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Home Berlin

Festival of Lights Berlin 2026: Programm, Highlights, Route & Tipps

Dennis Von Dennis
3. Oktober 2026
in Berlin, Kultur
0
Berliner Dom beim Festival of Lights in Berlin mit farbiger Lichtprojektion

Der Berliner Dom gehört zu den großen Highlights beim Festival of Lights in Berlin. Foto: © Dennis Hahn

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Berlin wird beim Festival of Lights 2026 wieder zur riesigen Lichtkunst-Galerie

Wenn Fernsehturm, Brandenburger Tor, Berliner Dom und zahlreiche weitere Wahrzeichen nach Einbruch der Dunkelheit plötzlich ihre vertraute Gestalt verändern, beginnt in Berlin wieder das Festival of Lights. Vom 9. bis 18. Oktober 2026 verwandelt sich die Hauptstadt zehn Abende lang in eine große Open-Air-Galerie mit Lichtkunst, Projektionen, Installationen und aufwendigen 3D-Videomappings. Die regulären Inszenierungen laufen grundsätzlich täglich von 19:00 bis 23:00 Uhr.

Die inzwischen 22. Ausgabe steht unter dem Motto „Colours of Love“. Liebe, Verbundenheit und unterschiedliche Formen menschlicher Beziehungen werden von nationalen und internationalen Künstlern in Licht, Farben, Animationen und Musik übersetzt. Die offizielle Programmliste umfasst aktuell 37 inszenierte Orte, hinzu kommen weitere Programmpunkte, Sonderveranstaltungen und Touren.

Zu den großen Höhepunkten zählen 2026 der Berliner Fernsehturm, das Brandenburger Tor, der Berliner Dom, der Bebelplatz, der Potsdamer Platz, die Oberbaumbrücke und die Siegessäule. Besonders spannend ist außerdem das Pergamonmuseum: Noch vor der geplanten Wiedereröffnung 2027 wird dort die Sanierung des Museums in einer eigenen Projektion sichtbar gemacht.

Update vom 3. Oktober 2026, 09:20 Uhr: Das ausführliche Programm für das Festival of Lights 2026 ist veröffentlicht. Aktuell stehen 37 reguläre Festivalorte fest. Die separate offizielle Illuminationskarte für 2026 ist im Downloadbereich noch nicht verfügbar und wird vom Veranstalter kurz vor Festivalbeginn angekündigt. Beim The Playce am Potsdamer Platz ist die konkrete Installation derzeit ebenfalls noch nicht näher beschrieben.


⚡ Kurz zusammengefasst

Das Festival of Lights Berlin findet vom 9. bis 18. Oktober 2026 statt. Die regulären Projektionen und Lichtinstallationen laufen grundsätzlich jeden Abend von 19:00 bis 23:00 Uhr und können kostenlos besucht werden. Das diesjährige Motto lautet „Colours of Love“. Zu den wichtigsten Schauplätzen gehören Fernsehturm, Berliner Dom, Brandenburger Tor, Bebelplatz, Potsdamer Platz, Pergamonmuseum, Siegessäule, Oberbaumbrücke und THF Tower.

Für einen ersten Festivalabend eignet sich besonders die Strecke vom Alexanderplatz über Nikolaiviertel, Museumsinsel und Bebelplatz bis zum Brandenburger Tor und Potsdamer Platz. Wer sich die großen Videomappings wirklich vollständig anschauen möchte, sollte dafür mindestens drei bis vier Stunden einplanen. Weiter entfernte Highlights wie Oberbaumbrücke, Siegessäule oder THF Tower lassen sich besser auf einen zweiten Abend verteilen.

Neben dem kostenlosen Open-Air-Programm gibt es 2026 mehrere kostenpflichtige Zusatzangebote. Dazu gehören „Beyond the Light“ und die Reihe „Festival of Lights in Concert“ im Berliner Dom, geführte LightSeeing-Touren sowie die neuen Festival of Lights Club Nights.


Vom Herbstexperiment zum Berliner Großevent: Die Geschichte des Festival of Lights

Die Geschichte des Festival of Lights beginnt 2005. Die ursprüngliche Idee war vergleichsweise einfach: Die dunkleren Berliner Herbsttage sollten mit Licht und farbenfrohen Inszenierungen attraktiver werden. Gleichzeitig sollte ein zusätzlicher Anlass entstehen, Berlin auch außerhalb der klassischen touristischen Hochsaison zu besuchen.

