Das Jüdische Museum Berlin feiert 2026 seinen 25. Geburtstag – und lädt am Sonntag, 23. August 2026, zu einem großen Sommerfest in den Museumsgarten ein. Von 13 bis 19 Uhr gibt es Live-Musik, Führungen, Workshops, eine Jubiläums-Rallye, Familienangebote, eine große Geburtstagstorte sowie Essen und Getränke. Der Eintritt zum Sommerfest ist frei.
Gefeiert wird gleich doppelt: Auch die FREUNDE DES JMB bestehen seit 25 Jahren. Auf der Bühne stehen Suli Puschban und die Kapelle der guten Hoffnung sowie die Jungle Jazz Band. Kinder können unter anderem Challa backen, T-Shirts bedrucken, sich schminken lassen oder beim Fußball-Parcours und mit Riesenseifenblasen austoben. Bei schlechtem Wetter zieht das Fest vom Museumsgarten in den Glashof um.
Stand: 18. August 2026, 12:44 Uhr: Das vollständige Programm und der Gartenplan sind veröffentlicht. Das Sommerfest beginnt am Sonntag um 13 Uhr, die offizielle Begrüßung folgt um 14:50 Uhr und um 15 Uhr wird mit einer großen Geburtstagstorte gefeiert. Für Führungen gilt eine Anmeldung am Infocounter eine Stunde vor Beginn; pro Führung stehen maximal 15 Plätze zur Verfügung.
⚡ Kurz zusammengefasst
Am 23. August 2026 feiert das Jüdische Museum Berlin von 13 bis 19 Uhr seinen 25. Geburtstag mit einem kostenlosen Sommerfest. Auf dem Programm stehen zwei Live-Konzerte, Geburtstagstorte, Architektur- und Kinderführungen, eine Jubiläums-Rallye, Challa-Backen, T-Shirt-Druck, Kinderschminken, Spiele und Angebote von ANOHA. Das Kinderland ANOHA ist an diesem Tag von 10 bis 18 Uhr für Familien geöffnet; dafür wird ein Zeitfensterticket benötigt.
🎂 25 Jahre Jüdisches Museum Berlin
Seit 13. September 2001 empfängt das eigenständige Jüdische Museum Berlin sein Publikum. Das Gebäudeensemble mit dem barocken Altbau und Daniel Libeskinds markantem Zick-Zack-Bau entwickelte sich seitdem zu einem zentralen Berliner Ort für jüdische Geschichte und Gegenwart, Bildung, Erinnerung, gesellschaftliche Debatten und Begegnung.
Das Jubiläum wird deshalb nicht nur an einem einzigen Tag gefeiert. Über das gesamte Jahr verteilt gehören Ausstellungen, Konzerte, Familiensonntage, digitale Projekte und weitere Veranstaltungen zum Programm. Ein Schwerpunkt ist die Ausstellung „Between the Lines. Daniel Libeskind und das Jüdische Museum Berlin“, die noch bis zum 1. November läuft und Architektur sowie Entstehungsgeschichte des Museumsbaus in den Mittelpunkt rückt. Der Eintritt zu dieser Ausstellung ist frei.
Im September folgt mit „Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart“ ein weiterer großer Programmpunkt des Jubiläumsjahres. Zwölf künstlerische Projekte beschäftigen sich dort mit möglichen gesellschaftlichen Veränderungen und Zukunftsperspektiven.
🎉 Sommerfest am 23. August: Eintritt frei
Das große Jubiläumsfest findet im Museumsgarten an der Lindenstraße 9–14 in Kreuzberg statt. Los geht es um 13 Uhr, gefeiert wird bis 19 Uhr. Sollte das Wetter nicht mitspielen, verlegt das Museum die Veranstaltung in den Glashof.
Eine Eintrittskarte für das Sommerfest ist nicht erforderlich – die Teilnahme ist kostenlos. Familien, Nachbarn, Berliner, Touristen und langjährige Begleiter des Museums sind gleichermaßen eingeladen.
Das vollständige Sommerfestprogramm inklusive Gartenplan stellt das Jüdische Museum zusätzlich als PDF bereit. Darin sind Bühne, Spielwiese, Workshops, Gastronomie, Museumseingang und die einzelnen Mitmachangebote eingezeichnet.
