Das Pop-Kultur Festival Berlin 2026 findet vom 24. bis 30. August 2026 statt und verteilt Konzerte, DJ-Sets, Talks, Performances und eigens für das Festival entwickelte Arbeiten auf sieben Tage und mehrere Orte in Berlin. Zu den prominentesten Namen im inzwischen vollständigen Timetable gehören The Notwist, Jassin, Bar Italia, Avalon Emerson & the Charm, Sophia Kennedy, Sassy 009, PVA, Josi Miller, Boko Yout und múm.
Sieben Tage Pop-Kultur zwischen Wedding, Kreuzberg und Prenzlauer Berg
Pop-Kultur findet 2026 zum zwölften Mal statt und setzt stärker denn je auf unterschiedliche Formate und Orte. Die Woche beginnt mit Diskussionen und Branchenformaten, führt über kleinere Konzertabende und den Labelmarkt Pop Up_Berlin bis zu den beiden großen Live-Tagen am Freitag und Samstag in der Kulturbrauerei. Das Finale folgt am Sonntag im Pierre Boulez Saal.
Update – Stand: 16. August 2026, 08:49 Uhr: Der komplette Timetable für alle sieben Festivaltage ist veröffentlicht. Der Live-All-In-Pass ist bereits ausverkauft, Tageskarten und der Live Weekend Pass werden weiterhin angeboten. Tickets starten im offiziellen Shop aktuell bei 10 Euro. Für das Abschlusskonzert am Sonntag im Pierre Boulez Saal wird ein separates Ticket benötigt.
⚡ Kurz zusammengefasst
Pop-Kultur Berlin 2026 findet vom 24. bis 30. August an mehreren Orten in Berlin statt. Zu den wichtigsten Acts gehören The Notwist, Jassin, Bar Italia, Avalon Emerson & the Charm, Sophia Kennedy, Sassy 009, PVA und múm. Der komplette Timetable ist inzwischen veröffentlicht. Der Live-All-In-Pass ist bereits ausverkauft, Tageskarten und der Live Weekend Pass sind weiterhin erhältlich. Tickets starten aktuell bei 10 Euro. Das Abschlussprogramm am Sonntag im Pierre Boulez Saal benötigt ein separates Ticket.
🎟️ Tickets für Pop-Kultur Berlin 2026
Der Live-All-In-Pass ist bereits ausverkauft. Wer noch zum Festival möchte, hat aber weiterhin mehrere Möglichkeiten: Laut Veranstalter sind Tageskarten und der Live Weekend Pass noch erhältlich. Für die Pop-Kultur Talks am Montag und Dienstag werden ebenfalls weiterhin Tickets angeboten.
Im offiziellen Ticketshop beginnen die aktuell angebotenen Tickets bei 10 Euro. Für Menschen, die Sozialleistungen beziehen, gibt es auf reguläre Tageskarten sowie ausgewählte Festivalpässe eine Ermäßigung von 50 Prozent. Besucher mit Behinderung können unter bestimmten Voraussetzungen kostenlos eine Begleitperson mitbringen.
Wichtig ist der Sonntag im Pierre Boulez Saal: Das Abschlussprogramm mit Anushka Chkheidze & Robert Lippok sowie múm gehört nicht zum normalen Festivalpass und benötigt ein separates Ticket. Dieses wird aktuell für 32 Euro angeboten.
🎤 Das sind die wichtigsten Acts bei Pop-Kultur 2026
Das Line-up folgt auch 2026 nicht dem klassischen Prinzip eines großen Festivals mit wenigen übermächtigen Headlinern. Pop-Kultur kombiniert bekanntere Namen bewusst mit neuen Künstlern, experimenteller Musik und Projekten, die speziell für das Festival entstehen.
Trotzdem gibt es einige Konzerte, die im Timetable herausstechen.
The Notwist
The Notwist spielen am Samstag, 29. August, von 23:20 bis 00:20 Uhr im Kesselhaus der Kulturbrauerei. Die Band bildet damit praktisch den Headliner-Abschluss auf einer der wichtigsten Bühnen des Samstagabends.
Direkt davor spielen dort Sophia Kennedy und Rosa Anschütz. Wer diesen Abend auf das Kesselhaus konzentriert, bekommt damit drei sehr unterschiedliche, aber musikalisch hervorragend zusammenpassende Acts hintereinander.