Initiatorin und künstlerische Leiterin ist die Berlinerin Birgit Zander. Gemeinsam mit ihrem Team und der Agentur Zander & Partner entwickelte sie das Konzept, bekannte Bauwerke nicht nur anzuleuchten, sondern ihre Architektur selbst zum Bestandteil der Kunst zu machen. Aus einfachen Illuminationen entstanden mit der technischen Entwicklung zunehmend komplexe Projektionen und später aufwendige 3D-Videomappings.

Über die Jahre veränderte sich damit auch der Charakter des Festivals. Fassaden wurden nicht mehr nur bunt beleuchtet. Künstler begannen, Säulen, Fenster, Kuppeln und andere architektonische Elemente gezielt in ihre Animationen einzubeziehen. Gebäude scheinen dadurch zu zerfallen, sich zu bewegen, ihre Form zu verändern oder völlig neue Welten zu öffnen.

2024 feierte das Festival seine 20. Ausgabe, 2025 folgte die 21. Auflage. 2026 wird Berlin nun zum 22. Mal zur großen Bühne für Lichtkunst. Das Grundprinzip ist dabei bis heute erhalten geblieben: Die regulären Open-Air-Inszenierungen können kostenlos besucht werden.

Das Festival ist keine Veranstaltung des Landes Berlin, sondern eine privat finanzierte Kulturinitiative. Partner und Sponsoren ermöglichen die Inszenierungen und tragen einen wesentlichen Teil der Kosten. Dadurch treffen beim Festival klassische Lichtkunst, kulturelle Botschaften, technische Innovationen und teilweise auch Markeninszenierungen aufeinander.

Aus dem Berliner Format entwickelte sich inzwischen außerdem ein internationales Konzept. Lichtkunstproduktionen unter dem Festival-of-Lights-Dach beziehungsweise aus dem Umfeld des Berliner Teams wurden auch in Städten wie Sofia, Zagreb, New York und Amsterdam umgesetzt. Berlin bleibt jedoch das Herzstück und der jährlich wiederkehrende Ausgangspunkt.


„Colours of Love“: Darum geht es beim Festival of Lights 2026

Das Motto 2026 lautet „Colours of Love“. Anders als ein rein dekoratives Farbthema soll es die unterschiedlichsten Formen von Liebe, Nähe, Zusammenhalt und Verbindung aufnehmen. Entsprechend unterschiedlich fallen die einzelnen Kunstwerke aus.

Einige Projektionen arbeiten mit sehr abstrakten Farb- und Formenwelten, andere erzählen konkrete Geschichten. Am Brandenburger Tor fließen beispielsweise Literatur, Märchenmotive und menschliche Beziehungen in die Wettbewerbsbeiträge ein. Auf dem Fernsehturm werden wiederum Natur, Gemeinschaft und weitere Interpretationen von Verbundenheit verarbeitet.

Gerade deshalb lohnt es sich, nicht nur ein Foto vor dem beleuchteten Gebäude zu machen und sofort weiterzugehen. Viele der großen 3D-Mappings laufen mehrere Minuten und erzählen erst über den kompletten Showloop eine zusammenhängende Geschichte.


Die größten Highlights beim Festival of Lights 2026

Berliner Fernsehturm: zwölf Minuten Lichtkunst über der Stadt

Der Berliner Fernsehturm ist auch 2026 eines der Wahrzeichen, das man beim Festival kaum übersehen kann. Seine weithin sichtbare Silhouette wird mit einer rund zwölfminütigen 3D-Videomapping-Show bespielt.

Sechs nationale und internationale Künstlerstudios beteiligen sich an der Inszenierung. Ihre Arbeiten reichen von Naturmotiven und fantastischen Bildwelten bis zu abstrakten Animationen. Durch die ungewöhnliche Form des Fernsehturms unterscheidet sich die Wirkung deutlich von klassischen Fassadenprojektionen.

Für einen Festival-Rundgang ist der Fernsehturm außerdem ideal gelegen. St. Marienkirche und Nikolaiviertel befinden sich nur wenige Minuten entfernt und bilden gemeinsam einen der dichtesten Festivalbereiche.

Nikolaiviertel: Lichtkunst trifft „Babylon Berlin“

Das Nikolaiviertel bekommt 2026 gleich mehrere kleinere Inszenierungen. Besonders auffällig dürfte die Rathausstraße 17 werden. Dort wird das ehemalige Kaufhaus Israel mit einer rund vierminütigen Videoprojektion zur Serie „Babylon Berlin“ bespielt.

Dazu kommen unter anderem beleuchtete Bäume, der Wappenbrunnen, die Gerichtslaube sowie die Installationen „Angels of Love“ und „Angel of Love“. Dadurch funktioniert das Nikolaiviertel weniger als einzelner Fotostopp und mehr als kleiner Lichtkunst-Rundgang.

