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Lesbisch-schwules Stadtfest Berlin 2026: Programm, Bühnen, Lageplan und Anfahrt

Dennis Von Dennis
16. Juli 2026
in Berlin, Wochenendtipps
0
Lesbisch-schwules Stadtfest Berlin 2026 am Nollendorfplatz mit Bühne, Publikum, Regenbogenmotiven und freiem Eintritt

Das Lesbisch-schwule Stadtfest Berlin findet am 18. und 19. Juli 2026 rund um den Nollendorfplatz statt. Sechs Bühnen, Community-Stände, Musik, Politik und Kultur prägen das kostenlose Straßenfest. KI-generiertes Bild: BerlinMagazine.de

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Am 18. und 19. Juli verwandelt sich der Regenbogenkiez rund um den Nollendorfplatz in eines der größten queeren Straßenfeste Europas. Sechs Bühnen, sechs Themenwelten, mehr als 80 Community-Projekte, politische Gespräche, Livemusik, Drag, Tanz und elektronische Sounds treffen aufeinander. Der Eintritt ist frei.

Update vom 16. Juli 2026, 22:50 Uhr: Die Programme aller sechs Bühnen wurden noch einmal mit den aktuellen Veröffentlichungen des Veranstalters abgeglichen. Das 32. Lesbisch-schwule Stadtfest beginnt am Samstag und Sonntag jeweils um 11 Uhr. Das Bühnenprogramm läuft am Samstag bis 23 Uhr und am Sonntag bis 21 Uhr. Kurzfristige Änderungen bleiben vorbehalten.

Am Samstag, 18. Juli, und Sonntag, 19. Juli 2026, wird der Regenbogenkiez in Berlin-Schöneberg erneut zum Treffpunkt für Community, Kultur, Politik und Unterhaltung. Das Festgelände erstreckt sich über mehr als 20.000 Quadratmeter in der Motzstraße, Fuggerstraße, Eisenacher Straße und Kalckreuthstraße. Der Eintritt zu allen Straßen und Bühnenbereichen ist kostenlos.

Das bekannte Motto „Gleiche Rechte für Ungleiche – weltweit!“ bleibt die politische Grundlage des Stadtfestes. 2026 kommt der Slogan „Wir verschönern die Welt!“ hinzu. Veranstaltet wird das Stadtfest vom Regenbogenfonds der schwulen Wirte e. V., die organisatorische Durchführung übernimmt die Märchenbrunnen Verlags- und Veranstaltungs-GmbH.


🌈 Kurz zusammengefasst

Das 32. Lesbisch-schwule Stadtfest Berlin findet am 18. und 19. Juli 2026 rund um den Nollendorfplatz statt. An beiden Tagen öffnet das Gelände um 11 Uhr. Am Samstag endet das Bühnenprogramm um 23 Uhr, am Sonntag um 21 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Zu den Höhepunkten gehören die politische Gesprächsrunde „Das wilde Sofa“, die Verleihung des Rainbow Awards, Livebands, Chöre, Dragshows, die KISS-FM-Bühne, elektronische Musik bei Sunshine Live sowie eigene Bühnen für FLINTA-, Medien- und Fetischthemen. Der offizielle Lageplan des Stadtfestes zeigt Bühnen, Erlebniswelten, Community-Stände und Hilfspunkte.

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Das Stadtfest gehört auch zu den BerlinMagazine.de Wochenendtipps vom 17. bis 19. Juli 2026. Eine Woche später folgen der Drag March, der Demokratieabend und die große Demonstration beim CSD Berlin 2026.


Ein Straßenfest für Community, Kultur und Politik

Das Lesbisch-schwule Stadtfest ist deutlich mehr als eine große Party. Zwischen Musikbühnen, Gastronomie und Verkaufsständen präsentieren sich Beratungsstellen, Sportvereine, Kulturprojekte, Parteien, Hilfsorganisationen und Initiativen aus Berlin, Deutschland und dem Ausland.