Jassin
Einer der interessantesten deutschen Namen des Freitags ist Jassin. Sein Auftritt beginnt am 28. August um 23 Uhr im Kesselhaus und dauert bis Mitternacht.
Vor Jassin stehen GRENZKONTROLLE und Layla Boe auf derselben Bühne. Gerade durch den späten Slot dürfte das Kesselhaus am Freitag zu den besonders gefragten Orten des Festivals gehören.
Bar Italia
Schon am Mittwoch bietet das silent green einen starken Konzertabend. Bar Italia spielen am 26. August von 21:40 bis 22:40 Uhr in der Betonhalle.
Vor ihnen stehen Ray Lozano und Avalon Emerson & the Charm auf dem Programm. Damit ist der Mittwoch nicht bloß ein Warm-up für das Wochenende, sondern einer der musikalisch spannendsten Einzelabende der Festivalwoche.
Sophia Kennedy und Rosa Anschütz
Am Samstag wird das Kesselhaus bereits vor The Notwist interessant. Sophia Kennedy spielt von 20:20 bis 21:20 Uhr, anschließend folgt Rosa Anschütz von 21:40 bis 22:40 Uhr.
Nach einem weiteren DJ-Set beginnt um 23:20 Uhr The Notwist. Wer keine Lust hat, permanent zwischen den zahlreichen Räumen der Kulturbrauerei zu wechseln, bekommt allein hier einen ziemlich starken Konzertabend.
Pop-Kultur Berlin 2026: Programm nach Tagen
Das Besondere an der diesjährigen Ausgabe ist die klare Dramaturgie der gesamten Woche. Pop-Kultur beginnt nicht direkt mit einem vollgepackten Konzertfestival, sondern steigert sich von Diskussionen, Community- und Branchenformaten hin zu den großen Live-Tagen.
Montag, 24. August: Talks, Musikkritik und KI
Der Montag beginnt im silent green Kulturquartier. Inhaltlich geht es unter anderem um Musikkritik, den Gender Pay Gap in der Kulturbranche, die Rechte von Künstlern im Zeitalter künstlicher Intelligenz und die Frage, wie Popkultur musikalisches Erbe bewahren kann.
Ein weiterer Programmpunkt beschäftigt sich damit, wie Künstler heute eigene Unternehmen und Strukturen rund um ihre Musik aufbauen. Parallel läuft in der migas listening bar eine dreistündige „Sonic Crossings: Resonant Listening Session“.
Der erste Festivaltag richtet sich damit besonders an Besucher, die Pop-Kultur nicht nur als Konzertreihe verstehen, sondern sich auch für die Strukturen und Debatten hinter Musik interessieren.
Dienstag, 25. August: Alexander Hacke, Sofia Kourtesis und Konzerte im Wedding
Auch der Dienstag bleibt zunächst stark diskursorientiert. Im silent green trifft Alexander Hacke auf Frank Spilker, außerdem stehen Themen wie die Zukunft der Berliner Live-Musik-Infrastruktur und unabhängige Musikplattformen auf dem Programm.
Um 20:40 Uhr folgt ein von Bandcamp präsentiertes Gespräch mit Sofia Kourtesis und Paul Hanford.
Gleichzeitig breitet sich Pop-Kultur stärker im Wedding aus. In der SİNEMA TRANSTOPIA spielen alystadyn, SAMRATTAMA und Laylo, während bei Panke Culture unter anderem Margaux Gazur, Asbjørn & La Boum Fatale und Calcou auftreten.
Mittwoch, 26. August: Bar Italia und Avalon Emerson im silent green
Am Mittwoch rückt die Livemusik deutlich stärker in den Mittelpunkt.
In der Betonhalle startet der Abend um 19 Uhr mit einem DJ-Set von K-Mens. Ray Lozano spielt ab 19:20 Uhr, um 20:30 Uhr folgt Avalon Emerson & the Charm und ab 21:40 Uhr Bar Italia.
Parallel laufen in der Kuppelhalle und im transmediale studio mehrere Commissioned Works – also Arbeiten, die speziell im Rahmen des Festivals entwickelt oder präsentiert werden.
Auch tagsüber bleibt Pop-Kultur ein Branchentreffpunkt. Beim Format Berlin Outbound geht es unter anderem um internationale Live-Märkte, Musikjournalismus und den Aufbau internationaler Netzwerke.
