Nur noch vier Abende: So plant ihr das Festival of Lights jetzt am besten
Das Festival of Lights Berlin 2026 geht in die Schlussphase. Noch bis Sonntag, 18. Oktober, werden jeden Abend von 19 bis 23 Uhr zahlreiche Berliner Wahrzeichen, Plätze und Gebäude mit Videomappings, Projektionen und Lichtinstallationen bespielt. Das reguläre Open-Air-Programm ist kostenlos.
Wer das Festival noch besuchen möchte, sollte nicht versuchen, alle Standorte an einem Abend abzuhaken. Die stärkste Kombination bleibt die Route durch Berlin-Mitte vom Fernsehturm über Nikolaiviertel, Berliner Dom, Museumsinsel und Bebelplatz bis zum Brandenburger Tor und Potsdamer Platz. Für die letzten Festivaltage kommen außerdem „Festival of Lights in Concert“, das Olympiastadion und am Freitag und Samstag mehrere Club Nights hinzu.
Update vom 15. Oktober 2026, 17:21 Uhr: Für die letzten vier Festivalabende haben wir Route, Karte und Tagesprogramm noch einmal aktualisiert. Unsere interaktive Festival-of-Lights-Karte enthält weiterhin 42 nummerierte Punkte. Besonders gefragt sind aktuell die beste Route durch Mitte, eine kompakte Zwei-Stunden-Runde sowie die Karte mit allen Standorten.
⚡ Kurz zusammengefasst
Das Festival of Lights läuft noch bis 18. Oktober täglich von 19 bis 23 Uhr. Für einen ersten Besuch empfehlen wir eine drei- bis vierstündige Route vom Fernsehturm über Nikolaiviertel, Berliner Dom, Pergamonmuseum und Bebelplatz zum Brandenburger Tor und weiter zum Potsdamer Platz. Wer erst gegen 21 Uhr startet, konzentriert sich besser auf Dom, Bebelplatz, Brandenburger Tor und Potsdamer Platz.
Unsere Festival-of-Lights-Karte 2026 zeigt 42 nummerierte Festival-, Zusatz- und Club-Night-Punkte. Für einen zweiten Abend bieten sich Oberbaumbrücke und Postbahnhof im Osten oder Funkturm und Olympiastadion im Westen an. Von Donnerstag bis Samstag läuft außerdem noch „Festival of Lights in Concert“ im Berliner Dom, am Freitag und Samstag kommen die Club Nights hinzu.
Welche Festival-of-Lights-Route ist die beste?
Für einen ersten Besuch ist die Route durch Berlin-Mitte weiterhin die beste Wahl. Sie verbindet besonders viele große Projektionen und mehrere kompakte Standortcluster, ohne dass ihr zwischendurch ständig Bahn fahren müsst.
Zwischen Alexanderplatz, Museumsinsel, Bebelplatz, Brandenburger Tor und Potsdamer Platz lässt sich der größte Teil der Strecke zu Fuß zurücklegen. Die weiter entfernten Standorte wie Oberbaumbrücke, Tempelhof, Funkturm oder Olympiastadion würde ich nicht zusätzlich in denselben Abend hineinpressen.
| Route | Zeit | Geeignet für | Wichtigste Stationen |
|---|---|---|---|
| Beste Route | 3–4 Std. | erster Festivalbesuch | Fernsehturm → Nikolaiviertel → Dom → Pergamonmuseum → Bebelplatz → Brandenburger Tor → Potsdamer Platz |
| Kompakte Route | ca. 2 Std. | später Start | Berliner Dom → Bebelplatz → Brandenburger Tor → Potsdamer Platz |
| Ost-Route | ca. 2 Std. | zweiter Abend | Postbahnhof → Oberbaumbrücke |
| West-Route | ca. 2–3 Std. | zweiter Abend | Funkturm → Olympiastadion |
| Foto-Route | variabel | Architektur & Fotografie | Pergamonmuseum → Museumsinsel → Dom → Bebelplatz |
Festival of Lights Berlin 2026 Karte: Alle 42 Orte auf einen Blick
Unsere interaktive Festival-of-Lights-Karte 2026 zeigt alle 42 Punkte dieses Guides – von Fernsehturm, Nikolaiviertel und Berliner Dom über Brandenburger Tor und Potsdamer Platz bis zu Oberbaumbrücke, Tempelhof, Funkturm und Olympiastadion.