Gerade in Verbindung mit Fernsehturm und Berliner Dom lässt sich dieser Bereich sehr einfach in eine größere Route integrieren.

Berliner Dom: zehn Künstler auf einer Fassade

Am Lustgarten wird der Berliner Dom wieder zu einer der größten Projektionsflächen des Festivals. Die etwa fünfminütige Inszenierung kombiniert Arbeiten von zehn internationalen Künstlern und Kreativstudios.

Besonders interessant ist dabei die Architektur des Doms. Säulen, Fenster, Reliefs und die stark gegliederte Fassade werden direkt in die Projektionen integriert. Dadurch entstehen Effekte, die auf einer einfachen Leinwand kaum möglich wären.

2026 spielt der Dom außerdem eine noch größere Rolle als in vielen früheren Festivaljahren: Im Innenraum finden zusätzlich „Beyond the Light“ sowie die Konzertreihe „Festival of Lights in Concert“ statt.

Pergamonmuseum: Ausblick auf die Wiedereröffnung 2027

Einer der ungewöhnlichsten Festivalorte ist 2026 das Pergamonmuseum. Das Haus befindet sich weiterhin in Sanierung, soll aber am 4. Juni 2027 teilweise wieder für Besucher öffnen.

Während des Festival of Lights wird auf dem künftigen Interimseingang eine etwa dreiminütige Projektion gezeigt. Fotografien von Alexander Schippel zeichnen die Veränderungen während der langjährigen Sanierungsphase nach und geben gleichzeitig einen Ausblick auf die Wiedereröffnung.

Besonders reizvoll ist die Perspektive von der anderen Spreeseite. Vom Monbijoupark lässt sich die beleuchtete Fassade über das Wasser hinweg betrachten; bei ruhiger Spree kommen zusätzlich Spiegelungen hinzu.

Bebelplatz: mehrere Fassaden auf engem Raum

Wer möglichst viele Installationen mit kurzen Wegen sehen möchte, sollte den Bebelplatz fest einplanen. Rund um den Platz befinden sich gleich mehrere Festivalorte.

Die Staatsoper Unter den Linden, die St. Hedwigs-Kathedrale und die Juristische Fakultät der Humboldt-Universität werden illuminiert. Direkt daneben kommen das Hotel de Rome und Behren Palais mit einer 3D-Videomapping-Show hinzu. Auch die Humboldt-Universität Unter den Linden ist Teil des Festivalprogramms.

Damit entsteht hier ein fast zusammenhängendes Lichtkunst-Ensemble. Für Besucher, die nicht mehrere Kilometer durch Berlin laufen möchten, ist der Bereich deshalb besonders interessant.

Brandenburger Tor: internationaler Wettbewerb

Das Brandenburger Tor bleibt auch 2026 einer der Hauptschauplätze. Dort wird der Festival of Lights Contest „Colours of Love“ ausgetragen.

Drei internationale Kreativteams aus Spanien, China und Ungarn treten mit unterschiedlichen Arbeiten an. Ein vollständiger Durchlauf der Show dauert ungefähr zehn Minuten.

Die Beiträge greifen sehr unterschiedliche Ideen auf. Eine Arbeit orientiert sich an der deutschen Romantik, eine andere verwandelt die Bremer Stadtmusikanten in eine Rockband, während ein weiteres Mapping Farben als Symbol für unterschiedliche menschliche Emotionen und Verbindungen nutzt.

Wer das vollständige Programm sehen möchte, sollte am Pariser Platz deshalb mindestens einen kompletten Showloop abwarten.

Potsdamer Platz: ein ganzer Bereich voller Lichtkunst

Der Potsdamer Platz ist 2026 weniger ein einzelner Festivalort als ein kompletter Lichtkunst-Cluster. Mehrere Gebäude und Flächen werden gleichzeitig einbezogen.

Am Kollhoff-Tower läuft das ungefähr fünfminütige 3D-Mapping „AURORA VITA“ des spanischen Künstlers Chema Siscar. Die massive Fassade wird dabei optisch in ein bewegtes, leuchtendes Gebilde verwandelt.

Am Forum Tower entsteht eine pixelartige Fassadeninszenierung. Hinzu kommen Projektionen am Ritz-Carlton und P5 sowie eine Bodenprojektion direkt am Potsdamer Platz.

Besonders fotogen dürfte die Alte Potsdamer Straße werden. Bei der Installation „Papillons“ schweben leuchtende Schmetterlinge über den Köpfen der Besucher. Im Center am Potsdamer Platz steht zudem das „House of Cards“ aus 126 überdimensionalen beleuchteten Spielkarten. Jede Karte trägt die Arbeit eines anderen Künstlers beziehungsweise Kreativteams.

