung miterleben möchten. Anschließend sind weitere Museumsbesuche im Raum Kloster Lehnin und Reckahn möglich.
Ort: Alte Lindenstraße 3, 14797 Kloster Lehnin OT Damsdorf
Offizielle Eröffnung: 13 Uhr
Eintritt: Frei
Havelland: Fontane, historische Flugzeuge und besondere Familienmuseen
Im Landkreis Havelland stehen Literaturgeschichte, Industrie, historische Schulgebäude und ländliche Kultur im Mittelpunkt. Besonders ungewöhnlich ist die Teilnahme der IL-62 „Lady Agnes“ auf dem Gollenberg in Stölln. Hinzu kommen Museen in Ribbeck, Rathenow, Kleßen, Großderschau und Premnitz. Auch Schloss Paretz gehört zum offiziellen Programm.
14. Flugzeug „Lady Agnes“ in Stölln: Historisches Landefest
Auf dem Gollenberg in Stölln steht mit der IL-62 „Lady Agnes“ ein außergewöhnliches Stück deutscher Luftfahrtgeschichte. Das ehemalige Langstreckenflugzeug wurde am 23. Oktober 1989 auf dem Gollenberg gelandet und dient heute als Museum. Die spektakuläre Landung machte den Ort weit über die Region hinaus bekannt.
Am Samstag beginnt um 13:03 Uhr das traditionelle Landefest. Mitglieder der damaligen Besatzung sind eingeladen, mit Besuchern über die historische Landung zu sprechen. Dazu gehören ein musikalisches Rahmenprogramm sowie gastronomische Angebote mit Grillgerichten, Kaffee und Kuchen. Der Besuch bietet eine seltene Gelegenheit, die Geschichte eines ungewöhnlichen Flugzeugmuseums kennenzulernen.
Ort: Am Gollenberg 10, 14728 Gollenberg OT Stölln
Beginn: 13:03 Uhr
Eintritt: Frei
15. Optik Industrie Museum Rathenow: Brillen, Experimente und Technikgeschichte
Rathenow ist eng mit der Geschichte der optischen Industrie verbunden. Im Optik Industrie Museum können Besucher historische Brillen, Messinstrumente und feinmechanische Geräte entdecken. Mehr als 1.200 originale Exponate vermitteln einen Eindruck davon, wie sich die optische Technik im Laufe der Zeit entwickelt hat.
Am Samstag ist der Eintritt von 11 bis 16 Uhr frei. Um 11 Uhr beginnt eine Führung durch die Dauerausstellung, um 14 Uhr folgt eine Familienführung. Kinder können an einem Quiz teilnehmen und bei Experimenten mit Farben selbst aktiv werden. Besonders interessant ist ein Versuch, bei dem untersucht wird, welche Farben tatsächlich in einem schwarzen Filzstift stecken.
Ort: Märkischer Platz 3, 14712 Rathenow
Zeit: 11–16 Uhr
Familienführung: 14 Uhr
Eintritt: Frei
16. Schloss Ribbeck und Alte Schule: Auf Fontanes Spuren
Ribbeck gehört zu den bekanntesten literarischen Orten Brandenburgs. Das Fontane-Museum im Schloss beschäftigt sich mit dem Leben und Werk des Dichters Theodor Fontane sowie mit der Geschichte des Havellands. Die Ausstellung verbindet historische Objekte mit modernen Präsentationen und macht den Ort auch für Besucher interessant, die sich bislang wenig mit Fontane beschäftigt haben.
In der nahe gelegenen Alten Schule Ribbeck erfahren Besucher, wie der Unterricht vor mehr als hundert Jahren aussah. Zum Aktionstag können historische Schreibtechniken mit Gänsekiel, Tinte und Stahlfeder ausprobiert werden. Beide Einrichtungen liegen nahe beieinander und lassen sich besonders gut miteinander verbinden. Anschließend bietet sich ein Spaziergang durch den Birnengarten am Schloss an.
Schloss Ribbeck: Theodor-Fontane-Straße 10, 14641 Nauen OT Ribbeck
Alte Schule: Am Birnbaum 3, Ribbeck
Eintritt: Frei
17. Kolonistenhof Großderschau: Kürbisschnitzen und traditionelles Handwerk
Der Kolonistenhof Großderschau vermittelt Einblicke in die Besiedlung des Dossebruchs und das ländliche Leben früherer Generationen. Das Museum zeigt historische Werkzeuge und Alltagsgegenstände und bietet zum Aktionstag zahlreiche Aktivitäten für Familien. Besonders das praktische Erleben alter Handwerkstechniken steht im Mittelpunkt.
