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Home Kultur Film

AFRIKAMERA 2026 in Berlin: Filmfestival zeigt Kino aus Afrika vom 9. bis 15. November

Dennis Von Dennis
6. November 2026
in Film, Kultur
0
Filmszene aus BEN'IMANA, dem Eröffnungsfilm von AFRIKAMERA 2026 in Berlin: Eine Frau in violettem Kleid steht vor einer versammelten Menschengruppe.

Der Film „BEN'IMANA (Les Enfants de Dieu)“ eröffnet am 9. November das AFRIKAMERA-Festival 2026 in Berlin. Bild: © Mostafa El-Kashef.

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AFRIKAMERA 2026: Afrikanisches Kino, Klima und gesellschaftliche Fragen in Berlin

Vom 9. bis 15. November 2026 verwandelt das Filmfestival AFRIKAMERA verschiedene Berliner Kinos und Kulturorte in Treffpunkte für aktuelles afrikanisches Kino. Unter dem Motto „REFLECT“ widmet sich die diesjährige Ausgabe dem Klimawandel, dem Umgang mit natürlichen Ressourcen und den Auswirkungen des Kolonialismus. Auf dem Programm stehen Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme sowie Gespräche mit Filmschaffenden, eine Ausstellung und besondere audiovisuelle Formate.

Dabei führt das Festival weit über klassische Filmvorführungen hinaus. Besucher begegnen Geschichten aus Ruanda, Marokko, der Demokratischen Republik Kongo, Kenia, Südafrika und weiteren Ländern. Viele Filme beschäftigen sich mit gesellschaftlichen Konflikten, persönlichen Lebenswegen und der Frage, welche Folgen politische und wirtschaftliche Entscheidungen für einzelne Gemeinschaften haben.

Die Festivalwoche beginnt am Montag, 9. November, um 19:30 Uhr im City Kino Wedding. Bis zum 15. November stehen Veranstaltungen unter anderem im Kino Arsenal, fsk Kino und Sputnik Kino auf dem Programm. Einzelne Ausstellungen, Filmvorführungen und Diskussionsveranstaltungen sind kostenlos zugänglich.

Stand: 6. November 2026, 11:15 Uhr. AFRIKAMERA 2026 findet vom 9. bis 15. November unter dem Schwerpunkt „REFLECT“ statt. Das vollständige Festivalprogramm mit Spielzeiten und Veranstaltungsorten ist veröffentlicht. Eintrittspreise und Reservierungsmöglichkeiten richten sich nach dem jeweiligen Veranstaltungsort; ausgewählte Angebote sind kostenlos.

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⚡ Kurz zusammengefasst

AFRIKAMERA 2026 findet vom 9. bis 15. November an mehreren Orten in Berlin statt. Das Festival präsentiert aktuelle afrikanische Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme unter dem Motto „REFLECT“. Im Mittelpunkt stehen Klimawandel, Umweltzerstörung, Kolonialismus und der Kampf um Ressourcen. Eröffnet wird das Festival am 9. November um 19:30 Uhr mit „Ben‘Imana (Les Enfants de Dieu)“ im City Kino Wedding. Zu den besonderen Programmpunkten gehören die Dokumentarfilme „Congo Boy“ und „Mikuba“, die Fotoausstellung „Sacred: Human, Animal and Plant“ sowie das 360-Grad-Filmprojekt „Water & Coltan“. Verschiedene Veranstaltungen sind kostenlos. Das gesamte Programm gibt es unter www.afrikamera.de.


AFRIKAMERA 2026: Was hinter dem Festivalmotto „REFLECT“ steckt

Der afrikanische Kontinent ist von den Folgen des Klimawandels besonders stark betroffen. Dürren, Wasserknappheit, Umweltzerstörung und die Ausbeutung natürlicher Ressourcen stellen viele Regionen vor große Herausforderungen. Zugleich entstehen dort zahlreiche Initiativen, die sich für den Schutz der Natur, gesellschaftliche Teilhabe und einen gerechteren Umgang mit Rohstoffen einsetzen.