Donnerstag, 27. August: Pop Up_Berlin im Festsaal Kreuzberg
Am Donnerstag zieht das Festival in den Festsaal Kreuzberg. Dort findet von 16 bis 22 Uhr der Labelmarkt Pop Up_Berlin statt. Dazu kommen Gespräche, Networking und mehrere Konzerte.
Auf der Saalbühne spielen Oska Wald um 17:50 Uhr, Toshín um 19 Uhr und Painting um 20:10 Uhr.
Im Garten stehen S. Fidelity, Maryam.fyi, Blake Harley und INGA BARI auf dem Timetable. INGA BARI beginnt um 20:40 Uhr.
Der Donnerstag ist damit ein guter Festivaltag für alle, die neue Musik entdecken möchten, ohne zwischen vielen weit auseinanderliegenden Locations wechseln zu müssen.
Freitag, 28. August: Jassin, Sassy 009, Boko Yout und Automatic
Am Freitag erreicht Pop-Kultur seinen ersten großen Höhepunkt. Die Kulturbrauerei wird mit Kesselhaus, Maschinenhaus, Palais, Frannz Club, Alter Kantine, RambaZamba Probebühne, PANDA platforma, Çaystube und weiteren Orten nahezu komplett bespielt.
Allein im Kesselhaus stehen:
20:00–21:00 Uhr: GRENZKONTROLLE
21:30–22:20 Uhr: Layla Boe
23:00–00:00 Uhr: Jassin
Parallel wird die Entscheidung deutlich schwieriger.
Weitere Highlights am Freitag
Money Badoo spielt um 21:20 Uhr im Maschinenhaus, Sassy 009 um 21 Uhr im Frannz Club und Boko Yout um 22 Uhr im Palais.
Wer später noch Energie hat, kann ab 23:40 Uhr Automatic im Maschinenhaus sehen.
Genau darin liegt für mich die Stärke von Pop-Kultur: Statt einer klaren Hauptbühne entstehen mehrere kleine persönliche Festivalrouten. Am Freitag muss man sich allerdings tatsächlich entscheiden – einige der interessantesten Acts überschneiden sich.
Basketball trifft Popkultur: Full Court Femme
Pop-Kultur öffnet sich 2026 außerdem ungewöhnlich deutlich in Richtung Sportkultur.
Auf einem eigenen Basketball Court in der Kulturbrauerei läuft am Freitag und Samstag „FULL COURT FEMME“. Dazu gehören Basketball-Sessions, Gespräche und Filmformate.
Am Freitag geht es beispielsweise im Erzählcafé um Basketball, Jazz, Improvisation und gesellschaftliche Klasse. Später wird „Crunchtime – Satou Saballys Weg an die Basketball-Weltspitze“ gezeigt.
Das ist einer der Programmbereiche, die Pop-Kultur von einem gewöhnlichen Musikfestival unterscheiden.
Samstag, 29. August: The Notwist als Höhepunkt
Der Samstag dürfte für viele Besucher der stärkste Festivaltag werden.
Im Kesselhaus beginnt der musikalische Abend mit einem DJ-Set von Kreuzgut.Disko. Danach folgen:
20:20–21:20 Uhr: Sophia Kennedy
21:40–22:40 Uhr: Rosa Anschütz
23:20–00:20 Uhr: The Notwist
Doch auch abseits des Kesselhauses ist der Timetable stark.
PVA, Josi Miller und Discovery Zone
Im Frannz Club spielt PVA ab 21 Uhr.
Dann folgen im Palais Discovery Zone um 21:40 Uhr, Josi Miller um 22:50 Uhr und ENGIN ab Mitternacht.
Im Maschinenhaus stehen unter anderem Nalan, Beaks und Tommy WÁ auf dem Programm. Spät in der Nacht folgt dort ab 00:30 Uhr Annie-Claude Deschênes.
Co-Creation-Projekte aus Accra, Tel Aviv, Kampala und Detroit
Wer Pop-Kultur gerade wegen seiner internationalen und experimentellen Ausrichtung besucht, sollte am Samstag auch den Frannz Garten im Blick behalten.
