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Home Kultur

Hoffest im Haus Schwarzenberg 2026: Kunst, Konzerte und Berliner Underground in Mitte

Dennis Von Dennis
19. Juni 2026
in Kultur
0
Bunt geschmückter Innenhof des Haus Schwarzenberg mit Street Art, Besuchern und Veranstaltungsplakat zum Hoffest 2026

Das Hoffest im Haus Schwarzenberg bringt am 4. Juli 2026 Kunst, Konzerte, Workshops, Trickfilm, Soli-Küche und Berliner Underground in die Höfe an der Rosenthaler Straße. Bild: BerlinMagazine.de / KI-generiert

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Am 4. Juli öffnen sich die Höfe an der Rosenthaler Straße für ein alternatives Sommerfest mit Oum Shatt, Red Money, Alpha Zen Taurï, Ausstellung, Workshops, Performance und Soli-Küche

Versteckte Höfe, Street Art, experimentelle Musik und einer der eigenwilligsten Kulturorte Berlins: Das Hoffest im Haus Schwarzenberg bringt am Samstag, 4. Juli 2026, Kunst, Konzerte, Workshops, Performance und gemeinschaftliche Küche mitten in die touristische Kulisse rund um den Hackeschen Markt. Ab 14 Uhr verwandeln sich die Höfe und Räume des Hauses in ein vielschichtiges Festivalgelände zwischen Berliner Underground, internationaler Kunst und gelebter kultureller Unabhängigkeit.

Das Haus Schwarzenberg gehört zu den Orten, die sich nicht auf den ersten Blick erklären. Hinter dem schmalen Eingang an der Rosenthaler Straße öffnet sich ein Kosmos aus bemalten Fassaden, Ateliers, Galerie, Programmkino, Künstlerclub und kreativen Zwischenräumen. Während die Umgebung inzwischen stark von Geschäften, Gastronomie und Tourismus geprägt ist, hat sich das Haus seinen rauen, nicht glatt sanierten Charakter bewahrt.

Beim Hoffest wird dieser Mikrokosmos für einen langen Sommernachmittag und Abend besonders intensiv erlebbar. Die Hausgemeinschaft gestaltet gemeinsam ein Programm, das sich über mehrere Höfe und Einrichtungen verteilt. Livekonzerte treffen auf experimentelle Klänge, Fotografie, Siebdruck, Film, Performance, soziale Initiativen und eine Aftershow im Eschschloraque Rümschrümp.

Kurz zusammengefasst

Das Hoffest im Haus Schwarzenberg 2026 findet am Samstag, 4. Juli 2026, ab 14 Uhr in der Rosenthaler Straße 39 in Berlin-Mitte statt. Zum Programm gehören die Ausstellung „TRACE“ im Neurotitan, ein Fanzine-Workshop, Siebdruck, eine Trickfilmwerkstatt im Kino Central, abstrakte Live-Sounds bei Many Tentacles, eine Performance von Ravingmadcarlos und Konzerte von Red Money, Oum Shatt und Alpha Zen Taurï.

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Für Speisen sorgt eine Soli-Küche mit Vétomat, Homeless Veggie Dinner und Radio Bandito. Ab 21 Uhr beginnt die Aftershow im Eschschloraque mit Martin Long und Dævə. Viele Programmpunkte finden in den Höfen statt, weitere Angebote verteilen sich auf die Innenräume des Hauses.


Ein Kulturort, der Spuren in Berlin hinterlässt

Das Hoffest 2026 steht sinngemäß unter dem Gedanken, Spuren zu hinterlassen. Gemeint sind damit nicht nur die sichtbaren Schichten aus Street Art, Plakaten und künstlerischen Eingriffen an den Wänden. Auch die Menschen, Kollektive und Einrichtungen, die das Haus über Jahrzehnte geprägt haben, haben hier ihre Geschichten eingeschrieben.

Genau darin unterscheidet sich das Haus Schwarzenberg von vielen stärker durchgeplanten Kultur- und Veranstaltungsorten. Es wirkt nicht wie eine fertige Kulisse, die für ein Event dekoriert wird. Die Höfe selbst erzählen bereits von Veränderung, Widerstand, Improvisation und unabhängiger Kulturproduktion.

