Zeitgenössischer Circus mit Akrobatik, Theater, Tanz, Musik und internationalen Produktionen vom 5. bis 16. August
Vom 5. bis 16. August 2026 verwandelt das Berlin Circus Festival den südwestlichen Bereich des Tempelhofer Feldes erneut in eine sommerliche Festivalwelt aus Circuszelten, Tribünen, Kunst, Musik und Gastronomie. Bei der zwölften Ausgabe stehen 20 Produktionen und insgesamt 53 Vorstellungen aus Deutschland und verschiedenen europäischen Ländern auf dem Programm. Gespielt wird in drei Zelten und auf einer Open-Air-Bühne.
Das Berlin Circus Festival gilt als größtes Festival für zeitgenössischen Circus in Deutschland. Statt klassischer Tierdressur verbindet das Programm Akrobatik mit Tanz, Theater, Live-Musik, Performancekunst und ungewöhnlichen Bühnenbildern. Einige Vorstellungen eignen sich für Familien mit jüngeren Kindern, andere richten sich ausdrücklich an Jugendliche oder ausschließlich an Erwachsene.
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🎪 Kurz zusammengefasst
Das Berlin Circus Festival 2026 findet vom 5. bis 16. August am Eingang Tempelhofer Damm des Tempelhofer Feldes statt. Zu den auffälligsten Produktionen gehören eine Unterwasserperformance in einem transparenten Aquarium, akrobatische Duette, eine absurde Show rund um Essen und Konsum, Cyr-Wheel-Akrobatik mit Live-Schlagzeug und ein eigens für Berlin entwickeltes politisches Circus-Cabaret. Ein reguläres Einzelticket kostet 23,50 Euro einschließlich Vorverkaufsgebühr.
Der Festivaleingang liegt in der Nähe des S- und U-Bahnhofs Tempelhof. Das Gelände öffnet normalerweise 90 Minuten vor der ersten Vorstellung des jeweiligen Tages. Neben den Shows gehören eine Kunstausstellung, Publikumsgespräche, Konzerte, gastronomische Angebote und die Professional Days zum Festival.
Was zeitgenössischer Circus bedeutet
Beim zeitgenössischen Circus steht nicht nur die technische Schwierigkeit eines Tricks im Mittelpunkt. Akrobatik, Jonglage, Balance, Kontorsion, Cyr Wheel oder Luftartistik werden genutzt, um Geschichten, Gefühle und gesellschaftliche Fragen auszudrücken. Dadurch können die Vorstellungen eher an Tanztheater, Performancekunst oder ein modernes Schauspiel erinnern als an einen traditionellen Zirkusabend.
Die Produktionen kommen weitgehend ohne Sprache aus oder verwenden nur wenige gesprochene Passagen. Damit eignet sich das Festival auch für internationales Publikum. Altersfreigaben, Sprachangaben sowie Hinweise zu Stroboskoplicht, lauter Musik oder belastenden Inhalten werden bei jeder einzelnen Vorstellung ausgewiesen.
Die vier Spielorte unterscheiden sich deutlich. Das kleine Chapiteau bietet rund 180 Plätze und ermöglicht große Nähe zu den Künstlern, während das Grand Chapiteau mit einer 240-Grad-Tribüne rund 430 Besucher fasst. Hinzu kommen ein frontal ausgerichtetes Theaterzelt und die Open-Air-Bühne mit Holztribüne.
🎭 Programm des Berlin Circus Festival 2026
Mittwoch, 5. August: „This is (not) a party“
Das Festival beginnt am Mittwoch um 19:30 Uhr mit „This is (not) a party“. Die Eröffnung verteilt sich über das gesamte Festivalgelände und kombiniert ausgewählte Ausschnitte aus dem ersten Festivalwochenende mit Berliner Künstlern, spontanen Begegnungen, Konzert und anschließender Party. Die Veranstaltung dauert ungefähr zwei Stunden zuzüglich Konzert und Party und wird ab zwölf Jahren empfohlen.
Die Eröffnung ist weniger eine klassische Vorstellung mit festem Sitzplatz als ein gemeinsamer Rundgang durch verschiedene Ausdrucksformen des zeitgenössischen Circus. Besucher, die möglichst viele Stile an einem Abend kennenlernen möchten, bekommen hier einen kompakten Einstieg in das Festival.
Donnerstag, 6. August, bis Sonntag, 9. August
„Naïade“ – Akrobatik unter Wasser
Vier Künstler verbinden in „Naïade“ Partnerakrobatik mit Freediving. Die Bewegungen finden in einem transparenten Aquarium statt, wodurch Körper scheinbar schwerelos schweben, sinken und durch das Wasser gleiten. Die 45-minütige französische Produktion läuft vom 6. bis 8. August jeweils um 17:00 Uhr und ist ab zwölf Jahren freigegeben.
Die Inszenierung setzt weniger auf Tempo und laute Effekte als auf ruhige, poetische Bilder. Damit gehört „Naïade“ zu den visuell außergewöhnlichsten Vorstellungen der diesjährigen Festivalausgabe.
