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Home Berlin

Berlin Fashion Week 2026: Programm, Designer und öffentliche Events im Juli

Dennis Von Dennis
19. Juni 2026
in Berlin
0
Berlin-Fashion-Week-Collage mit Laufsteg, Models, Fernsehturm und Berliner Skyline

Die Berlin Fashion Week präsentiert vom 2. bis 5. Juli 2026 Shows, Designer, Pop-ups und öffentliche Events in der ganzen Stadt. Bild: BerlinMagazine.de / KI-generiert

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Vier Tage Mode, neue Talente, internationale Labels und ungewöhnliche Schauplätze: Die Berlin Fashion Week präsentiert vom 2. bis 5. Juli 2026 die Kollektionen für Frühjahr und Sommer 2027. Neben großen Runway-Shows gehören Installationen, Hochschulpräsentationen, Nachhaltigkeitskonferenzen, Pop-ups, Ausstellungen und öffentliche Events zum umfangreichen Programm in ganz Berlin.

Die Berlin Fashion Week hat sich in den vergangenen Jahren sichtbar verändert. Statt sich ausschließlich über bekannte Namen und prominente Gäste zu definieren, setzt Berlin stärker auf eigenständige Handschriften, internationale Nachwuchslabels, experimentelle Präsentationsformen und die Verbindung von Mode mit Kunst, Musik, Clubkultur und gesellschaftlichen Themen.

Das zeigt sich auch in der Saison SS27. Geförderte Labels aus Europa, Afrika, Asien und Amerika treffen auf etablierte Berliner Designer, Absolventen der Modeschulen und internationale Gastprojekte. Der offizielle Kalender verteilt sich auf zahlreiche Orte in der Stadt und reicht vom klassischen Laufsteg bis zur Ausstellung in einem Store oder einer industriellen Kulisse.

Kurz zusammengefasst

Die Berlin Fashion Week SS27 findet von Donnerstag, 2. Juli, bis Sonntag, 5. Juli 2026 statt. Zum Programm gehören Runway-Shows, Präsentationen, Graduate Shows, Showrooms, Konferenzen, Pop-ups und Partys. Zu den angekündigten Namen zählen unter anderem William Fan, Andrej Gronau, Marina Hoermanseder, Orange Culture, Laura Gerte, Kilian Kerner, BUZIGAHILL, GmbH, Haderlump Atelier Berlin, LUEDER, Kasia Kucharska und Alphabets beziehungsweise internationale Gastlabels.

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Die meisten Laufstegshows sind Fachbesuchern, Medien und geladenen Gästen vorbehalten. Öffentliche Zugänge bieten vor allem Studio2Retail, ausgewählte Side Events, Store-Eröffnungen, Ausstellungen, Pop-ups und das erstmals in Berlin stattfindende Vogue Café. Der offizielle Kalender wird bis zum Beginn der Fashion Week weiterhin um Details, Orte und Anmeldeinformationen ergänzt.


Berlin Fashion Week SS27: Mode aus vier Kontinenten

Die Berlin Fashion Week will sich weiter als internationale Plattform für eigenständige und gesellschaftlich relevante Mode positionieren. Ein Schwerpunkt liegt auf Labels, die Themen wie Identität, Herkunft, Handwerk, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung nicht nur kommunikativ aufgreifen, sondern direkt in ihre Entwürfe und Produktionsweisen integrieren.

Im Rahmen des Förderprogramms Berlin Contemporary präsentieren 19 ausgezeichnete Marken ihre Kollektionen. Jede ausgewählte Marke erhält Unterstützung für eine eigene Modenschau oder Präsentation. Das Programm öffnet sich dabei erneut bewusst für internationale Labels.