Das Hoffest greift diesen Charakter auf. Statt eines zentralen Bühnenprogramms entsteht ein Rundgang durch unterschiedliche Räume, Stimmungen und künstlerische Ausdrucksformen. Besucher können zwischen Galerie, Kino, Werkstatt, Sommerbar, Performanceflächen und Konzertbühne wechseln und das Haus in ihrem eigenen Tempo entdecken.


Programm beim Hoffest im Haus Schwarzenberg 2026

Das Programm beginnt um 14 Uhr und verteilt sich auf das Neurotitan, das Eschschloraque Rümschrümp, das Kino Central, Many Tentacles, den SNIPER Art Kiosk sowie die drei Höfe des Hauses.

Ab 14 Uhr: Ausstellung „TRACE“ im Neurotitan

Im Neurotitan steht die Ausstellung „TRACE“ im Mittelpunkt. Gezeigt werden fotografische Arbeiten von vier Künstlern aus Washington, D.C. und Maryland. Die Ausstellung beschäftigt sich mit menschlicher Präsenz und der Beziehung zu Orten: Wie hinterlassen Menschen Spuren? Wie verändern Erinnerungen die Bedeutung eines Raumes? Und welche Geschichten bleiben sichtbar, wenn Personen längst weitergezogen sind?

Porträts, Landschaften und Mischtechniken treffen dabei auf unterschiedliche Perspektiven. Manche Arbeiten wirken direkt und dokumentarisch, andere abstrakt oder bewusst zurückgenommen. Zusammen entsteht eine Auseinandersetzung mit Erinnerung, Flucht, Zugehörigkeit und den sichtbaren wie unsichtbaren Abdrücken menschlichen Lebens.

Während des Hoffests wird die Ausstellung durch Mitmachangebote ergänzt. Beim DIY-Fanzine-Workshop können eigene kleine Publikationen gestaltet werden. Zusätzlich lädt Vétomat zu einem Siebdruckworkshop ein.

Wer teilnehmen möchte, kann eigene Textilien oder Taschen zum Bedrucken mitbringen. Gerade ein schlichtes T-Shirt oder ein Stoffbeutel dürfte sich dafür eignen und wird anschließend zu einem persönlichen Erinnerungsstück an das Hoffest.

Ab 14 Uhr: Sommerbar und Kaffeekaschemme

Das Eschschloraque Rümschrümp öffnet bereits am Nachmittag seine Kaffeekaschemme, die Cocktailbar und die Sommerbar im dritten Hof. Der Künstlerclub gehört seit mehr als drei Jahrzehnten fest zum Haus Schwarzenberg und ist für seine eigenwillige Mischung aus Konzerten, DJ-Nächten, experimenteller Musik, Punk, Rock und ungewöhnlichen Performances bekannt.

Während des Hoffests bildet das Eschschloraque einen zentralen Treffpunkt zwischen den Programmpunkten. Draußen bestimmt der Innenhof die Atmosphäre, drinnen wartet das charakteristische Halbdunkel des Clubs zwischen Kunstobjekten und den Kreaturen der Dead Chickens.

Ab 14 Uhr: SNIPER Art Kiosk

Auch die Räume von SNIPER öffnen sich zum Hoffest. Der Art Kiosk verbindet Erfrischungen und kleine Spezialitäten mit Videoarbeiten und künstlerischen Aktivitäten.

SNIPER gehört zu den Orten, die beim normalen Vorbeigehen leicht übersehen werden können. Gerade deshalb lohnt sich beim Hoffest ein bewusster Blick in die Seitenräume und kleineren Einrichtungen des Hauses. Das Programm findet nicht nur auf der Hauptfläche statt, sondern lebt von diesen Entdeckungen am Rand.

14 bis 17 Uhr: Ambient Marmelade bei Many Tentacles

Das Werkstatt-Atelier Many Tentacles präsentiert unter dem Titel „Ambient Marmelade“ abstrakte Live-Sounds. Der Ort versteht sich als unabhängiger, handwerklicher und gegenkultureller Raum, in dem nachhaltige, upgecycelte und individuell gestaltete Arbeiten entstehen.

Die Klangfläche passt gut zum Grundgedanken des Hauses. Musik wird hier nicht nur als klassisches Konzert präsentiert, sondern als offener Prozess. Experimentelle Klänge, Improvisationen und ungewöhnliche Strukturen schaffen eine Atmosphäre, die sich zwischen Atelier, Soundinstallation und spontaner Session bewegt.

