BerlinMagazine
  • Berlin
    • Wochenendtipps
    • Märkte/Flohmärkte
    • Familie
    • Wellness
    • Messen/Konferenzen
    • Sport
  • Musik
    • Konzerte
      • Konzert-Ankündigung
      • Live-Review
    • Musical
    • Clubs
    • Album-Neuerscheinungen
  • Kultur
    • Film
    • Theater
    • Shows
    • Kunst
    • Museen
    • Comedy
  • Red Carpet
    • Filmpremieren
    • Awards
    • Events
  • Hotel & Food
    • Hotels
    • Restaurants
    • Food-News
    • Food-Festivals
  • Ausflüge
No Result
View All Result
BerlinMagazine.de
  • Berlin
    • Wochenendtipps
    • Märkte/Flohmärkte
    • Familie
    • Wellness
    • Messen/Konferenzen
    • Sport
  • Musik
    • Konzerte
      • Konzert-Ankündigung
      • Live-Review
    • Musical
    • Clubs
    • Album-Neuerscheinungen
  • Kultur
    • Film
    • Theater
    • Shows
    • Kunst
    • Museen
    • Comedy
  • Red Carpet
    • Filmpremieren
    • Awards
    • Events
  • Hotel & Food
    • Hotels
    • Restaurants
    • Food-News
    • Food-Festivals
  • Ausflüge
No Result
View All Result
BerlinMagazine
No Result
View All Result
Home Kultur

Über Zeiten in Berlin: Gursky, Miró und Warhol treffen auf das 19. Jahrhundert

Dennis Von Dennis
20. Oktober 2026
in Kultur, Kunst, Museen
0
Historische und moderne Kunst in einer Berliner Museumsgalerie zur Ausstellung Über Zeiten

Die Ausstellung „Über Zeiten“ verbindet in der Alten Nationalgalerie Kunst des 19. Jahrhunderts mit moderner und zeitgenössischer Kunst. © BerlinMagazine.de / KI-generiertes Bild

Share on FacebookShare on Twitter

Neue Ausstellung in der Alten Nationalgalerie verbindet ab 22. Oktober Kunst aus drei Jahrhunderten

Was haben Adolph Menzels berühmtes „Eisenwalzwerk“ und eine Börse in Singapur gemeinsam? Was verbindet ein Stillleben von Paul Cézanne mit Andy Warhols glitzernden Schuhen? Und wie verändert sich ein Selbstbildnis, wenn zwischen zwei Werken mehr als 100 Jahre liegen? Genau mit solchen Begegnungen spielt die neue Ausstellung „Über Zeiten. Gursky, Lucas, Miró, Warhol und die Kunst des langen 19. Jahrhunderts“ in der Alten Nationalgalerie.

Vom 22. Oktober 2026 bis 28. Februar 2027 verteilt sich die Sonderpräsentation über zehn Räume und alle drei Etagen des Museums auf der Berliner Museumsinsel. Statt die Gegenwartskunst in einem abgeschlossenen Sonderausstellungsbereich zu zeigen, werden Werke des 20. und 21. Jahrhunderts unmittelbar in die historische Sammlung eingebunden. Anlass ist das 150-jährige Jubiläum der Nationalgalerie, die 1876 selbst als Museum für zeitgenössische Kunst eröffnet wurde.

Update vom 20. Oktober 2026, 01:05 Uhr


⚡ Kurz zusammengefasst

„Über Zeiten“ startet am 22. Oktober 2026 in der Alten Nationalgalerie und läuft bis zum 28. Februar 2027. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von Andreas Gursky, Sarah Lucas, Joan Miró, Andy Warhol, Gotthard Graubner und Bernhard Heisig, die Werken aus dem langen 19. Jahrhundert gegenübergestellt werden. Die Präsentation verteilt sich punktuell über die reguläre Sammlung und umfasst zehn Räume auf allen drei Etagen.