Die Nummern auf der Karte entsprechen exakt der Standortübersicht weiter unten. Dadurch könnt ihr einen interessanten Ort zunächst in der Liste auswählen und anschließend direkt auf der Karte finden.
Die zentrale Route durch Mitte ist zusätzlich hervorgehoben. Sie verbindet die wichtigsten Stationen in einer sinnvollen Reihenfolge und eignet sich besonders für Besucher, die nur einen Festivalabend zur Verfügung haben. Die eingezeichnete Verbindung dient dabei als Orientierung für die Laufroute und nicht als minutengenaue Fußgängernavigation.
Wer die Karte unterwegs auf dem Smartphone nutzt, kann den Abend außerdem flexibel verkürzen: Nach Berliner Dom, Bebelplatz oder Brandenburger Tor gibt es jeweils gute Möglichkeiten, direkt zur nächsten Station weiterzugehen oder die Route vorzeitig zu beenden.
Die beste Festival-of-Lights-Route in 3 bis 4 Stunden
Startet möglichst gegen 19 Uhr am Berliner Fernsehturm. Dort dauert ein kompletter Showloop ungefähr zwölf Minuten. Von dort geht es über St. Marienkirche direkt ins Nikolaiviertel.
Zwischen Rathausstraße, Nikolaikirchplatz, Wappenbrunnen, Propststraße und Gerichtslaube liegen mehrere kleinere Installationen nur wenige Gehminuten auseinander. Genau deshalb lohnt sich das Nikolaiviertel am Anfang der Route: Ihr bekommt in relativ kurzer Zeit viele unterschiedliche Motive zu sehen.
Anschließend führt die Strecke über die Spree zum Berliner Dom. Ein kompletter Fassadenloop dauert dort ungefähr sechs Minuten. Danach lohnt der Abstecher zum Pergamonmuseum und zu den Kolonnaden der Alten Nationalgalerie.
Vom Pergamonmuseum geht es weiter zum Bebelplatz. Dort liegen Humboldt-Universität, Staatsoper, St. Hedwigs-Kathedrale, Hotel de Rome, Behren Palais und weitere Inszenierungen besonders dicht beieinander.
Über Unter den Linden erreicht ihr anschließend das Brandenburger Tor. Für den internationalen Mapping-Contest solltet ihr ungefähr zehn Minuten einplanen, damit ihr nicht nur einen Teil des kompletten Durchlaufs seht.
Zum Abschluss geht es zum Potsdamer Platz. Dort konzentrieren sich neun Punkte auf vergleichsweise kleinem Raum. Für Kollhoff-Tower, „Papillons“, „Large Diamond“, „House of Cards“ und die übrigen Installationen würde ich insgesamt etwa 45 bis 75 Minuten reservieren.
Rechnet für die komplette Route realistisch mit drei bis vier Stunden. Wer viel fotografiert, komplette Showloops sehen möchte oder am Wochenende unterwegs ist, kann problemlos die gesamten vier Festivalstunden von 19 bis 23 Uhr dafür benötigen.
Festival of Lights Route zu Fuß: So funktioniert die Mitte-Runde
Die große Mitte-Route ist überwiegend als Laufroute gedacht. Von Alexanderplatz bis Berliner Dom und weiter über Bebelplatz und Unter den Linden lässt sie sich ohne zusätzlichen Nahverkehr bewältigen.