Ab 15 Uhr: Trickfilmwerkstatt im Kino Central

Das Kino Central richtet sich mit seiner Trickfilmwerkstatt besonders an junge Filmfans und Familien. Dabei wird direkt auf 35-Millimeter-Filmmaterial gemalt oder gekratzt.

Aus den einzelnen Bildern entsteht ein gemeinsamer kurzer Film, der noch am selben Tag auf der Kinoleinwand gezeigt wird. Die Werkstatt macht auf einfache und anschauliche Weise sichtbar, wie bewegte Bilder entstehen können – ganz ohne digitale Animation.

15:30 Uhr: Performance von Ravingmadcarlos

Im zweiten Hof tritt Ravingmadcarlos auf. Der aus Argentinien stammende und seit 2010 in Berlin lebende Musiker und Produzent kombiniert Tech-Beats mit analogen Keyboards, Lo-Fi-Samples, Stimme und Performance.

Sein Auftritt lässt sich nicht klar auf ein gewöhnliches Konzert oder DJ-Set reduzieren. Elektronische Musik und theatrale Präsenz greifen ineinander und verwandeln den Hof in eine spontane Performancefläche.

17 Uhr: Weltpremiere aus der Trickfilmwerkstatt

Um 17 Uhr wird der zuvor im Kino Central produzierte Film erstmals auf der großen Leinwand gezeigt. Für die Teilnehmer der Werkstatt wird aus dem kreativen Experiment damit eine echte kleine Kinopremiere.

Die Aufführung gehört zu den charmantesten Programmpunkten des Hoffests. Während draußen bereits Musik und Performance laufen, entsteht im Kino ein selbst gestaltetes Werk, das am selben Tag gemeinsam entwickelt und präsentiert wird.


Die Livekonzerte im dritten Hof

Ab 17 Uhr übernimmt die Konzertbühne im dritten Hof. Das musikalische Programm bewegt sich zwischen minimalistischem Post-Punk, Garage-Rock, psychedelischen Klangflächen, nahöstlichen Einflüssen und experimenteller Klarinettenmusik.

17 Uhr: Red Money

Den Auftakt macht das Duo Red Money. Laure und Arnaud haben in den vergangenen Jahren mehr als 150 Konzerte in Europa und den USA gespielt und dabei eine Geschichte zwischen Paris, Tours, Nashville, Berlin und Pau geschrieben.

Ihre Musik bewegt sich zwischen minimalistischem Post-Punk und rauem Garage-Rock. Persönliche Brüche, Tourerfahrungen, Unsicherheit und Neuanfänge fließen in einen direkten und reduzierten Sound ein.

Die EP „Days of Tomorrow“ steht für diese widerständige Haltung. Statt Überproduktion setzt Red Money auf Energie, klare musikalische Konturen und die Spannung zwischen zwei Personen, die trotz unterschiedlicher Wege wieder eine gemeinsame künstlerische Sprache gefunden haben.

19 Uhr: Oum Shatt

Um 19 Uhr folgt mit Oum Shatt einer der bekanntesten Live-Acts des Hoffests. Das Berliner Quartett verbindet Minimal Rock und Post-Punk mit psychedelischen Texturen und nahöstlich geprägten Klangfarben.

Tiefe, mantraartige Stimmen, ineinandergreifende Gitarren und hypnotische Rhythmen prägen einen Sound, der mystisch und repetitiv wirkt, zugleich aber schlank und tanzbar bleibt. Oum Shatt entzieht sich einfachen Kategorien und klingt gleichzeitig vertraut und ungewöhnlich.

Auch inhaltlich geht die Band über klassische Songthemen hinaus. Die Texte beschäftigen sich unter anderem mit Liebe, Politik, Wohnungsmarkt, künstlerischer Freiheit, gesellschaftlichen Erwartungen und Machtverhältnissen.

Passend zum Hoffest erscheint im Juni 2026 das lange vergriffene Debütalbum der Band in einer Neuauflage. Der Auftritt im Haus Schwarzenberg dürfte deshalb nicht nur für Fans der Berliner Post-Punk-Szene interessant werden.

20:30 Uhr: Alpha Zen Taurï

Den Abschluss des Liveprogramms übernimmt Alpha Zen Taurï. Hinter dem Projekt steht Lena Wenta, deren Arbeit experimentelle Musik, Improvisation und Installation miteinander verbindet.