🎤 Das Bühnenprogramm: Suli Puschban und Jungle Jazz Band
Der musikalische Teil beginnt am Nachmittag. Um 14:50 Uhr begrüßt Museumsdirektorin Hetty Berg die Gäste. Bereits zehn Minuten später folgt der eigentliche Geburtstagsmoment.
| Uhrzeit | Programm |
|---|---|
| 14:50 Uhr | Begrüßung durch Museumsdirektorin Hetty Berg |
| 15:00 Uhr | Happy Birthday mit großer Geburtstagstorte |
| 15:10 Uhr | Suli Puschban und die Kapelle der guten Hoffnung |
| 16:45 Uhr | Jungle Jazz Band |
Das erste Konzert richtet sich besonders gut auch an Familien. Suli Puschban und die Kapelle der guten Hoffnung stehen ab 15:10 Uhr auf der Bühne. Später übernimmt die Jungle Jazz Band, die ab 16:45 Uhr spielt.
Die Geburtstagstorte um 15 Uhr dürfte einer der Momente sein, zu denen es im Garten besonders voll wird. Wer das komplette Bühnenprogramm erleben möchte, sollte deshalb nicht erst zum ersten Konzert eintreffen.
🏛️ Führungen durch den Libeskind-Bau und die Dauerausstellung
Das Sommerfest lässt sich sehr gut mit einem Museumsbesuch verbinden. Für Erwachsene werden mehrere Führungen durch „Between the Lines“ angeboten. Dabei geht es um Daniel Libeskinds Architektur und die Entstehung eines der bekanntesten Museumsbauten Berlins.
Die deutschsprachigen Architekturführungen beginnen um 14:00 und 16:30 Uhr. Um 15:30 Uhr findet eine englischsprachige Führung statt. Jede Tour dauert etwa 45 Minuten.
Für Kinder von sechs bis zehn Jahren gibt es außerdem „Glückel auf Zeitreise in der Dauerausstellung“. Die etwa 30-minütigen Führungen beginnen um 13:30, 14:30, 15:30 und 16:30 Uhr.
Für sämtliche Führungen erfolgt die Anmeldung eine Stunde vor Beginn am Infocounter. Pro Termin können höchstens 15 Personen teilnehmen. Gerade für die Architekturführungen lohnt sich deshalb eine frühe Anmeldung.
🧩 Jubiläums-Rallye durchs Museum
Eine besonders schöne Idee für Besucher, die das Museum spielerisch kennenlernen möchten, ist die Jubiläums-Rallye. Sie führt zu Orten und Objekten, die durch die Unterstützung der FREUNDE DES JMB möglich wurden.
Wer mindestens drei Rallye-Stationen besucht, erhält anschließend einen Preis. Rallye-Karten und die Preise gibt es am Stand der FREUNDE DES JMB. Die Aktion verbindet damit das Jubiläum des Museums direkt mit dem ebenfalls 25-jährigen Bestehen seines Freundeskreises.
👨👩👧 Familienprogramm: Challa backen, T-Shirts bedrucken und Riesenseifenblasen
Für Familien gehört das Sommerfest zu den interessanteren kostenlosen Berliner Veranstaltungen des Wochenendes. Große Teile des Programms funktionieren ohne lange Führung und können spontan ausprobiert werden.
Im Garten können Besucher Challabrot im Lehmbackofen backen, Schach spielen oder einen Fußball-Parcours ausprobieren. Dazu kommen ein T-Shirt-Workshop mit Glückel-Motiven, Kinderschminken, Riesenseifenblasen, Hüpfpferde und weitere Gartenspiele.
Auch das ANOHA-Regenbogenfahrrad gehört zum Programm. Im Altbau wartet zusätzlich der Workshop „Archebau“. Damit verteilt sich das Familienangebot über mehrere Bereiche des Museumskomplexes.
🐘 ANOHA ist am Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet
Familien können den Jubiläumstag bereits vor Beginn des Sommerfestes starten. ANOHA – die Kinderwelt des Jüdischen Museums Berlin – ist am 23. August von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Für den Besuch wird ein Zeitfensterticket benötigt; Tickets werden online sowie an der Museumskasse und an der ANOHA-Kasse angeboten.
Der Eintritt in ANOHA selbst ist kostenlos. Für Buchungen im Online-Shop fällt derzeit eine Buchungsgebühr von 3 Euro pro Warenkorb an; Tickets direkt an der Museumskasse bleiben kostenfrei.
ANOHA richtet sich an Kinder und Familien und nimmt die Geschichte der Arche Noah aus der Tora als Ausgangspunkt. Die Kinderwelt feiert 2026 selbst ein Jubiläum: Sie besteht seit fünf Jahren.
🥨 Essen und Getränke im Museumsgarten
Zum Sommerfest gehören auch gastronomische Angebote. Im Garten werden Snacks und kühle Getränke angeboten; im veröffentlichten Gartenplan sind zusätzlich Eis, Getränke und das Café Shalom’chen eingezeichnet.