Der längste Abschnitt kommt zum Schluss zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz. Dafür solltet ihr ungefähr 15 bis 20 Minuten Fußweg einplanen. Wer bereits müde ist, kann diesen Abschnitt auch mit S- oder U-Bahn abkürzen.
Gerade diese Mischung macht die Route so effektiv: Viele Festivalpunkte liegen in Clustern, dazwischen gibt es nur wenige längere Wege. Deshalb ist die Strecke für einen ersten Besuch sinnvoller als der Versuch, einzelne Highlights in mehreren Außenbezirken zu kombinieren.
Kompakte Zwei-Stunden-Route für einen späten Start
Wer erst gegen 21 Uhr loskommt, sollte den Fernsehturm und das komplette Nikolaiviertel nicht mehr erzwingen. Zwei Stunden reichen dagegen gut für Berliner Dom → Bebelplatz → Brandenburger Tor → Potsdamer Platz.
Am Dom schaut ihr euch zunächst einen vollständigen sechsminütigen Durchlauf an. Anschließend erreicht ihr den Bebelplatz in wenigen Minuten und könnt dort gleich mehrere Gebäude mitnehmen.
Nach dem Brandenburger Tor bleiben je nach Tempo noch etwa 45 bis 60 Minuten für den Potsdamer Platz. Dort lohnt sich ein später Besuch besonders, weil neun Punkte eng zusammenliegen und kaum Transferzeit verloren geht.
Wer erst sehr spät am Potsdamer Platz ankommt, sollte Kollhoff-Tower und „House of Cards“ priorisieren.
Festival of Lights Berlin 2026 Plan für einen zweiten Abend
Habt ihr die komplette Mitte-Runde bereits gesehen, würde ich beim zweiten Besuch bewusst nicht noch einmal dieselben Stationen ablaufen.
Im Osten lassen sich Postbahnhof und Oberbaumbrücke zu einer eigenen kleinen Route verbinden. Vor allem die Oberbaumbrücke wirkt durch ihre Lage an der Spree deutlich anders als die Innenstadtprojektionen.
Im Westen bietet sich die Kombination aus Funkturm und Olympiastadion an. Das Olympiastadion ist seit dem 12. Oktober wieder Teil des Festivalprogramms und verbindet die Außenillumination mit zusätzlichen Lichtshows im Inneren.
Als eigenständiges Ziel eignet sich außerdem der THF Tower in Tempelhof. Wer stärker an Architektur und Stadtentwicklung als an einer klassischen Sightseeing-Route interessiert ist, kann den Standort gut separat einplanen.
Programm vom 15. bis 18. Oktober: Das läuft an den letzten vier Tagen
Das kostenlose Hauptprogramm läuft an allen verbleibenden Abenden von 19 bis 23 Uhr. Die Unterschiede liegen vor allem bei den Zusatzveranstaltungen.
| Datum | Zusätzlich zum regulären Festivalprogramm |
|---|---|
| Do., 15. Oktober | „Festival of Lights in Concert“ im Berliner Dom: Klangkarussell 19:30 Uhr, Anja Schneider 21:30 Uhr |
| Fr., 16. Oktober | Alle Farben im Berliner Dom um 19:30 und 21:30 Uhr; Club Nights im M-BIA, MAAYA ab 19 Uhr und PKH Warehouse |
| Sa., 17. Oktober | Anja Schneider 20 Uhr; Chris Bekker & Ukai Ndame 22 Uhr; Club Nights im M-BIA und PKH Warehouse |
| So., 18. Oktober | letzter Festivalabend; reguläre Lichtkunst noch einmal von 19 bis 23 Uhr |
„Beyond the Light“ im Berliner Dom lief ausschließlich am ersten Festivalwochenende und ist beendet. Das kostenlose Mapping außen am Dom bleibt dagegen bis Sonntag Bestandteil des regulären Programms.