Dort werden mehrere Co-Creation-Residenzen präsentiert. Musiker aus Berlin haben dabei gemeinsam mit Künstlern aus Accra, Tel Aviv, Kampala und Detroit neue Projekte entwickelt.
Das gehört zu den Programmpunkten, bei denen man tatsächlich etwas sehen kann, das nicht einfach Teil einer normalen Tournee ist.
Betterov am Samstag im Berliner Ensemble
Eine Besonderheit liegt am Samstag außerhalb der Kulturbrauerei.
Im Berliner Ensemble – Neues Haus findet von 15 bis 16:30 Uhr „Aus Ruinen“ mit Betterov statt. Für Besitzer bestimmter Pop-Kultur-Festivaltickets steht ein begrenztes kostenloses Platzkontingent zur Verfügung. Sind diese Plätze vergeben, wird ein reguläres Ticket benötigt.
Wer Betterov unbedingt sehen möchte, sollte sich daher nicht darauf verlassen, spontan mit seinem Festivalband hineinzukommen.
Sonntag, 30. August: múm beendet Pop-Kultur im Pierre Boulez Saal
Nach den vollen Clubnächten in der Kulturbrauerei wechselt das Festival am Sonntag bewusst die Atmosphäre.
Im Pierre Boulez Saal spielen zunächst Anushka Chkheidze & Robert Lippok von 19:30 bis 20:10 Uhr. Um 20:40 Uhr folgt múm mit „Sonnenuhr“.
Für „Sonnenuhr“ verbindet die isländische Band elektronische und akustische Elemente mit einem Streichquartett. Das Konzert ist damit weniger klassischer Festivalabschluss als eigenständiger, experimenteller Abend.
Wichtig: Das Sonntagsprogramm benötigt ein separates Ticket und ist nicht im normalen Festivalpass enthalten.
Diese fünf Auftritte würde ich nicht verpassen
Wenn ich aus dem riesigen Programm fünf musikalische Fixpunkte auswählen müsste, wären es derzeit diese:
1. The Notwist – Samstag, 23:20 Uhr
Ein starker Abschluss im Kesselhaus und einer der bekanntesten Namen des gesamten Programms.
2. Jassin – Freitag, 23 Uhr
Einer der spannendsten deutschen Acts im aktuellen Line-up und perfekt auf dem späten Kesselhaus-Slot platziert.
3. Bar Italia – Mittwoch, 21:40 Uhr
Der Mittwoch im silent green könnte leicht unterschätzt werden. Gerade die Kombination aus Avalon Emerson & the Charm und anschließend Bar Italia macht den Abend interessant.
4. Sophia Kennedy – Samstag, 20:20 Uhr
Wer ohnehin The Notwist sehen möchte, sollte deutlich früher ins Kesselhaus gehen. Sophia Kennedy ist mehr als nur Vorprogramm für den späteren Headliner.
5. múm – Sonntag, 20:40 Uhr
Ganz anderes Setting, eigener Konzertabend und ein guter Kontrast zu zwei Nächten in der Kulturbrauerei.
📍 Die wichtigsten Spielorte
Pop-Kultur verteilt sich 2026 über mehrere Berliner Locations. An den einzelnen Tagen konzentriert sich das Programm aber meist auf einen Hauptstandort, sodass nicht permanent quer durch die Stadt gefahren werden muss.
silent green Kulturquartier
Gerichtstraße 35, 13347 Berlin-Wedding
Hier finden vor allem die Talks zu Beginn der Woche sowie der große Konzertabend am Mittwoch statt. Das ehemalige Krematorium gehört inzwischen zu den markantesten Kulturstandorten im Wedding.
Festsaal Kreuzberg
Am Flutgraben 2, 12435 Berlin
Am Donnerstag übernimmt der Festsaal Kreuzberg mit Pop Up_Berlin und dem Labelmarkt.
Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg
Am Freitag und Samstag ist sie das Herz des Live-Festivals. Die zahlreichen Clubs, Säle, Höfe und Nebenräume ermöglichen viele parallele Konzerte auf engem Raum.
Pierre Boulez Saal
Französische Straße 33d, 10117 Berlin-Mitte
Hier findet am Sonntag der separate Abschlussabend mit Anushka Chkheidze & Robert Lippok sowie múm statt.
🚆 Anreise zu Pop-Kultur Berlin
Da Pop-Kultur an verschiedenen Tagen an unterschiedlichen Orten stattfindet, hängt die beste Verbindung vom jeweiligen Festivaltag ab.
