🎨 Berlin, 26. April 2026 – Wenn sich die internationale Kunstszene Anfang Mai in Berlin versammelt, ist das Gallery Weekend Berlin längst mehr als nur ein Branchentreffen. Es ist ein kulturelles Statement. Und mittendrin: der Hamburger Bahnhof, der sich vom 1. bis 3. Mai 2026 einmal mehr als einer der spannendsten Hotspots für zeitgenössische Kunst, Musik und Diskurs präsentiert.
Mit erweiterten Öffnungszeiten, hochkarätigen Talks, Live-Musik und einer großen Ausstellungseröffnung wird das Museum selbst zur Bühne für eines der wichtigsten Kunstwochenenden Europas.
🕒 Sonderöffnungszeiten & Atmosphäre
Anlässlich des Gallery Weekend bleibt der Hamburger Bahnhof am Freitag (1. Mai) und Samstag (2. Mai) bis 22 Uhr geöffnet.
Das bedeutet: Kunstgenuss bis in den Abend hinein – begleitet von Musik im Garten und entspannten Vibes im Außenbereich. Auch das Restaurant „Konstantin“ verwandelt sich an diesen Tagen in einen Barbetrieb und lädt zum Verweilen ein.
Die besondere Mischung aus Architektur, Kunst und urbanem Leben macht den Besuch gerade in den Abendstunden zu einem echten Erlebnis.
🧠 Kunst, Diskurs & internationale Perspektiven
Den Auftakt bildet am Freitag ein spannendes Format für alle, die tiefer in die Kunstwelt eintauchen wollen:
💬 Global Collectors Talks
Internationale Sammler*innen geben Einblicke in ihre Strategien, Geschichten und Perspektiven auf die Förderung zeitgenössischer Kunst.
Diskutiert wird unter anderem:
- Sammeln über Grenzen hinweg
- Community & Verantwortung in der Kunstwelt
Ein selten offener Blick hinter die Kulissen eines globalen Kunstmarktes, der sonst oft im Verborgenen agiert.
📚 Literatur trifft Kunst: Ein Highlight mit Starfaktor
Ein absolutes Highlight erwartet Besucher am Samstag:
🎤 Crossroads#5 mit Percival Everett
Der Pulitzer-Preisträger spricht über das Spannungsfeld zwischen Literatur und bildender Kunst – gemeinsam mit Kuratorin Naomi Beckwith.
Everett ist nicht nur als Autor international gefeiert, sondern auch als bildender Künstler aktiv. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Text, Bild und Abstraktion – und genau diese Schnittstellen stehen im Mittelpunkt dieses besonderen Gesprächsformats.
👉 Ein Pflichttermin für alle, die Kunst nicht nur sehen, sondern verstehen wollen.
🎺 Open-Air-Konzert & musikalische Vielfalt
Direkt im Anschluss wird es musikalisch:
🎶 Banda Musicale di Olevano Romano
Das generationsübergreifende Orchester aus Italien bringt eine ganz besondere Energie in den Museumsgarten.
Bekannt aus der Arbeit der Künstlerin Annika Kahrs, steht hier nicht Perfektion im Vordergrund, sondern das gemeinsame Erlebnis von Musik und Bewegung.
Ein seltenes Live-Erlebnis – und gleichzeitig ein poetischer Abschluss eines intensiven Kunsttages.
🎧 Samstagabend: Kunst trifft Clubkultur
Wenn die Sonne untergeht, wechselt die Stimmung:
🔊 Live-Performances & DJ-Sets mit Kuboraum
Ab 19 Uhr verwandelt sich der Garten des Museums in eine experimentelle Klanglandschaft.
Mit dabei:
- Miriam Adefris (Live)
- Canzonieri (Live)
- Buttechno (Live)
Zwischen elektronischer Musik, Performance und immersiven Soundscapes entsteht hier eine Atmosphäre, die irgendwo zwischen Galerie, Club und Kunstinstallation liegt.
🎨 Mitmachen & kreativ werden
Wer selbst aktiv werden möchte, findet tagsüber ein charmantes Format:
✍️ Interaktive Postkarten-Station
Besucher können eigene Karten gestalten, verschicken oder im Museum hinterlassen – und so Teil eines kreativen Dialogs werden.
Ein kleines Detail, das perfekt zum offenen Charakter des Wochenendes passt.
🌟 Große Ausstellung: Lina Lapelytė im Fokus
Ein zentrales Ereignis ist die Eröffnung der neuen Ausstellung:
🏛️ „CHANEL Commission: Lina Lapelytė. We Make Years Out of Hours“
Die litauische Künstlerin Lina Lapelytė verwandelt die historische Halle des Museums in eine begehbare, performative Installation.
Ihre Arbeiten verbinden Musik, Körper und Raum zu intensiven, oft partizipativen Erlebnissen. International bekannt wurde sie mit „Sun & Sea“, ausgezeichnet auf der Biennale in Venedig.
👉 Hier wird Kunst nicht nur betrachtet – sondern erlebt.
🗣️ Abschluss: In Conversation
Den finalen Höhepunkt bildet am Sonntag:
💬 Künstlerinnengespräch mit Lina Lapelytė
Im Rahmen von „In Conversation“ gibt die Künstlerin persönliche Einblicke in ihre Arbeit, ihre Denkweise und die Entstehung der Ausstellung.
Ein ruhiger, reflektierter Abschluss eines intensiven Wochenendes.
🎟️ Eintritt & Teilnahme
Das Beste zum Schluss:
👉 Das gesamte Veranstaltungsprogramm im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart ist kostenlos zugänglich.
Egal ob Talks, Live-Musik, Performances oder Künstlergespräche – ihr könnt das komplette Programm ohne Ticket erleben. Lediglich für einzelne Formate (wie bestimmte Talks) kann vorab eine kostenlose Anmeldung erforderlich sein.
Gerade im Rahmen des Gallery Weekend Berlin ist das alles andere als selbstverständlich – und macht dieses Wochenende umso besonderer.
👉 Kunst auf internationalem Niveau – offen für alle. Genau so sollte Berlin sein.
💡 Dennis’ Insider Tipp:
„Wenn ihr das Gallery Weekend wirklich fühlen wollt, dann kommt am Samstag gegen späten Nachmittag. Erst das Gespräch mit Percival Everett mitnehmen, danach direkt raus in den Garten zum Konzert – und dann fließend in die DJ-Sets übergehen.
Genau dieser Übergang von Kunst zu Musik, von Tag zu Nacht, von Theorie zu Gefühl – das ist der Moment, in dem der Hamburger Bahnhof seine ganze Magie entfaltet.
Und ganz ehrlich: Es gibt kaum einen besseren Ort in Berlin, um Kunst so lebendig zu erleben wie hier an diesem Wochenende.“