Wer am finalen Wochenende noch weitere Veranstaltungen sucht, findet in unseren BerlinMagazine.de Wochenendtipps vom 16. bis 18. Oktober 2026 zusätzliche Ideen für Freitag, Samstag und Sonntag.
Festival of Lights in Concert im Berliner Dom
Bis Samstag läuft im Inneren des Berliner Doms zusätzlich „Festival of Lights in Concert“. Dabei verbinden sich großflächige 3D-Projektionen mit elektronischer Musik und Ambient-Sets.
Am Donnerstag stehen Klangkarussell und Anja Schneider auf dem Programm. Am Freitag folgt Alle Farben mit zwei Vorstellungen, am Samstag endet die Reihe mit Anja Schneider sowie Chris Bekker & Ukai Ndame.
Die Shows dauern ungefähr eine Stunde und sind eigenständige, ticketpflichtige Veranstaltungen. Wer eine Vorstellung besucht, sollte die übrige Festivalroute deshalb um den Dom-Termin herum planen.
Bei einem Beginn um 19:30 Uhr bietet sich danach besonders die Strecke Dom → Bebelplatz → Brandenburger Tor → Potsdamer Platz an. Bei einer späten 21:30- oder 22-Uhr-Show sollte die kostenlose Festivalrunde entsprechend davor stattfinden.
Alle 42 Festival-Punkte nach Bezirken
Die Nummern entsprechen unserer interaktiven Karte.
Mitte – Alexanderplatz und Nikolaiviertel
| Nr. | Standort | Programm |
|---|---|---|
| 1 | Berliner Fernsehturm | 3D-Videomapping |
| 2 | St. Marienkirche | Architekturinszenierung |
| 3 | Rathausstraße 17 | „Babylon Berlin“ |
| 4 | Am Nußbaum | Baumbeleuchtung |
| 5 | Nikolaikirchplatz / Propststraße | „Angels of Love“ |
| 6 | Wappenbrunnen | „Ballerina“ |
| 7 | Propststraße | Baumbeleuchtung |
| 8 | Gerichtslaube | Illumination |
| 9 | Fischer & Lustig | „Angel of Love“ |
| 38 | Alexanderplatz | Street Art |
| 40 | M-BIA | Club Nights 16./17. Oktober |
Mitte – Museumsinsel, Bebelplatz und Unter den Linden
| Nr. | Standort | Programm |
|---|---|---|
| 10 | Berliner Dom | Fassadenprojektion |
| 11 | Humboldt-Universität | 3D-Videomapping |
| 12 | Staatsoper | Architekturinszenierung |
| 13 | St. Hedwigs-Kathedrale | Architekturinszenierung |
| 14 | Hotel de Rome & Behren Palais | 3D-Videomapping |
| 15 | Juristische Fakultät HU | Architekturinszenierung |
| 16 | The Westin Grand | Architekturinszenierung |
| 17 | Brandenburger Tor | internationaler Mapping-Contest |
| 27 | Konzerthaus | 3D-Mapping + „Guestlings“ |
| 31 | Pergamonmuseum | 3D-Videomapping |
| 32 | Kolonnaden Alte Nationalgalerie | Architekturinszenierung |
| 39 | Europäisches Haus | Erlebnis Europa |
| 42 | PKH Warehouse | Club Nights bis 17. Oktober |
Mitte – Potsdamer Platz und Tiergarten
| Nr. | Standort | Programm |
|---|---|---|
| 18 | The Ritz-Carlton | Fassadeninszenierung |
| 19 | P5 | Fassadeninszenierung |
| 20 | Kollhoff-Tower | „AURORA VITA“ |
| 21 | Forum Tower | Fassadeninszenierung |
| 22 | Potsdamer Platz | Bodenprojektion |
| 23 | Alte Potsdamer Straße | „Papillons“ |
| 24 | Haus Huth | Fassadeninszenierung |
| 25 | The Playce | „Large Diamond“ |
| 26 | Das Center | „House of Cards“ |
