Herbststimmung im Akazienkiez mit Kürbissen, Marktständen und Streetfood
Am 3. und 4. Oktober 2026 wird der Akazienkiez wieder zur herbstlichen Flaniermeile. Beim 27. Schöneberger Kürbisfest stehen rund 10.000 Kürbisse in etwa 20 verschiedenen Sorten im Mittelpunkt. Dazu kommen mehr als 100 Händler, Streetfood, Kunsthandwerk und Angebote für Familien auf der Akazienstraße und Belziger Straße.
Das Fest gehört inzwischen zu den etablierten Herbstveranstaltungen in Berlin und verbindet einen klassischen Straßenmarkt mit saisonaler Kulinarik und Kiezatmosphäre. Der Eintritt ist an beiden Tagen kostenlos. Am Samstag ist von 11 bis 20 Uhr, am Sonntag bereits von 10 bis 20 Uhr geöffnet.
Update vom 28. September 2026, 10:00 Uhr
⚡ Kurz zusammengefasst
Das Schöneberger Kürbisfest 2026 findet am Samstag, 3. Oktober, und Sonntag, 4. Oktober, rund um die Akazienstraße und Belziger Straße statt. Besucher erwartet ein großer Herbstmarkt mit rund 10.000 Kürbissen in etwa 20 Sorten, mehr als 100 Händlern, Kürbisgerichten, Streetfood, Kunsthandwerk und einer Kinderecke. Der Eintritt ist kostenlos. Wer möglichst entspannt bummeln und eine große Auswahl an Kürbissen sehen möchte, kommt am besten am Vormittag.
10.000 Kürbisse machen Schöneberg zum Herbstmarkt
Natürlich ist der Kürbis der Hauptdarsteller des Wochenendes. Rund 10.000 Exemplare sollen auf dem Fest angeboten und präsentiert werden. Dabei geht es nicht nur um die klassischen orangefarbenen Sorten, die man im Herbst fast überall findet.
Rund 20 unterschiedliche Kürbissorten bringen verschiedene Formen, Farben und Größen auf den Markt. Neben Speisekürbissen gibt es auch dekorative Exemplare, die sich eher für die herbstliche Wohnung oder den Balkon eignen. Dadurch wird das Straßenfest gerade optisch zu einem der auffälligeren Herbsttermine in Berlin.
Wer gezielt Kürbisse zum Kochen kaufen möchte, sollte nicht erst am späten Sonntagnachmittag vorbeischauen. Am Anfang des Festwochenendes dürfte die Auswahl naturgemäß am größten sein.
Was gibt es beim Schöneberger Kürbisfest zu essen?
Auch kulinarisch spielt der Kürbis eine zentrale Rolle. Rund um die Marktstände werden verschiedene saisonale Gerichte angeboten – darunter Kürbissuppe, Kürbiskuchen, Quiche, Lasagne und weitere herbstliche Spezialitäten.
Dazu kommt klassisches Streetfood, sodass man nicht zwingend nur wegen eines Kürbisgerichtes kommen muss. Kaffee, Tee, Gewürze, Öle, Feinkost und weitere Marktprodukte ergänzen das Angebot.
Gerade für einen längeren Besuch funktioniert das gut: Erst über den Markt bummeln, anschließend etwas essen und danach noch durch den Akazienkiez ziehen. Wer zur typischen Mittagszeit kommt, sollte allerdings mit volleren Gastroständen rechnen.
Mehr als 100 Händler entlang der Akazienstraße
Das Kürbisfest ist gleichzeitig ein großer Straßenmarkt. Mehr als 100 Händler präsentieren ihre Waren entlang der Festmeile.
Neben Lebensmitteln und Kürbissen gibt es unter anderem Schmuck, Kunsthandwerk, Mode, Dekoration, Designprodukte und Haushaltswaren. Dadurch ist das Fest deutlich abwechslungsreicher als ein reiner Bauern- oder Kürbismarkt.
Die Mischung ist auch einer der Gründe, weshalb sich ein längerer Besuch lohnt. Wer eigentlich nur einen Kürbis kaufen wollte, kann problemlos ein oder zwei Stunden zwischen den Ständen verbringen.
Warum das Kürbisfest gut zum Akazienkiez passt
Die Akazienstraße gehört zu den Straßen in Schöneberg, die ohnehin stark von kleinen Geschäften, Cafés und Gastronomie geprägt sind. Ein Straßenmarkt fügt sich deshalb vergleichsweise natürlich in den Kiez ein.
Während des Kürbisfestes wird dieser Charakter noch verstärkt: Marktstände, saisonale Dekoration und die bestehenden Läden und Cafés verschmelzen zu einer größeren Flaniermeile. Wer das Viertel noch nicht kennt, bekommt damit gleichzeitig einen guten Anlass, den Akazienkiez zu entdecken.