Beim The Playce ist ebenfalls eine Installation angekündigt. Konkrete Details sind im aktuellen Programm allerdings noch offen.

Siegessäule: 360-Grad-Projektion

Die Siegessäule bekommt 2026 eine ungefähr fünfminütige 3D-Videomapping-Show. Anders als bei vielen klassischen Fassaden kann das Wahrzeichen aus unterschiedlichen Richtungen betrachtet werden.

Die Inszenierung arbeitet unter anderem mit Kristall-, Silber-, Feuer- und Naturwelten. Die Säule verändert dadurch optisch immer wieder ihre Oberfläche und Struktur.

Für die klassische Mitte-Route liegt die Siegessäule allerdings etwas abseits. Wer sie unbedingt sehen möchte, sollte zusätzliche Zeit einplanen oder sie mit einem zweiten Festivalabend kombinieren.

Oberbaumbrücke: Lichtkunst über der Spree

Auch die Oberbaumbrücke wird 2026 wieder zur Projektionsfläche. Die rund zehnminütige 3D-Videomapping-Show nutzt die markante Backsteinarchitektur und ihre beiden Türme.

Besonders interessant ist hier die Umgebung. Die Lichtkunst wirkt nicht nur auf der Brücke selbst, sondern spiegelt sich teilweise in der Spree. Dadurch ergeben sich andere Fotomotive als an den dicht umbauten Festivalorten in Mitte.

Die Oberbaumbrücke lässt sich gut mit einem separaten Friedrichshain-/Kreuzberg-Abend oder mit dem Postbahnhof verbinden.

THF Tower: Vergangenheit und Zukunft von Tempelhof

Am ehemaligen Flughafen Tempelhof wird der THF Tower mit einer etwa vierminütigen 3D-Videomapping-Show bespielt. Die Arbeit trägt den Titel „Zukunftshafen“.

Dabei wird die Architektur des historischen Gebäudes schrittweise verändert: vom massiven Monolithen über technische Strukturen bis zu einer Art geöffnetem Haus mit Ateliers, Werkstätten und Begegnungsräumen.

Der Standort liegt deutlich außerhalb der klassischen Festivalroute in Mitte. Gerade deshalb eignet er sich eher als gezieltes Ziel oder Bestandteil eines zweiten Festivalabends.


Alle 37 Festivalorte 2026 nach Bereichen

Alexanderplatz und Nikolaiviertel

Im östlichen Teil von Mitte liegen gleich mehrere Standorte dicht beieinander. Dazu gehören der Berliner Fernsehturm, die St. Marienkirche sowie sieben Stationen im Nikolaiviertel.

Dort werden die Rathausstraße 17, Am Nußbaum, Propststraße und Nikolaikirchplatz, der Wappenbrunnen, weitere Bäume in der Propststraße, die Gerichtslaube und der Bereich bei Fischer & Lustig bespielt.

Damit lässt sich bereits rund um Alexanderplatz und Nikolaiviertel gut eine Stunde verbringen, bevor die Route Richtung Museumsinsel weitergeht.

Museumsinsel, Bebelplatz und Unter den Linden

In diesem Bereich folgen der Berliner Dom, die Humboldt-Universität, Staatsoper Unter den Linden, St. Hedwigs-Kathedrale, Hotel de Rome und Behren Palais, die Juristische Fakultät der Humboldt-Universität sowie The Westin Grand.

Hinzu kommen das Pergamonmuseum und die Kolonnaden an der Alten Nationalgalerie. Wenige Minuten weiter westlich wartet mit dem Brandenburger Tor schließlich einer der Hauptschauplätze.

Die Kombination aus kurzen Wegen und großen Projektionen macht diesen Abschnitt zum Kernbereich für Besucher, die nur einen Abend Zeit haben.

Potsdamer Platz

Am Potsdamer Platz gehören The Ritz-Carlton, P5, Kollhoff-Tower, Forum Tower, die Bodenprojektion auf dem Potsdamer Platz, Alte Potsdamer Straße, Haus Huth, The Playce und Das Center zum Programm.

Insgesamt liegen hier neun Festivalpunkte extrem dicht beieinander. Für einen längeren Rundgang durch Mitte ist der Potsdamer Platz deshalb ein sehr guter Endpunkt.

Weitere Festivalorte in Berlin

Außerhalb der großen Innenstadtcluster werden das Konzerthaus Berlin, die Siegessäule, die Oberbaumbrücke, der THF Tower, der Postbahnhof, das John Jahr Haus, der Funkturm, das Olympiastadion und der Park am Rathaus Lichtenberg inszeniert.