Mehr als 80 Projekte sind für 2026 angekündigt. Dazu gehören unter anderem AHA-Berlin, Queer Amnesty, der LSVD Berlin-Brandenburg, BiBerlin, Mann-O-Meter, MANEO sowie zahlreiche Kultur-, Gesundheits- und Sportorganisationen. Die vollständige Übersicht ist über die Liste der Community-Stände abrufbar.

Damit verbindet das Stadtfest politische Sichtbarkeit mit konkreten Informations- und Hilfsangeboten. Besucher können Beratung erhalten, Vereine kennenlernen, sich über ehrenamtliche Arbeit informieren oder einfach durch den Kiez ziehen und das Bühnenprogramm erleben.


🗺️ Sechs Themenwelten im Regenbogenkiez

Das Gelände wird in sechs Erlebniswelten gegliedert. Jede Welt verbindet einen inhaltlichen Schwerpunkt mit Informationsständen, Begegnung und Unterhaltung:

Die Filmwelt: Queeres Kino und Filmschaffende
Die Politikwelt: Queere Stimmen in der Demokratie
Die Positiven: Gesundheit und Wohlbefinden
Die Sportwelt: Vielfalt und Bewegung
Die FLINTA-Welt: Sichtbarkeit und Solidarität
Die Fetischwelt: Subkultur, Begegnung und Selbstbestimmung

Die Erlebniswelten verteilen sich auf Motzstraße, Fuggerstraße, Eisenacher Straße und Kalckreuthstraße. Wer gezielt einzelne Bühnen oder Organisationen besuchen möchte, sollte den offiziellen Lageplan vor dem Besuch auf dem Smartphone speichern.


🎤 Programm der Stadtfestbühne A

Die Stadtfestbühne an der Ecke Eisenacher Straße und Fuggerstraße verbindet politische Gespräche, Auszeichnungen, Chöre, Pop, Rock, Musical und Tanz. Am Samstag moderiert Sally Morell, am Sonntag führt Cara Ciutan durch das Programm.

Samstag, 18. Juli 2026

  • 11:00 Uhr: Beginn des Stadtfestes und Easy Listening
  • 15:00 Uhr: Morgan Remaj
  • 15:30 Uhr: „Oh What A Night“ – Frankie-Valli-Show
  • 16:00 Uhr: Querplattler
  • 16:30 Uhr: „Das wilde Sofa“
  • 16:40 Uhr: Eröffnung mit Elisabeth Ziemer und Klaus Wowereit
  • 18:00 Uhr: Verleihung des Rainbow Awards an Matthias Steuckardt
  • 18:30 Uhr: Straight against Hate-Parade
  • 18:35 Uhr: Grußwort von Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann
  • 18:45 Uhr: Männerminne
  • 19:30 Uhr: Blazyczinski
  • 20:35 Uhr: Linus Cuno
  • 21:35 Uhr: Sharp & the Soulgang
  • 23:00 Uhr: Ende des Bühnenprogramms

Das politische Zentrum des Samstags ist „Das wilde Sofa“. Gerhard Hoffmann und Tugay Saraç begrüßen Luci van Org, Seyran Ateş und Berfin Çelebi. Die Gesprächsrunde wird in Deutsche Gebärdensprache und Deutsche Lautsprache gedolmetscht. Der anschließende Rainbow Award würdigt Matthias Steuckardt für 20 Jahre queeres Engagement.

Sonntag, 19. Juli 2026

  • 11:00 Uhr: Beginn des Stadtfestes und Easy Listening
  • 15:00 Uhr: Transophonix
  • 15:50 Uhr: Prämierung der originellsten Community-Stände
  • 16:10 Uhr: Unicorn Social Club
  • 17:05 Uhr: Queerados
  • 17:40 Uhr: Joaquín La Habana
  • 18:10 Uhr: Sebastian Maihs
  • 18:40 Uhr: Musical-Show des zweiten UdK-Jahrgangs
  • 19:25 Uhr: Spielhagen Chor
  • 21:00 Uhr: Ende des Bühnenprogramms

Der Sonntag reicht von Queer Power Brass über Linedance und Cabaret bis zu Popchansons und Musical. Den Abschluss übernimmt der Spielhagen Chor, der elektronische Tanzmusik mit mehrstimmigem Chorgesang verbindet.