Das unterscheidet das Schöneberger Kürbisfest von Veranstaltungen auf abgeschlossenen Festplätzen. Hier ist das Fest stärker mit dem umliegenden Kiez verbunden.
Familienprogramm und Kinderecke
Auch Familien können den Besuch unkompliziert einplanen. Zum Programm gehört eine Kinderecke, sodass das Kürbisfest nicht ausschließlich auf Marktbesucher und Streetfood ausgerichtet ist.
Gerade die vielen unterschiedlichen Kürbisse sind für Kinder ohnehin ein Hingucker. Dazu kommt die entspannte Atmosphäre eines Straßenfestes ohne Eintritt und ohne festes Programm, das man unbedingt zu einer bestimmten Uhrzeit erreichen müsste.
Für Familien mit kleineren Kindern würde ich eher den Vormittag empfehlen. Dann ist auf der Festmeile meist noch etwas mehr Bewegungsfreiheit als am gut besuchten Nachmittag.
Öffnungszeiten am 3. und 4. Oktober
Das Schöneberger Kürbisfest läuft über das komplette Wochenende und jeweils bis in den frühen Abend.
Samstag, 3. Oktober 2026: 11:00 bis 20:00 Uhr
Sonntag, 4. Oktober 2026: 10:00 bis 20:00 Uhr
Der Eintritt ist kostenlos. Ein Ticket oder eine vorherige Anmeldung ist für den normalen Festbesuch nicht erforderlich.
Wer nur kurz vorbeischauen möchte, kann das Kürbisfest deshalb auch spontan in einen Berlin-Tag einbauen.
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?
Wer möglichst viel Auswahl bei den Kürbissen haben und etwas entspannter über den Markt laufen möchte, sollte früh kommen. Am Samstag zwischen 11 und etwa 13 Uhr dürfte sich das Fest besonders gut für einen ersten Rundgang eignen.
Am Sonntag würde ich den Start ab 10 Uhr nutzen. Gegen Nachmittag ist bei trockenem Herbstwetter erfahrungsgemäß mit deutlich mehr Besuchern zu rechnen.
Wer dagegen hauptsächlich wegen Streetfood und Atmosphäre kommt, kann bewusst später erscheinen. Gerade am Nachmittag wirkt die Festmeile meist lebendiger, allerdings sind dann auch die Wartezeiten an beliebten Ständen eher länger.
Lohnt sich das Fest auch ohne Kürbiskauf?
Ja. Der Name suggeriert zwar einen klassischen Kürbismarkt, tatsächlich ist das Angebot deutlich breiter.
Mit mehr als 100 Händlern, Streetfood, Kunsthandwerk und der Lage mitten im Akazienkiez funktioniert das Fest auch als normaler Wochenendausflug. Man muss weder einen Kürbis mit nach Hause nehmen noch gezielt nach saisonalen Lebensmitteln suchen.
Gerade für Besucher, die einen unkomplizierten Herbsttermin ohne Eintritt suchen, ist das interessant. Zwei bis drei Stunden lassen sich hier problemlos verbringen, ohne dass dafür ein detaillierter Tagesplan nötig wäre.
Anreise zum Schöneberger Kürbisfest
Das Straßenfest findet auf der Akazienstraße und Belziger Straße in Berlin-Schöneberg statt. Da die Umgebung während des Festes stark besucht sein dürfte, ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln am sinnvollsten.
ÖPNV: Gute Ausgangspunkte sind die U-Bahnhöfe Eisenacher Straße und Kleistpark sowie der S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke. Von den Stationen erreicht man den Festbereich jeweils nach einem kurzen Fußweg. Von Alexanderplatz oder Hauptbahnhof sollte man je nach Verbindung ungefähr 25 bis 35 Minuten einplanen, vom Zoologischen Garten meist etwa 15 bis 25 Minuten.
Auto: Mit dem Auto würde ich das Kürbisfest nur ansteuern, wenn es unbedingt nötig ist. Schon an normalen Tagen ist die Parkplatzsuche im Akazienkiez nicht immer angenehm. Während eines großen Straßenfestes kommen Sperrungen und zusätzliches Besucheraufkommen hinzu.
Fahrrad: Aus Schöneberg, Kreuzberg, Tempelhof oder Tiergarten ist das Fahrrad eine gute Alternative. Von vielen angrenzenden Kiezen liegt die Fahrzeit ungefähr zwischen 10 und 25 Minuten. Das Rad sollte möglichst etwas außerhalb der besonders vollen Festbereiche abgestellt werden.
Was lässt sich mit dem Kürbisfest verbinden?
