Dramatischer Streckenrekord und starke deutsche Ergebnisse in Berlin
Der BMW Berlin-Marathon 2026 hat am Sonntag ein außergewöhnliches Rennen erlebt. Tigst Assefa gewann bei den Frauen in 2:11:04 Stunden und verbesserte ihren eigenen Berliner Streckenrekord deutlich. Dabei sah es bis kurz vor Schluss sogar nach einem neuen Weltrekord aus, ehe Probleme am rechten Bein die Äthiopierin auf den letzten Kilometern ausbremsten.
Bei den Männern triumphierte Guye Adola in 2:02:50 Stunden und feierte seinen zweiten Berlin-Sieg nach 2021. Auch aus deutscher Sicht gab es bemerkenswerte Leistungen: Anna Langerwisch überraschte als schnellste deutsche Frau, Haftom Welday war bester deutscher Mann. Zusätzlich fiel ein deutscher Para-Rekord, und mehrere prominente Teilnehmer erreichten das Ziel.
Update vom 28. September 2026, 09:22 Uhr
⚡ Kurz zusammengefasst
Tigst Assefa gewann den BMW Berlin-Marathon 2026 in 2:11:04 Stunden und verbesserte ihren eigenen Streckenrekord um 49 Sekunden. Bis ungefähr Kilometer 40 lag sie sogar auf Weltrekordkurs, ehe Probleme am rechten Bein ihre Rekordjagd stoppten. Guye Adola siegte bei den Männern in 2:02:50 Stunden und stellte eine neue persönliche Bestzeit auf. Schnellste deutsche Frau wurde überraschend Anna Langerwisch in 2:27:31 Stunden, bester Deutscher Haftom Welday in 2:08:25 Stunden. Gemessen an den addierten Siegerzeiten war Berlin 2026 das zweitschnellste Marathonrennen aller Zeiten.
Tigst Assefa verbessert ihren eigenen Streckenrekord
Tigst Assefa hat ihre außergewöhnliche Geschichte beim Berlin-Marathon um ein weiteres Kapitel erweitert. Die 29-Jährige gewann das Frauenrennen in 2:11:04 Stunden und unterbot damit ihren eigenen Streckenrekord von 2:11:53 Stunden aus dem Jahr 2023 um 49 Sekunden.
Für Assefa war es bereits der dritte Sieg in Berlin. 2022 hatte sie in 2:15:37 Stunden gewonnen. Ein Jahr später folgte ihre damalige Weltrekordzeit von 2:11:53 Stunden. Nun kehrte sie 2026 erneut als Siegerin zurück.
Bemerkenswert ist dabei nicht nur die Anzahl ihrer Erfolge. Assefa stellte bei jedem ihrer drei Berliner Siege gleichzeitig einen neuen Streckenrekord auf. Nach Angaben des Veranstalters hat das in der Geschichte des Berlin-Marathons zuvor noch keine Läuferin geschafft.
Ihre aktuelle Zeit von 2:11:04 Stunden ist zudem die drittschnellste Marathonzeit, die eine Frau jemals gelaufen ist.
Assefa läuft von Beginn an auf Weltrekordkurs
Schon die ersten Zwischenzeiten machten deutlich, dass Assefa nicht nur ihren eigenen Streckenrekord angreifen wollte. Sie passierte die 10-Kilometer-Marke nach 30:48 Minuten und erreichte den Halbmarathon bereits nach 64:57 Minuten.
Nach 30 Kilometern stand die Uhr bei 1:32:19 Stunden. Damit bewegte sie sich weiterhin auf einem Tempo, das für einen Angriff auf den aktuellen Weltrekord von 2:09:56 Stunden ausreichte.
Im weiteren Rennverlauf baute Assefa ihren zeitlichen Puffer gegenüber dem Weltrekordtempo sogar noch etwas aus. Fünf Kilometer vor dem Ziel deutete die Hochrechnung auf ungefähr 2:09:36 Stunden hin.
Berlin stand damit unmittelbar vor einem weiteren historischen Marathonmoment.
Probleme am rechten Bein stoppen den Weltrekordversuch
Rund um die 40-Kilometer-Marke änderte sich das Rennen jedoch innerhalb kürzester Zeit. Assefas Laufstil wurde plötzlich sichtbar unrund, wenig später begann sie zu humpeln.