🎧 KISS-FM-Bühne B

Auf der KISS-FM-Bühne stehen urbane Musik, Dance, Moderation und Partystimmung im Mittelpunkt. An beiden Tagen beginnt das eigentliche Clubprogramm am Nachmittag.

Samstag, 18. Juli

  • 11:00 Uhr: Stadtfestbeginn und Easy Listening
  • 15:00 Uhr: KISS FM Clubsound
  • 17:00 Uhr: KISS FM Allstars
  • 23:00 Uhr: Ende des Bühnenprogramms

Sonntag, 19. Juli

  • 11:00 Uhr: Stadtfestbeginn und Easy Listening
  • 15:00 Uhr: KISS FM Clubsound
  • 17:00 Uhr: KISS FM Allstars
  • 21:00 Uhr: Ende des Bühnenprogramms

Die Bühne eignet sich vor allem für Besucher, die keine einzelnen Konzerte planen, sondern mehrere Stunden zu Hip-Hop, R’n’B, Dance und aktuellen Clubsounds feiern möchten.


🎶 FLINTA-Bühne C

Die FLINTA-Bühne verbindet Liveacts, Community-Tanz, Rap, Soul, Afrobeat, Reggae und DJ-Sets. Organisation und Moderation übernimmt Miss Sam.

Samstag, 18. Juli

  • 11:00 Uhr: Stadtfestbeginn und Easy Listening
  • 15:00 Uhr: Soundcheck
  • 15:45 Uhr: Queer Tango mit Andrea Tangoschlampe und Els Buschheuer
  • 17:00 Uhr: Queen Bees and the Beat
  • 17:30 Uhr: Amy Protscher meets Ingrid Arthur
  • 18:00 Uhr: Lena Stoehrfaktor & Stef LaNeuf
  • 18:30 Uhr: DJ GinaG
  • 20:00 Uhr: House of Grace alias Grace Kelly
  • 21:30 Uhr: DJ Sam Sonite
  • 23:00 Uhr: Ende des Bühnenprogramms

Das Programm reicht von feministischem Hip-Hop und politischem Rap bis zu Gospel, Soul, Funk und elektronischer Clubmusik. Der Queer-Tango-Block am Nachmittag lädt ausdrücklich zum Mittanzen ein.

Sonntag, 19. Juli

  • 11:00 Uhr: Stadtfestbeginn und Easy Listening
  • 15:00 Uhr: Soundcheck
  • 16:00 Uhr: DJ Andrea Tangoschlampe – queerer Paartanz
  • 18:00 Uhr: Angela Ordu & Free Spiritz
  • 18:45 Uhr: DJ Karina
  • 19:45 Uhr: Die Gabys
  • 21:00 Uhr: Ende des Bühnenprogramms

Angela Ordu & Free Spiritz verbinden Afrobeat, Blues und Reggae. DJ Karina setzt anschließend auf Wave- und Gothic-Klassiker, bevor Die Gabys den Sonntag mit Pop, Disco, Rock und Soul beenden.


🔊 Sunshine-Live-Bühne D

Die Sunshine-Live-Bühne ist die zentrale Adresse für House, Techno und elektronische Musik. Am Samstag stehen jeweils zweistündige DJ-Sets auf dem Programm, am Sonntag übernimmt das FLINTA-geführte Kollektiv House Queens.