Related Post

Bode-Museum Familienfest 2026 mit Kindern bei einem kreativen Workshop in Berlin

Bode-Museum Familienfest 2026: Workshops, Zaubershow & Restaurierung

15. Oktober 2026
Lichtinstallation „Brocken“ von Yasuhiro Chida bei Himmel unter Berlin Vol. III 2026

Himmel unter Berlin Vol. III 2026: Tickets, Secret Location, Künstler & Tipps

9. Oktober 2026

Open Studios Gerichtshöfe 2026: Über 50 Ateliers öffnen in Wedding

4. Oktober 2026

Dschingis Khan in Berlin 2026: Ausstellung, Tickets & Highlights

29. September 2026

Zu den spannendsten Paarungen gehören Adolph Menzel und Andreas Gursky, Paul Cézanne und Andy Warhol, Sabine Lepsius und Sarah Lucas sowie Menzels „Atelierwand“ und Joan Mirós „Peinture“. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt in die Alte Nationalgalerie inklusive Sonderausstellungen kostet 16 Euro, ermäßigt 8 Euro.


Warum die Alte Nationalgalerie plötzlich drei Jahrhunderte miteinander verbindet

Das Konzept passt erstaunlich gut zur Geschichte des Hauses. Als die Nationalgalerie 1876 auf der Museumsinsel eröffnet wurde, war sie keineswegs ein Museum ausschließlich für historische Kunst. Sie zeigte die Kunst ihrer Gegenwart. Erst aus heutiger Perspektive sind viele dieser Werke zu dem geworden, was wir als Kunst des 19. Jahrhunderts betrachten.

150 Jahre später dreht die Alte Nationalgalerie diesen Gedanken gewissermaßen wieder zurück. Werke aus der Alten Nationalgalerie begegnen Arbeiten aus der Neuen Nationalgalerie und dem Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart. Dadurch wird sichtbar, dass die heute auf mehrere Berliner Häuser verteilten Sammlungen weiterhin Teil einer gemeinsamen Nationalgalerie sind.

Das Interessante ist dabei, dass die modernen und zeitgenössischen Werke nicht einfach als Fremdkörper zwischen die historischen Gemälde gestellt werden. Die Ausstellung sucht bewusst nach gemeinsamen Motiven, Fragestellungen und Brüchen: Arbeit und Kapital, Selbstinszenierung, Geschlechterrollen, Farbe, Abstraktion, Stillleben oder die Frage, wie Künstler ihre eigene Zeit darstellen.


Menzels „Eisenwalzwerk“ trifft auf Andreas Gurskys Börsenwelt

Eine der stärksten Gegenüberstellungen dürfte schon aufgrund der Dimensionen beider Werke die Begegnung zwischen Adolph Menzel und Andreas Gursky sein. Menzels „Eisenwalzwerk (Moderne Cyclopen)“ entstand zwischen 1872 und 1875 und gehört zu den bekanntesten Bildern der Alten Nationalgalerie.

Menzel zeigt darin eine industrielle Arbeitswelt voller Hitze, Lärm, körperlicher Anstrengung und komplexer Abläufe. Mehr als ein Jahrhundert später fotografierte Andreas Gursky mit „Singapore Stock Exchange II“ von 1997 eine vollkommen andere Form von Arbeit: den elektronisch organisierten Finanzhandel einer globalisierten Wirtschaft.

Auf den ersten Blick könnten eine Eisenhütte des 19. Jahrhunderts und eine asiatische Börse kaum weiter auseinanderliegen. Genau darin liegt aber die Idee. Beide Bilder verdichten Arbeitsprozesse und ökonomische Systeme zu monumentalen Bildern ihrer jeweiligen Zeit. Aus Industriearbeit wird Finanzhandel – das Thema Arbeit und Wirtschaft bleibt.