Zu den Berlin-Contemporary-Gewinnern der Saison SS27 gehören:

  • Andrej Gronau
  • BARRAGÁN
  • BUZIGAHILL
  • DAGGER
  • Fruché
  • GmbH
  • Haderlump Atelier Berlin
  • John Lawrence Sullivan
  • Kasia Kucharska
  • Laura Gerte
  • LUEDER
  • MARKE
  • Milk of Lime
  • Orange Culture
  • SF1OG
  • Selva
  • UNVAIN
  • William Fan
  • Clara Colette Miramon

Die Auswahl verbindet bekannte Berliner Namen mit Marken aus unterschiedlichen internationalen Modeszenen. Dadurch entsteht ein Programm, das nicht einem einzigen ästhetischen Trend folgt, sondern bewusst unterschiedliche kulturelle Perspektiven nebeneinanderstellt.


Bekannte Berliner Namen und neue Debüts

Neben den geförderten Berlin-Contemporary-Labels gehören weitere bekannte Designer und Marken zum offiziellen Kalender. Dazu zählen unter anderem Marina Hoermanseder, Kilian Kerner, Rebekka Ruétz, #DAMUR, KOLYA BOGATYREV, Impari, Nowrubi und sample030.

Erstmals mit eigenen Shows bei der Berlin Fashion Week vertreten sind das Warschauer Label Mariusz Przybylski sowie die Berliner Marken Marie-Louise Müller und Studio Taskin. Gerade diese Mischung aus wiederkehrenden Namen und neuen Positionen gehört inzwischen zu den Stärken der Berliner Modewoche.

Berlin versucht nicht, Paris, Mailand oder Kopenhagen zu kopieren. Die Stadt setzt stärker auf ungewöhnliche Räume, performative Inszenierungen und Marken, die sich nicht problemlos in klassische Luxus- oder Streetwear-Kategorien einordnen lassen.


Programm und Höhepunkte nach Tagen

Der finale Kalender umfasst eine große Zahl an Shows und Side Events. Viele Veranstaltungsorte werden nur akkreditierten Gästen mitgeteilt oder setzen eine persönliche Einladung voraus. Die folgenden Programmpunkte geben einen Überblick über besonders auffällige Termine und öffentlich interessante Formate.

Donnerstag, 2. Juli: William Fan, Andrej Gronau und Vogue Café

Der erste Tag startet am Vormittag mit den Präsentationen von RAUM.Berlin. In einem galerieartigen Format zeigen täglich vier Labels ihre Kollektionen als räumliche Installationen. Zum Auftakt sind Elodie Carstensen, Lennart Bohle, Natascha von Hirschhausen und PLNGNS angekündigt.

Um 14 Uhr präsentiert William Fan seine SS27-Kollektion. Andrej Gronau folgt um 15:30 Uhr. Am frühen Abend stehen unter anderem Berlin Curated, Taskin Goec, die Graduate Show der Kunsthochschule Weißensee und Mariusz Przybylski im Kalender.

Vogue Café erstmals in Berlin

Ein öffentlich besonders interessantes Format ist das erstmals in Deutschland veranstaltete Vogue Café. Vom 2. bis 5. Juli wird ein Ort in der Rosenthaler Straße zum Treffpunkt für Mode, Kaffee, Workshops und Gespräche.

Nach dem Eröffnungsevent öffnet das Café am Donnerstag von 15:30 bis 19 Uhr, am Freitag von 13 bis 19 Uhr sowie Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 19 Uhr. Geplant sind spezielle Getränke, Eis-Kreationen und ein begleitendes Community-Programm mit Workshops und Panels.

Weitere Termine am Donnerstag

  • Neo.Fashion Opening und Networking
  • Berlin Curated
  • Graduate Show der Kunsthochschule Weißensee
  • Studio5 und Keyi Magazine mit Fashion und Film
  • Mariusz Przybylski
  • International Schools bei Neo.Fashion
  • offizielles Opening Dinner
  • Fashion-Week-Partys und Präsentationen am Abend

Das offizielle Opening Dinner findet in der Orangerie von Schloss Charlottenburg statt. Der Zugang ist allerdings nicht öffentlich, sondern Teil des geladenen Branchenprogramms.