Auf den letzten rund zwei Kilometern verlor sie erheblich an Tempo. Der mögliche Weltrekord, der wenige Minuten zuvor noch greifbar schien, war damit nicht mehr zu erreichen.
Trotz der deutlich sichtbaren Einschränkung lief Assefa weiter und brachte ihren großen Vorsprung sicher ins Ziel. Selbst unter diesen Umständen blieb sie mit 2:11:04 Stunden deutlich unter ihrem bisherigen Berliner Streckenrekord.
Gerade der dramatische Schlussabschnitt macht ihre Zeit noch bemerkenswerter: Der Weltrekord platzte erst auf den letzten Kilometern.
Assefa nach dem Zieleinlauf vorsorglich im Krankenhaus
Nach dem Rennen wurde Assefa vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Dort sollte die Ursache der Probleme am rechten Bein genauer untersucht werden.
Wegen der medizinischen Untersuchung konnte sie anschließend weder an der Siegerehrung noch an der Pressekonferenz teilnehmen.
Weitere Angaben zur genauen Diagnose lagen zunächst nicht vor. Entsprechend sollte aus den sichtbaren Problemen während des Rennens nicht auf eine konkrete Verletzung geschlossen werden.
Hirpa und Dida komplettieren äthiopisches Podium
Hinter Assefa entwickelte sich ein extrem enges Rennen um die weiteren Podiumsplätze. Bedatu Hirpa erreichte das Ziel nach 2:16:53 Stunden und wurde Zweite.
Nur zwei Sekunden später folgte Dera Dida in 2:16:55 Stunden. Damit gingen sämtliche Podiumsplätze im Frauenrennen nach Äthiopien.
Auch die beiden Zeiten hinter Assefa lagen auf internationalem Spitzenniveau und unterstreichen die Qualität des Frauenrennens.
Top 3 Frauen
1. Tigst Assefa: Äthiopien – 2:11:04 Stunden
2. Bedatu Hirpa: Äthiopien – 2:16:53 Stunden
3. Dera Dida: Äthiopien – 2:16:55 Stunden
Anna Langerwisch überrascht als schnellste Deutsche
Aus deutscher Sicht sorgte Anna Langerwisch für eine der größten Überraschungen des Tages. Die 25-Jährige vom Marathon Team Berlin lief in 2:27:31 Stunden auf Platz 16.
Für Langerwisch war es die erste Marathonzeit ihrer Karriere unter 2:30 Stunden. Gleichzeitig wurde sie damit überraschend schnellste deutsche Frau des Rennens.
Ihr ursprüngliches Ziel war deutlich zurückhaltender: Sie wollte erstmals unter 2:30 Stunden bleiben. Dass sie am Ende die deutsche Wertung anführte, hatte sie selbst nicht erwartet.
Mit ihrer neuen persönlichen Bestleistung ist Langerwisch im laufenden Jahr nach Angaben des Veranstalters zudem bislang die drittschnellste deutsche Marathonläuferin.
Esther Pfeiffers deutscher Rekordversuch endet früh
Eigentlich sollte aus deutscher Sicht vor allem Esther Pfeiffer im Mittelpunkt stehen. Die Läuferin von Düsseldorf Athletics wollte die seit 2008 bestehende deutsche Marathonbestzeit angreifen.
Damals hatte Irina Mikitenko beim Berlin-Marathon 2:19:19 Stunden erreicht. Pfeiffer begann ihr Rennen entsprechend schnell und orientierte sich zunächst am notwendigen Rekordtempo.
Nach ungefähr 14 Kilometern musste sie das Rennen jedoch vorzeitig beenden. Aus ihrem Umfeld hieß es anschließend, dass sich unter anderem der hohe Erwartungsdruck körperlich bemerkbar gemacht habe.
Zusätzlich hatte Laura Hottenrott kurzfristig auf ihren Start verzichtet. Damit entwickelte sich die deutsche Frauenwertung völlig anders als vor dem Rennen erwartet.
Guye Adola gewinnt zum zweiten Mal in Berlin
Auch bei den Männern ging der Sieg nach Äthiopien. Guye Adola gewann in 2:02:50 Stunden und triumphierte damit zum zweiten Mal beim Berlin-Marathon.
Das Männer-Rennen blieb lange offen. Eine achtköpfige Spitzengruppe erreichte die Halbmarathonmarke nach 61:01 Minuten.