Samstag, 18. Juli

  • 11:00 Uhr: Stadtfestbeginn und Easy Listening
  • 15:00 Uhr: Jacky – Oh Weinhaus
  • 17:00 Uhr: MITTIM
  • 19:00 Uhr: BALABUR
  • 21:00 Uhr: BI MÄN
  • 23:00 Uhr: Ende des Bühnenprogramms

Sonntag, 19. Juli – House Queens Showcase

  • 11:00 Uhr: Stadtfestbeginn und Easy Listening
  • 15:00 Uhr: Natasha Roze
  • 16:00 Uhr: Mitsuko
  • 17:00 Uhr: Kristina Sheli
  • 18:00 Uhr: LIZZN
  • 19:00 Uhr: Anaîka
  • 20:00 Uhr: Emma Keks
  • 21:00 Uhr: Ende des Bühnenprogramms

House Queens verbindet elektronische Musik mit Empowerment, Sichtbarkeit und dem Anspruch, sichere Räume für FLINTA-Künstler zu schaffen.


🎭 Queere-Medien-Bühne E

Auf der Bühne der queeren Medien treffen Talks, Drag, Livemusik, Bingo, politische Interviews und Community-Kultur aufeinander. Am Samstag übernimmt Margot Schlönzke Organisation und Moderation, am Sonntag führt Thomas Diedrichs von Prideradio durch das Programm.

Samstag, 18. Juli

  • 11:00 Uhr: Stadtfestbeginn und Easy Listening
  • 15:00 Uhr: Transophonix
  • 16:00 Uhr: Queerspiegel-Talk zum zehnjährigen Jubiläum
  • 17:00 Uhr: Cathrinsche is back
  • 17:45 Uhr: Erste Bingo-Runde mit Margot Schlönzke
  • 18:15 Uhr: AHA-Berlin
  • 19:30 Uhr: Zweite Bingo-Runde
  • 20:00 Uhr: Voice & Piano
  • 20:30 Uhr: Julia Vieregge mit Songs von Rosenstolz und AnNa R.
  • 21:30 Uhr: Margot & Tilly
  • 22:30 Uhr: Lichter gegen das Vergessen
  • 23:00 Uhr: Ende des Bühnenprogramms

„Lichter gegen das Vergessen“ beendet den Samstag mit einem Moment des Erinnerns an verstorbene Weggefährten der Community. Zuvor wechseln sich Unterhaltung, politische Kultur, Drag und Livemusik ab.

Sonntag, 19. Juli

  • 11:00 Uhr: Stadtfestbeginn und Easy Listening
  • 15:00 Uhr: Georg Avi
  • 15:40 Uhr: Gespräch mit Queerbeauftragten der Berliner Bezirke
  • 15:50 Uhr: Azusa Nakaoka
  • 16:20 Uhr: Interview mit dem Berliner CSD
  • 16:30 Uhr: Tango mit Vorspiel Berlin
  • 16:45 Uhr: Gespräch zu 40 Jahren Vorspiel Berlin
  • 16:55 Uhr: Magy da Silva
  • 17:35 Uhr: Jakov Smirnov
  • 18:10 Uhr: Gespräch mit BLF und Folsom Europe
  • 18:25 Uhr: Léon The Singer
  • 19:00 Uhr: Julia McCallion
  • 19:50 Uhr: Marcella Rockefeller
  • 21:00 Uhr: Ende des Bühnenprogramms

Der Sonntag verbindet Gespräche über Berliner Queerpolitik, den bevorstehenden CSD, Sport- und Fetischkultur mit Oper, Schlager, Pop und Drag.


⛓️ BOXER-Bühne F

Die BOXER-Bühne widmet sich Fetischkultur, Clubmusik, Workshops, Mode und Performances. Einige Angebote richten sich thematisch an ein erwachsenes Publikum. Bei Workshops und Mitmachaktionen stehen Sicherheit und Einvernehmlichkeit ausdrücklich im Mittelpunkt.

Samstag, 18. Juli

  • 11:00 Uhr: Stadtfestbeginn und Easy Listening
  • 15:00 Uhr: Call Me Brad
  • 16:00 Uhr: Old Guard Revival Workshop
  • 17:00 Uhr: Fetish Social – Meet Mr. Fetish Berlin 2026
  • 18:00 Uhr: Kinky Chaos mit Mae und PP Maus
  • 18:45 Uhr: BOXER Runway
  • 19:00 Uhr: DJ Menace
  • 21:00 Uhr: Rubi alias Rubimusik
  • 23:00 Uhr: Ende des Bühnenprogramms

Der Old-Guard-Workshop bietet eine anfängerfreundliche Einführung in die Grundlagen des Rope Bondage und behandelt Sicherheit, Consent und einfache Techniken. Später folgen Fetischmode, House und Techno.