Freitag, 3. Juli: Marina Hoermanseder, Orange Culture und Berliner Salon

Der Freitag beginnt mit MARKE, einem der geförderten Berlin-Contemporary-Labels. Parallel läuft der Circular Society Summit im Berliner Fashion Hub VORN, bei dem es um tragfähige Lösungen für eine zirkuläre Modewirtschaft geht.

Bei RAUM.Berlin präsentieren sich an diesem Tag Laura de Sousa, lealabob, Société Angelique und Vladimir Karaleev. Um 12 Uhr steht Marina Hoermanseder auf dem Schauenkalender, um 13 Uhr folgt das nigerianische Label Orange Culture.

Nachhaltigkeit bei METAMORPHOSIS

Die Konferenzreihe METAMORPHOSIS – dialogues about change widmet sich am Freitag Zirkularität und nachhaltigen Geschäftsmodellen. Diskutiert werden Wiederverkauf, Preloved-Systeme, Überproduktion und die Frage, wie Wert in der Modebranche neu definiert werden kann.

Das Format richtet sich nicht ausschließlich an Branchenvertreter. Auch interessierte Privatpersonen können an ausgewählten Gesprächen teilnehmen, sofern sie sich zuvor anmelden.

Der Berliner Salon

Von 15 bis 18 Uhr bringt Der Berliner Salon rund 35 nationale und internationale Designer in einer großen Gruppenausstellung zusammen. Im Mittelpunkt stehen Handwerk, Innovation und nachhaltiges Design.

Der von Christiane Arp gegründete Salon gehört seit Jahren zu den wichtigsten institutionellen Formaten der Berlin Fashion Week. Statt einer klassischen Modenschau werden Kleidung, Accessoires und Designobjekte als kuratierte Ausstellung präsentiert.

Studio2Retail in der Hagelberger Straße

Ebenfalls ab 15 Uhr verwandelt Designer Dennis Chuene einen Abschnitt der Hagelberger Straße in Kreuzberg in einen gemeinsamen Kultur- und Einkaufsraum. Unter dem Titel „Nothing Great Is Created Alone“ vernetzen sich acht benachbarte Geschäfte und kreative Akteure.

Das Projekt gehört zu Studio2Retail und richtet sich ausdrücklich auch an das Berliner Publikum. Es geht nicht nur um Verkauf, sondern um Handwerk, Begegnung und die Verbindung unabhängiger Geschäfte in einem gemeinsamen Quartiersformat.

Weitere Höhepunkte am Freitag

  • Laura Gerte
  • Kilian Kerner mit „Burning Symphonie“
  • UNVAIN
  • Nowrubi
  • BUZIGAHILL
  • Graduate Shows bei Neo.Fashion
  • Schmuck-Pop-up von Studio K36 und Ravemore
  • Ljubljana Fashion Week: On Board Berlin
  • Richert Beil Store Opening
  • HULFE: „180 Days of Kotti“
  • Fashion-Art-Performance „PRICE TAG“ in Moabit

Mehrere dieser Side Events sind öffentlich oder nach kostenloser Registrierung zugänglich. Vor dem Besuch sollte der jeweilige Kalendereintrag auf Hinweise wie „public“, „RSVP“, „invitation only“ oder Akkreditierung geprüft werden.


Samstag, 4. Juli: Shows, Publikumsevents und neue Modeorte

Am Samstag setzt sich das Programm mit weiteren Berlin-Contemporary-Shows, RAUM.Berlin-Präsentationen, Graduate Shows und öffentlichen Ladenformaten fort. Der Tag dürfte für Besucher ohne Branchenakkreditierung besonders interessant werden, weil viele Studio2Retail-Veranstaltungen und Pop-ups am Wochenende längere Öffnungszeiten anbieten.