Dabei gelten einzelne Sonderzeiten. Am Konzerthaus findet am 11. Oktober keine Festivalinszenierung statt. Der Park am Rathaus Lichtenberg leuchtet sogar ausschließlich am Freitag, 9. Oktober.

Festival of Lights 2026 auf der Karte

Die interaktive Karte zeigt alle 37 offiziellen Festivalorte 2026. Die Startansicht konzentriert sich auf Berlin-Mitte; weitere Standorte lassen sich durch Verschieben oder Herauszoomen entdecken. Rote Marker kennzeichnen unsere Highlights, die violette Linie unsere empfohlene Route durch die zentralen Festivalorte.

Karte: Rot = BerlinMagazine-Highlights, Blau = weitere Festivalorte, Violett = empfohlene Route. Die Linie dient zur Orientierung und ist kein exakt berechneter Fußweg.


Unsere Route für einen Abend beim Festival of Lights 2026

Wer das Festival zum ersten Mal besucht, muss nicht alle 37 Orte sehen. Eine gut geplante Route ist wesentlich entspannter und bietet trotzdem zahlreiche große Highlights.

Wir würden gegen 19:00 Uhr am Berliner Fernsehturm starten. Danach geht es über St. Marienkirche und Nikolaiviertel zum Berliner Dom. Von dort lassen sich Pergamonmuseum und Museumsinsel einbauen, bevor die Strecke über Bebelplatz und Unter den Linden zum Brandenburger Tor führt.

Der letzte große Abschnitt führt anschließend zum Potsdamer Platz. Dort liegen gleich mehrere Installationen dicht nebeneinander, sodass sich der Abend ohne weitere lange Wege ausklingen lässt.

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Für diese Strecke sollte man ungefähr drei bis vier Stunden einplanen. Wer alle längeren Showloops vollständig anschauen, fotografieren und zwischendurch Pausen machen möchte, kann problemlos den gesamten Zeitraum von 19:00 bis 23:00 Uhr nutzen.

Wichtig: Diese Route ist eine BerlinMagazine-Empfehlung und keine offizielle Festivalroute. Sobald die finale 2026-Karte veröffentlicht wird, sollte die Strecke noch einmal mit möglichen kurzfristigen Programmänderungen abgeglichen werden.


Ein Festivalabend reicht nicht für alles

Die größten Fehler bei einem ersten Festival-of-Lights-Besuch entstehen häufig durch zu viele geplante Standorte. Berlin ist groß, und selbst wenn zwei Orte auf der Karte relativ nah aussehen, summieren sich Fußwege, Bahnfahrten und Wartezeiten schnell.

Für einen zweiten Abend bietet sich deshalb eine andere Kombination an. Beispielsweise könnten Pergamonmuseum und Museumsinsel ausführlicher besucht werden, bevor es mit der S-Bahn Richtung Oberbaumbrücke und Postbahnhof weitergeht.

Alternativ lassen sich Siegessäule, THF Tower oder die westlichen Standorte Funkturm und Olympiastadion gezielt ansteuern. So bleibt an jedem Ort genügend Zeit, einen kompletten Showloop zu sehen.


Beyond the Light: Lichtkunst im Inneren des Berliner Doms

Mit „Beyond the Light – Reflections“ kommt 2026 ein neues Format hinzu. Vom 9. bis 11. Oktober wird nicht nur die Außenfassade des Berliner Doms bespielt, sondern auch der Innenraum.

Geplant sind insgesamt acht etwa 30-minütige Shows. Dreidimensionale Videokunst wird auf die Architektur des Doms abgestimmt und mit atmosphärischer elektronischer Musik kombiniert.

Am Freitag, 9. Oktober, beginnen die Shows um 19:00, 20:15 und 21:30 Uhr. Am Samstag folgen Termine um 20:00, 21:15 und 22:30 Uhr. Am Sonntag sind Shows um 20:00 und 21:15 Uhr vorgesehen.

Anders als die regulären Außeninstallationen ist „Beyond the Light“ ticketpflichtig. Die Sitzplätze pro Vorstellung sind begrenzt.


Festival of Lights in Concert im Berliner Dom

Nach „Beyond the Light“ übernimmt vom 13. bis 17. Oktober 2026 die Reihe „Festival of Lights in Concert“ den Innenraum des Berliner Doms.

Geplant sind zehn Konzerte an fünf Abenden. Dabei verbinden bekannte Namen aus der elektronischen Musik ihre Sounds mit eigens entwickelten Licht- und Videoproduktionen. Zum Line-up gehören Alle Farben, Klangkarussell, Westbam, Anja Schneider, Chris Bekker und Ukai Ndame.