Sonntag, 19. Juli

  • 11:00 Uhr: Stadtfestbeginn und Easy Listening
  • 15:00 Uhr: Joël Skinsoccer – Skins & Punks United
  • 17:00 Uhr: Young Kinkster
  • 18:00 Uhr: Animal Playground
  • 18:30 Uhr: Performance von PP Maus
  • 19:00 Uhr: Boothbunny
  • 21:00 Uhr: Ende des Bühnenprogramms

Musikalisch reicht das Sonntagsprogramm von Ska, Reggae und Punk bis zu Techno, House und Dance.


🛟 Information, Sanitäter und Hilfe auf dem Gelände

Sechs Info-Points verteilen sich über das Festgelände. Sie werden unter anderem vom Sonntags-Club, Radio QueerLive, LSVD Berlin-Brandenburg, BiBerlin, Mann-O-Meter, MANEO und dem Regenbogenkiez betreut. Dort erhalten Besucher Orientierung und Unterstützung.

Polizei und Sanitäter sind an drei zentralen Stellen zu finden:

  • Nollendorfplatz
  • Motzstraße / Ecke Martin-Luther-Straße
  • Eisenacher Straße / Kleiststraße

Zusätzlich wird während der Veranstaltung eine Stadtfest-SOS-Nummer freigeschaltet. Die Nummer sollte ausschließlich in Notfällen genutzt werden und ist am Veranstaltungswochenende über die offizielle Serviceseite erreichbar.


Ist das Stadtfest für Familien geeignet?

Das Stadtfest beschreibt sich selbst als Fest der Vielfalt, der Familie und der Liebe. Tagsüber gehören Community-Stände, Chöre, Tanzgruppen, Sportvereine, Musik und gastronomische Angebote zum Programm. Viele Bereiche können daher gut mit Kindern besucht werden.

Die Fetischwelt und einzelne Programmpunkte der BOXER-Bühne behandeln allerdings Themen, die eher für ein erwachsenes Publikum gedacht sind. Familien können sich stattdessen an der Stadtfestbühne, den Community-Ständen, der Sportwelt und den kulturellen Angeboten orientieren.

Am frühen Nachmittag ist das Gelände meist besser zu überblicken. Ab dem späten Nachmittag und besonders am Samstagabend ist rund um die Musikbühnen mit großem Andrang zu rechnen.


🌦️ Wetter beim Lesbisch-schwulen Stadtfest

Früh morgens einige Regenschauer, sonst aufklarendSamstag26°13°Früh morgens einige Regenschauer, sonst aufklarend
Überwiegend bewölkt und kalt; später im Verlauf des Tages einige RegenschauerSonntag21°13°Überwiegend bewölkt und kalt; später im Verlauf des Tages einige Regenschauer

Für Samstag werden derzeit bis zu etwa 26 Grad erwartet. Am frühen Morgen sind einzelne Regenschauer möglich, im weiteren Tagesverlauf soll es jedoch aufklaren. In der Nacht sinken die Temperaturen auf ungefähr 13 Grad.

Der Sonntag wird mit Höchstwerten um 21 Grad kühler und überwiegend bewölkt. Später am Tag können erneut Schauer auftreten. Da das gesamte Stadtfest unter freiem Himmel stattfindet, sind ein leichter Regenponcho und für den Abend eine dünne Jacke sinnvoll.


🚇 Anfahrt zum Stadtfest am Nollendorfplatz

Der direkte Bahnhof für das Stadtfest ist U Nollendorfplatz. Dort halten die Linien U1, U2, U3 und U4. Nach dem Ende der mehrmonatigen Sanierung verkehren die vier Linien seit Mai wieder regulär über den Bahnhof. Die ersten Veranstaltungsbereiche beginnen direkt an den Ausgängen.