Mit dem diesjährigen Schwerpunkt „REFLECT“ richtet AFRIKAMERA den Blick auf genau diese Zusammenhänge. Die ausgewählten Filme zeigen beispielsweise, wie Bergbauprojekte Lebensräume verändern, welche Spuren koloniale Strukturen bis heute hinterlassen und wie Menschen auf ökologische Konflikte reagieren. Dabei stehen nicht allein Krisen im Mittelpunkt, sondern auch Widerstand, Gemeinschaft und neue Perspektiven.

Der Schwerpunkt ist Teil eines vierjährigen Festivalzyklus. Zwischen 2024 und 2027 beschäftigt sich AFRIKAMERA nacheinander mit den Themen „BELIEVE“, „CHANGE“, „REFLECT“ und „CREATE“. Ziel ist es, unterschiedliche gesellschaftliche und politische Perspektiven des afrikanischen Kontinents sichtbar zu machen und das Publikum zum Austausch einzuladen.


Eröffnungsfilm am 9. November: „Ben‘Imana (Les Enfants de Dieu)“

Den Auftakt bildet am Montag, 9. November 2026, um 19:30 Uhr der Spielfilm „Ben‘Imana (Les Enfants de Dieu)“ im City Kino Wedding. Regie führt Marie-Clémentine Dusabejambo. Die internationale Koproduktion aus Ruanda, Gabun, Frankreich und Norwegen stammt aus dem Jahr 2026 und hat eine Laufzeit von 101 Minuten.

Die Handlung spielt 2012 im ruandischen Kibeho, fast zwei Jahrzehnte nach dem Völkermord an den Tutsi. Im Mittelpunkt steht Vénéranda, die Frauen während eines gesellschaftlichen Versöhnungsprozesses begleitet. Der Film beschäftigt sich mit Erinnerung, Gerechtigkeit und der schwierigen Frage, wie ein Zusammenleben nach tiefgreifender Gewalt gelingen kann.

Zur Eröffnung ist Produzentin Samantha Biffot angekündigt. Damit bietet bereits der erste Festivalabend Gelegenheit, über die Themen des Films und seine Entstehung ins Gespräch zu kommen.

Termin: Montag, 9. November 2026, 19:30 Uhr
Ort: City Kino Wedding, Müllerstraße 74, 13349 Berlin
Film: Ben‘Imana (Les Enfants de Dieu), 101 Minuten
Sprache: Originalfassung mit englischen Untertiteln


Die Filmhighlights bei AFRIKAMERA 2026

Das diesjährige Programm verbindet gesellschaftlich engagiertes Dokumentarkino mit Spielfilmen, die persönliche Schicksale und größere politische Fragen aufgreifen. Mehrere Produktionen befassen sich mit Bergbau und Rohstoffgewinnung, andere erzählen von Familien, kulturellen Traditionen und individuellen Lebensentscheidungen. Einige Regisseure und weitere Filmschaffende sind persönlich bei den Vorführungen anwesend.

„Congo Boy“ – Jugend, Verantwortung und der Traum von Musik

Am Dienstag, 10. November, um 20:30 Uhr zeigt das Kino Arsenal den Film „Congo Boy“ von Rafiki Fariala. Im Mittelpunkt steht der 17-jährige Robert, der in Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik, von einer Karriere als Rapper träumt. Als seine Eltern im Gefängnis sitzen, muss er sich jedoch um seine vier jüngeren Geschwister kümmern.

Die internationale Koproduktion von 2026 dauert 91 Minuten. Für die Aufführung am 10. November ist Regisseur Rafiki Fariala persönlich angekündigt. Eine weitere Vorstellung findet am Samstag, 14. November, um 18 Uhr im fsk Kino statt.

„Amussu“ – Der Kampf um Wasser in Marokko

Der Dokumentarfilm „Amussu“ führt am Dienstag, 10. November, um 19 Uhr ins City Kino Wedding. Regisseur Nadir Bouhmouch beschäftigt sich mit dem Widerstand einer Amazigh-Gemeinschaft in der marokkanischen Region Imider. Dort gerät die Wasserversorgung durch den Silberbergbau unter Druck.