Andy Warhol und Cézanne: Vom Obst zum glitzernden Damenschuh

Auch Paul Cézanne und Andy Warhol werden miteinander konfrontiert. Cézannes „Stillleben (Früchte und Geschirr)“ entstand um 1869/71. Mit scheinbar alltäglichen Gegenständen experimentierte der französische Maler bereits damals mit Form, Farbe, Raum und der Grenze zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion.

Rund 100 Jahre später greift Andy Warhol mit „Diamond Dust Shoes“ von 1980 ebenfalls auf das Stillleben zurück – allerdings in einer völlig anderen Welt. Statt Obst und Geschirr erscheinen Damenschuhe, hergestellt im Siebdruck und mit Glasstaub versehen. Aus dem klassischen Stillleben wird ein großformatiges Bild von Konsum, Oberfläche und Popkultur.

Gerade diese Kombination zeigt sehr gut, worum es bei „Über Zeiten“ geht. Die Ausstellung behauptet nicht, dass Cézanne und Warhol dasselbe getan hätten. Vielmehr zeigt sie, wie ähnliche künstlerische Fragen in vollkommen unterschiedlichen Zeiten und mit völlig unterschiedlichen Materialien wieder auftauchen können.


Joan Miró begegnet einer Atelierwand von Adolph Menzel

Noch ungewöhnlicher ist die Verbindung zwischen Adolph Menzels „Atelierwand“ von 1852 und Joan Mirós „Peinture“ von 1925. Menzel zeigt in seiner Atelierstudie unter anderem einen Schädel, Gipsabgüsse und eine Palette – Gegenstände, die zum Arbeitsprozess eines Malers gehören. Gleichzeitig wird das Bild selbst zu einer Untersuchung von Licht, Schatten und Malerei.

Miró reduziert rund sieben Jahrzehnte später Gegenstände auf wenige Linien, Formen und kräftige Farben. Auch seine weiße Palette ist nur noch angedeutet. Das Motiv löst sich zunehmend von einer realistischen Darstellung.

Gerade nebeneinander lässt sich nachvollziehen, wie sich die Vorstellung davon verändert, was ein Bild darstellen muss. Das Atelier als konkrete Umgebung bei Menzel wird bei Miró zu einer beinahe abstrakten Sprache – die Beschäftigung mit dem eigenen Medium bleibt jedoch erhalten.


Sarah Lucas und Sabine Lepsius: Zwei Selbstbilder, zwei Vorstellungen von Weiblichkeit

Einen ganz anderen Schwerpunkt setzt die Begegnung zwischen Sabine Lepsius und Sarah Lucas. Lepsius malte ihr Selbstbildnis 1885 während ihrer Ausbildung in Berlin. Sie zeigt sich mit Pinsel und Palette als selbstbewusste Künstlerin in einer Kunstwelt, in der Frauen noch erhebliche institutionelle Hürden überwinden mussten.

Sarah Lucas antwortet mehr als ein Jahrhundert später nicht mit Malerei, sondern mit einem fotografischen Selbstporträt. „Fighting Fire with Fire“ von 1996 zeigt Lucas mit bewusst lässiger, männlich konnotierter Haltung und Zigarette im Mundwinkel. Geschlechterbilder werden nicht nur dargestellt, sondern offen provoziert.

Die beiden Werke liegen zeitlich und stilistisch weit auseinander und beschäftigen sich dennoch mit einer ähnlichen Frage: Wie inszeniert sich eine Künstlerin selbst – und welche Erwartungen ihrer jeweiligen Gesellschaft stehen dahinter?


Auch Erinnerung, Körper und Geschichte werden miteinander konfrontiert

Nicht jede Gegenüberstellung bleibt so leicht zugänglich. Arthur Kampfs Gemälde „Artist (Akrobat)“ von 1907 zeigt den trainierten männlichen Körper als Sinnbild für Kraft, Disziplin und Schönheit. Kampfs spätere Nähe zur nationalsozialistischen Kunstpolitik gehört dabei ebenfalls zur historischen Einordnung des Werkes.