Wer mit Kindern kommt, kann dadurch problemlos mehrere Stunden auf dem Gelände verbringen und Führungen, Konzert und Mitmachprogramm miteinander kombinieren.
☁️ Wetter am Sonntag: Wolkig, aber angenehm
Die aktuelle Prognose für Sonntag, 23. August, sieht nach einem angenehmen Festtag aus. Während des Sommerfests werden am Nachmittag ungefähr 19 bis 21 Grad erwartet. Der Himmel bleibt voraussichtlich überwiegend bewölkt, größere Hitze zeichnet sich derzeit nicht ab.
Das ist für ein mehrstündiges Gartenfest durchaus angenehm. Sollte sich das Wetter bis Sonntag verschlechtern, gibt es außerdem einen festen Plan B: Das Sommerfest findet bei schlechtem Wetter im Glashof des Museums statt.
🚇 Anreise zum Jüdischen Museum Berlin
Das Jüdische Museum liegt zentral in Kreuzberg und lässt sich mit U-Bahn und Bus gut erreichen. Rund um das Museum sind öffentliche Parkplätze dagegen nur begrenzt vorhanden.
Öffentliche Verkehrsmittel
Besonders nah liegen die U-Bahnhöfe Hallesches Tor und Kochstraße/Checkpoint Charlie. Hallesches Tor wird von U1, U3 und U6 angefahren und liegt etwa 500 Meter vom Museum entfernt – zu Fuß sind das ungefähr sieben Minuten. Von der U6-Station Kochstraße sind es rund 600 Meter beziehungsweise etwa acht bis zehn Minuten.
Noch näher kommt man mit dem Bus 248: Die Haltestelle Jüdisches Museum liegt direkt am Gebäude. Die Linie verbindet das Museum direkt mit dem Alexanderplatz; aus den veröffentlichten BVG-Fahrzeiten ergibt sich für diesen Abschnitt eine reine Busfahrt von ungefähr zehn Minuten.
Alternativ hält der M41 an der Zossener Brücke, etwa 450 Meter entfernt. Der M29 hält an der Kreuzung Lindenstraße/Oranienstraße in rund 600 Metern Entfernung.
Auto
Wer aus der City-West mit dem Auto kommt, sollte am Sonntagnachmittag je nach Verkehr ungefähr 25 bis 35 Minuten einplanen. Direkt vor dem Museum darf nicht geparkt oder gehalten werden; auch in den umliegenden Straßen sind Parkmöglichkeiten nur eingeschränkt verfügbar.
Für das Sommerfest ist die Anreise mit Bus oder U-Bahn deshalb deutlich entspannter.
Fahrrad
Aus Mitte, Kreuzberg und Friedrichshain ist das Jüdische Museum auch mit dem Fahrrad gut erreichbar. Vom Alexanderplatz sind es nur wenige Kilometer; je nach Route liegt die Fahrzeit ungefähr im Bereich von 15 bis 20 Minuten. Fahrradstellplätze sind am Museum vorhanden.
♿ Barrierefreiheit
Der Ausstellungsbereich des Jüdischen Museums ist mit Rollstuhl zugänglich. Hallesches Tor und Kochstraße verfügen über Aufzüge. In unmittelbarer Nähe des Museumseingangs stehen außerdem zwei ausgewiesene Behindertenparkplätze zur Verfügung.
Bei der Bushaltestelle Jüdisches Museum gibt es derzeit allerdings eine Besonderheit: Die Haltestelle des 248 in Richtung Alexanderplatz ist wegen einer Baustelle versetzt; der Ein- und Ausstieg ist dort aktuell nicht vollständig barrierefrei.
💡 Dennis’ Tipp
Für Familien würde ich den Besuch nicht erst um 15 Uhr zur Geburtstagstorte beginnen. Wer gegen 13 Uhr kommt, kann zunächst die Jubiläums-Rallye oder einige Mitmachangebote ausprobieren und sich rechtzeitig einen Platz für eine der Führungen sichern. Danach passen Geburtstagstorte und das Konzert von Suli Puschban um 15:10 Uhr sehr gut in den Tagesablauf.
Besonders interessant ist die Kombination aus Sommerfest und „Between the Lines“. Das Gebäude von Daniel Libeskind gehört selbst zu den wichtigsten Exponaten des Museums, und im Jubiläumsjahr wird seine Entstehungsgeschichte noch einmal gezielt erklärt.
Mit kleineren Kindern kann man den Tag sogar schon am Vormittag im ANOHA beginnen und anschließend zum Sommerfest wechseln. Dafür sollte das Zeitfensterticket für ANOHA rechtzeitig organisiert werden.