Aus Richtung Alexanderplatz führt die U2 ohne Umstieg zum Nollendorfplatz. Vom Zoologischen Garten dauert die Fahrt nur wenige Minuten. Aus Kreuzberg und Friedrichshain erreichen Besucher das Fest mit U1 oder U3.

Als Alternativen bei starkem Andrang eignen sich:

  • U Wittenbergplatz: U1, U2 und U3, etwa acht bis zehn Minuten zu Fuß
  • U Viktoria-Luise-Platz: U4, etwa zehn Minuten zu Fuß
  • U Eisenacher Straße: U7, etwa zehn bis zwölf Minuten zu Fuß
  • U Kurfürstenstraße: U1 und U3, etwa zehn Minuten bis zum nördlichen Festbereich

Im Umfeld des Stadtfestes werden mehrere Straßen gesperrt. Parkplätze im Regenbogenkiez sind ohnehin begrenzt, weshalb die Anreise mit dem Auto nicht zu empfehlen ist. Fahrräder sollten außerhalb der dichtesten Veranstaltungsstraßen abgestellt werden.

Vor der Anreise sollten aktuelle Verbindungen, Verspätungen, Störungen, Bauarbeiten, Sperrungen, Aufzugsausfälle, Ersatzverkehre, Fahrplanänderungen und kurzfristige Änderungen bei BVG, S-Bahn Berlin, VBB, DB und im Regionalverkehr geprüft werden.


💡 Dennis’ Tipp

Ich würde am Samstag nicht erst am Abend in den Regenbogenkiez kommen. Wer gegen 14 oder 15 Uhr startet, kann zunächst in Ruhe durch die Themenwelten gehen und die Community-Stände besuchen, bevor um 16:30 Uhr mit dem Wilden Sofa der wichtigste politische Programmpunkt beginnt.

Danach lässt sich gut zwischen den Bühnen wechseln: Männerminne und die Livebands auf der Stadtfestbühne, Rap und Soul auf der FLINTA-Bühne oder elektronische Musik bei Sunshine Live. Wer mit mehreren Personen unterwegs ist, sollte einen festen Treffpunkt außerhalb der größten Bühnenbereiche vereinbaren. Im vollen Straßenfest kann es schwierig werden, eine Gruppe wiederzufinden.

Der Sonntag ist die bessere Wahl für Besucher, die stärker an Gesprächen, Vereinen und Kultur interessiert sind. Mit der UdK-Musicalshow, dem Spielhagen Chor, den Interviews auf der Medienbühne und dem House-Queens-Showcase bleibt das Programm trotzdem bis zum Abend abwechslungsreich.


Fazit: Feiern, informieren und Haltung zeigen

Das Lesbisch-schwule Stadtfest gehört zu den Berliner Veranstaltungen, bei denen Unterhaltung und politische Haltung glaubwürdig zusammenkommen. Man kann tanzen, Musik hören, essen und Menschen treffen. Gleichzeitig wird sichtbar, wie viele Vereine, Beratungsstellen und Initiativen das ganze Jahr über für Gleichberechtigung, Schutz und gesellschaftliche Teilhabe arbeiten.

Nur wenige Tage vor dem Berliner CSD erinnert das Stadtfest daran, dass queere Sichtbarkeit nicht selbstverständlich ist. Das Motto „Gleiche Rechte für Ungleiche – weltweit!“ bleibt aktuell, weil rechtliche Gleichstellung, Sicherheit und gesellschaftliche Akzeptanz vielerorts weiterhin nicht erreicht sind.