Der Hof öffnet um 13 Uhr, ab 14 Uhr können Kinder Kürbisse schnitzen. Besucher dürfen beim Seildrehen und Besenbinden zuschauen oder selbst mitmachen. Im Lehmbackofen wird Brot gebacken, und am Lagerfeuer kann Stockbrot zubereitet werden. Dazu kommen Kinderschminken, Bastelangebote, eine kleine Halloweenparty und ein Laternenumzug.
Ort: Kleinderschauer Straße 1, 16845 Großderschau
Beginn: 13 Uhr
Kürbisschnitzen: Ab 14 Uhr
Eintritt: Frei
18. Kleßen: Historisches Spielzeug und Kinderbuchgeschichte
Im Havelland beteiligen sich das Spielzeugmuseum und das Kinderbuchmuseum in Kleßen am Aktionstag. Die beiden Einrichtungen befinden sich auf einem historischen Gutsgelände und präsentieren Spielzeuge, Bücher und Erinnerungsstücke aus unterschiedlichen Jahrhunderten. Im Spielzeugmuseum gehört eine besondere Modelleisenbahnanlage zu den Attraktionen.
Um 14 Uhr beginnt eine Führung durch die Sonderausstellung „Spielzeuggeschichten“. Für 15 Uhr sind eine Führung zur Geschichte des Schlosses Kleßen mit Schlossparkbesuch sowie ein Rundgang durch das Spielzeugmuseum vorgesehen. Besucher können dabei auch historisches Spielzeug ausprobieren. Die Kombination eignet sich besonders für Familien und alle, die sich für die Geschichte der Kindheit interessieren.
Ort: Schulweg 1–2, 14728 Kleßen
Führungen: 14 und 15 Uhr
Eintritt: Frei
19. Schloss Paretz: Königliche Wohnkultur und Grottenberg
Schloss Paretz war einst ein Landsitz von König Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise. Die historischen Räume vermitteln Einblicke in das Leben des preußischen Königspaares und bewahren wertvolle Möbel, Gemälde und historische Tapeten. In der Schlossremise sind außerdem Kutschen, Prunkschlitten und weitere Fahrzeuge des preußischen Hofes ausgestellt.
Zum Museumsaktionstag können Besucher Schloss und Remise kostenlos besichtigen. Um 14, 15 und 16 Uhr beginnen Kurzführungen zum Grottenberg. Auch der Schlossgarten bietet sich für einen herbstlichen Spaziergang an. Gerade für Besucher aus dem westlichen Berliner Umland gehört Paretz zu den attraktivsten historischen Ausflugszielen.
Ort: Parkring 1, 14669 Ketzin/Havel OT Paretz
Zeit: 13–17 Uhr
Grottenberg-Führungen: 14, 15 und 16 Uhr
Eintritt: Frei
Alle 53 Museen und Kulturorte: Die sieben offiziellen Museumsrouten
Neben den ausführlich vorgestellten Highlights umfasst das Programm zahlreiche weitere Museen, Heimatstuben, historische Anlagen und kleinere Ausstellungshäuser. Die folgenden sieben Routen enthalten sämtliche 53 im offiziellen Programmheft aufgeführten Stationen. Die Nummerierung entspricht der dortigen Übersicht.
Die Routen dienen als regionale Orientierung. Besonders Route 7 verbindet weit auseinanderliegende Orte und ist keine durchgehende Strecke, die sich an einem Nachmittag vollständig besuchen lässt.
Route 1: Dreilinden, Kleinmachnow, Teltow, Stahnsdorf und Nuthetal
Diese Route bietet besonders interessante Ziele für Besucher aus Berlin, weil mehrere Museen im direkten südwestlichen Umland liegen. Im Mittelpunkt stehen Industriegeschichte, regionale Heimatgeschichte und historische Orte.
| Nr. | Museum oder Kulturort | Ort |
|---|---|---|
| 1 | Grenzmuseum Dreilinden/Drewitz | Kleinmachnow |
| 2 | Mit dem Heimatverein Kleinmachnow zur Hakeburg | Kleinmachnow |
| 3 | Industriemuseum Region Teltow | Teltow |
| 4 | Heimatmuseum Stadt Teltow | Teltow |
| 5 | Südwestkirchhof Stahnsdorf | Stahnsdorf |
| 6 | Stahnsdorfer Heimathaus | Stahnsdorf |
| 7 | Heimatmuseum Sputendorf | Stahnsdorf |
| 8 | Nudow-sehum | Nuthetal |
Besonders die beiden Teltower Museen lassen sich für einen halbtägigen Ausflug verbinden. Technikinteressierte Besucher können zunächst das Industriemuseum erkunden, während das Heimatmuseum mit Brotbacken und Lagerfeuer einen stimmungsvollen Abschluss bietet. Auch das Grenzmuseum Dreilinden ist für historisch interessierte Besucher attraktiv.