Der 99-minütige Film macht deutlich, wie eng Umweltfragen, wirtschaftliche Interessen und die Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung miteinander verbunden sind. Im Zentrum stehen Menschen, die sich gegen die Folgen der Rohstoffgewinnung zur Wehr setzen.

„Mikuba“ – Einblicke in den Kobaltabbau im Kongo

Mit „Mikuba“ zeigt AFRIKAMERA am Donnerstag, 12. November, um 20 Uhr im Sputnik Kino einen Dokumentarfilm über den Kobaltabbau in der Demokratischen Republik Kongo. Regisseur Petna Ndaliko Katondolo begleitet Menschen in der Region Kolwezi, deren Alltag unmittelbar mit dem Rohstoff verbunden ist.

Kobalt spielt bei der Herstellung moderner Batterien eine wichtige Rolle. Der 60-minütige Film richtet den Blick jedoch nicht auf technische Innovationen, sondern auf die Menschen vor Ort und die sozialen sowie ökologischen Folgen der Gewinnung. Eine weitere Vorstellung ist für Sonntag, 15. November, um 16 Uhr im Kino Arsenal vorgesehen.

„And She Didn’t Die“ – Deutschlandpremiere im Kino Arsenal

Am Freitag, 13. November, um 18:30 Uhr steht mit „And She Didn’t Die“ eine Deutschlandpremiere auf dem Programm. Der südafrikanische Film von Kethiwe Ngcobo dauert 102 Minuten und wird im Kino Arsenal gezeigt.

Die Vorführung findet in Kooperation mit der südafrikanischen Ladima Foundation statt. Im Anschluss ist ein Gespräch mit der Regisseurin geplant. Die Veranstaltung bietet damit die Gelegenheit, das Werk im direkten Austausch mit seiner Filmemacherin kennenzulernen.

„The Fisherman“ – Ein ungewöhnlicher Film aus Ghana

Einen anderen Ton schlägt „The Fisherman“ von Zoey Martinson an. Der Film erzählt von Atta Oko, der seit Jahrzehnten als Fischer in einem kleinen ghanaischen Küstendorf lebt. Als er seinen Beruf aufgeben muss, verändert eine außergewöhnliche Begegnung mit einem sprechenden Fisch sein Leben.

Die Produktion aus Ghana verbindet eine persönliche Geschichte mit fantastischen Elementen. Zu sehen ist der 105-minütige Film am Freitag, 13. November, um 21 Uhr im Kino Arsenal.


Besondere Veranstaltungen: 360-Grad-Kino, Fotografie und Gespräche

Neben den klassischen Filmvorführungen bietet AFRIKAMERA mehrere Programmpunkte, die andere Formen des Erzählens und der gesellschaftlichen Auseinandersetzung nutzen. Besonders interessant sind eine immersive Filminstallation und eine Fotoausstellung. Beide ergänzen den Schwerpunkt „REFLECT“ um weitere künstlerische Perspektiven.

„Water & Coltan“ – Filmprojekt im 360-Grad-Format

Vom 11. bis 15. November wird täglich um 18 Uhr das 360-Grad-Projekt „Water & Coltan“ im MISS READ SPACE gezeigt. Der 52-minütige Film verbindet die Auswirkungen des Bergbaus auf Landschaften und Gemeinschaften in Westdeutschland und der Demokratischen Republik Kongo.

Das Werk entstand unter Beteiligung von Daniel Kötter, Yasmine Bisimwa, Olande Byamungu und Christian Muhigwa. Am Samstag, 14. November, ist um 19 Uhr ein Künstlergespräch mit Daniel Kötter und Olande Byamungu vorgesehen. Der Eintritt zum Veranstaltungsort ist frei.

„Sacred: Human, Animal and Plant“ – Fotoausstellung

Die Ausstellung „Sacred: Human, Animal and Plant“ präsentiert Arbeiten des Fotografen Nyaba Léon Ouedraogo. Seine Fotografien beschäftigen sich mit der Beziehung zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen sowie kulturellen und spirituellen Vorstellungen von Natur.

