⛸️ Max Giesinger sorgt für Gänsehaut-Momente beim „Cinema of Dreams“-Auftakt
Berlin, heute. Was für eine Nacht! Wenn sich das Licht im ikonischen Rund des Berliner Tempodroms verdunkelt und die erste Kufe mit einem leisen Zischen das glitzernde Eis berührt, weiß man: HOLIDAY ON ICE ist zurück in der Hauptstadt. Mit der aktuellen Produktion „CINEMA OF DREAMS“ hat die legendärste Eisshow der Welt heute Abend bewiesen, warum sie seit über acht Jahrzehnten die unangefochtene Nummer eins im Live-Entertainment auf dem Eis ist. Es war weit mehr als eine Show – es war eine cineastische Liebeserklärung an die Magie der Träume und die vollendete Eleganz des Sports auf Kufen.
📜 Eine Legende wird 80: Die Magie der Beständigkeit
Dass ich heute ein solches Spektakel erleben dürfen, ist schon eine herausragende Leistung über die ganzen Jahre. Gegründet 1943 in den USA als kleine Hotel-Show, hat sich Holiday on Ice (HOI) zu einem globalen Phänomen entwickelt, das bereits über 330 Millionen Zuschauer weltweit in seinen Bann gezogen hat. Mit fünf Einträgen im Guinness-Buch der Rekorde ist die Marke ein Synonym für technische Innovation und artistische Perfektion.
Was HOI so einzigartig macht, ist die Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden, ohne die eigenen Wurzeln zu vergessen. Während früher klassische Revuen dominierten, erleben wir heute mit „CINEMA OF DREAMS“ eine moderne Symbiose aus Theater, High-Tech-Lichtkunst und olympischer Athletik. Es ist diese Beständigkeit in der Qualität, die Stammzuschauer über Generationen hinweg jedes Jahr aufs Neue begeistert. Man geht nicht einfach „zum Eislaufen“ – man besucht ein Stück lebendige Kulturgeschichte.

🎬 Von der Leinwand auf das Eis: Eine Reise durch die Genres
Das Konzept der aktuellen Show ist so simpel wie genial: Drei Freunde erwecken ein verlassenes Kino zum Leben und tauchen ein in die schillernde Welt der Filmgeschichte. Das Publikum in Berlin wurde Zeuge einer Inszenierung, die von antiker Romantik über staubige Western-Szenarien bis hin zu futuristischem Science-Fiction reichte.
Besonders beeindruckend ist die Gesamtkomposition der Show:
- Die Kostümpracht: Über 300 handgefertigte, prachtvolle Kostüme schaffen eine Opulenz, die man sonst nur aus Broadway-Produktionen kennt. Von funkelndem Glamour bis hin zu den düster-leuchtenden Gestalten des „Dia de los Muertos“, bei dem überdimensionale Skelette über das Eis wirbeln, ist jedes Outfit ein Kunstwerk für sich.
- Das Bühnenbild: Die Detailverliebtheit der Kulissen und die Nutzung modernster Pyrotechnik verwandeln das Eis in eine immersive Traumwelt. Wenn Charlie Chaplin über die Fläche stolpert oder Samurai-Kämpfer aufeinanderprallen, vergisst man glatt, dass man sich in einer Sportarena befindet.
Die Inszenierung unter der Leitung von Star-Choreograf Kim Gavin (bekannt für seine Arbeit mit Take That und den Olympischen Zeremonien) zieht alle Register. Besonders begeistert hat mich dabei der Mix von der nostalgischen Stummfilm-Ära mit Charlie-Chaplin-Slapstick über staubige Western-Szenarien bis hin zu düsteren, futuristischen Science-Fiction-Welten – das Publikum wurde förmlich in die Bilder hineingezogen. Besonders die „Dia de los Muertos“-Szene nach der Pause raubte mir und den Zuschauern den Atem und sorgte für große Begeisterung: Überdimensionale, leuchtende Skelette wirbelten über die Fläche, während Akrobaten durch die Luft flogen. Ein bombastisches Gesamtbild, das perfekt mit ruhigen, technisch hochanspruchsvollen Soli und gefühlvollen Pas de deux kontrastierte.


Fotos (C) Holiday on Ice/Morris Mac Matzen
🌟 Das Highlight: Max Giesinger verzaubert die Hauptstadt
Der absolute emotionale Höhepunkt des Abends war zweifellos der Auftritt von Stargast Max Giesinger. Der Singer-Songwriter betrat erstmals in seiner Karriere eine Eisfläche, auch wenn in dem Fall ohne Schlittschuhe.
Er präsentierte an diesem Abend seine Hits „Wenn sie tanzt“ und „Butterfly Effect“. Die Choreografien, die zum ersten Mal überhaupt speziell auf seine Songs abgestimmt wurden, verschmolzen perfekt mit seiner unverwechselbaren Stimme. Wenn die Weltklasse-Eiskunstläufer in technischer Perfektion zu Max’ emotionalen Texten über das Eis gleiten, entstehen Gänsehaut-Momente, die man nicht streamen kann – man muss sie live fühlen!

🏆 Weltklasse-Athletik trifft auf brennende Leidenschaft
Trotz all des Glitzers bleibt der Kern von HOI die sportliche Höchstleistung. Bis zu 40 internationale Profiläufer, darunter ehemalige Olympia-Teilnehmer, zeigten heute Abend, was physisch möglich ist: synchrone Rückwärtssaltos, waghalsige Hebefiguren und rasanteste Paarläufe, die die Schwerkraft scheinbar aufhoben. Das große Finale, gekrönt von einem brennenden Herzen auf dem Eis und spektakulärer Pyrotechnik, setzte der Premiere die Krone auf.
Fazit: Berlin hat heute Abend ein multisensorisches Erlebnis der Extraklasse gesehen. „CINEMA OF DREAMS“ ist innovativ, emotional und beweist eindrucksvoll: Holiday on Ice ist mehr als eine Show – es ist ein Gefühl, das bleibt. Und auch für mich, der nun schon über zehn malbei Holiday on Ice dabei war, konnte wieder beeindruckt und begeistert werden (und das ist gar nicht so einfach). Insofern Chapeu“
📅 Termine & Tickets in Berlin
Also kann ich nur sagen, lassen Sie sich diesen Hollywood-Glanz nicht entgehen! Alle Spieltermine im Tempodrom sowie exklusive Ticket-Infos finden Sie hier: 👉 berlinmagazine.de | Holiday on Ice Termine & Tickets