Die Konzerte sind bewusst nicht als gewöhnliche Club-Sets angelegt. Elektronische, ambientartige und teilweise ruhigere Klangwelten sollen mit der Architektur und den Projektionen des Doms verschmelzen.

Einige Vorstellungen sind bereits ausverkauft. Wer einen Konzertbesuch plant, sollte deshalb die Verfügbarkeit für den gewünschten Termin direkt kontrollieren.


Festival of Lights Club Nights: Lichtkunst bis in die Nacht

2026 wird das Festival außerdem stärker mit dem Berliner Nachtleben verbunden. Unter dem Titel Festival of Lights Club Nights gibt es mehrere Veranstaltungen, die nach Ende der Open-Air-Illuminationen weiterlaufen.

Für den 9., 10., 16. und 17. Oktober sind unter anderem Nächte im M-BIA angekündigt. Weitere Termine und Veranstaltungsorte ergänzen das Programm.

Die Idee ist einfach: Wenn die Projektionen an den Gebäuden gegen 23:00 Uhr enden, geht das Festival mit elektronischer Musik, Visuals und Lichtkunst in ausgewählten Clubs weiter.

Die Club Nights sind eigenständige Veranstaltungen und nicht Bestandteil des kostenlosen Open-Air-Programms.


LightSeeing: Geführte Touren zu den Lichtinstallationen

Wer Berlin nicht gut kennt oder keine eigene Route planen möchte, kann während des Festivals verschiedene offizielle Partnerangebote nutzen.

Zur Auswahl stehen unter anderem rund zweieinhalbstündige Bustouren mit Fotostopps am Bebelplatz, Brandenburger Tor und Potsdamer Platz. Zusätzlich gibt es mehrere geführte Rundgänge durch Mitte, bei denen die wichtigsten Installationen miteinander verbunden werden.

Die Fußtouren dauern je nach Anbieter ungefähr eineinhalb bis zweieinhalb Stunden. Startpunkte befinden sich beispielsweise an der Nikolaikirche oder am Brandenburger Tor.

Auch Schiffstouren werden angeboten. Hier gibt es allerdings eine wichtige Besonderheit: Bei der reinen einstündigen Schiffsrundfahrt sind keine illuminierten Festivalgebäude vom Schiff aus zu sehen. Wer hauptsächlich wegen der Lichtkunst unterwegs ist, sollte deshalb eher einen Rundgang, eine Bustour oder eine Kombitour wählen.


Fotografieren beim Festival of Lights

Das Festival gehört zu den beliebtesten Fototerminen im Berliner Veranstaltungskalender. Für private Erinnerungsfotos können die Inszenierungen grundsätzlich fotografiert werden.

Wer mit dem Smartphone fotografiert, erzielt häufig bessere Ergebnisse, wenn die Belichtung etwas reduziert wird. Dadurch bleiben die hellen Projektionen besser sichtbar und wirken weniger ausgebrannt. Bei den bewegten Videomappings lohnt es sich außerdem, mehrere Momente eines Showloops abzuwarten.

Für Fotos mit Wasserreflexionen sind besonders Pergamonmuseum vom Monbijoupark und die Oberbaumbrücke interessant. Wer Menschenmengen vermeiden möchte, sollte nach Möglichkeit einen Abend unter der Woche wählen.

Wichtig für professionelle und kommerzielle Nutzung: Bei mehreren Festivalinstallationen weist der Veranstalter ausdrücklich darauf hin, dass die kommerzielle Verwendung von Fotos und Videos ohne Genehmigung nicht gestattet ist.


Anreise zum Festival of Lights

Mit S-Bahn, U-Bahn und Regionalverkehr

Für die klassische Innenstadtstrecke ist der öffentliche Nahverkehr eindeutig die praktischste Variante. Wichtige Stationen entlang der Festivalbereiche sind Alexanderplatz, Museumsinsel, Unter den Linden, Brandenburger Tor, Friedrichstraße und Potsdamer Platz.

Vom Berliner Hauptbahnhof sind viele zentrale Festivalorte je nach Ziel innerhalb von ungefähr 10 bis 20 Minuten erreichbar. Für unsere empfohlene Route bietet es sich an, am Alexanderplatz auszusteigen und den Abend später am Potsdamer Platz zu beenden.

Wer weiter entfernte Standorte wie Oberbaumbrücke, THF Tower, Funkturm oder Olympiastadion besuchen möchte, sollte die entsprechenden S- und U-Bahn-Verbindungen gezielt zwischen den einzelnen Clustern nutzen.

Mit dem Auto

Für eine Route durch Mitte ist das Auto kaum sinnvoll. Mehrere Standorte liegen in Bereichen mit starkem Verkehr, begrenzten Parkmöglichkeiten oder längeren Fußwegen vom Parkplatz.