Live-Klarinette wird verstärkt, verfremdet und in rhythmische Strukturen eingebettet. Klezmer, westliche Klassik, Hindustani und Free Jazz erscheinen dabei nicht als klar getrennte Genres, sondern als wechselnde Anspielungen.

Basslastige Klänge, Wiederholungen und Stimmfragmente schaffen einen Raum zwischen Atem und Puls. Improvisation bleibt das zentrale Element, folgt aber nicht immer denselben Regeln: Sie kann sich in musikalische Kreisläufe einfügen, über ihnen schweben oder sie bewusst durchbrechen.


Ab 21 Uhr: Aftershow im Eschschloraque

Nach den Livekonzerten geht das Hoffest im Eschschloraque weiter. Ab 21 Uhr übernehmen Martin Long und Dævə die Aftershow.

Die beiden Berliner DJs bewegen sich zwischen Techno und experimenteller elektronischer Musik. Atmosphärische Flächen, hypnotische Rhythmen und unkonventionelle Soundstrukturen greifen die musikalische Offenheit des gesamten Tages auf.

Damit endet das Hoffest nicht abrupt nach dem letzten Konzert. Es verlagert sich vielmehr vom Hof in den Club und entwickelt sich dort als DJ-Nacht weiter.


Soli-Küche: Essen als gemeinschaftliches Projekt

Das gastronomische Angebot ist beim Hoffest mehr als bloße Festivalverpflegung. Im ersten Hof gestalten Vétomat, Homeless Veggie Dinner und Radio Bandito eine Soli-Küche beziehungsweise eigene Unterstützungsangebote.

Vétomat

Vétomat ist ein selbstverwalteter Raum für Kunst, Kultur und gemeinschaftliche Arbeit. Das Kollektiv entstand 2006 aus einem Siebdruckcafé und entwickelte sich zu einem offenen Treffpunkt, der kreative Angebote möglichst niedrigschwellig zugänglich machen möchte.

Beim Hoffest verbindet Vétomat den Siebdruckworkshop im Neurotitan mit der Soli-Küche. Kunst, gemeinsames Essen und Unterstützung unabhängiger Strukturen gehören hier unmittelbar zusammen.

Homeless Veggie Dinner

Homeless Veggie Dinner organisiert seit vielen Jahren gemeinschaftliche vegetarische Mahlzeiten in Kreuzberg. Das Angebot richtet sich nicht an eine fest definierte Gruppe, sondern bringt Menschen mit sehr unterschiedlichen Lebenssituationen an einen Tisch.

Essen wird damit zum Anlass für Begegnung. Ob Nachbarn, Studenten, Geschäftsleute, Reisende oder Menschen ohne festen Wohnsitz – entscheidend ist die gemeinsame Mahlzeit ohne klassische Restaurantrechnung.

Radio Bandito

Radio Bandito ist eine gemeinnützige Kulturorganisation aus Turin, die inzwischen auch aus Berlin sendet. Das Projekt verbindet unabhängiges Radio, Musik, kulturelle Teilhabe und soziales Engagement.

Beim Hoffest verkauft das Team handgemachte Süßigkeiten und Merchandise. Die Einnahmen unterstützen die kulturellen und sozialen Aktivitäten des Projekts.


Ein Hoffest für Erwachsene, Familien und junge Kreative

Das Hoffest richtet sich nicht ausschließlich an ein klassisches Club- oder Konzertpublikum. Mit Trickfilmwerkstatt, Fanzine-Angebot und Siebdruck gibt es mehrere Programmpunkte, die auch für Familien und junge Besucher geeignet sind.

Die Mischung aus Innen- und Außenbereichen ermöglicht außerdem unterschiedliche Arten des Besuchs. Man kann gezielt zu einem Konzert kommen, sich mehrere Stunden durch das Haus bewegen oder bereits am Nachmittag mit Ausstellung und Workshop beginnen.

Allerdings bleibt das Haus Schwarzenberg ein historisch gewachsener, teilweise enger und verwinkelter Ort. Kopfsteinpflaster, Treppen, schmale Durchgänge und unterschiedliche Ebenen können den Zugang erschweren. Wer auf Barrierefreiheit angewiesen ist, sollte sich vorab direkt beim Veranstalter nach den Bedingungen der einzelnen Programmräume erkundigen.