Demgegenüber steht Bernhard Heisigs „Beharrlichkeit des Vergessens“ von 1977. Heisig verarbeitet darin Erfahrungen und Traumata der Weltkriege. An die Stelle des idealisierten Körpers tritt der verletzliche Mensch, der Geschichte mit sich trägt und zwischen Erinnern und Verdrängen steht.

Damit verändert sich der Blick nicht nur auf das neu hinzukommende Werk. Auch vertraute Arbeiten aus dem Bestand der Alten Nationalgalerie können in einer solchen Nachbarschaft plötzlich anders wirken.


Von Gotthard Graubner bis Renée Sintenis

Zu den weiteren Künstlern der Sonderpräsentation gehört Gotthard Graubner. Sein „Tojama II (Farbraumkörper)“ von 1984 untersucht Farbe nicht mehr hauptsächlich als Bestandteil eines Motivs, sondern fast als eigenständigen räumlichen Körper. In der Ausstellung trifft diese Form der Abstraktion auf frühere Entwicklungen bei Impressionismus und Postimpressionismus.

Auch Porträts werden über Epochen hinweg miteinander verbunden. So gehört ein Selbstbildnis der Bildhauerin Renée Sintenis von 1933 zur Präsentation. Werke von Johann Gottfried Schadow werden wiederum mit Hans-Peter Feldmann in Verbindung gebracht.

Das Prinzip bleibt über alle drei Etagen dasselbe: Besucher sollen nicht zwangsläufig einer streng chronologischen Erzählung folgen, sondern selbst vergleichen. Dadurch funktioniert „Über Zeiten“ weniger wie eine klassische Sonderausstellung und eher wie eine Intervention innerhalb eines bekannten Museums.


Zehn Räume auf allen drei Etagen

Wer die Ausstellung sehen möchte, sollte deshalb nicht nach einem einzelnen Eingang zu einem separaten Ausstellungssaal suchen. Die insgesamt zehn Präsentationsräume verteilen sich auf alle drei Etagen der Alten Nationalgalerie und sind in die bestehende Sammlung eingebunden.

Das hat einen angenehmen Nebeneffekt: Mit dem normalen Museumsticket lässt sich „Über Zeiten“ unmittelbar mit den Beständen der Alten Nationalgalerie verbinden. Ab dem 22. Oktober sind außerdem wieder alle Ausstellungsgeschosse des Hauses geöffnet. Das zweite Geschoss war zuvor wegen des Abbaus der vergangenen Sonderausstellung zeitweise geschlossen.

Ein begleitender Audioguide vertieft einzelne Werkdialoge. Darin kommen unter anderem Künstler, Museumsdirektoren, Sammler und Restauratoren zu Wort und erklären die Beziehungen zwischen den Arbeiten.


Tickets und Eintritt für „Über Zeiten“

Der reguläre Eintritt für die Alte Nationalgalerie inklusive Sonderausstellungen beträgt 16 Euro, ermäßigt 8 Euro. Wer mehrere Häuser auf der Museumsinsel an einem Tag besuchen möchte, kann das Museumsinsel-Ticket für 24 Euro, ermäßigt 12 Euro, nutzen.

Für die Alte Nationalgalerie werden Tageskarten verkauft. Sie gelten am gebuchten Tag während der regulären Öffnungszeiten; ein festes Zeitfenster für den Eintritt ist bei diesen Tageskarten nicht erforderlich. Die Staatlichen Museen empfehlen trotzdem, Tickets vorab online zu kaufen, um Wartezeiten an der Kasse zu vermeiden.

Tickets werden jeweils etwa vier Wochen im Voraus freigeschaltet.

Tickets im offiziellen Online-Shop der Staatlichen Museen zu Berlin


Öffnungszeiten der Alten Nationalgalerie

Die Alte Nationalgalerie ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Montags bleibt das Museum geschlossen. „Über Zeiten“ läuft vom 22. Oktober 2026 bis einschließlich 28. Februar 2027.