Die Ausstellung ist während der Festivalwoche zu unterschiedlichen Zeiten geöffnet. Von Dienstag bis Donnerstag sind Besuche zwischen 18 und 22 Uhr vorgesehen, am Freitag und Samstag zwischen 16 und 22 Uhr sowie am Sonntag von 16 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

„Mother City“ – Filmabend mit Diskussion

Am Mittwoch, 11. November, um 18:30 Uhr zeigt die Heinrich-Böll-Stiftung den südafrikanischen Dokumentarfilm „Mother City“. Die Produktion von Miki Redelinghuys und Pearlie Joubert beschäftigt sich mit gesellschaftlichen Fragen in Kapstadt.

Im Anschluss diskutieren unter anderem Regisseurin Miki Redelinghuys und der Aktivist Nkosikhona Swartbooi über die Themen des Films. Auch Katrin Schmidberger ist für das Gespräch angekündigt. Der Eintritt ist frei.


AFRIKAMERA 2026: Programm und ausgewählte Termine im Überblick

DatumUhrzeitVeranstaltungOrt
9. November19:30Eröffnung: Ben‘ImanaCity Kino Wedding
10. November19:00AmussuCity Kino Wedding
10. November20:30Congo BoyKino Arsenal
11. November18:30Mother City mit GesprächHeinrich-Böll-Stiftung
12. November20:00MikubaSputnik Kino
12. November20:00One Woman One BraKino Arsenal
13. November18:30And She Didn’t DieKino Arsenal
13. November21:00The FishermanKino Arsenal
14. November20:00AFRIKAMERA Shorts – Directors’ ChoiceSputnik Kino
15. November16:00AFRIKAMERA Shorts – ReflectCity Kino Wedding
15. November16:00Mikuba, WiederholungKino Arsenal
11.–15. Novembertäglich 18:00Water & ColtanMISS READ SPACE

Die Übersicht zeigt eine Auswahl des Festivalprogramms. Weitere Filme, Wiederholungen, Gesprächsveranstaltungen und Ausstellungen sind im offiziellen Kalendarium aufgeführt.


AFRIKAMERA 2026 Tickets: Eintritt und kostenlose Angebote

Für AFRIKAMERA gibt es keinen einheitlichen Eintrittspreis, der für sämtliche Veranstaltungen gilt. Die Ticketpreise richten sich nach den beteiligten Kinos und den jeweiligen Vorstellungen. Besucher sollten deshalb den gewünschten Film auswählen und die Buchungsmöglichkeiten beim entsprechenden Veranstaltungsort prüfen.

Zu den kostenlosen Angeboten gehören Veranstaltungen in der Heinrich-Böll-Stiftung sowie im MISS READ SPACE. Auch die Fotoausstellung „Sacred: Human, Animal and Plant“ kann kostenlos besucht werden. Für einzelne Kinovorführungen und besondere Filmabende gelten die jeweiligen Ticketbedingungen.

Offizielle Ticket- und Programmlinks:

AFRIKAMERA – vollständiges Festivalprogramm

AFRIKAMERA – Spielorte und Ticketinformationen

City Kino Wedding – offizielle Kinowebsite

Kino Arsenal – offizielle Kinowebsite

fsk Kino – offizielle Kinowebsite

Sputnik Kino – offizielle Kinowebsite

Da die Platzkapazitäten der beteiligten Kinos begrenzt sind, empfiehlt sich insbesondere bei Eröffnungsfilmen, Premieren und Vorstellungen mit Regiegesprächen eine frühzeitige Ticketbuchung. Eine Tages- oder Festivalpassregelung ist nicht allgemein bestätigt.


Spielorte und Einlass bei AFRIKAMERA 2026

AFRIKAMERA verteilt sich auf verschiedene Veranstaltungsorte in Berlin. Die Festivalorte befinden sich unter anderem im Wedding, in Kreuzberg und in Mitte. Dadurch unterscheidet sich die Anreise je nach ausgewählter Filmvorführung.