Öffentliche Verkehrsmittel
Für die Kulturbrauerei bieten sich vor allem die U2 bis Eberswalder Straße oder Senefelderplatz sowie Tram M1, M10 und M12 an.
Zum Festsaal Kreuzberg fährt man unter anderem mit der Ringbahn bis Treptower Park und läuft anschließend rund zehn Minuten. Alternativ liegt der U-Bahnhof Schlesisches Tor etwa 900 Meter entfernt.
Der Pierre Boulez Saal ist unter anderem über Hausvogteiplatz, Museumsinsel, Unter den Linden und Friedrichstraße erreichbar.
Auto
Gerade für Freitag und Samstag würde ich das Auto nicht empfehlen. Rund um die Kulturbrauerei ist der öffentliche Nahverkehr deutlich unkomplizierter, und nach mehreren Konzerten ist man ohnehin flexibler, wenn man nicht zu einem abgestellten Fahrzeug zurückkehren muss.
Wer mit dem Auto zum Sonntagskonzert fährt, findet beispielsweise eine öffentliche Tiefgarage am Bebelplatz in der Nähe des Pierre Boulez Saals.
Fahrrad
Für silent green, Kulturbrauerei und Festsaal Kreuzberg ist das Fahrrad eine gute Alternative, insbesondere wenn anschließend keine weiten Ortswechsel geplant sind.
Am Pierre Boulez Saal stehen Fahrradständer in der Straße Hinter der Katholischen Kirche zur Verfügung.
Vor der Anfahrt sollte am jeweiligen Veranstaltungstag noch einmal geprüft werden, ob es kurzfristige Bauarbeiten, Sperrungen oder Änderungen bei BVG und S-Bahn gibt.
Barrierefreiheit und Awareness
Pop-Kultur veröffentlicht für die einzelnen Spielorte detaillierte Angaben zur Barrierefreiheit. In der Kulturbrauerei gibt es beispielsweise für zahlreiche genutzte Räume rollstuhlgerechte Zugänge und Toiletten. Auch im Festsaal Kreuzberg bestehen entsprechende Zugänge, während einzelne Bereiche wie der Balkon nicht barrierefrei sind.
Im silent green unterscheiden sich die Bedingungen stärker zwischen Kuppelhalle, Ateliers, Betonhalle und transmediale studio. Wer auf einen barrierefreien Zugang angewiesen ist, sollte deshalb vorab den konkreten Veranstaltungsraum prüfen.
Während des Festivals gibt es außerdem ein Awareness-Team. Im silent green und in der Kulturbrauerei stehen an den entsprechenden Festivaltagen zusätzlich Ansprechpartner für Fragen zur Barrierefreiheit zur Verfügung.
💡 Dennis’ Tipp
Bei Pop-Kultur würde ich nicht versuchen, aus jedem Raum einen Act mitzunehmen. Gerade am Freitag und Samstag ist der Timetable so dicht, dass man sich sonst mehr mit Wegen und Überschneidungen beschäftigt als mit den Konzerten selbst.
Mein Favorit für einen einzelnen Abend wäre aktuell Samstag. Wer gegen 20 Uhr ins Kesselhaus geht, kann Sophia Kennedy, Rosa Anschütz und The Notwist praktisch am Stück sehen und dazwischen trotzdem noch kurz in andere Räume wechseln.
Wer Pop-Kultur etwas experimenteller erleben möchte, sollte dagegen Mittwoch im silent green oder den Sonntag mit múm im Pierre Boulez Saal wählen. Und wer neue Namen entdecken möchte, statt nur bekannte Acts abzuhaken, dürfte am Donnerstag bei Pop Up_Berlin besonders gut aufgehoben sein.
Für Freitag und Samstag würde ich vorab zwei oder drei Pflicht-Acts markieren und den Rest bewusst offenlassen. Genau dieses Entdecken zwischen kleinen Bühnen, ungewöhnlichen Projekten und Acts, die man vorher vielleicht noch gar nicht kannte, ist letztlich einer der größten Reize von Pop-Kultur.
Fazit: Pop-Kultur 2026 wird weit mehr als ein Konzertwochenende
Pop-Kultur ist 2026 eigentlich kein klassisches Festivalwochenende mehr. Sieben Tage, mehrere Berliner Stadtteile und sehr unterschiedliche Formate machen daraus eher eine ganze Popkultur-Woche.