Wer nicht nur wegen des Straßenfestes nach Schöneberg kommt, kann anschließend noch durch den Akazienkiez laufen oder in einem der Cafés und Restaurants eine Pause einlegen.
Auch der Winterfeldtplatz liegt nicht weit entfernt. Dadurch lässt sich der Besuch gut zu einem größeren Spaziergang durch Schöneberg ausbauen.
Gerade wenn das Wetter am langen Oktoberwochenende mitspielt, ist das eine angenehmere Variante, als ausschließlich zwei Stunden auf der Festmeile zu verbringen und danach direkt wieder zurückzufahren.
Was passiert bei schlechtem Wetter?
Da das Schöneberger Kürbisfest überwiegend draußen stattfindet, spielt das Wetter natürlich eine größere Rolle als bei einem Indoor-Event.
Leichter Herbstregen dürfte einen Marktbesuch nicht grundsätzlich verhindern, bei starkem Regen wird der Aufenthalt zwischen den Ständen aber deutlich weniger angenehm. Wer flexibel ist, sollte deshalb kurz vor dem Besuch noch einmal die aktuelle Wetterprognose prüfen.
Gerade für Familien bietet es sich an, bei wechselhaftem Wetter ein Zeitfenster mit möglichst geringer Regenwahrscheinlichkeit zu wählen.
💡 Dennis’ Tipp
Ich würde am Samstag möglichst kurz nach 11 Uhr oder am Sonntag gegen 10 Uhr kommen. Dann lässt sich die Festmeile noch vergleichsweise entspannt erkunden und die Auswahl an Kürbissen dürfte besonders groß sein.
Plant außerdem nicht nur den eigentlichen Markt ein. Ein Spaziergang durch den Akazienkiez macht den Besuch deutlich runder – und wenn es später voller wird, kann man sich einfach in eine der Seitenstraßen oder ein Café zurückziehen.
📌 Faktenbox: Schöneberger Kürbisfest 2026
Veranstaltung: 27. Schöneberger Kürbisfest
Datum: 3. und 4. Oktober 2026
Ort: Akazienstraße und Belziger Straße, Berlin-Schöneberg
Samstag: 11:00 bis 20:00 Uhr
Sonntag: 10:00 bis 20:00 Uhr
Eintritt: kostenlos
Kürbisse: rund 10.000
Sorten: etwa 20
Händler: mehr als 100
Angebot: Kürbisse, Streetfood, Lebensmittel, Kunsthandwerk, Mode und Marktstände
Familien: Kinderecke vorhanden
S-Bahn: Julius-Leber-Brücke
U-Bahn: Eisenacher Straße oder Kleistpark
Empfohlene Besuchszeit: Samstagvormittag oder Sonntag ab 10 Uhr
❓ FAQ zum Schöneberger Kürbisfest 2026
Wann findet das Schöneberger Kürbisfest 2026 statt?
Das Fest findet am Samstag, 3. Oktober, und Sonntag, 4. Oktober 2026 statt.
Wie sind die Öffnungszeiten?
Am Samstag ist das Fest von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Am Sonntag beginnt es bereits um 10 Uhr und endet ebenfalls um 20 Uhr.
Kostet das Schöneberger Kürbisfest Eintritt?
Nein. Der Eintritt ist kostenlos.
Wo findet das Kürbisfest statt?
Die Festmeile befindet sich auf der Akazienstraße und Belziger Straße in Berlin-Schöneberg.
Wie viele Kürbisse werden angeboten?
Angekündigt sind rund 10.000 Kürbisse in etwa 20 verschiedenen Sorten.
Gibt es Streetfood?
Ja. Neben Kürbisgerichten gibt es verschiedene Streetfood- und Gastronomieangebote sowie weitere Lebensmittelstände.
Ist das Kürbisfest für Familien geeignet?
Ja. Das Straßenfest ist familienfreundlich und bietet unter anderem eine Kinderecke.
Wann sollte man am besten kommen?
Wer es etwas ruhiger mag, sollte möglichst am Samstagvormittag oder Sonntag direkt ab 10 Uhr kommen. Nachmittags dürfte die Festmeile bei gutem Wetter deutlich voller werden.
Wie komme ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln hin?
Gut erreichbar ist das Fest über die U-Bahnhöfe Eisenacher Straße und Kleistpark sowie den S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke.
Lohnt sich ein Besuch auch, wenn ich keinen Kürbis kaufen möchte?
Ja. Mehr als 100 Händler, Streetfood, Kunsthandwerk und die Lage mitten im Akazienkiez machen das Fest auch unabhängig vom Kürbiskauf zu einem lohnenden Herbstmarkt.