Wer beispielsweise Fernsehturm, Berliner Dom, Bebelplatz, Brandenburger Tor und Potsdamer Platz sehen möchte, ist mit Bahn und zu Fuß deutlich flexibler.

Bei einzelnen weiter entfernten Standorten kann eine Autofahrt sinnvoller erscheinen. Auch dort sollte jedoch ausreichend Zeit für Verkehr und Parkplatzsuche eingeplant werden.

Mit dem Fahrrad

Das Fahrrad kann eine sehr gute Alternative sein, wenn mehrere weiter auseinanderliegende Festivalorte an einem Abend kombiniert werden sollen.

Zwischen Alexanderplatz, Brandenburger Tor, Potsdamer Platz, Ostbahnhof und Oberbaumbrücke lassen sich die Wege deutlich schneller zurücklegen als zu Fuß. Je nach Ausgangspunkt liegen viele zentrale Ziele ungefähr 10 bis 30 Fahrradminuten auseinander.

In den besonders vollen Bereichen unmittelbar vor den Projektionen sollte das Fahrrad allerdings abgestellt beziehungsweise geschoben werden.


Wann ist die beste Zeit für das Festival of Lights?

Wer eine große Route plant, sollte möglichst direkt gegen 19:00 Uhr starten. Vier Stunden klingen zunächst nach viel Zeit, sind bei mehreren zehnminütigen Projektionen, Fußwegen und Fotostopps aber schnell vorbei.

Freitag und Samstag dürften insbesondere an Brandenburger Tor, Berliner Dom und Potsdamer Platz stärker besucht sein. Für einen ruhigeren Rundgang eignen sich nach Möglichkeit die Abende von Montag bis Donnerstag.

Auch das Wetter spielt eine Rolle. Leichter Regen muss für Fotos nicht unbedingt schlecht sein: Nasser Asphalt kann die Projektionen zusätzlich spiegeln. Bei ungünstiger Witterung sollte vor der Anfahrt allerdings kontrolliert werden, ob es kurzfristige Programmänderungen gibt.


💡 Dennis’ Tipp

Ich würde das Festival 2026 auf mindestens zwei Abende verteilen. Am ersten Abend lohnt sich die große Mitte-Route vom Fernsehturm über Nikolaiviertel, Berliner Dom und Bebelplatz zum Brandenburger Tor und anschließend zum Potsdamer Platz. Damit bekommt man einen hervorragenden Überblick und sieht viele der aufwendigsten Inszenierungen ohne ständige Bahnfahrten.

Für den zweiten Abend würde ich bewusst die besonderen Einzelstandorte auswählen. Ganz oben steht dabei für mich das Pergamonmuseum vom Monbijoupark aus. Die Kombination aus Sanierungsgeschichte, Ausblick auf die Wiedereröffnung 2027 und Spiegelung in der Spree gibt es in dieser Form nur bei dieser Festival-Ausgabe.

Danach lassen sich beispielsweise Oberbaumbrücke und Postbahnhof verbinden. Wer sich stärker für Architektur und Stadtentwicklung interessiert, kann stattdessen den THF Tower einplanen.


📌 Faktenbox: Festival of Lights Berlin 2026

Veranstaltung: Festival of Lights Berlin 2026
Ausgabe: 22. Festival of Lights
Motto: „Colours of Love“
Termin: 9. bis 18. Oktober 2026
Dauer: zehn Festivalabende
Reguläre Zeiten: grundsätzlich täglich 19:00 bis 23:00 Uhr
Festivalorte: aktuell 37 offiziell aufgeführte inszenierte Orte plus weitere Programmpunkte
Eintritt: reguläres Open-Air-Programm kostenlos
Große Highlights: Fernsehturm, Berliner Dom, Brandenburger Tor, Bebelplatz, Potsdamer Platz, Pergamonmuseum, Siegessäule, Oberbaumbrücke und THF Tower
Sonderprogramm: Beyond the Light, Festival of Lights in Concert, Club Nights und LightSeeing-Touren
Konzerthaus: keine Festivalinszenierung am 11. Oktober
Park am Rathaus Lichtenberg: nur am 9. Oktober
Offizielle Karte 2026: aktuell noch nicht im Downloadbereich veröffentlicht
Beginn des Festivals: 2005
Künstlerische Leitung: Birgit Zander


❓ FAQ zum Festival of Lights Berlin 2026

Wann ist das Festival of Lights Berlin 2026?

Das Festival of Lights findet vom 9. bis 18. Oktober 2026 statt. Berlin wird damit an zehn aufeinanderfolgenden Abenden illuminiert.