Fazit: Ein großes kostenloses Kultur- und Familienfest mitten in Berlin
Das 25-jährige Jubiläum des Jüdischen Museums Berlin ist am 23. August weit mehr als ein klassischer Museumsgeburtstag. Live-Konzerte, Führungen, Workshops, Kinderprogramm, Jubiläums-Rallye und Geburtstagstorte machen aus dem Nachmittag ein richtiges Sommerfest.
Besonders attraktiv ist der freie Eintritt. Familien bekommen mit ANOHA, Kinderschminken, Challa-Backen, Fußball-Parcours und Kreativangeboten viel Programm, während Erwachsene Architekturführung, Ausstellung und Musik miteinander kombinieren können.
Und das Jubiläum geht danach weiter: Bereits Anfang September eröffnet mit „Das Gegenteil von Jetzt“ die zweite große Ausstellung des Jubiläumsjahres. 25 Jahre Jüdisches Museum Berlin werden damit nicht nur mit einem Fest gefeiert, sondern mit einem Programm, das sich durch das gesamte Jahr zieht.
📌 Faktenbox: 25 Jahre Jüdisches Museum Berlin
Veranstaltung: Sommerfest – 25 Jahre Jüdisches Museum Berlin und FREUNDE DES JMB
Datum: Sonntag, 23. August 2026
Uhrzeit: 13:00–19:00 Uhr
Ort: Museumsgarten des Jüdischen Museums Berlin
Bei schlechtem Wetter: Glashof
Adresse: Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
Eintritt Sommerfest: frei
Geburtstagstorte: 15:00 Uhr
Suli Puschban & Kapelle der guten Hoffnung: 15:10 Uhr
Jungle Jazz Band: 16:45 Uhr
Programm: Konzerte, Führungen, Jubiläums-Rallye, Challa-Backen, T-Shirt-Druck, Kinderschminken, Spiele und Workshops
ANOHA: 10:00–18:00 Uhr, Zeitfensterticket erforderlich
Architekturführungen: 14:00 Uhr, 15:30 Uhr Englisch, 16:30 Uhr
Kinderführungen: 13:30 Uhr, 14:30 Uhr, 15:30 Uhr, 16:30 Uhr
Anmeldung Führungen: eine Stunde vor Beginn am Infocounter, maximal 15 Personen
ÖPNV: U1/U3/U6 Hallesches Tor, U6 Kochstraße, Bus 248 Jüdisches Museum
Wetter aktuell: etwa 19–21 Grad, überwiegend bewölkt
Veranstalter: Stiftung Jüdisches Museum Berlin
❓ FAQ zu 25 Jahre Jüdisches Museum Berlin
Wann findet das Sommerfest zum 25. Geburtstag statt?
Das Sommerfest findet am Sonntag, 23. August 2026, von 13 bis 19 Uhr im Museumsgarten des Jüdischen Museums Berlin statt.
Ist der Eintritt frei?
Ja. Der Eintritt zum Jubiläums-Sommerfest ist kostenlos.
Wann gibt es die Geburtstagstorte?
Die offizielle Begrüßung beginnt um 14:50 Uhr. Um 15 Uhr wird mit einer großen Geburtstagstorte gefeiert.
Wer spielt beim Sommerfest?
Um 15:10 Uhr spielen Suli Puschban und die Kapelle der guten Hoffnung. Die Jungle Jazz Band beginnt ihr Konzert um 16:45 Uhr.
Gibt es Angebote für Kinder?
Ja. Zum Programm gehören unter anderem Challa-Backen, T-Shirt-Druck, Kinderschminken, Riesenseifenblasen, Fußball-Parcours, Gartenspiele, eine Jubiläums-Rallye und spezielle Kinderführungen.
Kann man an diesem Tag ANOHA besuchen?
Ja. ANOHA ist am 23. August von 10 bis 18 Uhr für Familien geöffnet. Für den Besuch wird ein Zeitfensterticket benötigt.
Muss man sich für die Führungen anmelden?
Ja. Die Anmeldung erfolgt am Infocounter jeweils eine Stunde vor Beginn. Pro Führung können maximal 15 Personen teilnehmen.
Was passiert bei schlechtem Wetter?
Bei schlechtem Wetter findet das Sommerfest im Glashof des Jüdischen Museums statt.
Wie komme ich am besten zum Jüdischen Museum?
Die U-Bahnhöfe Hallesches Tor und Kochstraße liegen wenige Gehminuten entfernt. Besonders bequem ist außerdem der Bus 248, der direkt an der Haltestelle Jüdisches Museum hält.