Route 2: Michendorf, Seddiner See und Beelitz
Diese Route konzentriert sich auf die Geschichte kleinerer Orte, historische Gebäude und das regionale Handwerk. Sie ist besonders für Besucher interessant, die einen ruhigen Museumsnachmittag bevorzugen.
| Nr. | Museum oder Kulturort | Ort |
|---|---|---|
| 9 | Heimatmuseum „Alte Mühle“ | Michendorf |
| 10 | Heimatstube und Kulturscheune Kähnsdorf | Seddiner See |
| 11 | Findlingsgarten Seddiner See | Seddiner See |
| 12 | Alte Posthalterei – Museum Beelitz | Beelitz |
| 13 | Spargelmuseum Beelitz | Beelitz |
| 14 | Wassermühle Ernst Vogel | Beelitz |
Besonders interessant ist die Kombination aus Alter Posthalterei und Spargelmuseum in Beelitz. Beide vermitteln unterschiedliche Aspekte der Stadt- und Regionalgeschichte. Die historische Wassermühle Ernst Vogel bietet zum Aktionstag unter anderem eine Märchenstunde und ein Lagerfeuer. Familien können damit einen Museumsbesuch mit einem zusätzlichen Erlebnis verbinden.
Route 3: Caputh, Ferch und Petzow
Rund um den Schwielowsee verbinden sich historische Schlösser, Kunst und regionales Kulturerbe. Diese Route eignet sich besonders gut für einen herbstlichen Ausflug, bei dem auch Zeit für einen Spaziergang bleibt.
| Nr. | Museum oder Kulturort | Ort |
|---|---|---|
| 15 | Schloss Caputh | Schwielowsee OT Caputh |
| 16 | Ausstellung „Einstein in Caputh“ | Schwielowsee OT Caputh |
| 17 | Museum der Havelländischen Malerkolonie | Schwielowsee OT Ferch |
| 18 | Waschhaus am Haussee | Werder (Havel) OT Petzow |
Wer sich für Geschichte und Wissenschaft interessiert, kann Schloss Caputh und die Einstein-Ausstellung besuchen. Kunstfreunde sollten das Museum der Havelländischen Malerkolonie in Ferch berücksichtigen. Für einen längeren Ausflug bieten sich anschließend die Landschaft rund um den Schwielowsee und die historischen Ortskerne an.
Route 4: Werder, Glindow, Derwitz, Groß Kreutz und Deetz
Die vierte Museumsroute führt zu historischen Mühlen, Heimatmuseen und Einrichtungen rund um die regionale Industriegeschichte. Besonders Glindow bietet mit Heimatmuseum und Ziegeleimuseum zwei gut kombinierbare Ziele.
| Nr. | Museum oder Kulturort | Ort |
|---|---|---|
| 19 | Bockwindmühle Werder (Havel) | Werder (Havel) |
| 20 | Christian-Morgenstern-Literatur-Museum | Werder (Havel) |
| 21 | Heimatmuseum Glindow | Werder (Havel) OT Glindow |
| 22 | Märkisches Ziegeleimuseum Glindow | Werder (Havel) OT Glindow |
| 23 | Lilienthal-Gedenkhaus Derwitz | Werder (Havel) OT Derwitz |
| 24 | Heimatmuseum Groß Kreutz | Groß Kreutz |
| 25 | Heimatmuseum Deetz/Havel | Groß Kreutz OT Deetz |
Für Familien würde ich die beiden Glindower Museen bevorzugen. Dort verbinden sich historische Handwerkstechniken, Industriekultur und Mitmachaktionen. Das Lilienthal-Gedenkhaus in Derwitz ist dagegen für Besucher interessant, die sich mit den Anfängen der Luftfahrt beschäftigen möchten. Literaturinteressierte finden im Christian-Morgenstern-Museum ein weiteres ungewöhnliches Ziel.