Wer die Gegenüberstellungen wirklich betrachten und nicht nur einmal an allen zehn Stationen vorbeigehen möchte, sollte ausreichend Zeit einplanen. Da die Präsentation in die normale Sammlung integriert ist, lässt sich aus einem kurzen Ausstellungsbesuch schnell ein längerer Rundgang durch das gesamte Museum machen.


Führungen zu Gursky, Miró, Warhol & Co.

Begleitend bietet die Alte Nationalgalerie öffentliche Führungen unter dem Titel „Kunst über Zeiten. Gursky, Miró, Warhol & Co.“ an. Der erste Termin ist bereits am Sonntag, 25. Oktober, von 15 bis 16 Uhr vorgesehen. Weitere Führungen folgen unter anderem am 22. November und 27. Dezember sowie im Januar und Februar 2027.

Die Teilnahme kostet 6 Euro zusätzlich zum Museumseintritt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird eine vorherige Online-Buchung empfohlen.

Gerade bei dieser Ausstellung kann eine Führung sinnvoll sein. Viele der Werkpaare erschließen sich zwar auch visuell, der Reiz steckt aber häufig in Details ihrer Entstehungszeit und darin, warum ausgerechnet diese beiden Arbeiten nebeneinandergestellt wurden.


Anreise zur Alten Nationalgalerie

🚆 ÖPNV: Am nächsten liegt der U-Bahnhof Museumsinsel der U5. Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß bis zur Alten Nationalgalerie. Alternativ eignen sich die S-Bahnhöfe Hackescher Markt und Friedrichstraße. Mit der Tram bieten sich die Haltestellen Am Kupfergraben und Hackescher Markt an.

🚗 Auto: Die Museumsinsel liegt mitten im Berliner Zentrum, entsprechend begrenzt sind Parkplätze direkt am Museum. Für den Besuch würde ich deshalb nach Möglichkeit den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Wer mit dem Auto kommt, sollte für Parkplatzsuche und Fußweg zusätzliche Zeit einplanen.

🚲 Fahrrad: Aus Mitte, Prenzlauer Berg, Kreuzberg oder Friedrichshain ist die Museumsinsel gut mit dem Fahrrad erreichbar. Rund um die Insel und die angrenzenden Straßen gibt es verschiedene Abstellmöglichkeiten; unmittelbar vor den historischen Museumsgebäuden sind diese naturgemäß begrenzt.

Der Besuchereingang der Alten Nationalgalerie befindet sich an der Bodestraße, 10178 Berlin. Das Museum bezeichnet den Zugang derzeit als eingeschränkt rollstuhlgeeignet. Wer auf einen barrierefreien Zugang angewiesen ist, sollte die aktuellen Hinweise vor dem Besuch prüfen.


💡 Dennis’ Tipp

Ich würde bei „Über Zeiten“ bewusst nicht versuchen, möglichst schnell alle zehn Stationen abzuhaken. Spannend wird die Ausstellung gerade dann, wenn man sich zunächst eines der historischen Werke anschaut, anschließend das deutlich jüngere Gegenstück und danach noch einmal zurückblickt. Bei Menzel und Gursky oder Cézanne und Warhol funktioniert dieser Perspektivwechsel besonders gut.

Wer noch länger auf der Museumsinsel bleiben möchte, sollte für den Besuch ruhig anderthalb bis zwei Stunden einplanen. Die neue Präsentation ist keine abgeschlossene Ausstellung, durch die man einmal hindurchläuft – sie verändert vielmehr den Blick auf die bestehende Sammlung. Genau darin dürfte ihre größte Stärke liegen.