Auch das Vogue Café öffnet bereits um 10 Uhr. Wer die Fashion Week erleben möchte, ohne Zugang zu exklusiven Laufstegshows zu haben, kann dort Gespräche, Workshops und die Atmosphäre rund um die Modewoche mitnehmen.

Der neue Richert-Beil-Store bleibt nach der Eröffnung am Freitag öffentlich zugänglich. Auch HULFE zeigt seine Kollektion „180 Days of Kotti“ am Samstag zwischen 12 und 18 Uhr in einem Showroom.

Das Programm wird durch Partys, Showrooms und Präsentationen in mehreren Bezirken ergänzt. Da sich Orte und Zugangsregeln kurzfristig ändern können, ist der tagesaktuelle Onlinekalender besonders wichtig.


Sonntag, 5. Juli: Finale Shows und Closing Party

Am Sonntag endet die Berlin Fashion Week mit weiteren Shows und öffentlichen Side Events. Das Vogue Café ist erneut von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Mehrere Pop-ups, Ausstellungen und Showrooms können ebenfalls noch besucht werden.

Den offiziellen Abschluss bildet eine Closing Party im Weekend Club am Alexanderplatz. Die Location im 17. Stock bietet einen weiten Blick über Berlin und verbindet Fashion Week, Clubkultur und Stadtkulisse.

Wie beim Opening Dinner gilt auch hier: Der offizielle Abschluss ist in erster Linie ein Branchen- und Einladungsevent. Öffentliche Partys und Clubveranstaltungen rund um die Fashion Week können jedoch unabhängig davon stattfinden.


RAUM.Berlin: 16 Labels in einem gemeinsamen Präsentationsformat

RAUM.Berlin gehört zu den auffälligsten Neuerungen der Saison. An allen vier Tagen präsentieren jeweils vier Labels ihre Kollektionen in einer galerieartigen Umgebung. Insgesamt sind 16 Marken beteiligt.

Das Format unterscheidet sich bewusst von einer klassischen Runway-Show. Kleidung wird nicht nur für wenige Minuten auf einem Laufsteg gezeigt, sondern in räumliche Installationen eingebunden. Besucher können Materialien, Silhouetten und Details dadurch aus einer anderen Perspektive wahrnehmen.

Zu den beteiligten Namen gehören unter anderem:

  • Elodie Carstensen
  • Lennart Bohle
  • Natascha von Hirschhausen
  • PLNGNS
  • Laura de Sousa
  • lealabob
  • Société Angelique
  • Vladimir Karaleev

Die weiteren Labels verteilen sich auf Samstag und Sonntag. Die vollständige Zuordnung steht im offiziellen Kalender.


Nachwuchs im Mittelpunkt: Berlin Curated und Graduate Shows

Die Berlin Fashion Week beginnt längst nicht erst bei etablierten Marken. Mit Berlin Curated und den Graduate Shows erhalten Absolventen und junge Designer eigene sichtbare Plattformen.

Berlin Curated findet 2026 zum zweiten Mal statt. Die Teilnehmer haben zuvor ein Projektjahr mit Workshops, Mentorings und professioneller Begleitung durchlaufen. Die Ergebnisse werden nun in einer gemeinsamen Show präsentiert.

Parallel zeigen Absolventen mehrerer Berliner Modeschulen ihre Arbeiten. Dazu gehören:

  • Universität der Künste Berlin
  • Kunsthochschule Weißensee
  • Lette Verein
  • weitere deutsche und internationale Hochschulen im Rahmen von Neo.Fashion

Neo.Fashion bringt zusätzlich Graduate Shows aus Berlin, Hamburg, Hannover, Pforzheim, Reutlingen, Halle und weiteren Hochschulstandorten zusammen. Internationale Modeschulen aus Linz, Basel, Krakau, Kiew und Toronto ergänzen das Programm.