Kurz vor Kilometer 30 setzten sich drei Äthiopier ab: Guye Adola, Gemechu Dida Diriba und Selemon Barega. Doch auch diese Gruppe blieb nicht bis zum Ende zusammen.
Knapp zehn Kilometer vor dem Ziel erhöhte Adola das Tempo entscheidend und konnte sich von seinen Konkurrenten lösen.

Adola verbessert neun Jahre alte Bestzeit
Adola erreichte das Brandenburger Tor schließlich nach 2:02:50 Stunden. Damit stellte der 35-Jährige gleichzeitig eine neue persönliche Bestleistung auf.
Seine bisherige Bestzeit war bereits neun Jahre alt und stammte ebenfalls aus Berlin. Bei seinem Marathon-Debüt 2017 war er in 2:03:46 Stunden Zweiter geworden.
2026 war er damit fast eine Minute schneller und blieb erstmals in seiner Karriere unter der Marke von 2:03 Stunden.
Hinter Adola erreichte Gemechu Dida Diriba in 2:03:19 Stunden Platz zwei. Der Tansanier Gabriel Geay wurde in 2:03:59 Stunden Dritter.
Top 3 Männer
1. Guye Adola: Äthiopien – 2:02:50 Stunden
2. Gemechu Dida Diriba: Äthiopien – 2:03:19 Stunden
3. Gabriel Geay: Tansania – 2:03:59 Stunden
Haftom Welday ist bester deutscher Läufer
Bei den deutschen Männern setzte sich Haftom Welday vom TB Hamburg Eilbeck durch. Der 36-Jährige erreichte nach 2:08:25 Stunden das Ziel und belegte Platz 16.
Damit verpasste Welday seine persönliche Bestzeit um lediglich zwölf Sekunden. Das Ergebnis ist auch deshalb bemerkenswert, weil seine vergangenen beiden Berlin-Marathons nicht nach Plan verlaufen waren.
Sowohl 2024 als auch 2025 hatte Welday das Rennen vorzeitig beenden müssen. Diesmal ging er nach eigener Aussage kontrollierter ins Rennen und konnte das Tempo bis zum Ziel durchziehen.
Aaron Bienenfeld belegte in 2:09:18 Stunden Platz 20. Sebastian Hendel vom Marathon Team Berlin kam in 2:09:50 Stunden auf Rang 24 ins Ziel.
Die schnellsten deutschen Männer
1. Haftom Welday: 2:08:25 Stunden – Platz 16
2. Aaron Bienenfeld: 2:09:18 Stunden – Platz 20
3. Sebastian Hendel: 2:09:50 Stunden – Platz 24
Tien-Fung Yap läuft deutschen Para-Rekord
Einen weiteren deutschen Rekord gab es im Para-Sport. Tien-Fung Yap stellte in der Klasse T12 für sehbeeinträchtigte Läufer eine neue deutsche Bestmarke auf.
Yap absolvierte die 42,195 Kilometer in 2:38:37 Stunden.
Damit brachte der Berlin-Marathon 2026 neben Assefas Streckenrekord auch einen deutschen Para-Rekord hervor.
Zweitschnellstes Marathonrennen aller Zeiten
Nicht nur einzelne Zeiten waren außergewöhnlich. Auch die Kombination der beiden Siegzeiten macht den Berlin-Marathon 2026 historisch.
Assefas 2:11:04 Stunden und Adolas 2:02:50 Stunden ergeben zusammen eine Zeit von 4:13:54 Stunden.
Gemessen an dieser Summe war der 52. BMW Berlin-Marathon das zweitschnellste Marathonrennen aller Zeiten weltweit.
Nur Chicago 2024 war schneller. Dort ergaben die beiden Siegerzeiten zusammen 4:12:40 Stunden.
Berlin bestätigte damit einmal mehr seinen Ruf als eine der schnellsten Marathonstrecken der Welt.
Mehr als 56.000 Marathonläufer aus 162 Nationen
Für den Marathon über die klassische Distanz von 42,195 Kilometern hatten sich mehr als 56.000 Läufer aus 162 Nationen angemeldet.
Damit gehört Berlin weiterhin zu den größten Marathonveranstaltungen weltweit und ist das mit Abstand größte Rennen dieser Art im deutschsprachigen Raum.