Wann beginnen die Lichtshows?

Die regulären Festivalorte werden grundsätzlich von 19:00 bis 23:00 Uhr bespielt. Bei einzelnen Installationen und Sonderveranstaltungen können andere Zeiten gelten.

Ist das Festival of Lights kostenlos?

Ja. Das reguläre Open-Air-Programm kann kostenlos besucht werden. Kostenpflichtig sind unter anderem verschiedene Sonderveranstaltungen im Berliner Dom, LightSeeing-Touren und Club Nights.

Seit wann gibt es das Festival of Lights in Berlin?

Das erste Festival of Lights fand 2005 statt. Die Idee war ursprünglich, die dunkleren Berliner Herbsttage mit farbenfrohen Lichtinszenierungen aufzuwerten. 2026 findet das Festival zum 22. Mal statt.

Wer hat das Festival of Lights gegründet?

Initiatorin und künstlerische Leiterin ist Birgit Zander. Sie und ihr Team organisieren und entwickeln das Festival seit 2005 weiter.

Wie viele Festivalorte gibt es 2026?

Die aktuelle offizielle Programmliste umfasst 37 inszenierte Orte. Dazu kommen weitere Veranstaltungen und zusätzliche Programmpunkte.

Welche Orte sollte man unbedingt sehen?

Für einen ersten Besuch gehören Fernsehturm, Berliner Dom, Bebelplatz, Brandenburger Tor und Potsdamer Platz zu den sinnvollsten Zielen. 2026 ist außerdem das Pergamonmuseum besonders interessant.

Welche Route eignet sich für einen Abend?

Eine gut machbare Route beginnt am Fernsehturm und führt über Nikolaiviertel, Berliner Dom und Bebelplatz zum Brandenburger Tor und weiter zum Potsdamer Platz. Dafür sollte man ungefähr drei bis vier Stunden einplanen.

Kann man alle 37 Orte an einem Abend sehen?

Praktisch ist das nicht sinnvoll. Die Festivalorte verteilen sich über mehrere Bezirke und teilweise weit auseinanderliegende Standorte. Für einen entspannten Besuch sind mindestens zwei Abende deutlich besser.

Gibt es eine Festival-of-Lights-Karte für 2026?

Eine aktuelle Übersichtskarte wird vom Festival kurz vor Veranstaltungsbeginn angekündigt. Zum Stand vom 3. Oktober ist im offiziellen Downloadbereich noch keine Illuminationskarte für 2026 verfügbar.

Was passiert am Pergamonmuseum?

Am künftigen Interimseingang wird eine ungefähr dreiminütige Projektion über die langjährige Sanierung des Pergamonmuseums gezeigt. Sie stimmt zugleich auf die geplante Wiedereröffnung im Juni 2027 ein.

Gibt es auch Veranstaltungen im Berliner Dom?

Ja. Neben der kostenlosen Fassadenprojektion finden im Innenraum „Beyond the Light“ vom 9. bis 11. Oktober und „Festival of Lights in Concert“ vom 13. bis 17. Oktober statt. Für diese Veranstaltungen werden Tickets benötigt.

Lohnt sich das Festival auch bei Regen?

Grundsätzlich ja. Viele Inszenierungen sind auch bei leichtem Regen gut zu sehen, und nasse Straßen können zusätzliche Spiegelungen erzeugen. Bei stärkerem Unwetter sollte vor der Anfahrt geprüft werden, ob es kurzfristige Änderungen gibt.

Tags: Berlin im OktoberBerliner DomBerliner FernsehturmBrandenburger TorFestival of LightsFestival of Lights 2026Lichtfestival BerlinLichtkunst BerlinPergamonmuseumPotsdamer Platz
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Konzerthallen sind sein Wohnzimmer, Premieren sein Revier. Dennis lebt für den Moment, in dem das Licht ausgeht und die Show beginnt. Seit Jahren jagt er für euch nach den spannendsten Events und Attraktionen der Stadt. Seine Mission: Nicht nur über Termine zu berichten, sondern die Emotionen hinter den Kulissen einzufangen und die Geschichten aufzuschreiben, die Berlin so einzigartig machen.

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Till Reiners 2027 in Berlin: Arena-Show in der Uber Arena

3. Oktober 2026
Erntedankfest 2026 an der Naturschutzstation Hahneberg mit Sonnenblumen und herbstlicher Feststimmung

Erntedankfest Hahneberg 2026: Programm, Eintritt & Anreise

3. Oktober 2026
Greta Van Fleet live auf der Bühne mit Sänger und Gitarrist bei einem Konzert

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3. Oktober 2026
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