| 28 | Siegessäule | 360°-3D-Videomapping |
| 34 | John Jahr Haus | Videoinszenierung |
Friedrichshain-Kreuzberg
| Nr. | Standort | Programm |
|---|---|---|
| 29 | Oberbaumbrücke | 3D-Videomapping |
| 33 | Postbahnhof | Fassadeninszenierung |
| 41 | MAAYA | Club Night am 16. Oktober |
Tempelhof-Schöneberg
| Nr. | Standort | Programm |
|---|---|---|
| 30 | THF Tower | „Zukunftshafen“ |
Charlottenburg-Wilmersdorf
| Nr. | Standort | Programm |
|---|---|---|
| 35 | Berliner Funkturm | Illumination |
| 36 | Olympiastadion | Außenillumination + Lichtshows |
Lichtenberg
| Nr. | Standort | Status |
|---|---|---|
| 37 | Park am Rathaus Lichtenberg | nur am 9. Oktober – beendet |
Berliner Fernsehturm: zwölf Minuten Lichtkunst über Berlin
Der Fernsehturm bleibt einer der auffälligsten Punkte des Festivals. Mehrere Kreativstudios bespielen die Silhouette unter dem Motto „Colours of Love“. Für einen kompletten Durchlauf solltet ihr ungefähr zwölf Minuten einplanen.
Gerade zum Start der großen Route ist der Standort praktisch. Vom Alexanderplatz sind St. Marienkirche und Nikolaiviertel anschließend schnell erreichbar, ohne dass ihr zwischendurch Bahn fahren müsst.
Wer erst spät beginnt, kann den Fernsehturm allerdings auch auslassen und direkt am Berliner Dom starten.
Nikolaiviertel: viele Orte auf kurzer Strecke
Die Punkte 3 bis 9 liegen im Nikolaiviertel besonders dicht beieinander. Die Videoprojektion „Babylon Berlin“ in der Rathausstraße verbindet das Berlin der 1920er-Jahre mit Motiven aus der bekannten Serie.
Rund um Nikolaikirche und Wappenbrunnen folgen unter anderem „Angels of Love“, die „Ballerina“, Baumbeleuchtungen und kleinere Installationen.
Für Besucher, die möglichst viele Punkte ohne lange Wege sehen möchten, ist dieser Abschnitt ausgesprochen effizient. Bei einer Zwei-Stunden-Route würde ich ihn dagegen zugunsten der größeren Hauptstandorte auslassen.
Berliner Dom: außen kostenlos, innen Konzerte
Die kostenlose Fassadenprojektion am Berliner Dom läuft weiterhin jeden Abend bis Sonntag. Ein kompletter Showloop dauert ungefähr sechs Minuten.
Die Architektur des Doms wird dabei direkt in die Projektionen einbezogen: Säulen, Reliefs und Fassadenelemente werden Teil der bewegten Bilder.
Bis Samstag läuft im Inneren zusätzlich „Festival of Lights in Concert“. Wer dafür ein Ticket hat, kann Außenprojektion und Konzert gut miteinander verbinden.
Pergamonmuseum: starker Fotostopp an der Museumsinsel
Am Pergamonmuseum wird der künftige Interimseingang mit einem 3D-Videomapping bespielt. Direkt daneben befinden sich außerdem die illuminierten Kolonnaden der Alten Nationalgalerie.
Für Fotos würde ich nicht nur unmittelbar vor dem Museum stehen. Von der gegenüberliegenden Spreeseite beziehungsweise aus Richtung Monbijoupark lässt sich die Inszenierung weiter öffnen und mit Spiegelungen auf dem Wasser kombinieren.
Damit gehört der Standort für mich weiterhin zu den interessanteren ruhigeren Fotopunkten der Mitte-Route.