Über das gesamte Veranstaltungswochenende hinweg kamen in den verschiedenen Wettbewerben sogar mehr als 84.000 Teilnehmer zusammen.
Neben dem klassischen Marathon gehören unter anderem Wettbewerbe für Handbiker, Rennrollstuhlfahrer und Inlineskater zum Veranstaltungswochenende.

Prominente Finisher: Frodeno läuft 2:23:33 Stunden
Neben der internationalen Elite gingen auch mehrere bekannte Teilnehmer auf die 42,195 Kilometer lange Strecke.
Der ehemalige Weltklasse-Triathlet Jan Frodeno war unter den prominenten Startern mit Abstand am schnellsten. Er erreichte das Ziel mit einer Nettozeit von 2:23:33 Stunden.
TV-Moderator Kai Pflaume absolvierte den Marathon in 3:32:33 Stunden. Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer erreichte das Ziel nach 4:03:18 Stunden.
Der frühere Radprofi Rick Zabel benötigte 4:05:38 Stunden. Bei diesen vier Angaben handelt es sich jeweils um die gemessenen Nettozeiten.
Ulmann und Vosgerau gewinnen im Handbike
Bereits vor der Entscheidung im klassischen Marathon waren die Sieger der Handbike-Wettbewerbe ermittelt worden.
Bei den Männern gewann Daniel Ulmann in 1:01:21 Stunden. Der Däne Michael Jørgensen wurde in 1:04:30 Stunden Zweiter, Konstantin Linder erreichte in 1:08:45 Stunden Platz drei.
Bei den Frauen setzte sich Anne Vosgerau durch. Sie gewann in 1:08:50 Stunden vor der Brasilianerin Jady Malavazzi.
Damit gingen beide Handbike-Siege nach Deutschland.
Marcel Hug und Catherine Debrunner gewinnen im Rennrollstuhl
Bei den Rennrollstuhlfahrern setzte sich erneut Marcel Hug aus der Schweiz durch. Der Vorjahressieger gewann in 1:23:28 Stunden.
Sho Watanabe aus Japan und Lito King Anker aus den Niederlanden folgten jeweils mit 1:29:26 Stunden.
Bei den Frauen siegte Catherine Debrunner in 1:35:01 Stunden. Ihre Schweizer Landsfrau Manuela Schär wurde in 1:41:53 Stunden Zweite, Eden Rainbow Cooper aus Großbritannien erreichte in 1:44:51 Stunden Platz drei.
Berlin bleibt eine der wichtigsten Marathonstrecken der Welt
Der Berlin-Marathon besitzt seit Jahrzehnten einen besonderen Ruf für außergewöhnlich schnelle Zeiten. Der flache Kurs, lange gerade Passagen und häufig gute Wetterbedingungen haben immer wieder Rekordläufe ermöglicht.
Auch die Ausgabe 2026 lieferte dafür weitere Argumente. Assefa bewegte sich bis ungefähr Kilometer 40 auf Weltrekordtempo, Adola stellte eine deutliche persönliche Bestleistung auf und die Kombination beider Siegerzeiten war historisch schnell.
Der Berliner Männer-Streckenrekord bleibt bei 2:01:09 Stunden, den Eliud Kipchoge 2022 aufgestellt hatte. Bei den Frauen steht die neue Bestmarke nun bei 2:11:04 Stunden.
💡 Dennis’ Tipp
Wer jetzt nach dem Rennwochenende sein eigenes Ergebnis oder das eines bestimmten Teilnehmers sucht, sollte direkt die offizielle Ergebnisübersicht nutzen. Dort lassen sich nicht nur Ziel- und Nettozeiten, sondern auch die einzelnen Zwischenzeiten nachvollziehen.
Für die sportliche Einordnung lohnt sich diesmal besonders der Blick über die beiden Sieger hinaus. Anna Langerwischs überraschende 2:27:31 Stunden, Welday nur zwölf Sekunden über seiner Bestzeit, Yaps deutscher Rekord und die prominenten Finisher machen den Berlin-Marathon 2026 auch nach dem eigentlichen Renntag noch interessant.