Montag und Dienstag gehören Diskussionen und der Musikbranche, Mittwoch bringt mit Bar Italia und Avalon Emerson & the Charm den ersten starken Live-Abend, Donnerstag gehört den Labels und neuen Acts. Freitag und Samstag übernimmt schließlich die Kulturbrauerei mit einem dichten Konzertprogramm rund um Jassin, Sassy 009, Sophia Kennedy, PVA, Josi Miller und The Notwist.
Das experimentelle Finale mit múm im Pierre Boulez Saal setzt am Sonntag noch einmal einen völlig anderen Schlusspunkt.
Wer Pop-Kultur 2026 besuchen möchte und noch kein Ticket besitzt, sollte allerdings nicht mehr zu lange warten: Der Live-All-In-Pass ist bereits ausverkauft und die Festivalwoche beginnt am 24. August.
Faktenbox: Pop-Kultur Berlin 2026
Termin: 24. bis 30. August 2026
Ausgabe: 12. Pop-Kultur Festival
Ort: verschiedene Spielorte in Berlin
Hauptlocations: silent green, Festsaal Kreuzberg, Kulturbrauerei, Pierre Boulez Saal
Highlights: The Notwist, Jassin, Bar Italia, Avalon Emerson & the Charm, Sophia Kennedy, Sassy 009, PVA, Josi Miller, Boko Yout und múm
Tickets: aktuell ab 10 Euro
Live-All-In-Pass: ausverkauft
Sonntag: separates Ticket für den Pierre Boulez Saal erforderlich
Programm: Konzerte, DJ-Sets, Talks, Commissioned Works, Labelmarkt, Nachwuchs- und Netzwerkformate
Veranstalter: Musicboard Berlin
❓ FAQ zu Pop-Kultur Berlin 2026
Wann findet Pop-Kultur Berlin 2026 statt?
Das Pop-Kultur Festival findet vom 24. bis 30. August 2026 statt. Das Programm verteilt sich damit auf sieben Festivaltage.
Wo findet Pop-Kultur 2026 statt?
Zu den wichtigsten Spielorten gehören das silent green Kulturquartier, der Festsaal Kreuzberg, die Kulturbrauerei und der Pierre Boulez Saal. Hinzu kommen einzelne weitere Berliner Locations.
Wer spielt bei Pop-Kultur Berlin 2026?
Zum Programm gehören unter anderem The Notwist, Jassin, Bar Italia, Avalon Emerson & the Charm, Sophia Kennedy, Sassy 009, PVA, Josi Miller, Boko Yout, Automatic und múm.
Wann spielen The Notwist?
The Notwist spielen am Samstag, 29. August 2026, von 23:20 bis 00:20 Uhr im Kesselhaus der Kulturbrauerei.
Wann spielt Jassin?
Jassin steht am Freitag, 28. August, von 23 Uhr bis Mitternacht im Kesselhaus auf der Bühne.
Ist der Pop-Kultur Festivalpass noch erhältlich?
Der Live-All-In-Pass ist ausverkauft. Tageskarten und der Live Weekend Pass werden laut Veranstalter weiterhin angeboten.
Was kosten Tickets für Pop-Kultur 2026?
Im offiziellen Ticketshop beginnen Tickets aktuell bei 10 Euro. Je nach Festivaltag und Ticketart gelten unterschiedliche Preise.
Ist das Konzert von múm im Festivalpass enthalten?
Nein. Der Abschlussabend am 30. August im Pierre Boulez Saal benötigt ein separates Ticket.
Ist Pop-Kultur barrierefrei?
Viele Veranstaltungsräume verfügen über barrierefreie Zugänge. Die Bedingungen unterscheiden sich allerdings je nach Spielort und Raum, weshalb die Angaben für die konkrete Veranstaltung vorab geprüft werden sollten.
Gibt es bei Pop-Kultur nur Konzerte?
Nein. Zum Programm gehören auch Talks, DJ-Sets, Commissioned Works, Branchen- und Nachwuchsformate, der Labelmarkt Pop Up_Berlin sowie 2026 unter anderem Basketball- und Sportkulturformate.