ℹ️ Faktenbox: Lesbisch-schwules Stadtfest 2026

Veranstaltung: 32. Lesbisch-schwules Stadtfest Berlin
Datum: Samstag, 18. Juli, und Sonntag, 19. Juli 2026
Ort: Regenbogenkiez rund um den Nollendorfplatz
Straßen: Motzstraße, Fuggerstraße, Eisenacher Straße und Kalckreuthstraße
Samstag: 11 bis 23 Uhr
Sonntag: 11 bis 21 Uhr
Eintritt: frei
Motto: Gleiche Rechte für Ungleiche – weltweit!
Slogan 2026: Wir verschönern die Welt!
Fläche: mehr als 20.000 Quadratmeter
Bühnen: sechs
Themenwelten: Film, Politik, Gesundheit, Sport, FLINTA und Fetisch
Community: mehr als 80 Projekte, Organisationen und Parteien
Das wilde Sofa: Samstag ab 16:30 Uhr
Rainbow Award: Samstag um 18 Uhr
Veranstalter: Regenbogenfonds der schwulen Wirte e. V.
Organisation: Märchenbrunnen Verlags- und Veranstaltungs-GmbH
Nächster Bahnhof: U Nollendorfplatz
Linien: U1, U2, U3 und U4
Offizielles Programm: stadtfest.berlin


❓ FAQ zum Lesbisch-schwulen Stadtfest 2026

Wann findet das Lesbisch-schwule Stadtfest 2026 statt?

Das Stadtfest findet am Samstag, 18. Juli, und Sonntag, 19. Juli 2026, rund um den Nollendorfplatz statt.

Wann beginnt und endet das Stadtfest?

Das Fest beginnt an beiden Tagen um 11 Uhr. Am Samstag endet das Bühnenprogramm um 23 Uhr, am Sonntag um 21 Uhr.

Kostet das Lesbisch-schwule Stadtfest Eintritt?

Nein. Der Zugang zum gesamten Straßenfest und zu den Bühnen ist kostenlos. Speisen, Getränke und Angebote an Verkaufsständen sind kostenpflichtig.

Wo findet das Stadtfest statt?

Das Festgelände liegt im Regenbogenkiez rund um den Nollendorfplatz. Es erstreckt sich über Teile der Motzstraße, Fuggerstraße, Eisenacher Straße und Kalckreuthstraße.

Wie viele Bühnen gibt es?

2026 gibt es sechs Bühnen: die Stadtfestbühne, die KISS-FM-Bühne, die FLINTA-Bühne, die Sunshine-Live-Bühne, die Queere-Medien-Bühne und die BOXER-Bühne.

Wann findet das Wilde Sofa statt?

Das Wilde Sofa beginnt am Samstag um 16:30 Uhr auf der Stadtfestbühne an der Ecke Fuggerstraße und Eisenacher Straße. Gäste sind Luci van Org, Seyran Ateş und Berfin Çelebi.

Ist das Stadtfest für Kinder geeignet?

Viele Bereiche sind familienfreundlich, darunter Community-Stände, Sportangebote, Chöre, Tanzgruppen und Teile des Musikprogramms. Die Fetischwelt und einzelne Programmpunkte auf der BOXER-Bühne richten sich thematisch eher an Erwachsene.

Wo gibt es Hilfe auf dem Gelände?

Info-Points befinden sich an sechs Stellen. Polizei und Sanitäter stehen am Nollendorfplatz, an der Motzstraße Ecke Martin-Luther-Straße und an der Eisenacher Straße Ecke Kleiststraße bereit.

Wie komme ich zum Lesbisch-schwulen Stadtfest?

Am einfachsten ist die Anreise mit U1, U2, U3 oder U4 bis Nollendorfplatz. Als Ausweichstationen eignen sich Wittenbergplatz, Viktoria-Luise-Platz, Eisenacher Straße und Kurfürstenstraße.

Dennis

Dennis

Konzerthallen sind sein Wohnzimmer, Premieren sein Revier. Dennis lebt für den Moment, in dem das Licht ausgeht und die Show beginnt. Seit Jahren jagt er für euch nach den spannendsten Events und Attraktionen der Stadt. Seine Mission: Nicht nur über Termine zu berichten, sondern die Emotionen hinter den Kulissen einzufangen und die Geschichten aufzuschreiben, die Berlin so einzigartig machen.

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