📌 Faktenbox: Berlin-Marathon 2026
Veranstaltung: 52. BMW Berlin-Marathon
Datum: 27. September 2026
Ort: Berlin
Distanz: 42,195 Kilometer
Gemeldete Marathonläufer: mehr als 56.000
Nationen: 162
Siegerin Frauen: Tigst Assefa – 2:11:04 Stunden
2. Frauen: Bedatu Hirpa – 2:16:53 Stunden
3. Frauen: Dera Dida – 2:16:55 Stunden
Schnellste Deutsche: Anna Langerwisch – 2:27:31 Stunden, Platz 16
Sieger Männer: Guye Adola – 2:02:50 Stunden
2. Männer: Gemechu Dida Diriba – 2:03:19 Stunden
3. Männer: Gabriel Geay – 2:03:59 Stunden
Bester Deutscher: Haftom Welday – 2:08:25 Stunden, Platz 16
Neuer Frauen-Streckenrekord: Tigst Assefa – 2:11:04 Stunden
Frauen-Weltrekord: 2:09:56 Stunden
Männer-Streckenrekord: Eliud Kipchoge – 2:01:09 Stunden
Deutscher T12-Rekord: Tien-Fung Yap – 2:38:37 Stunden
Addierte Siegerzeiten: 4:13:54 Stunden
Einordnung: zweitschnellstes Marathonrennen aller Zeiten nach addierten Siegerzeiten
Handbike Männer: Daniel Ulmann – 1:01:21 Stunden
Handbike Frauen: Anne Vosgerau – 1:08:50 Stunden
Rennrollstuhl Männer: Marcel Hug – 1:23:28 Stunden
Rennrollstuhl Frauen: Catherine Debrunner – 1:35:01 Stunden
❓ FAQ zum Berlin-Marathon 2026
Wer hat den Berlin-Marathon 2026 gewonnen?
Bei den Männern gewann Guye Adola aus Äthiopien in 2:02:50 Stunden. Das Frauenrennen entschied seine Landsfrau Tigst Assefa in 2:11:04 Stunden für sich.
Hat Tigst Assefa einen neuen Streckenrekord aufgestellt?
Ja. Assefa verbesserte ihren eigenen Berliner Streckenrekord von 2:11:53 Stunden aus dem Jahr 2023 auf 2:11:04 Stunden.
War Tigst Assefa auf Weltrekordkurs?
Ja. Bis ungefähr Kilometer 40 bewegte sie sich auf Weltrekordtempo. Fünf Kilometer vor dem Ziel deutete die Hochrechnung sogar auf etwa 2:09:36 Stunden hin.
Warum verpasste Assefa den Weltrekord?
Kurz vor Kilometer 40 bekam sie Probleme am rechten Bein und begann anschließend sichtbar zu humpeln. Dadurch verlor sie auf den letzten Kilometern viel Zeit.
Musste Tigst Assefa ins Krankenhaus?
Ja. Nach dem Zieleinlauf wurde sie vorsorglich zur Untersuchung ihres rechten Beins ins Krankenhaus gebracht. Deshalb konnte sie nicht an der Siegerehrung und Pressekonferenz teilnehmen.
Wer war die schnellste Deutsche?
Anna Langerwisch erreichte in 2:27:31 Stunden Platz 16 und war damit schnellste deutsche Frau.
Wer war der schnellste Deutsche?
Haftom Welday belegte ebenfalls Platz 16. Seine Zeit betrug 2:08:25 Stunden.
Was passierte mit Esther Pfeiffer?
Pfeiffer wollte den deutschen Rekord von 2:19:19 Stunden angreifen, beendete den Marathon jedoch nach rund 14 Kilometern vorzeitig.
Gab es einen deutschen Rekord?
Ja. Tien-Fung Yap lief in der T12-Klasse für sehbeeinträchtigte Athleten in 2:38:37 Stunden einen neuen deutschen Rekord.
Welche Prominenten liefen den Berlin-Marathon 2026?
Unter anderem Jan Frodeno, Kai Pflaume, Luisa Neubauer und Rick Zabel erreichten das Ziel. Frodeno war mit einer Nettozeit von 2:23:33 Stunden der Schnellste dieser Gruppe.
Warum war der Berlin-Marathon 2026 historisch schnell?
Die Siegerzeiten von Assefa und Adola ergeben zusammen 4:13:54 Stunden. Gemessen an dieser Summe war Berlin 2026 das zweitschnellste Marathonrennen aller Zeiten.