Haus Schwarzenberg: Berliner Subkultur zwischen Hackeschem Markt und Kommerz

Das Haus in der Rosenthaler Straße 39 hebt sich deutlich von seiner Umgebung ab. Während rund um den Hackeschen Markt viele Fassaden saniert und Flächen kommerzialisiert wurden, blieb hier ein Stück rauer Berliner Stadtgeschichte erhalten.

Die Geschichte des Gebäudes reicht bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Es diente unter anderem als Fabrikgebäude, Wohnraum und Bürstenwerkstatt. Heute steht das Haus unter Denkmalschutz und verbindet historische Erinnerung mit aktueller Kunst- und Kulturarbeit.

Zum Mikrokosmos gehören unter anderem der Schwarzenberg e.V., das Neurotitan, das Kino Central, das Eschschloraque Rümschrümp, das Monsterkabinett, Many Tentacles und weitere kreative Einrichtungen.

Der Schwarzenberg e.V. fördert unabhängige Kunst und stellt günstige Räume für kreative Projekte und kleine Gewerbe zur Verfügung. Gerade in einer Lage, in der sich viele unabhängige Kulturorte kaum noch halten können, besitzt dieses Modell eine besondere Bedeutung.


Eintritt und weitere Informationen

Für das Hoffest wird auf der offiziellen Veranstaltungsseite kein einheitlicher Eintrittspreis für das Gesamtprogramm genannt. Bei einzelnen Einrichtungen oder zusätzlichen Angeboten können eigene Regelungen gelten.

Vor dem Besuch empfiehlt sich deshalb ein aktueller Blick auf mögliche Ergänzungen, kurzfristige Programmänderungen und Hinweise zum Zugang.

Das vollständige Programm gibt es hier:
https://haus-schwarzenberg.org/

Adresse:
Haus Schwarzenberg
Rosenthaler Straße 39
10178 Berlin


Anfahrt zum Haus Schwarzenberg

Das Haus Schwarzenberg liegt in Berlin-Mitte wenige Schritte vom Hackeschen Markt entfernt. Der Eingang befindet sich an der Rosenthaler Straße 39 und kann zwischen den umliegenden Geschäften leicht übersehen werden.

Mit der S-Bahn geht es mit den Linien S3, S5, S7 und S9 bis Hackescher Markt. Von dort dauert der Fußweg je nach Ausgang ungefähr drei bis fünf Minuten.

Auch die Straßenbahnlinien M1, M4, M5 und M6 halten rund um den Hackeschen Markt. Alternativ liegt der U-Bahnhof Weinmeisterstraße der Linie U8 ungefähr fünf bis zehn Gehminuten entfernt.

Vom Berliner Hauptbahnhof dauert die Fahrt mit der S-Bahn bis Hackescher Markt je nach Verbindung ungefähr zehn Minuten. Vom Alexanderplatz ist das Haus zu Fuß in rund zehn bis 15 Minuten oder mit S-Bahn beziehungsweise Tram in wenigen Minuten erreichbar.

Eine Anreise mit dem Auto ist wegen der zentralen Lage, begrenzter Parkmöglichkeiten und möglicher Straßensperrungen nicht empfehlenswert. Vor der Fahrt sollten aktuelle Verspätungen, Bauarbeiten, Sperrungen und Änderungen bei S-Bahn, U-Bahn, Tram und Bus geprüft werden.


Dennis’ Insider Tipp

Beim Hoffest würde ich nicht erst zu Oum Shatt am Abend erscheinen. Der eigentliche Reiz liegt darin, das Haus über mehrere Stunden zu entdecken und zwischen Galerie, Kino, Werkstatt, Höfen und Sommerbar zu wechseln.

Ein guter Ablauf könnte so aussehen: gegen 15 Uhr ankommen, zuerst die Ausstellung „TRACE“ ansehen, danach beim Siebdruck vorbeischauen und etwas Eigenes bedrucken. Anschließend lohnt sich die Performance von Ravingmadcarlos, bevor ab 17 Uhr das Liveprogramm im dritten Hof beginnt.

Für den Siebdruck am besten ein schlichtes T-Shirt oder einen Stoffbeutel mitbringen. Und nehmt euch zwischendurch Zeit, die Wände und Durchgänge anzusehen. Im Haus Schwarzenberg ist die Umgebung nicht nur Kulisse – sie ist ein Teil der Ausstellung.