Für die Zukunft der Fashion Week sind diese Formate mindestens ebenso wichtig wie prominente Namen. Sie zeigen, welche Themen, Materialien und Arbeitsweisen die nächste Designergeneration beschäftigen.


Nachhaltigkeit bleibt ein zentrales Thema

Die Berlin Fashion Week verpflichtet geförderte Labels zu verbindlichen Nachhaltigkeitsanforderungen. Grundlage sind Standards, die sich an den Sustainability Requirements der Copenhagen Fashion Week orientieren.

Dabei geht es nicht nur um einzelne recycelte Materialien. Berücksichtigt werden unter anderem Produktionsbedingungen, Materialauswahl, Überproduktion, Abfallvermeidung, soziale Verantwortung und transparente Lieferketten.

Konferenzen wie METAMORPHOSIS und der Circular Society Summit vertiefen diese Fragen. Sie bringen Designer, Unternehmen, Forscher, Plattformen und politische Akteure zusammen.

Berlin will damit zeigen, dass Nachhaltigkeit nicht als saisonaler Trend behandelt werden darf. Sie soll Teil der alltäglichen Arbeitsweise werden – von der Entwicklung einer Kollektion über Produktion und Verkauf bis zum Wiederverkauf und Recycling.


Studio2Retail: Fashion Week für das Berliner Publikum

Die große Einschränkung einer Modewoche bleibt: Viele Shows sind nicht öffentlich. Akkreditierungen richten sich in erster Linie an Presse, Einkäufer, Stylisten, Content-Produzenten und andere Branchenvertreter.

Mit Studio2Retail gibt es jedoch ein eigenes Format, das Mode stärker in die Stadt bringt. Berliner Marken, Stores und Showrooms entwickeln Veranstaltungen, die auch für Privatbesucher geöffnet sind.

Zu den geförderten Projekten der Saison gehören Formate von:

  • Esther Perbandt
  • Ioannes
  • Lou de Bètoly
  • PLAID-À-PORTER
  • Richert Beil
  • Dennis Chuene

Möglich sind Pop-ups, Performances, Store-Events, Ausstellungen, Workshops und Präsentationen. Einige Angebote sind frei zugänglich, andere verlangen eine vorherige Anmeldung.

Das öffentliche Studio2Retail-Programm gibt es hier:
https://www.studio2retail.berlin/


Kann jeder die Berlin Fashion Week besuchen?

Die Berlin Fashion Week ist kein klassisches Publikumsfestival mit einem zentralen Ticket. Der Zugang hängt von der jeweiligen Veranstaltung ab.

Shows und Präsentationen

Viele Runway-Shows und offizielle Präsentationen sind nur für akkreditierte Fachbesucher und Medien oder mit persönlicher Einladung zugänglich. Eine allgemeine Akkreditierung garantiert nicht automatisch den Einlass zu jeder Veranstaltung.

Öffentliche Side Events

Pop-ups, Ausstellungen, Store-Eröffnungen, einzelne Talks und Studio2Retail-Formate können öffentlich sein. Teilweise ist eine kostenlose Registrierung notwendig.

Vogue Café

Das Vogue Café richtet sich ausdrücklich auch an Menschen, die Mode, Kaffee und die kreative Berliner Szene erleben möchten. Abgesehen vom gesonderten Eröffnungsevent gelten die veröffentlichten regulären Öffnungszeiten.

Partys

Fashion-Week-Partys haben unterschiedliche Zugangssysteme. Manche sind öffentlich mit Ticket, manche nur nach Anmeldung, andere ausschließlich für geladene Gäste.

Vor der Anfahrt sollte deshalb immer der konkrete Kalendereintrag geprüft werden. Hinweise wie „Invitation only“, „Accreditation“, „RSVP“ und „Open to the public“ entscheiden über den Zugang.


Offizieller Kalender und Akkreditierung

Der finale Kalender wird online laufend aktualisiert.