📌 Faktenbox: „Über Zeiten“ in der Alten Nationalgalerie

Ausstellung: Über Zeiten. Gursky, Lucas, Miró, Warhol und die Kunst des langen 19. Jahrhunderts
Laufzeit: 22. Oktober 2026 bis 28. Februar 2027
Ort: Alte Nationalgalerie, Museumsinsel Berlin
Adresse: Bodestraße, 10178 Berlin
Umfang: zehn Räume auf allen drei Etagen
Anlass: 150 Jahre Nationalgalerie
Künstler unter anderem: Andreas Gursky, Sarah Lucas, Joan Miró, Andy Warhol, Gotthard Graubner, Bernhard Heisig
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10–18 Uhr, Montag geschlossen
Eintritt: 16 Euro, ermäßigt 8 Euro
Museumsinsel-Ticket: 24 Euro, ermäßigt 12 Euro
Öffentliche Führung: 6 Euro zusätzlich zum Eintritt
Nächste U-Bahn: U Museumsinsel, U5
Veranstalter: Alte Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin


❓ FAQ zu „Über Zeiten“ in Berlin

Wann öffnet die Ausstellung „Über Zeiten“?

Die Ausstellung beginnt am Donnerstag, 22. Oktober 2026, und läuft bis zum 28. Februar 2027.

Wo ist „Über Zeiten“ zu sehen?

Die Sonderpräsentation befindet sich in der Alten Nationalgalerie auf der Berliner Museumsinsel. Sie verteilt sich auf zehn Räume auf allen drei Etagen.

Welche Künstler sind vertreten?

Zu sehen sind unter anderem Werke von Andreas Gursky, Sarah Lucas, Joan Miró, Andy Warhol, Gotthard Graubner und Bernhard Heisig. Sie werden Arbeiten des 19. Jahrhunderts gegenübergestellt.

Welche bekannten Werke werden miteinander verglichen?

Zu den zentralen Begegnungen gehören Adolph Menzels „Eisenwalzwerk“ und Andreas Gurskys „Singapore Stock Exchange II“, Paul Cézannes „Stillleben (Früchte und Geschirr)“ und Andy Warhols „Diamond Dust Shoes“ sowie Sabine Lepsius‘ Selbstbildnis und Sarah Lucas‘ „Fighting Fire with Fire“.

Was kostet der Eintritt?

Das Ticket für die Alte Nationalgalerie inklusive Sonderausstellungen kostet 16 Euro, ermäßigt 8 Euro. Das Museumsinsel-Ticket kostet 24 Euro beziehungsweise ermäßigt 12 Euro.

Wann ist die Alte Nationalgalerie geöffnet?

Dienstags bis sonntags ist das Museum von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Montags bleibt es geschlossen.

Gibt es Führungen durch die Ausstellung?

Ja. Öffentliche Führungen „Kunst über Zeiten. Gursky, Miró, Warhol & Co.“ werden an mehreren Sonntagen angeboten. Sie kosten 6 Euro zusätzlich zum Eintritt.

BerlinMagazine.de häufiger bei Google sehen Füge BerlinMagazine.de als bevorzugte Quelle hinzu und verpasse keine wichtigen Nachrichten, Events und Berlin-Tipps.
Bei Google bevorzugen
Tags: Adolph MenzelAlte NationalgalerieAndreas GurskyAndy WarholAusstellung BerlinJoan MiróKunst BerlinMuseumsinsel BerlinNationalgalerieSarah LucasÜber ZeitenÜber Zeiten Berlin
Dennis

Dennis

Konzerthallen sind sein Wohnzimmer, Premieren sein Revier. Dennis lebt für den Moment, in dem das Licht ausgeht und die Show beginnt. Seit Jahren jagt er für euch nach den spannendsten Events und Attraktionen der Stadt. Seine Mission: Nicht nur über Termine zu berichten, sondern die Emotionen hinter den Kulissen einzufangen und die Geschichten aufzuschreiben, die Berlin so einzigartig machen.