Route 5: Lehnin, Damsdorf, Grebs, Reckahn und Cammer
Die fünfte Route bietet einige der stimmungsvollsten Veranstaltungen des gesamten Museumsaktionstages. Historisches Handwerk, Klostergeschichte, Ausstellungen und mehrere Abendprogramme liegen im Raum Kloster Lehnin und Planebruch.
| Nr. | Museum oder Kulturort | Ort |
|---|---|---|
| 26 | Museum im ehemaligen Zisterzienserkloster Lehnin | Kloster Lehnin |
| 27 | Skulpturenpark und Galerie am Klostersee | Kloster Lehnin |
| 28 | Stellmachermuseum Damsdorf | Kloster Lehnin OT Damsdorf |
| 29 | Dreiseitenhof Grebs | Kloster Lehnin OT Grebs |
| 30 | Schulmuseum Reckahn | Kloster Lehnin OT Reckahn |
| 31 | Rochow-Museum Reckahn | Kloster Lehnin OT Reckahn |
| 32 | Bockwindmühle Cammer | Planebruch OT Cammer |
Besonders interessant sind der offizielle Auftakt in Damsdorf, die beiden Reckahner Museen und die Lichtshow in Cammer. Wer bereits am Nachmittag unterwegs ist, kann sich für einen der historischen Museumsstandorte entscheiden und später ein Abendprogramm besuchen. Wegen der unterschiedlichen Zeiten sollten Besucher die geplanten Stationen aufeinander abstimmen.
Route 6: Treuenbrietzen, Ziesar, Görzke, Bad Belzig und Raben
Die sechste Route führt durch den westlichen Fläming und widmet sich besonders historischen Bauwerken, regionalem Handwerk, Kunst und Naturgeschichte. Die Museen liegen teilweise weiter auseinander, sodass ein klarer regionaler Schwerpunkt sinnvoll ist.
| Nr. | Museum oder Kulturort | Ort |
|---|---|---|
| 33 | Heimatmuseum Treuenbrietzen | Treuenbrietzen |
| 34 | Bischofsresidenz Burg Ziesar | Ziesar |
| 35 | Heimatmuseum Ziesar | Ziesar |
| 36 | Handwerkermuseum Görzke | Görzke |
| 37 | Roger-Loewig-Haus Museum und Gedenkstätte | Bad Belzig |
| 38 | Naturparkzentrum Hoher Fläming | Raben |
Besonders die Burg Ziesar ist für Besucher interessant, die mittelalterliche Geschichte und historische Architektur erleben möchten. Im Handwerkermuseum Görzke stehen regionale Handwerkstechniken im Mittelpunkt. Das Naturparkzentrum Hoher Fläming in Raben verbindet den Aktionstag mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Tierwelt und dem Naturraum der Region.
Route 7: Brandenburg an der Havel, Oberhavel und Havelland
Die siebte Route ist die geografisch weitläufigste der offiziellen Museumsrouten. Sie umfasst sowohl die Stadt Brandenburg an der Havel als auch Velten in Oberhavel und zahlreiche Kulturorte im Havelland. Für einen einzigen Nachmittag ist die vollständige Route zu umfangreich. Sinnvoll ist deshalb die Auswahl mehrerer nahe gelegener Stationen.
| Nr. | Museum oder Kulturort | Ort |
|---|---|---|
| 39 | Dommuseum Brandenburg an der Havel | Brandenburg an der Havel |
| 40 | Industriemuseum Brandenburg an der Havel | Brandenburg an der Havel |
| 41 | Fahrradmuseum Brandenburg an der Havel | Brandenburg an der Havel |
| 42 | Rohrweberei Pritzerbe | Havelsee OT Pritzerbe |
| 43 | Ofen- und Keramikmuseum / Hedwig Bollhagen Museum | Velten |
| 44 | Alte Schule Ribbeck | Nauen OT Ribbeck |
| 45 | Fontane-Museum im Schloss Ribbeck | Nauen OT Ribbeck |
| 46 | Optik Industrie Museum Rathenow | Rathenow |
| 47 | Kolonistenhof Großderschau | Großderschau |
| 48 | Flugzeug IL-62 „Lady Agnes“ | Gollenberg OT Stölln |
| 49 | Spielzeugmuseum im Havelland | Kleßen |
| 50 | Kinderbuchmuseum im Havelland | Kleßen |
| 51 | Schloss Paretz | Ketzin/Havel OT Paretz |
| 52 | Museum und Galerie Falkensee – geschlossen | Falkensee |
| 53 | Lucke-Hof Premnitz | Premnitz |
Die drei offiziellen Museen in Brandenburg an der Havel lassen sich innerhalb einer Stadt besuchen. Im Havelland bieten sich beispielsweise die Alte Schule und das Fontane-Museum in Ribbeck oder die beiden Museen in Kleßen als Kombination an. Velten ist dagegen ein eigenes Ausflugsziel, das besonders für Familien geeignet ist.
Wichtig: Das Museum und Galerie Falkensee ist zwar im gedruckten Programm aufgeführt, bleibt aber wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Die ursprünglich geplanten Veranstaltungen finden dort nicht statt.