Das vollständige Programm gibt es hier:
https://fashionweek.berlin/official-schedule.html

Alle Informationen zur Berlin Fashion Week:
https://fashionweek.berlin/

Akkreditierung für Fachbesucher und Medien:
https://fashionweek.berlin/

Da Orte, Uhrzeiten und Zugangsvoraussetzungen kurzfristig angepasst werden können, sollte der Onlinekalender unmittelbar vor jeder Veranstaltung erneut geprüft werden.


Unterwegs während der Fashion Week

Die Veranstaltungen verteilen sich über ganz Berlin. Zu den wichtigen Gebieten gehören Mitte, Kreuzberg, Charlottenburg, Moabit und Friedrichshain. Ein zentraler Veranstaltungsort existiert nicht.

Für mehrere Shows an einem Tag sollte ausreichend Zeit zwischen den Terminen eingeplant werden. Modeveranstaltungen beginnen nicht immer minutengenau und Einlasskontrollen können länger dauern.

S-Bahn, U-Bahn, Tram und Bus sind meist sinnvoller als das Auto. Besonders in Mitte und Kreuzberg sind Parkplätze begrenzt, während sich viele Veranstaltungsorte gut über mehrere Stationen erreichen lassen.

Vom Hauptbahnhof sind zentrale Orte in Mitte und Kreuzberg je nach Ziel in etwa 15 bis 35 Minuten erreichbar. Vom Alexanderplatz dauert die Fahrt zu vielen Locations ungefähr 10 bis 30 Minuten. Zwischen Charlottenburg und Kreuzberg sollten je nach Verbindung 30 bis 50 Minuten eingeplant werden.

Vor der Fahrt empfiehlt sich ein aktueller Blick auf Verspätungen, Baustellen, Streckensperrungen, Ersatzverkehr und kurzfristige Fahrplanänderungen bei BVG und S-Bahn Berlin.

Dennis’ Insider Tipp

Wer keine Akkreditierung besitzt, sollte nicht versuchen, spontan vor geschlossenen Runway-Türen zu warten. Das endet meist mit viel Zeitverlust und wenig Fashion Week.

Spannender ist ein eigener öffentlicher Tagesplan: vormittags ins Vogue Café, anschließend zu einer Ausstellung oder einem Studio2Retail-Projekt und am frühen Abend zu einem öffentlichen Store-Event oder Pop-up. Damit erlebt man die Modewoche tatsächlich, statt nur vor einer exklusiven Location zu stehen.

Besonders interessant finde ich die Verbindung von Mode und Berliner Stadtraum. Die Aktivierung der Hagelberger Straße, das Richert-Beil-Store-Opening und kleinere Ausstellungen zeigen oft mehr von der lokalen Szene als ein kurzer Blick auf eine prominente Gästeliste.


Faktenblock: Berlin Fashion Week 2026

  • Veranstaltung: Berlin Fashion Week SS27
  • Zeitraum: 2. bis 5. Juli 2026
  • Saison: Frühjahr/Sommer 2027
  • Dauer: vier Tage
  • Programm: Runway-Shows, Präsentationen, Graduate Shows, Side Events, Ausstellungen, Pop-ups, Konferenzen und Partys
  • Berlin Contemporary: 19 geförderte Labels
  • RAUM.Berlin: 16 Labels in galerieartigen Präsentationen
  • Wichtige Namen: William Fan, Andrej Gronau, Marina Hoermanseder, Orange Culture, Laura Gerte, Kilian Kerner, BUZIGAHILL, GmbH, Haderlump, LUEDER und weitere
  • Nachwuchsformate: Berlin Curated, Neo.Fashion und Graduate Shows Berliner Modeschulen
  • Öffentliche Angebote: Studio2Retail, Vogue Café und ausgewählte Side Events
  • Vogue Café: 2. bis 5. Juli in der Rosenthaler Straße
  • Opening Dinner: Orangerie von Schloss Charlottenburg
  • Closing Party: Weekend Club am Alexanderplatz
  • Zugang: je nach Veranstaltung öffentlich, nach Registrierung, akkreditiert oder nur mit Einladung
  • Offizieller Kalender: https://fashionweek.berlin/official-schedule.html
  • Informationen: https://fashionweek.berlin/
  • Empfohlene Anreise: öffentliche Verkehrsmittel
  • Hinweis: Veranstaltungsorte und Zugangsregeln vor dem Besuch aktuell prüfen