Bebelplatz: viele Projektionen direkt nebeneinander
Rund um den Bebelplatz liegen mehrere wichtige Festivalpunkte auf sehr engem Raum. Dazu gehören Humboldt-Universität, Staatsoper, St. Hedwigs-Kathedrale, Hotel de Rome, Behren Palais und die Juristische Fakultät.
Gerade für Besucher mit wenig Zeit ist das ideal. Statt langer Wege lassen sich innerhalb weniger Minuten mehrere völlig unterschiedliche Fassaden ansehen.
Ein zusätzlicher Abstecher führt zum Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Dort gehört die interaktive Installation „Guestlings“ zum Programm.
Brandenburger Tor: Mapping-Contest als zentraler Höhepunkt
Das Brandenburger Tor gehört weiterhin zu den meistbesuchten Festivalorten. Beim internationalen Mapping-Contest laufen drei unterschiedliche Arbeiten nacheinander über die Fassade.
Für den kompletten Durchlauf solltet ihr etwa zehn Minuten einplanen. Wer nur kurz stehen bleibt, sieht entsprechend nicht alle Beiträge.
Besonders am Freitag- und Samstagabend ist auf dem Pariser Platz mit großem Andrang zu rechnen. Wer zeitlich flexibel ist, hat am Donnerstag oder Sonntag meist etwas bessere Chancen auf einen entspannteren Blick.
Potsdamer Platz: neun Punkte in einem Cluster
Der Potsdamer Platz ist der effektivste Abschluss für eine lange Festivalrunde. Die Punkte 18 bis 26 liegen so dicht zusammen, dass ihr innerhalb von 45 bis 75 Minuten eine große Zahl unterschiedlicher Installationen sehen könnt.
Zu den auffälligsten gehören „AURORA VITA“ am Kollhoff-Tower, die Schmetterlinge von „Papillons“, der „Large Diamond“ und das „House of Cards“.
Gerade für Besucher, die erst später am Abend starten, ist dieser Bereich deshalb besonders praktisch. Auch ohne die komplette Mitte-Runde lässt sich hier allein schon ein sinnvoller Festivalbesuch zusammenstellen.
Oberbaumbrücke: Lichtkunst über der Spree
Die Oberbaumbrücke würde ich nicht als schnellen Abstecher während der Mitte-Runde behandeln. Der Standort wirkt am besten als eigener Programmpunkt.
Die Projektionen spielen mit der Backsteinarchitektur der Brücke, während sich Licht und Farben auf der Spree spiegeln. Ein kompletter Loop dauert ungefähr zehn Minuten.
Gemeinsam mit dem Postbahnhof ergibt sich daraus eine gute Ost-Route für einen zweiten Festivalabend.
Olympiastadion: Lichtshows noch bis Sonntag
Das Olympiastadion bringt das Festival of Lights erstmals in größerem Umfang in den Berliner Westen. Außen werden Stadion, Olympischer Platz und die Olympischen Ringe illuminiert.
Zusätzlich gibt es zwei speziell entwickelte Lichtshows mit Musik im Stadion. Sie laufen im Wechsel von 19 bis 22 Uhr und dauern zusammen ungefähr 15 Minuten.
Für den Innenbereich wird ein Ticket benötigt. Wer nur die frei zugängliche Außenillumination sehen möchte, kann das Olympiastadion gut mit dem Funkturm kombinieren.
Club Nights am 16. und 17. Oktober
Am Freitag und Samstag endet der Festivalabend nicht zwangsläufig um 23 Uhr.
Im M-BIA treffen Hardtechno, Trance und Visuals auf zwei Floors aufeinander. Am Freitag verwandelt sich zusätzlich das MAAYA auf dem RAW-Gelände ab 19 Uhr in eine Licht- und Klanglandschaft mit Projection-Mappings und afrikanischer beziehungsweise afrodiasporischer Musik.
