„We Make Years Out of Hours“: Vom 1. Mai 2026 bis 10. Januar 2027 wird der Hamburger Bahnhof zum Ort für Klang, Performance, gemeinsames Bauen und kollektives Erleben
Im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart entsteht ab Mai 2026 eine Ausstellung, die man nicht nur betrachtet, sondern mit dem eigenen Körper, den eigenen Händen und dem eigenen Hören erlebt. Für die zweite CHANEL Commission verwandelt die litauische Künstlerin und Komponistin Lina Lapelytė die Historische Halle des Museums in eine sich stetig verändernde Landschaft aus 400.000 Holzwürfeln.
Unter dem Titel „We Make Years Out of Hours“ entsteht vom 1. Mai 2026 bis 10. Januar 2027 ein Werk zwischen Skulptur, Performance, Klanginstallation und gemeinschaftlicher Handlung. Die Würfel breiten sich auf dem Boden aus, werden gestapelt, verschoben, zu architektonischen Formen und hügelartigen Strukturen aufgebaut – und wieder verändert. Performer, Sänger und das Publikum werden Teil eines offenen Prozesses, in dem nichts endgültig bleibt.
Die Ausstellung eröffnet passend zum Gallery Weekend Berlin 2026 und ist zugleich Teil des Jubiläumsprogramms 30 Jahre Hamburger Bahnhof. Damit bekommt das Haus eine Arbeit, die sehr gut zu seinem Selbstverständnis als offenes Museum passt: Kunst wird hier nicht als fertiges Objekt präsentiert, sondern als gemeinsamer Moment, als Stimme, als Bewegung, als fragile Konstruktion aus Zeit, Klang und Beteiligung.
Kurz zusammengefasst
Lina Lapelytė. We Make Years Out of Hours ist vom 1. Mai 2026 bis 10. Januar 2027 im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart zu sehen. Für die zweite CHANEL Commission verwandelt die Künstlerin die Historische Halle in eine wandelbare Landschaft aus 400.000 Holzwürfeln. Während der Laufzeit finden regelmäßig Performances statt: dienstags, donnerstags, samstags und sonntags jeweils von 14 bis 17 Uhr. Zur Eröffnung im Rahmen des Gallery Weekend Berlin gibt es zusätzliche Performance-Zeiten. Der Eintritt in den Hamburger Bahnhof inklusive Sonderausstellungen kostet regulär 16 Euro, ermäßigt 8 Euro.
🧱 400.000 Holzwürfel: Eine Landschaft, die nie gleich bleibt
Im Zentrum der Arbeit stehen 400.000 Holzwürfel aus Fichten- und Kiefernholz. Jeder Würfel misst 10 x 10 x 10 Zentimeter. Zusammen bilden sie eine riesige, aber bewegliche Masse, die den Boden der Historischen Halle besetzt und sich im Laufe der Ausstellung immer wieder verändert.
Das Spannende daran: Diese Landschaft ist nicht statisch. Sie wird gebaut, verschoben, neu geordnet, verdichtet, abgetragen. Strukturen entstehen, wachsen, verschwinden. Für jede neue Form muss eine andere weichen. Damit wird die Installation zu einem Bild für Veränderung, Gemeinschaft und Vergänglichkeit.
Was bleibt? Was geht verloren? Wer baut? Wer entscheidet, was Bestand hat? Und wer trägt die Folgen dieser Veränderungen? Genau solche Fragen liegen unter der sinnlichen Oberfläche der Arbeit. Die Holzwürfel wirken zunächst spielerisch und zugänglich, doch aus diesem einfachen Material entsteht ein vielschichtiger Denkraum über Zeit, Fürsorge, Zusammenleben und Verantwortung.
🎶 Stimmen, Gedichte und Klang: Wenn die Halle zu singen beginnt
„We Make Years Out of Hours“ ist nicht nur eine begehbare Installation. Die Arbeit lebt vor allem durch Klang und Performance. Stimmen füllen die Historische Halle mit Liedern, deren Texte auf Gedichten von 15 internationalen Autoren basieren – vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
Die literarische Grundlage reicht von Khalil Gibran, Etel Adnan, Forugh Farrochzad, Layla Sarahat Rushani, Mahmud Darwisch, Ocean Vuong, Ilya Kaminski bis zu Arundhathi Subramaniam. In kurzen Zeilen geht es um Gemeinschaft, Entstehung, Liebe, Verlust, Hoffnung und das fragile Verhältnis zwischen Einzelnen und Kollektiv.