Welche Museen sind besonders für Familien mit Kindern geeignet?
Für Familien gibt es am 24. Oktober zahlreiche Möglichkeiten, Geschichte und Kultur auf spielerische Weise zu entdecken. Besonders umfangreich ist das Programm der Ofen- und Keramikmuseen Velten mit Werkstätten, Tonnenbrand, Märchen und Lagerfeuer. Auch das Märkische Ziegeleimuseum Glindow bietet mit dem Kindertöpfern eine praktische Mitmachaktion. Wer lieber Experimente ausprobiert, sollte das Optik Industrie Museum Rathenow oder das Industriemuseum Teltow besuchen.
Der Kolonistenhof Großderschau verbindet altes Handwerk mit Kürbisschnitzen, Stockbrot und Halloweenaktionen. In der Alten Schule Ribbeck können Kinder historische Schreibtechniken kennenlernen, während das Schulmuseum Reckahn zu einer Unterrichtsstunde wie vor über hundert Jahren einlädt. Das Spielzeugmuseum und das Kinderbuchmuseum Kleßen bieten eine weitere familienfreundliche Kombination.
Für ältere Kinder und Jugendliche dürften auch das Flugzeug „Lady Agnes“ in Stölln und das Industriemuseum Brandenburg an der Havel interessant sein. Beide Einrichtungen zeigen technische Geschichte an ungewöhnlichen Orten. Bei der Auswahl lohnt es sich, neben dem Programm auch die Anreise zu berücksichtigen.
Die schönsten Abendprogramme: Wo es bei Feuer und Flamme leuchtet
Mehrere Museen setzen am Samstag bewusst auf Veranstaltungen in der Dämmerung und am Abend. Gerade diese Angebote machen den Aktionstag zu etwas Besonderem. Während an einigen Orten Feuerstellen und Fackeln historische Anlagen beleuchten, stehen anderswo Musik, Projektionen und gemeinsame Rundgänge im Mittelpunkt.
| Veranstaltungsort | Abendprogramm |
|---|---|
| Industriemuseum Brandenburg | Feuer- und Lichtinszenierung ab etwa 16 Uhr, Sonderprogramm bis 20 Uhr |
| Frey-Haus Brandenburg | Licht- und Videoprojektionen ab etwa 17 Uhr, Musik ab 19 Uhr |
| Ofen- und Keramikmuseen Velten | Feuer-Abend und Musik ab 17 Uhr, Lesung um 18 Uhr |
| Rochow-Museum Reckahn | Laternenumzug ab 18 Uhr, Taschenlampenführung um 19 Uhr |
| Bockwindmühle Cammer | Lichtshow mit Tanz und Musik um 19 Uhr |
| Heimatmuseum Teltow | Lagerfeuer und historische Backstube, geöffnet bis 20 Uhr |
Wer einen dieser Höhepunkte erleben möchte, sollte genügend Zeit für die Anreise einplanen. Besonders die kleineren ländlichen Orte sind abends nicht immer gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Für einen entspannten Besuch empfiehlt es sich, bereits am Nachmittag in der jeweiligen Region zu bleiben und den Museumsbesuch mit dem Abendprogramm zu verbinden.
Unsere vier Ausflugstouren ab Berlin
Die sieben offiziellen Museumsrouten enthalten zahlreiche Einrichtungen. Für Besucher aus Berlin sind kürzere, individuell zusammengestellte Besuchskombinationen häufig praktischer. Dabei kommt es vor allem darauf an, Fahrstrecken zu reduzieren und die jeweiligen Programmpunkte zeitlich sinnvoll miteinander zu verbinden.
Tour 1: Technik, Stadtgeschichte und Feuer in Brandenburg an der Havel
Diese Tour eignet sich besonders für Erwachsene, Technikfans und Besucher, die bis in den Abend unterwegs sein möchten. Ein möglicher Einstieg ist das Dommuseum auf der Dominsel mit einer Führung um 11 oder 13 Uhr. Anschließend lässt sich das Frey-Haus in der historischen Altstadt besuchen.
Am späteren Nachmittag bietet sich das Industriemuseum an, wo ab etwa 16 Uhr die Feuerinszenierung zwischen den historischen Stahlwerksanlagen beginnt. Alternativ können Besucher beim Frey-Haus bleiben und dort die Lichtprojektionen sowie die Live-Musik erleben. Beide Abendangebote bieten eine besondere Atmosphäre.