Das PKH Warehouse gehört noch bis Samstag zum Club-Night-Programm. Die Club Nights sind eigenständige Veranstaltungen und nicht Teil des kostenlosen Open-Air-Angebots.
LightSeeing-Touren: Alternative zur eigenen Route
Wer nicht selbst planen möchte, kann bis zum letzten Festivalabend auch geführte LightSeeing-Touren nutzen.
Angeboten werden unter anderem Bus- und Walking-Touren durch zentrale Festivalbereiche. Gerade für Besucher, die Berlin nicht gut kennen, kann das angenehm sein, weil Transfers und Reihenfolge bereits feststehen.
Wer vor allem möglichst flexibel fotografieren und längere Showloops ansehen möchte, ist mit der eigenen Route allerdings besser bedient.
Fotografieren beim Festival of Lights
Bei Nachtfotos mit dem Smartphone lohnt es sich, die Helligkeit etwas herunterzuregeln. Viele Projektionen enthalten sehr helle Flächen, die bei automatischer Belichtung schnell ausbrennen.
Besonders ergiebig sind Standorte mit Wasser oder seitlichen Perspektiven. Am Pergamonmuseum und an der Oberbaumbrücke lassen sich Spiegelungen nutzen, während am Berliner Dom und Brandenburger Tor auch das Publikum im Vordergrund ein gutes Gefühl für die Größe der Projektionen vermittelt.
Für private Erinnerungsbilder sind die öffentlich zugänglichen Installationen grundsätzlich geeignet. Bei kommerzieller Nutzung gelten an verschiedenen Standorten zusätzliche Rechte und Vorgaben.
Anreise zum Festival of Lights
🚆 S- und U-Bahn
Für die große Mitte-Route ist die Kombination aus ÖPNV und Fußwegen am sinnvollsten. Gute Einstiegspunkte sind Alexanderplatz, Museumsinsel, Unter den Linden, Brandenburger Tor und Potsdamer Platz.
Zwischen Fernsehturm und Potsdamer Platz lässt sich die Route weitgehend zu Fuß bewältigen. Für Oberbaumbrücke, Tempelhof, Funkturm oder Olympiastadion solltet ihr wieder S- oder U-Bahn beziehungsweise Tram nutzen.
🚗 Auto
Für die Mitte-Route bringt das Auto kaum Vorteile. Parkplatzsuche, Verkehr und notwendige Umwege kosten meist mehr Zeit als der Wechsel zwischen Fußweg und Bahn.
Für weit außen liegende Einzelziele kann das Auto eine Alternative sein. Besonders am Wochenende solltet ihr dennoch zusätzliche Zeit für die Parkplatzsuche einplanen.
🚲 Fahrrad
Das Fahrrad eignet sich gut, wenn ihr mehrere weiter auseinanderliegende Standorte miteinander kombinieren möchtet.
In den stark besuchten Bereichen rund um Berliner Dom, Brandenburger Tor und Potsdamer Platz sollte das Fahrrad allerdings frühzeitig abgestellt werden. Zwischen dichten Besucherströmen ist Schieben die bessere Lösung.
💡 Dennis’ Tipp
Wenn ihr das Festival nur noch an einem der letzten vier Abende besucht, würde ich nichts komplizierter machen als nötig: Start um 19 Uhr am Fernsehturm, Nikolaiviertel mitnehmen, danach Berliner Dom und Pergamonmuseum, weiter über Bebelplatz und Brandenburger Tor und schließlich zum Potsdamer Platz.
Das ist nicht die Route mit den meisten theoretisch möglichen Kartenpunkten – aber die Strecke mit der besten Mischung aus großen Projektionen, kurzen Wegen und unterschiedlichen Motiven.
Für Freitag und Samstag würde ich außerdem früh starten. Gerade am Brandenburger Tor und Potsdamer Platz dürfte es am letzten Festivalwochenende besonders voll werden. Wer zwei Abende Zeit hat, nimmt am zweiten Tag lieber Oberbaumbrücke und Postbahnhof oder Funkturm und Olympiastadion hinzu, statt die Mitte-Runde noch einmal komplett zu wiederholen.