City Kino Wedding: Müllerstraße 74, 13349 Berlin
Kino Arsenal: Plantagenstraße 30, 13347 Berlin
fsk Kino: Segitzdamm 2, 10969 Berlin
Sputnik Kino: Hasenheide 54, 10967 Berlin
MISS READ SPACE: Gerichtstraße 45, 13347 Berlin
Heinrich-Böll-Stiftung: Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Die Einlasszeiten und Platzvergaben richten sich nach den jeweiligen Häusern. Für einzelne Filme können Altersfreigaben und besondere Zugangsbedingungen gelten. Besucher sollten die konkreten Angaben der ausgewählten Vorführung berücksichtigen.

In welcher Sprache werden die Filme gezeigt?

Viele Filme laufen in ihrer Originalfassung mit englischen Untertiteln. Einzelne Vorstellungen sind anders gekennzeichnet oder werden ohne zusätzliche Untertitel präsentiert. Gerade für Besucher, die auf deutsche Untertitel angewiesen sind, lohnt sich vor der Buchung ein Blick in die jeweilige Programmbeschreibung.


Anfahrt zu den AFRIKAMERA-Spielorten in Berlin

🚆 Öffentliche Verkehrsmittel

Das City Kino Wedding ist mit der U-Bahnlinie U6 über den Bahnhof Rehberge erreichbar. Zum Kino Arsenal in der Plantagenstraße bietet sich die Anreise über den Bahnhof S+U Wedding an. Auch das MISS READ SPACE in der Gerichtstraße liegt in diesem Stadtteil.

Für das fsk Kino in Kreuzberg kommen unter anderem die U-Bahnstationen Kottbusser Tor und Moritzplatz infrage. Das Sputnik Kino liegt am Südstern, der mit der U7 erreichbar ist. Die Heinrich-Böll-Stiftung befindet sich in Mitte und ist unter anderem über den Bahnhof Oranienburger Tor erreichbar.

🚗 Auto

Die Anreise mit dem Auto ist zu allen Veranstaltungsorten grundsätzlich möglich, jedoch sind öffentliche Parkplätze insbesondere in Kreuzberg, Mitte und Wedding begrenzt. Je nach Bezirk können Parkraumbewirtschaftung und weitere Verkehrsbeschränkungen gelten. Für Abendvorstellungen ist es sinnvoll, zusätzliche Zeit für die Parkplatzsuche einzuplanen.

🚲 Fahrrad

Viele Festivalorte liegen innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings und sind gut mit dem Fahrrad erreichbar. Besonders für Besucher, die mehrere Veranstaltungen an unterschiedlichen Tagen besuchen möchten, kann das Fahrrad eine praktische Alternative zum Auto sein. Fahrräder sollten nur an zulässigen Stellplätzen angeschlossen werden.

Vor der Anreise empfiehlt sich ein Blick auf aktuelle BVG- und S-Bahn-Meldungen. Bei mehreren Veranstaltungsorten sollte außerdem die jeweilige Adresse nochmals mit dem gebuchten Ticket abgeglichen werden.


💡 Dennis’ Tipp: AFRIKAMERA lohnt sich auch für neugierige Kinobesucher

AFRIKAMERA ist besonders interessant für alle, die im Kino Geschichten abseits großer internationaler Filmproduktionen entdecken möchten. Viele der gezeigten Werke eröffnen Perspektiven auf gesellschaftliche Entwicklungen, die im gewöhnlichen Kinoprogramm nur selten vorkommen. Die anschließenden Gespräche bieten zusätzlich die Gelegenheit, Hintergründe und künstlerische Entscheidungen besser zu verstehen.

Wer erstmals ein afrikanisches Filmfestival besucht, könnte mit „Congo Boy“ oder „The Fisherman“ beginnen. Beide Produktionen erzählen persönliche Geschichten und bieten unterschiedliche Zugänge zum Festivalprogramm. Wer sich stärker für Umwelt- und Gesellschaftsfragen interessiert, findet mit „Mikuba“, „Amussu“ und „Water & Coltan“ besonders passende Veranstaltungen.