Gerade diese Verbindung aus Stimme, Körper, Material und Raum macht die Arbeit so besonders. Die Gesänge schweben nicht über der Installation, sondern gehören zu ihr. Während Würfel durch Hände wandern, während sich Strukturen verschieben und Menschen gemeinsam handeln, entsteht ein Klangraum, der die Halle emotional auflädt.
🤝 Zwischen Skulptur und Performance: Das Publikum wird Teil des Werks
Die Ausstellung überschreitet bewusst die Grenze zwischen Kunstwerk und Betrachtung. Besucher bleiben nicht nur Zuschauer, sondern können selbst Teil der wandelbaren Struktur werden. Die Holzwürfel wandern durch Hände, werden weitergegeben, gestapelt, neu platziert. So entsteht ein gemeinsames Handeln, das die Arbeit nie völlig abschließt.
Das passt sehr gut zum Titel „We Make Years Out of Hours“ – auf Deutsch etwa: Wir machen Jahre aus Stunden. Aus vielen kleinen Einheiten entsteht etwas Größeres. Aus einzelnen Handgriffen wird eine gemeinsame Form. Aus Stunden werden Jahre. Aus Einzelnen wird Gemeinschaft.
Die Arbeit stellt damit auch eine leise, aber wichtige Frage an das Museum selbst: Was kann ein Ausstellungsraum heute sein? Ein Ort zum Anschauen? Ein Ort zum Zuhören? Ein Ort zum Mitmachen? Oder alles zugleich?
🏛️ Die Historische Halle als Bühne der Veränderung
Die Historische Halle des Hamburger Bahnhof ist einer der eindrucksvollsten Räume für zeitgenössische Kunst in Berlin. Mit ihrer Größe, ihrer Geschichte und ihrer besonderen Architektur verlangt sie nach Arbeiten, die den Raum nicht nur füllen, sondern ihn neu lesbar machen.
Genau hier setzt die CHANEL Commission an. Jährlich entstehen großformatige künstlerische Projekte, die speziell für diese ikonische Halle entwickelt werden. Nach Klára Hosnedlová im Jahr 2025 realisiert Lina Lapelytė 2026 die zweite Ausgabe.
Mit „We Make Years Out of Hours“ wird die Halle nicht einfach bespielt, sondern verwandelt. Der Raum wird zum Resonanzkörper, zur Baustelle, zur Landschaft, zum Chorraum und zum sozialen Experiment. Besonders spannend ist, dass das Werk über Monate hinweg sichtbar anders werden kann. Wer im Mai kommt, wird vermutlich eine andere Ausstellung erleben als jemand im Herbst oder kurz vor Ende im Januar 2027.
👩🎨 Lina Lapelytė: Künstlerin, Komponistin, Performance-Stimme
Lina Lapelytė, geboren 1984 in Kaunas, Litauen, arbeitet zwischen Vilnius und London. Ihre künstlerische Praxis ist stark in Performance, Klang und kollektiven Gesangsaktionen verwurzelt. Sie arbeitet häufig mit professionellen und nicht-professionellen Performern und interessiert sich für Stimmen, die im Alltag überhört oder zum Schweigen gebracht werden.
International bekannt wurde sie besonders durch die Oper „Sun & Sea“, die sie gemeinsam mit Vaiva Grainytė und Rugilė Barzdžiukaitė entwickelte. Das Werk wurde 2019 im litauischen Pavillon auf der Biennale von Venedig gezeigt und mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.
Lapelytės Arbeiten verbinden Musik, Körper, Alltag, Verletzlichkeit und gesellschaftliche Fragen. Sie sind oft sinnlich zugänglich, aber nicht einfach. Man kann sie hören, sehen und erleben – und merkt erst nach und nach, welche politischen, sozialen und poetischen Schichten darunter liegen.