„N.Ormes“ – Rollenwechsel in der Partnerakrobatik
Das kanadische Duo Agathe und Adrien hebt, wirft, fängt und stützt sich gegenseitig. Die Rollen wechseln ständig, sodass traditionelle Vorstellungen darüber, welcher Körper stark, tragend oder verletzlich sein soll, spielerisch aufgebrochen werden. „N.Ormes“ läuft vom 6. bis 8. August um 18:00 Uhr, dauert 60 Minuten und hat keine Altersbeschränkung.
Weil die Vorstellung ohne Sprache auskommt, eignet sie sich gut für Besucher, die erstmals zeitgenössischen Circus erleben möchten. Im Mittelpunkt stehen klare Bewegungen, körperliches Vertrauen und ein stiller Dialog zwischen den beiden Künstlern.
„Yes Person“ – Kooperation, Bewegung und kollektiver Rhythmus
„Yes Person“ von Based on Kimberly verbindet moderne Akrobatik mit Tanz und gemeinsamer Bewegung. Die Produktion untersucht, wie einzelne Körper innerhalb einer Gruppe zusammenarbeiten und wie aus gegenseitiger Unterstützung immer neue Formen entstehen. Die Vorstellungen finden vom 6. bis 8. August um 19:30 Uhr statt.
„FOOD“ – eine absurde Kettenreaktion
In „FOOD“ werden Wände, Tische, Kühlschränke und versteckte Mechanismen zu einem lebendigen Teil der Vorstellung. Vier Künstler kombinieren Akrobatik, Objektmanipulation, Ikarische Spiele und Slapstick zu einem zunehmend außer Kontrolle geratenen Festmahl. Die 55-minütige Produktion läuft vom 6. bis 9. August um 20:30 Uhr und wird ab zwölf Jahren empfohlen.
Hinter dem Humor steckt eine Auseinandersetzung mit Konsum, Überfluss und dem Wunsch nach immer mehr. Wer spektakuläre Bühnenbilder und genau choreografiertes Chaos mag, findet hier einen der auffälligsten Festivalbeiträge.
Zwei Work-in-Progress-Formate
Am 7. und 8. August zeigt die Schweizer Compagnie Moost um 15:30 Uhr den Arbeitsstand von „The smallest things“. Solche Work-in-Progress-Vorstellungen geben Einblick in Produktionen, die sich noch im künstlerischen Entwicklungsprozess befinden.
Sonntag, 9. August, bis Dienstag, 11. August
„CLAM“ – drei Körper und ein Mast
„CLAM“ der katalanischen Compagnie Fèmut verbindet Partnerakrobatik, Tanz und Arbeit an einem chinesischen Mast. Die Künstler greifen Elemente gemeinschaftlicher Rituale und Volksfeste auf und entwickeln daraus eine warmherzige Vorstellung über Freiheit, Nähe und das Teilen. Gespielt wird vom 9. bis 11. August jeweils um 17:00 Uhr; die sprachfreie Produktion eignet sich für alle Altersgruppen.
„Opa Fashion“ – Cyr Wheel trifft Schlagzeug
Die schwedischen Brüder Mischa und Vejde Grind kombinieren zwei Cyr Wheels mit Drums, Loops und elektronischer Technik. Bewegung und Musik reagieren unmittelbar aufeinander: Der eine Bruder erzeugt den Rhythmus, der andere antwortet mit Drehungen, Sprüngen und dem Klang seines Rades. „Opa Fashion“ läuft am 9. und 10. August um 19:30 Uhr und ist ab zwölf Jahren geeignet.
Bei der Vorstellung kommen Stroboskoplicht, Nebel und laute Musik zum Einsatz. Besucher mit entsprechender Empfindlichkeit sollten diese Hinweise bei der Auswahl berücksichtigen.
„Toupie“ und „Shrouded“
Am 9. und 10. August werden um 18:00 Uhr zwei weitere Arbeiten im Entwicklungsstadium präsentiert. „Toupie“ stammt von der französischen Compagnie La Boule, „Shrouded“ vom deutschen Triority Circus.
„Spotlight“ – Open Stage mit acht Acts
Am 10. August beginnt um 20:30 Uhr die Open Stage „Spotlight“. Aus 144 Bewerbungen wurden acht internationale Acts ausgewählt, darunter Handstand, Strapaten, Vertikalseil, Tuch, chinesischer Mast und Hair Hanging.
Dienstag, 11. August, bis Donnerstag, 13. August
„La Boule“ – zwei Körper als bewegliche Einheit
In „La Boule“ bewegen sich zwei Künstlerinnen so eng miteinander verbunden, dass ihre Körper zeitweise wie eine einzige rollende Form wirken. Ausgangspunkte sind Cyr Wheel, Trapez und akrobatische Partnerarbeit, die jedoch ohne sichtbare Geräte allein durch Bewegung übersetzt werden. Die 40-minütige Vorstellung läuft am 11. und 12. August um 18:00 Uhr und ist ab zwölf Jahren geeignet.