Tour 2: Technik und traditionelles Handwerk in Teltow
Für Besucher aus dem südwestlichen Berlin ist Teltow eine praktische Wahl. Im Industriemuseum Region Teltow gibt es zwischen 13 und 18 Uhr historische Technik, Dampfmaschinen, Robotik und Mitmachangebote. Die Ausstellung eignet sich besonders für Familien mit älteren Kindern.
Anschließend lässt sich das Heimatmuseum Teltow besuchen, das bis 20 Uhr geöffnet ist. Dort stehen historische Koch- und Backtechniken sowie ein Lagerfeuer im Mittelpunkt. Die beiden Museen bieten unterschiedliche Schwerpunkte und lassen sich gut zu einem halbtägigen Ausflug kombinieren.
Tour 3: Familienausflug nach Glindow und Werder
Die Kombination aus Heimatmuseum und Märkischem Ziegeleimuseum Glindow eignet sich besonders für Familien. Im Ziegeleimuseum gibt es Führungen durch die historische Anlage und Kindertöpfern. Das Heimatmuseum ergänzt den Ausflug mit regionaler Geschichte, Märchen, Bastelangeboten und seiner ungewöhnlichen Schwarzen Küche.
Wer bereits am Vormittag starten möchte, kann an der Wanderung in die Glindower Alpen teilnehmen. Anschließend bleibt ausreichend Zeit für eines der Museen. Ein weiterer Besuch in Werder oder am Schwielowsee lässt sich je nach Interesse ergänzen.
Tour 4: Schulgeschichte und Laternenumzug in Reckahn
In Reckahn können Familien zunächst das Schulmuseum besuchen und historische Schreibtechniken ausprobieren. Um 15 Uhr findet eine besondere Schulstunde mit einem Experiment statt. Das benachbarte Rochow-Museum bietet am Nachmittag außerdem Führungen und ein Konzert.
Ab 18 Uhr führt ein Laternenumzug durch den beleuchteten Gutspark. Den Abschluss kann die Taschenlampenführung um 19 Uhr bilden. Damit ist Reckahn eine besonders interessante Wahl für Besucher, die den Museumsaktionstag bis in die Abendstunden erleben möchten.
Eintritt und Zusatzkosten: Welche Angebote sind kostenlos?
Der reguläre Eintritt in die teilnehmenden Museen ist am 24. Oktober 2026 kostenlos. Das gilt sowohl für viele kleinere Heimatmuseen als auch für bekannte Einrichtungen wie Schloss Caputh, Schloss Paretz oder das Industriemuseum Brandenburg an der Havel. Besucher können damit auch mehrere Ausstellungen an einem Tag entdecken, ohne für jedes Museum eine Eintrittskarte kaufen zu müssen.
Für bestimmte Zusatzangebote werden allerdings Gebühren erhoben. In Velten kostet die Familienführung drei Euro, während die Kreativwerkstätten jeweils fünf Euro kosten. Das Herbstkonzert im Rochow-Museum Reckahn ist ab 17 Euro erhältlich. Auch Speisen und Getränke müssen in der Regel separat bezahlt werden.
Bei einigen Führungen und Workshops ist eine Anmeldung erwünscht oder die Teilnehmerzahl begrenzt. Das betrifft unter anderem die historische Schulstunde in Reckahn sowie einzelne Werkstätten in Velten. Wer sich gezielt für einen bestimmten Programmpunkt interessiert, sollte deshalb die jeweiligen Teilnahmebedingungen beachten.
Museum und Galerie Falkensee bleibt geschlossen
Das Museum und Galerie Falkensee ist noch im gedruckten Programmheft enthalten. Wegen der laufenden Sanierungsarbeiten am historischen Museumsgebäude kann die Einrichtung jedoch nicht am Aktionstag teilnehmen. Die dort vorgesehenen Veranstaltungen wurden verschoben.
Besucher aus Falkensee und dem westlichen Berliner Umland können stattdessen beispielsweise nach Ribbeck fahren. Dort liegen die Alte Schule und das Fontane-Museum nahe beieinander. Eine weitere Alternative ist Schloss Paretz mit seinen historischen Räumen und Führungen zum Grottenberg.
Anfahrt zu Feuer und Flamme: Bahn, Auto und Fahrrad
Die Museen liegen in vier unterschiedlichen brandenburgischen Regionen und teilweise weit voneinander entfernt. Für Besucher aus Berlin hängt die passende Anreise daher stark vom gewählten Ziel ab. Größere Städte sind meist vergleichsweise gut an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen, während kleinere Orte im Havelland und in Potsdam-Mittelmark häufig nur über Busverbindungen erreichbar sind.