FAQ zur Berlin Fashion Week 2026

Wann findet die Berlin Fashion Week im Sommer 2026 statt?

Die Berlin Fashion Week SS27 findet von Donnerstag, dem 2. Juli, bis Sonntag, dem 5. Juli 2026 statt.

Welche Kollektionen werden gezeigt?

Die Designer präsentieren überwiegend Kollektionen für die Saison Frühjahr/Sommer 2027.

Kann jeder die Berlin Fashion Week besuchen?

Nicht alle Veranstaltungen sind öffentlich. Viele Runway-Shows sind Fachbesuchern, Medien und geladenen Gästen vorbehalten. Studio2Retail, das Vogue Café sowie ausgewählte Pop-ups, Ausstellungen und Side Events sind dagegen öffentlich oder nach Anmeldung zugänglich.

Wo findet die Berlin Fashion Week statt?

Die Veranstaltungen verteilen sich auf zahlreiche Orte in Berlin. Schwerpunkte liegen unter anderem in Mitte, Kreuzberg, Charlottenburg, Moabit und Friedrichshain.

Welche Designer zeigen ihre Kollektionen?

Zum Programm gehören unter anderem William Fan, Andrej Gronau, Marina Hoermanseder, Orange Culture, Laura Gerte, Kilian Kerner, BUZIGAHILL, GmbH, Haderlump Atelier Berlin, LUEDER und weitere internationale Labels.

Was ist Berlin Contemporary?

Berlin Contemporary ist ein Förderprogramm für herausragende Show- und Präsentationskonzepte. In der Saison SS27 werden 19 nationale und internationale Labels unterstützt.

Was ist RAUM.Berlin?

RAUM.Berlin ist ein Präsentationsformat, bei dem insgesamt 16 Labels ihre Kollektionen in galerieartigen Installationen zeigen. An jedem Fashion-Week-Tag sind vier Marken beteiligt.

Was ist Studio2Retail?

Studio2Retail bringt die Berlin Fashion Week in Stores, Showrooms und den öffentlichen Stadtraum. Viele Veranstaltungen richten sich auch an Privatbesucher.

Was bietet das Vogue Café?

Das Vogue Café verbindet Mode, Kaffeekultur und ein Community-Programm aus Workshops und Gesprächen. Es öffnet vom 2. bis 5. Juli in der Rosenthaler Straße.

Benötigt man eine Akkreditierung?

Für viele Shows und Branchenveranstaltungen ist eine Akkreditierung oder Einladung erforderlich. Öffentliche Events können ohne Akkreditierung besucht werden, verlangen teilweise aber eine vorherige Registrierung.

Wo steht das vollständige Programm?

Der laufend aktualisierte offizielle Kalender steht unter https://fashionweek.berlin/official-schedule.html.

Tags: Berlin Events Juli 2026Berlin Fashion WeekFashion und DesignMode Berlin
Dennis

Dennis

Konzerthallen sind sein Wohnzimmer, Premieren sein Revier. Dennis lebt für den Moment, in dem das Licht ausgeht und die Show beginnt. Seit Jahren jagt er für euch nach den spannendsten Events und Attraktionen der Stadt. Seine Mission: Nicht nur über Termine zu berichten, sondern die Emotionen hinter den Kulissen einzufangen und die Geschichten aufzuschreiben, die Berlin so einzigartig machen.

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