Berlin, 1990: Die Mauer ist gefallen, die Welt steht kopf und mitten im kreativen Chaos der Hauptstadt beginnt eine Geschichte, die unter die Haut geht. Am 21. März 2026 feiert das neue Musical „WIR SIND AM LEBEN“ seine glanzvolle Premiere im geschichtsträchtigen Theater des Westens.
Nach den gigantischen Erfolgen von „Ku’damm 56 & 59“, „Romeo & Julia – Liebe ist alles“ und dem Überraschungshit „DIE AMME“ präsentieren das Erfolgsduo Peter Plate und Ulf Leo Sommer ihr wohl persönlichstes Werk. Es ist eine Hommage an die Freiheit, die Familie und an jene, die wir niemals vergessen dürfen.
🎹 Die Erschaffer: Ein eingespieltes Team der Extraklasse
Was 2009 als erste Idee und 2011 als letztes gemeinsames Album von Rosenstolz begann, findet nun seine Vollendung auf der Bühne. Peter Plate und Ulf Leo Sommer haben dieses Musical vollständig selbst entwickelt. Für das Buch holten sie sich Verstärkung durch Franziska Kuropka und Lukas Nimscheck, die auch die Regie übernehmen. Die Musik, eine Mischung aus orchestralem Glanz und modernem Pop, stammt aus der Feder von Plate, Sommer und Joshua Lange.
Für die visuelle Wucht sorgen internationale Größen: Jonathan Huor (u.a. Eurovision Song Contest 2025) kreiert die spektakulären Choreografien, während der Tony-Award-nominierte Lichtdesigner Tim Deiling das Theater in eine beeindruckende Lichtshow taucht.
🏙️ Der Inhalt: Zwischen „Konsum Hoffnung“ und Techno-Beats
Die Geschwister Nina (Celina dos Santos) und Mario fliehen aus der Enge Wittenbergs in das flirrende Berlin der Nachwendezeit. In einem besetzten Altbau finden sie im „Konsum Hoffnung“ eine neue Heimat bei einer Gemeinschaft, die ein improvisiertes Sorgentelefon betreibt. Während Mario sein Herz an den kubanischen Tänzer Nando verliert und Nina von der großen Pop-Karriere träumt, taucht plötzlich jemand auf, mit dem niemand gerechnet hat: ihre Mutter Rosi.
Steffi Irmen, der gefeierte Star des Hauses, verkörpert diese übergriffige, ungebetene und doch tief menschliche Mutter, die versucht, ihre Kinder in einer Welt zurückzugewinnen, die längst ohne sie weitergezogen ist. „WIR SIND AM LEBEN“ fängt das Lebensgefühl der 90er ein – zwischen der Euphorie des Aufbruchs, der Angst vor AIDS und der absurden Komik einer Stadt, die niemals schläft.
🏛️ Das Theater des Westens: Die perfekte Bühne
Es gibt kaum einen passenderen Ort für diese Berliner Geschichte als das Stage Theater des Westens an der Kantstraße. Als eines der traditionsreichsten Theater Deutschlands bietet es mit seiner prachtvollen Architektur den idealen Kontrast zum „besetzten Altbau“-Flair des Stücks.
- Barrierefreiheit: Das Theater ist eingeschränkt barrierefrei. Hochparkett und der 2. Rang sind per Aufzug erreichbar (bitte Personal ansprechen). Das Parkett selbst ist leider nicht barrierefrei zugänglich.
- Hinweis: In der Show werden vermehrt Blitz- und Stroboskoplichter eingesetzt.
📍 Wichtige Infos auf einen Blick
- Premiere: 21. März 2026
- Ort: Stage Theater des Westens, Kantstraße 12, 10623 Berlin
- Preise: Tickets ab 53,99 € (Bestwert-Tickets ab 129,99 €)
- Empfehlung: Einlass ab 3 Jahren, empfohlen ab 12 Jahren.
- Tickets & Shop: Stage Entertainment Ticketshop
📺 Vorab reinschauen & reinhören
Um sich auf die Premiere einzustimmen, gibt es bereits erste Einblicke:
- Musicaltrailer: YouTube Link
- Musikvideo „Salon Rosie“ (Steffi Irmen): YouTube Link
- Weitere Songs: Entdecken Sie Titel wie „Mein Berlin“, „Supernovadiscoslut“ oder „Kupferrot“ auf dem offiziellen YouTube-Kanal.
❓ FAQ – Häufig gestellte Fragen
- Wann findet die Premiere statt? Die große Premiere ist am Samstag, den 21. März 2026.
- Ab welchem Alter ist das Musical empfohlen? Der Einlass ist ab 3 Jahren gestattet, wir empfehlen den Besuch jedoch aufgrund der Thematik und Effekte erst ab 12 Jahren.
- Was kosten die Tickets? Tickets starten bei 53,99 €. Plätze in der besten Kategorie liegen ab 129,99 €.
- Ist das Theater barrierefrei? Eingeschränkt. Das Hochparkett und der 2. Rang sind per Aufzug erreichbar. Das Parkett selbst ist leider nicht barrierefrei zugänglich.
- Gibt es gesundheitliche Hinweise? Ja, es werden vermehrt Blitz- und Stroboskoplichter eingesetzt, was für Personen mit Epilepsie-Gefährdung relevant sein kann.