Faktenblock: Hoffest im Haus Schwarzenberg 2026

  • Veranstaltung: Hoffest im Haus Schwarzenberg
  • Datum: Samstag, 4. Juli 2026
  • Beginn: 14 Uhr
  • Ort: Haus Schwarzenberg
  • Adresse: Rosenthaler Straße 39, 10178 Berlin
  • Bezirk: Mitte
  • Programm: Ausstellung, Workshops, Trickfilm, Performance, Livekonzerte, DJs und Soli-Küche
  • Ausstellung: „TRACE“ im Neurotitan
  • Workshops: DIY-Fanzine und Vétomat-Siebdruck
  • Kinderprogramm: Trickfilmwerkstatt im Kino Central
  • Performance: Ravingmadcarlos
  • Live: Red Money, Oum Shatt und Alpha Zen Taurï
  • Weitere Musik: Ambient Marmelade bei Many Tentacles
  • Aftershow: ab 21 Uhr im Eschschloraque mit Martin Long und Dævə
  • Soli-Küche: Vétomat, Homeless Veggie Dinner und Radio Bandito
  • Format: drinnen und draußen
  • Eintritt: aktuelle Hinweise des Veranstalters prüfen
  • ÖPNV: S-Bahnhof Hackescher Markt oder U-Bahnhof Weinmeisterstraße
  • Informationen: https://haus-schwarzenberg.org/

FAQ zum Hoffest im Haus Schwarzenberg 2026

Wann findet das Hoffest im Haus Schwarzenberg statt?

Das Hoffest findet am Samstag, 4. Juli 2026, statt. Das Programm beginnt um 14 Uhr.

Wo liegt das Haus Schwarzenberg?

Das Haus Schwarzenberg befindet sich in der Rosenthaler Straße 39 in Berlin-Mitte, nur wenige Schritte vom Hackeschen Markt entfernt.

Welche Bands treten beim Hoffest auf?

Auf der Bühne im dritten Hof spielen Red Money, Oum Shatt und Alpha Zen Taurï.

Wann spielt Oum Shatt?

Der Auftritt von Oum Shatt beginnt um 19 Uhr im dritten Hof.

Gibt es eine Aftershow?

Ja. Ab 21 Uhr beginnt im Eschschloraque Rümschrümp die Aftershow mit den DJs Martin Long und Dævə.

Welche Ausstellungen und Workshops gibt es?

Im Neurotitan ist die Ausstellung „TRACE“ zu sehen. Dazu kommen ein DIY-Fanzine-Workshop und ein Siebdruckworkshop mit Vétomat.

Sollte man etwas zum Siebdruck mitbringen?

Besucher können eigene T-Shirts, Taschen oder andere geeignete Textilien zum Bedrucken mitbringen.

Gibt es ein Programm für Kinder?

Ja. Im Kino Central findet ab 15 Uhr eine Trickfilmwerkstatt statt. Der selbst gestaltete Film wird um 17 Uhr auf der großen Leinwand uraufgeführt.

Gibt es beim Hoffest Essen?

Im ersten Hof gibt es eine Soli-Küche beziehungsweise Unterstützungsangebote von Vétomat, Homeless Veggie Dinner und Radio Bandito.

Findet das Hoffest draußen statt?

Das Programm verteilt sich auf die Höfe und Innenräume des Hauses. Es gibt sowohl Open-Air-Angebote als auch wettergeschützte Programmpunkte.

Kostet das Hoffest Eintritt?

Auf der veröffentlichten Programmseite wird kein einheitlicher Eintrittspreis für das gesamte Hoffest genannt. Für einzelne Angebote können eigene Regelungen gelten.

Wie kommt man zum Haus Schwarzenberg?

Am schnellsten geht es über den S-Bahnhof Hackescher Markt oder den U-Bahnhof Weinmeisterstraße. Vom Hackeschen Markt sind es nur wenige Minuten zu Fuß.

Tags: Berlin-MitteBerliner KulturHaus SchwarzenbergHoffest Berlin
Dennis

Dennis

Konzerthallen sind sein Wohnzimmer, Premieren sein Revier. Dennis lebt für den Moment, in dem das Licht ausgeht und die Show beginnt. Seit Jahren jagt er für euch nach den spannendsten Events und Attraktionen der Stadt. Seine Mission: Nicht nur über Termine zu berichten, sondern die Emotionen hinter den Kulissen einzufangen und die Geschichten aufzuschreiben, die Berlin so einzigartig machen.

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