Ein weiterer Tipp sind die kostenlosen Programmpunkte. Die Fotoausstellung, das 360-Grad-Projekt und ausgewählte Gespräche ermöglichen einen Einblick in das Festival, ohne dass dafür ein reguläres Kinoticket erforderlich ist. Gerade für Besucher, die AFRIKAMERA zunächst kennenlernen möchten, ist das eine interessante Gelegenheit.


📌 Faktenbox: AFRIKAMERA 2026 in Berlin

Festival: AFRIKAMERA – Aktuelles Kino aus Afrika
Termin: 9. bis 15. November 2026
Motto: REFLECT
Stadt: Berlin
Eröffnung: Montag, 9. November, 19:30 Uhr
Eröffnungsfilm: Ben‘Imana (Les Enfants de Dieu)
Eröffnungsort: City Kino Wedding
Weitere Orte: Kino Arsenal, fsk Kino, Sputnik Kino, MISS READ SPACE, Heinrich-Böll-Stiftung
Programm: Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme, Gespräche, Ausstellung, immersive Filmformate
Schwerpunkt: Klimawandel, Umwelt, Kolonialismus und Rohstoffgewinnung
Eintritt: Abhängig von Veranstaltung und Kino
Kostenlose Veranstaltungen: Unter anderem MISS READ SPACE, Heinrich-Böll-Stiftung und Fotoausstellung
Filmsprache: Häufig Originalfassung mit englischen Untertiteln
Programm und Tickets: www.afrikamera.de
Veranstalter: toucouleur e. V.


❓ FAQ zu AFRIKAMERA 2026 in Berlin

Wann findet AFRIKAMERA 2026 statt?

Das Filmfestival findet vom Montag, 9. November, bis Sonntag, 15. November 2026 statt. Die Eröffnung beginnt am 9. November um 19:30 Uhr im City Kino Wedding.

Was ist das Motto von AFRIKAMERA 2026?

Das diesjährige Motto lautet „REFLECT“. Im Mittelpunkt stehen Filme über Klimawandel, Kolonialismus, Umweltzerstörung und den Umgang mit natürlichen Ressourcen.

In welchen Kinos läuft AFRIKAMERA 2026?

Zu den beteiligten Filmspielstätten gehören das City Kino Wedding, Kino Arsenal, fsk Kino und Sputnik Kino. Weitere Veranstaltungen finden unter anderem im MISS READ SPACE und der Heinrich-Böll-Stiftung statt.

Was kostet der Eintritt?

Die Ticketpreise unterscheiden sich je nach Kino und Veranstaltung. Für bestimmte Ausstellungen, Gesprächsrunden und audiovisuelle Projekte ist der Eintritt kostenlos.

Gibt es auch kostenlose Veranstaltungen?

Ja. Kostenlose Angebote finden unter anderem im MISS READ SPACE und in der Heinrich-Böll-Stiftung statt. Auch die Fotoausstellung „Sacred: Human, Animal and Plant“ ist kostenlos zugänglich.

Werden die Filme mit deutschen Untertiteln gezeigt?

Viele Vorführungen finden in der Originalfassung mit englischen Untertiteln statt. Die konkrete Sprachfassung steht im jeweiligen Programmeintrag.

Wo gibt es das vollständige Festivalprogramm?

Das vollständige Programm mit Filmen, Terminen und Veranstaltungsorten ist auf der offiziellen Website unter www.afrikamera.de/kalendarium-2026/ verfügbar.

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Tags: AFRIKAMERA 2026AFRIKAMERA BerlinAfrikanisches KinoFilmfestival BerlinFilmfestival WeddingKinofestival 2026Kultur BerlinREFLECT
Dennis

Dennis

Konzerthallen sind sein Wohnzimmer, Premieren sein Revier. Dennis lebt für den Moment, in dem das Licht ausgeht und die Show beginnt. Seit Jahren jagt er für euch nach den spannendsten Events und Attraktionen der Stadt. Seine Mission: Nicht nur über Termine zu berichten, sondern die Emotionen hinter den Kulissen einzufangen und die Geschichten aufzuschreiben, die Berlin so einzigartig machen.

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