🎸 Es gibt kaum einen Musiker, dessen Geschichte so eng mit der DNA Berlins verwoben ist wie die von John Watts. Wenn Fischer-Z am 04. November 2026 die Bühne des Admiralspalasts betritt, feiern wir nicht nur ein Konzert, sondern ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte. Von den rauen Clubs des britischen Post-Punk bis zu den riesigen Stadien der Welt – dies ist die Chronik eines Rastlosen.
🧠 Die Anfänge: Zwischen Psychologie und Punk-Rebellion
Bevor John Watts die Charts stürmte, studierte er Psychologie an einer experimentellen Klinik in England. Diese Zeit prägte seinen analytischen Blick auf die Gesellschaft. Während andere Punk-Bands blind gegen das System schrien, sezierte Watts es in seinen Texten.
1976 gründete er an der Brunel University Fischer-Z. Sein politisches Songwriting und die intellektuelle Schärfe führten dazu, dass sie 1978 bei United Artists unterschrieben – inmitten der kreativen Explosion von Bands wie den Stranglers und Buzzcocks. Doch Fischer-Z war anders: komplexer, melodiöser und dennoch voller Kante.
🚀 Die Goldene Ära: Welthits und Meilensteine
Die Diskografie von Fischer-Z in den späten 70ern und frühen 80ern liest sich wie ein Katalog der New-Wave-Klassiker:
- „Word Salad“ (1979): Das Debüt schlug ein wie eine Bombe. Die Single „The Worker“ katapultierte die Band in die legendäre Sendung Top of the Pops und thematisierte die Monotonie des Pendlerdaseins – ein Thema, das Watts bis heute beschäftigt.
- „So Long“ (1980): Diese Single markierte den globalen Durchbruch. Das dazugehörige Video war eines der ersten überhaupt, die auf dem damals noch jungen Sender MTV in Dauerschleife liefen.
- „Red Skies Over Paradise“ (1981): Das absolute Meisterwerk. Inmitten des Kalten Krieges traf Watts mit Songs wie „Marliese“ und „Berlin“ den Nerv der Zeit. Das Album verkaufte sich millionenfach und machte Fischer-Z besonders in Deutschland zu Superstars. Watts’ Texte über die geteilte Stadt und die Angst vor dem atomaren Schlag wurden zur Hymne einer ganzen Generation.
🌍 Giganten der Bühne: Von Bob Marley bis James Brown
Die Liste der Künstler, mit denen John Watts die Bühne teilte oder kollaborierte, ist ein „Who’s Who“ der Rockgeschichte:
- Tourneen: Fischer-Z tourten mit The Police und den Dire Straits auf dem Zenit ihres Ruhms.
- Bob Marley: Watts begleitete den King of Reggae auf dessen letzter Europatournee – eine Erfahrung, die seinen Blick auf die Weltmusik nachhaltig beeinflusste.
- Das Ost-Berlin-Wunder: Gemeinsam mit Soul-Legende James Brown stand er vor unglaublichen 167.000 Menschen in Ost-Berlin auf der Bühne – ein historisches Konzert, das kurz vor dem Mauerfall ein Zeichen für Freiheit und Menschlichkeit setzte.
- Studio-Kollaborationen: An seinen 23 Alben wirkten Größen wie Peter Gabriel, Steve Cropper und die Bläsersektion von Dexy’s Midnight Runners mit.
🎨 2026: Das Jubiläums-Projekt „50/50“ & „PUNKT!“
John Watts ist heute weit mehr als ein Musiker; er ist ein Multimedia-Künstler, Dichter und Dramatiker. Zum 50. Jubiläum bündelt er all diese Talente:
- Das Album „50/50“: Zum Jubiläum erscheint ein Werk, das die Brücke schlägt. Fünf brandneue Kompositionen zeigen den aktuellen Watts, während fünf radikale Neuinterpretationen seiner Klassiker beweisen, wie zeitlos seine frühen Werke sind.
- Multimedia-Show: Die Tournee wird durch das Projekt PUNKT! ergänzt, das Musik, Wort und Bild zu einem Gesamtkunstwerk vereint – geprägt von der typischen Watts-Mischung aus Energie, Wärme und tiefer Menschlichkeit.
📅 Konzert-Informationen (Berlin)
Achtung: Das Konzert wurde im Rahmen der Tourplanung vom 26.10.2026 auf den neuen Termin verlegt.
- TERMIN: Mittwoch, 04. November 2026
- EINLASS: 19:00 Uhr | BEGINN: 20:00 Uhr
- LOCATION: Admiralspalast, Friedrichstraße 101, 10117 Berlin
- TICKETS: Hier bei Eventim sichern
💡 Dennis’ Insider-Tipp: „Die Berlin-Verbindung“
„Leute, wir haben heute den 12. April 2026. Dass Fischer-Z 50 Jahre voll machen, ist ein echtes Brett. Mein Tipp: Hört euch vor dem Konzert unbedingt den Song ‚Berlin‘ vom 81er-Album an. John Watts hat darin das Lebensgefühl dieser Stadt in einer Weise eingefangen, die heute noch Gänsehaut auslöst. Wenn er diese Zeilen im Admiralspalast singt, wird die Luft brennen. Da das Konzert verlegt wurde, checkt eure alten Tickets – sie bleiben natürlich gültig. Wer John Watts kennt, weiß, dass er live immer 110% gibt.“ — Euer Dennis