🌍 Vom Hamburger Bahnhof nach Eisenhüttenstadt
Ein besonderer Aspekt der Ausstellung ist die Zukunft der verwendeten Holzwürfel. Nach der Laufzeit im Hamburger Bahnhof sollen die 400.000 Würfel 2027 Teil eines öffentlichen Kunstwerks in Eisenhüttenstadt werden, das Lina Lapelytė im Rahmen eines Projekts für die Neuen Auftraggeber realisiert.
Damit endet das Material nicht im Depot oder in der Entsorgung, sondern wandert weiter. Aus einer temporären Performance-Landschaft in Berlin wird später ein öffentliches Kunstwerk an einem anderen Ort. Auch das passt zum Grundgedanken der Ausstellung: Formen verändern sich, Materialien tragen Geschichten weiter, und Kunst ist nicht auf einen einzigen Moment begrenzt.
📅 Performances während der Ausstellung
Die Performance ist ein zentraler Bestandteil von „We Make Years Out of Hours“. Während der gesamten Laufzeit wird die Installation regelmäßig aktiviert.
Reguläre Performancezeiten:
Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag: 14:00–17:00 Uhr
Das ist wichtig für die Planung des Besuchs. Man kann die Installation auch außerhalb der Performancezeiten erleben, aber mit Gesang, Bewegung und Beteiligung entfaltet sie vermutlich ihre größte Wirkung.
🕒 Öffnungszeiten des Hamburger Bahnhof
Der Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart ist regulär an sechs Tagen pro Woche geöffnet. Montags bleibt das Museum geschlossen.
| Tag | Öffnungszeiten |
|---|---|
| Montag | geschlossen |
| Dienstag | 10:00–18:00 Uhr |
| Mittwoch | 10:00–18:00 Uhr |
| Donnerstag | 10:00–20:00 Uhr |
| Freitag | 10:00–18:00 Uhr |
| Samstag | 11:00–18:00 Uhr |
| Sonntag | 11:00–18:00 Uhr |
Für diese Ausstellung ist besonders wichtig: Die regulären Performances finden während der Laufzeit dienstags, donnerstags, samstags und sonntags von 14:00 bis 17:00 Uhr statt. Wer die Arbeit mit Klang, Bewegung und gemeinsamer Beteiligung erleben möchte, sollte den Besuch möglichst in diese Zeit legen.
🎟️ Tickets für den Hamburger Bahnhof
Der Eintritt für den Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart inklusive Sonderausstellungen beträgt regulär:
16,00 Euro, ermäßigt 8,00 Euro
Außerdem gibt es die Jahreskarte der Staatlichen Museen zu Berlin ab 25,00 Euro. Diese kann sich lohnen, wenn ihr mehrere Häuser der Staatlichen Museen besuchen möchtet oder im Laufe des Jahres häufiger in den Hamburger Bahnhof zurückkehren wollt.
Tickets: Ticketshop der Staatlichen Museen zu Berlin
Gerade bei einer Ausstellung, die sich über Monate verändert, kann ein zweiter Besuch spannend sein – einmal während der Performancezeiten, einmal in einem ruhigeren Moment.
🚇 Eingang und Anreise
Der Eingang für Besucher befindet sich an der:
Invalidenstraße 50
10557 Berlin
Die Anreise ist besonders einfach über den Berliner Hauptbahnhof. Von dort ist der Hamburger Bahnhof schnell zu Fuß erreichbar. Auch mit S-Bahn, U-Bahn, Tram und Bus ist die Anbindung sehr gut.
Empfohlene Anreise:
S+U-Bahn, Tram oder Bus bis Hauptbahnhof
Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, ist hier klar im Vorteil – vor allem am Wochenende, während des Gallery Weekend oder bei Abendöffnungen.
📅 Sonderöffnungszeiten 2026
An ausgewählten Feiertagen gelten bei den Staatlichen Museen zu Berlin besondere Öffnungszeiten. Für 2026 sind unter anderem folgende Termine relevant:
Christi Himmelfahrt – Donnerstag, 14. Mai 2026
Alle Häuser sind geöffnet wie an einem Sonntag.
Pfingstmontag – Montag, 25. Mai 2026
Alle Häuser sind geöffnet wie an einem Sonntag.