🚆 ÖPNV: Regionalbahn und Bus
Für einen Ausflug nach Brandenburg an der Havel ist der RE1 eine wichtige Bahnverbindung. Wegen der Bauarbeiten auf der Berliner Stadtbahn fährt die westliche RE1-Strecke derzeit zwischen Magdeburg, Brandenburg an der Havel, Potsdam und Berlin-Charlottenburg. Reisende aus dem östlichen Berlin müssen daher gegebenenfalls innerhalb Berlins umsteigen.
Besonders wichtig für Rathenow und das westliche Havelland: Vom 2. Oktober bis 12. Dezember 2026 ist die Bahnstrecke zwischen Berlin-Spandau und Rathenow gesperrt. Der RE4 fährt deshalb nicht durchgehend nach Rathenow. Zwischen Nauen und Rathenow verkehren Ersatzbusse, unter anderem der X4 und eine weitere Ersatzbuslinie. Für Besucher aus Berlin verlängert sich dadurch die Anreise.
Auch die Linien RE6 und RB21 haben während der Bauarbeiten veränderte Streckenführungen. Besucher mit Zielen in Velten oder anderen Orten in Oberhavel sollten deshalb die passenden Umsteigeverbindungen prüfen. Besonders nach den Abendprogrammen ist die letzte mögliche Rückfahrt wichtig.
🚗 Auto: Praktisch für mehrere Museumsstandorte
Wer mehrere kleinere Museen besuchen möchte, ist mit dem Auto häufig flexibler unterwegs. Besonders im ländlichen Havelland und in Potsdam-Mittelmark liegen manche Kulturorte so weit auseinander, dass eine Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwierig sein kann. Die offiziellen Museumsrouten helfen dabei, die Ausflugsziele regional zu bündeln.
Die Parkmöglichkeiten unterscheiden sich je nach Einrichtung. In historischen Ortskernen, bei kleinen Dorfmuseen und an Veranstaltungsorten mit Abendprogramm können Stellplätze begrenzt sein. Für den Besuch empfiehlt sich daher ein kleiner Zeitpuffer für die Parkplatzsuche und den Fußweg zum Museum.
🚲 Fahrrad: Museen mit einer Herbsttour verbinden
Besonders rund um Werder, Glindow, Caputh, Petzow und Paretz lassen sich Museumsbesuche mit einer Fahrradtour verbinden. Auch zwischen einzelnen Orten im südwestlichen Berliner Umland sind kürzere Fahrten möglich. Wer gerne draußen unterwegs ist, kann den Aktionstag so mit einer herbstlichen Entdeckungstour verbinden.
Für längere Strecken sollten ausreichend Pausen eingeplant werden. Am Abend wird es im Oktober früh dunkel, und besonders ländliche Wege sind nicht überall beleuchtet. Deshalb empfiehlt es sich, die Fahrradtour so zu planen, dass der Rückweg sicher und entspannt möglich bleibt.
💡 Dennis’ Tipp
Für einen besonders stimmungsvollen Museumsbesuch würde ich gezielt ein Ziel mit Abendprogramm auswählen. Das Industriemuseum Brandenburg an der Havel ist mein Favorit für Besucher, die sich für Technik, Architektur und außergewöhnliche historische Orte interessieren. Die Kombination aus alten Stahlwerksanlagen, Feuer, Musik und Licht macht den Museumsaktionstag dort zu einem besonderen Erlebnis.
Für Familien empfehle ich dagegen die Ofen- und Keramikmuseen Velten. Mit Tonnenbrand, Märchen, Kreativwerkstätten und Lagerfeuer gibt es dort vom Vormittag bis zum Abend zahlreiche Programmpunkte. Wer lieber mehrere kleine Museen entdecken möchte, sollte eine der offiziellen Routen auswählen und sich auf zwei oder drei gut erreichbare Einrichtungen konzentrieren.
📌 Faktenbox: Feuer und Flamme Brandenburg 2026
Veranstaltung: Feuer und Flamme für unsere Museen
Datum: Samstag, 24. Oktober 2026
Ausgabe: 22. Museumsaktionstag
Motto: Mit Volldampf ins Museum
Veranstaltungsgebiet: Westbrandenburg
Regionen: Potsdam-Mittelmark, Havelland, Oberhavel und Brandenburg an der Havel
Kulturorte: 53 im offiziellen Programmheft, Museum Falkensee geschlossen
Museumsrouten: 7
Öffnungszeiten: Überwiegend 13–18 Uhr, teilweise früher oder bis in den Abend
Eintritt: Kostenlos, einzelne Zusatzangebote kostenpflichtig
Offizielle Eröffnung: 13 Uhr, Stellmachermuseum Damsdorf
Familienhighlights: Velten, Glindow, Reckahn, Teltow, Rathenow, Großderschau
Abendhighlights: Industriemuseum Brandenburg, Frey-Haus, Bockwindmühle Cammer, Reckahn
Programm: Führungen, Ausstellungen, Lichtshows, Musik, Handwerk und Mitmachaktionen
Anreise: Regionalbahn, Bus, Auto oder Fahrrad je nach Standort
Besonderheit: Bahn-Bauarbeiten im Raum Rathenow und Berlin beachten
❓ FAQ zu Feuer und Flamme Brandenburg 2026
Wann findet Feuer und Flamme für unsere Museen 2026 statt?