📌 Faktenbox: Festival of Lights Berlin 2026
Festival: Festival of Lights Berlin 2026
Ausgabe: 22. Festival of Lights
Motto: Colours of Love
Termin: 9. bis 18. Oktober 2026
Letzte Festivalabende: 15. bis 18. Oktober
Reguläre Zeiten: täglich 19:00–23:00 Uhr
Eintritt: reguläres Open-Air-Programm kostenlos
Reguläre Inszenierungsorte: 37
Punkte in unserer Karte: 42 inklusive Zusatz- und Club-Night-Punkten
Beste Route: Fernsehturm → Nikolaiviertel → Dom → Pergamonmuseum → Bebelplatz → Brandenburger Tor → Potsdamer Platz
Zeit für die Hauptroute: etwa 3–4 Stunden
Kompakte Route: etwa 2 Stunden
Festival of Lights in Concert: noch bis 17. Oktober
Olympiastadion: bis 18. Oktober im Programm
Club Nights: 16. und 17. Oktober
Letzter Festivalabend: Sonntag, 18. Oktober, bis 23 Uhr
Rathauspark Lichtenberg: nur am 9. Oktober, beendet
Beyond the Light: beendet
❓ FAQ zum Festival of Lights Berlin 2026
Wie lange läuft das Festival of Lights noch?
Das Festival endet am Sonntag, 18. Oktober 2026. Die regulären Lichtinstallationen sind bis einschließlich Sonntag jeweils von 19 bis 23 Uhr zu sehen.
Was ist die beste Route beim Festival of Lights Berlin?
Für einen ersten Besuch empfehlen wir Fernsehturm → Nikolaiviertel → Berliner Dom → Pergamonmuseum → Bebelplatz → Brandenburger Tor → Potsdamer Platz. Dafür solltet ihr drei bis vier Stunden einplanen.
Welche Festival-of-Lights-Route eignet sich für zwei Stunden?
Startet am Berliner Dom, geht über den Bebelplatz zum Brandenburger Tor und beendet den Abend am Potsdamer Platz.
Gibt es eine Festival-of-Lights-Karte 2026 mit allen Standorten?
Ja. Unsere interaktive Karte enthält 42 nummerierte Punkte und zusätzlich die empfohlene Hauptroute durch Berlin-Mitte.
Wie viele Orte zeigt die Karte?
Die Karte umfasst 42 Punkte. Darin enthalten sind die regulären Inszenierungsorte sowie zusätzliche Festivalangebote und Club-Night-Standorte.
Ist das Festival of Lights kostenlos?
Das reguläre Open-Air-Programm ist kostenlos. Für einzelne Zusatzangebote wie „Festival of Lights in Concert“, die Lichtshows im Olympiastadion und die Club Nights werden Tickets benötigt.
Wann beginnt das Festival of Lights jeden Abend?
Die regulären Illuminationen beginnen um 19 Uhr und laufen bis 23 Uhr.
Wo sollte man beim Festival of Lights starten?
Für die große Mitte-Route ist der Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz der sinnvollste Startpunkt. Wer erst später beginnt, startet besser direkt am Berliner Dom.
Welche Orte eignen sich besonders zum Fotografieren?
Pergamonmuseum, Oberbaumbrücke, Berliner Dom, Brandenburger Tor und Potsdamer Platz bieten besonders unterschiedliche Perspektiven. Für Spiegelungen eignen sich Pergamonmuseum und Oberbaumbrücke besonders gut.
Lohnt sich das Olympiastadion?
Für einen zweiten Festivalabend ja. Die Kombination aus Außenillumination und zusätzlichen Lichtshows unterscheidet sich deutlich von der klassischen Mitte-Route.