Tag der Deutschen Einheit – Samstag, 3. Oktober 2026
Alle Häuser sind geöffnet wie an einem Sonntag.
Für den Hamburger Bahnhof bedeutet das: An diesen Tagen sollte man vor dem Besuch noch einmal die tagesaktuellen Öffnungszeiten prüfen, besonders wenn ein Feiertag auf einen regulär geschlossenen Montag fällt.
📖 Katalog zur Ausstellung
Begleitend zur Ausstellung erscheint die 19. Ausgabe der Katalogreihe des Hamburger Bahnhof. Der Band umfasst 116 Seiten und erscheint bei Silvana Editoriale Milano. Enthalten ist unter anderem ein Gespräch mit der Künstlerin. Der Katalog ist im Buchladen des Hamburger Bahnhof sowie im Onlineshop der Buchhandlung Walther König erhältlich.
Preis: 12 Euro
ISBN: 9788836664092
Für Besucher, die das Projekt tiefer nachvollziehen möchten, ist der Katalog eine sinnvolle Ergänzung – besonders, weil Performancekunst nach dem Besuch oft schwer festzuhalten ist. Der Katalog kann hier eine Art gedankliches Echo zur Ausstellung bilden.
🎂 30 Jahre Hamburger Bahnhof: Eine Ausstellung im Jubiläumsjahr
2026 feiert der Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart sein 30-jähriges Bestehen. Das Jubiläumsprogramm spannt einen Bogen von der Geschichte des Ortes bis in die Zukunft zeitgenössischer Museen. Geplant sind acht Sonderausstellungen, eine neue Sammlungspräsentation sowie Performances und Konzerte, die das Museum stärker in den Stadtraum hinein öffnen.
Ein Höhepunkt ist das Jubiläumswochenende vom 13. bis 15. November 2026. Dann soll das Haus für 30 Stunden durchgehend geöffnet sein. Außerdem ist eine internationale Konferenz zur Zukunft zeitgenössischer Sammlungsmuseen geplant.
Vor diesem Hintergrund bekommt Lina Lapelytės Arbeit noch einmal eine zusätzliche Bedeutung. „We Make Years Out of Hours“ ist eine Ausstellung über Zeit, Gemeinschaft und Veränderung – und damit auch ein poetischer Kommentar zu einem Museum, das auf 30 Jahre zurückblickt und gleichzeitig fragt, wie es weitergehen kann.
💡 Dennis’ Insider Tipp
Mein Tipp: Diese Ausstellung unbedingt während einer Performancezeit besuchen. Die 400.000 Holzwürfel sind schon als begehbare Landschaft eindrucksvoll, aber die eigentliche Kraft dürfte entstehen, wenn Stimmen, Bewegung und gemeinsames Handeln dazukommen.
Besonders spannend ist der Besuch gleich zum Gallery Weekend, weil die Atmosphäre im Haus dann ohnehin besonders lebendig ist. Wer es ruhiger mag, sollte später während der Laufzeit wiederkommen – vielleicht sogar mehrfach. Denn diese Ausstellung ist nicht auf einen einzigen Zustand angelegt. Sie verändert sich. Und genau darin liegt ihr Reiz.
Für mich klingt „We Make Years Out of Hours“ nach einer dieser Ausstellungen, die man nicht nur anschaut, sondern körperlich erinnert: als Klang, als Raum, als gemeinsames Bauen, als kurzer Moment in einer viel längeren Bewegung.
Fazit: Eine poetische Großinstallation für ein offenes Museum
Mit „We Make Years Out of Hours“ bringt Lina Lapelytė eine Arbeit in den Hamburger Bahnhof, die sehr gut in das Jubiläumsjahr des Museums passt. Sie verbindet Monumentalität mit Zerbrechlichkeit, Skulptur mit Performance, Klang mit Raum und Einzelne mit Gemeinschaft.
Die 400.000 Holzwürfel machen Zeit sichtbar. Die Stimmen geben der Installation emotionale Tiefe. Die Beteiligung des Publikums öffnet das Werk immer wieder neu. So entsteht eine Ausstellung, die nicht stillsteht, sondern sich verändert – über Stunden, Tage, Monate hinweg.