Der Museumsaktionstag findet am Samstag, 24. Oktober 2026, statt. Die meisten Einrichtungen öffnen zwischen 13 und 18 Uhr. Einzelne Museen bieten bereits am Vormittag oder bis in die Abendstunden besondere Veranstaltungen an.
Wie viele Museen nehmen an Feuer und Flamme 2026 teil?
Im offiziellen Programmheft sind 53 Museen und Kulturorte auf sieben Museumsrouten aufgeführt. Das Museum und Galerie Falkensee bleibt wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Zusätzlich sind weitere Sonderprogramme wie die Lichtshow am Frey-Haus angekündigt.
Findet Feuer und Flamme in ganz Brandenburg statt?
Der Museumsaktionstag konzentriert sich 2026 auf vier Partnerregionen in Westbrandenburg: Potsdam-Mittelmark, Havelland, Oberhavel und Brandenburg an der Havel. Andere Landkreise und kreisfreie Städte gehören nicht zum offiziell bestätigten Teilnehmerkreis dieser Ausgabe.
Ist der Museumseintritt kostenlos?
Ja, der reguläre Eintritt in die teilnehmenden Museen ist kostenlos. Für bestimmte Führungen, Workshops und Konzerte können allerdings zusätzliche Gebühren entstehen.
Welche Museen lohnen sich besonders für Familien?
Besonders familienfreundliche Programme bieten die Ofen- und Keramikmuseen Velten, das Märkische Ziegeleimuseum Glindow, das Optik Industrie Museum Rathenow, das Industriemuseum Teltow und der Kolonistenhof Großderschau. Auch das Schulmuseum Reckahn ist für Kinder interessant.
Wo gibt es Lichtshows und besondere Abendveranstaltungen?
Am Industriemuseum Brandenburg gibt es eine Feuer- und Lichtinszenierung. Am Frey-Haus sind Lichtprojektionen und Musik geplant. An der Bockwindmühle Cammer beginnt um 19 Uhr eine Lichtshow. In Reckahn finden ein Laternenumzug und eine Taschenlampenführung statt.
Welche Museen kann man am Vormittag besuchen?
Frühe Programmpunkte gibt es unter anderem im Heimatmuseum Glindow, den Ofen- und Keramikmuseen Velten, im Optik Industrie Museum Rathenow sowie im Märkischen Ziegeleimuseum Glindow. Auch das Dommuseum Brandenburg bietet bereits am Vormittag eine Führung an.
Welche sieben Museumsrouten gibt es?
Die sieben Routen verbinden die teilnehmenden Einrichtungen in regionalen Gruppen. Dazu gehören das südwestliche Berliner Umland, die Region Beelitz, Schwielowsee, Werder (Havel), Kloster Lehnin, der Hohe Fläming sowie eine größere Route mit Standorten in Brandenburg an der Havel, Oberhavel und dem Havelland.
Kann man mehrere Museen an einem Tag besuchen?
Ja, besonders wenn die Einrichtungen nahe beieinander liegen. Gut kombinierbar sind beispielsweise die Museen in Teltow, die beiden Glindower Museen, das Schulmuseum und das Rochow-Museum in Reckahn sowie die Alte Schule und das Fontane-Museum in Ribbeck.
Wie komme ich aus Berlin zum Museumsaktionstag?
Die Anreise hängt vom gewählten Museum ab. Brandenburg an der Havel ist mit dem RE1 erreichbar, Teltow und Velten verfügen ebenfalls über Bahnverbindungen. Für Rathenow müssen wegen der aktuellen Bauarbeiten Ersatzbusse berücksichtigt werden. Die passenden Verbindungen zeigt die VBB-Fahrplanauskunft.
Ist das Museum Falkensee am 24. Oktober geöffnet?
Nein. Das Museum und Galerie Falkensee bleibt wegen laufender Sanierungsarbeiten geschlossen. Die dort vorgesehenen Veranstaltungen finden nicht statt.