Related Posts

Bode-Museum Familienfest 2026 mit Kindern bei einem kreativen Workshop in Berlin
Berlin

Bode-Museum Familienfest 2026: Workshops, Zaubershow & Restaurierung

Von Dennis
15. Oktober 2026
Lichtinstallation „Brocken“ von Yasuhiro Chida bei Himmel unter Berlin Vol. III 2026
Kultur

Himmel unter Berlin Vol. III 2026: Tickets, Secret Location, Künstler & Tipps

Von Dennis
9. Oktober 2026
Open Studios Gerichtshöfe 2026 in Berlin-Wedding mit offenen Ateliers und Besuchern
Kultur

Open Studios Gerichtshöfe 2026: Über 50 Ateliers öffnen in Wedding

Von Dennis
4. Oktober 2026
Next Post
A100 in Berlin mit Baustelle und Hinweis auf nächtliche Sperrungen von A100 und A113

A100 in den Herbstferien 2026: Sperrungen, Baustellen und Stau-Risiken in Berlin

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Recommended

Berliner Dom beim Festival of Lights in Berlin mit farbiger Lichtprojektion

Festival of Lights Berlin 2026: Beste Route, Karte & Programm

3. Oktober 2026 - Aktualisiert 15. Oktober 2026
Läufer beim BMW Berlin-Marathon 2026 auf dem Weg durch das Brandenburger Tor

BMW Berlin-Marathon 2026: Guide mit Strecke, Startzeiten & Expo

23. Juli 2026 - Aktualisiert 27. September 2026
Tigist Assefa beim Zieleinlauf des Berlin Marathon 2026 mit neuer Streckenrekordzeit von 2:11:04 Stunden

Berlin-Marathon 2026: Assefa läuft Streckenrekord – Adola gewinnt

27. September 2026 - Aktualisiert 28. September 2026
KI-Illustration zum Jubiläumsfest 50 Jahre Museum und Freunde der Domäne Dahlem

Domäne Dahlem feiert 50 Jahre: Großes Jubiläumsfest bei freiem Eintritt

26. September 2026
A100 in Berlin mit Baustelle und Hinweis auf nächtliche Sperrungen von A100 und A113

A100 in den Herbstferien 2026: Sperrungen, Baustellen und Stau-Risiken in Berlin

20. Oktober 2026
Historische und moderne Kunst in einer Berliner Museumsgalerie zur Ausstellung Über Zeiten

Über Zeiten in Berlin: Gursky, Miró und Warhol treffen auf das 19. Jahrhundert

20. Oktober 2026
BER-Herbstferien 2026 am Flughafen Berlin Brandenburg mit Reisenden im Terminal

BER in den Herbstferien 2026: Anreise, CT-Scanner, Flüssigkeiten und Wartezeiten

18. Oktober 2026
Nächtliches Schwimmen in einem Berliner Hallenbad zur Langen Nacht des Schwimmens 2026

Lange Nacht des Schwimmens Berlin 2026: 15 Bäder öffnen bis 2 Uhr nachts

18. Oktober 2026
  • Datenschutzerklärung
  • Impressum
  • Startseite
Kontakt: Redaktion@BerlinMagazine.de

© 2026 BerlinMagazine.de

No Result
View All Result
  • Berlin
    • Wochenendtipps
    • Märkte/Flohmärkte
    • Familie
    • Wellness
    • Messen/Konferenzen
    • Sport
  • Musik
    • Konzerte
      • Konzert-Ankündigung
      • Live-Review
    • Musical
    • Clubs
    • Album-Neuerscheinungen
  • Kultur
    • Film
    • Theater
    • Shows
    • Kunst
    • Museen
    • Comedy
  • Red Carpet
    • Filmpremieren
    • Awards
    • Events
  • Hotel & Food
    • Hotels
    • Restaurants
    • Food-News
    • Food-Festivals
  • Ausflüge

© 2026 BerlinMagazine.de