Für Berlin ist das ein starkes Kunstereignis: international, partizipativ, poetisch und genau am richtigen Ort.
📌 Faktenbox: CHANEL Commission – Lina Lapelytė im Hamburger Bahnhof
Ausstellung: CHANEL Commission: Lina Lapelytė. We Make Years Out of Hours
Laufzeit: 1. Mai 2026 bis 10. Januar 2027
Eröffnung: Donnerstag, 30. April 2026, 19:00–22:00 Uhr
Ort: Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart
Adresse / Eingang: Invalidenstraße 50, 10557 Berlin
Künstlerin: Lina Lapelytė
Kuratoren: Sam Bardaouil und Till Fellrath
Material: 400.000 Holzwürfel aus Fichten- und Kiefernholz
Format: Installation, Performance, Klang, Partizipation
Reguläre Performances: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag, 14:00–17:00 Uhr
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 10–18 Uhr, Do 10–20 Uhr, Sa + So 11–18 Uhr, Mo geschlossen
Eintritt: 16,00 Euro, ermäßigt 8,00 Euro
Jahreskarte Staatliche Museen zu Berlin: ab 25,00 Euro
Tickets: Ticketshop der Staatlichen Museen zu Berlin
Anreise: S+U-Bahn, Tram und Bus bis Hauptbahnhof
Katalog: 116 Seiten, 12 Euro
Teil von: 30 Jahre Hamburger Bahnhof
Ermöglicht durch: CHANEL Culture Fund
FAQ zur Ausstellung
Wann läuft „We Make Years Out of Hours“ im Hamburger Bahnhof?
Die Ausstellung läuft vom 1. Mai 2026 bis 10. Januar 2027 im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart.
Wer ist Lina Lapelytė?
Lina Lapelytė ist eine litauische Künstlerin und Komponistin. Sie arbeitet zwischen Vilnius und London und ist international für Performancearbeiten mit Klang, Stimme und kollektiven Gesangsaktionen bekannt.
Was ist in der Ausstellung zu sehen?
Die Historische Halle wird in eine wandelbare Landschaft aus 400.000 Holzwürfeln verwandelt. Performer und Besucher bauen, verschieben und verändern die Strukturen. Dazu erklingen gesungene Texte auf Basis internationaler Gedichte.
Wann finden die Performances statt?
Während der Laufzeit finden Performances dienstags, donnerstags, samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr statt. Zum Gallery Weekend gibt es zusätzliche Zeiten von 11 bis 14 Uhr und 15 bis 18 Uhr.
Ist die Ausstellung interaktiv?
Ja, das Werk ist partizipativ angelegt. Besucher können Teil des Prozesses werden und die sich verändernde Holzlandschaft mitgestalten.
Was bedeutet der Titel „We Make Years Out of Hours“?
Der Titel lässt sich etwa mit „Wir machen Jahre aus Stunden“ übersetzen. Er beschreibt, wie aus vielen kleinen Einheiten etwas Größeres entsteht – aus Zeit, Handlungen, Stimmen und Gemeinschaft.
Was ist die CHANEL Commission?
Die CHANEL Commission ist eine jährliche Initiative im Hamburger Bahnhof, die großformatige künstlerische Projekte für die Historische Halle ermöglicht.
Warum ist die Ausstellung 2026 besonders wichtig?
Sie ist Teil des Jubiläumsprogramms 30 Jahre Hamburger Bahnhof und setzt ein starkes Zeichen für ein offenes, partizipatives Museum.
Was kostet der Eintritt in den Hamburger Bahnhof?
Der Eintritt für den Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart inklusive Sonderausstellungen beträgt 16,00 Euro, ermäßigt 8,00 Euro.
Wann ist der Hamburger Bahnhof geöffnet?
Der Hamburger Bahnhof ist regulär dienstags, mittwochs und freitags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Montags ist geschlossen.
Wie kommt man zum Hamburger Bahnhof?
Der Hamburger Bahnhof liegt an der Invalidenstraße 50 in Berlin-Moabit. Die Anreise ist besonders einfach über den Hauptbahnhof mit S-Bahn, U-Bahn, Tram oder Bus.