„Runners“ – Bewegung und Ausdauer
„Runners“ von Hippana Maleta steht vom 11. bis 13. August jeweils um 19:30 Uhr auf dem Programm. Die deutsche Produktion gehört zum zweiten größeren Programmblock des Festivals.
„Tenet“ – Akrobatik aus wechselnden Perspektiven
Acht Akrobaten und ein Musiker untersuchen in „Tenet“, wie sich eine Situation verändert, wenn sie aus einem anderen Blickwinkel betrachtet wird. Körper steigen, fallen, drehen sich und bilden ständig neue Balancen, begleitet von eigens komponierter Live-Musik. Die Vorstellungen laufen vom 11. bis 13. August um 20:30 Uhr, dauern 55 Minuten und sind ab zwölf Jahren freigegeben.
„More is More“ – Glitzer, Drahtseil und Unvollkommenheit
Eine Diva, ein Teddybärenkostüm, schnelle Kostümwechsel, Karaoke und aufblasbare Bühnenelemente treffen in „More is More“ auf Drahtseilkunst. Die 35-minütige Produktion spielt bewusst mit Übertreibung, Unsicherheit und dem Recht, sichtbar und unvollkommen zu sein. Sie läuft am 12. und 13. August um 17:00 Uhr und ist ab sieben Jahren geeignet.
„The Shedding“ – experimenteller Circus ab 18 Jahren
„The Shedding“ ist die einzige Produktion des Hauptprogramms, die ausdrücklich nur für Erwachsene zugelassen ist. Die One-Woman-Show verbindet Kontorsion, Tanz, Performancekunst und Theater und beschäftigt sich mit Sexismus, sexualisierter Gewalt, Tod und dem Blick auf den weiblichen Körper. Vorstellungen finden am 12. und 13. August um 21:30 Uhr statt.
Die Inszenierung enthält Nacktheit, sexualisierte Sprache, Dunkelheit, Nebel und Stroboskoplicht. Sie eignet sich damit nicht für Besucher, die einen leichten oder klassischen Circusabend suchen.
Donnerstag, 13. August, bis Sonntag, 16. August
„Elefant“ – Circus über den Circus
„Elefant“ des Schweizer Zirkus Fahraway erzählt von Traditionen, Veränderung und der Faszination des Circus. Tiere stehen nicht auf der Bühne; der Titel verweist vielmehr auf Erinnerungen und Erwartungen, die viele Menschen mit traditionellem Circus verbinden. Die poetische und humorvolle Produktion läuft vom 13. bis 16. August um 18:00 Uhr, dauert rund 70 Minuten und ist ab sechs Jahren geeignet.
Akrobatik, Handwerk und Live-Musik verbinden sich zu einer Vorstellung, die bewusst Raum für Ruhe und Staunen lässt. Für Familien mit etwas älteren Kindern ist „Elefant“ eine der interessantesten Möglichkeiten, gemeinsam zeitgenössischen Circus zu entdecken.
„Pifia“ – die große Familienshow
In „Pifia“ versucht ein Arbeiter, auf einer Baustelle Ordnung zu schaffen. Werkzeuge fallen herunter, Gerüste bewegen sich und jeder Reparaturversuch sorgt für noch mehr Chaos. Die 45-minütige Mischung aus Akrobatik, Clownerie und Physical Theatre wird ab fünf Jahren empfohlen.
Vorstellungen gibt es am 14. und 15. August um 11:00 Uhr sowie vom 14. bis 16. August um 16:30 Uhr. Durch die frühen Spielzeiten und den leicht verständlichen Humor ist „Pifia“ die deutlichste Familienproduktion des Festivalprogramms.
„Ákri“ – ein Akrobat, eine Leiter und eine Tür
„Ákri“ ist ein Solo über Übergänge, Entscheidungen, Scheitern und Veränderung. Ein Akrobat nutzt eine Leiter und eine Tür für Balancen, Stürze, Objektmanipulation und Clownerie. Die mehrfach ausgezeichnete katalanische Produktion läuft vom 14. bis 16. August um 19:30 Uhr und ist ab zwölf Jahren geeignet.
„RAGE Cabaret“ – Wut als künstlerische Kraft
Zum Festivalabschluss bringt das internationale Collective Rage Berliner Künstler, Akrobatik, Musik, Performance und Aktivismus zusammen. Das eigens für das Berlin Circus Festival entwickelte Cabaret fragt, wie gesellschaftliche Wut in Solidarität, Hoffnung und gemeinsames Handeln verwandelt werden kann. „RAGE Cabaret“ läuft vom 14. bis 16. August um 20:30 Uhr, dauert 75 Minuten und wird ab zwölf Jahren empfohlen.
🌍 Fokus Katalonien und Professional Days
Ein besonderer Schwerpunkt liegt 2026 auf der katalanischen Circusszene. Zum Fokus gehören unter anderem „CLAM“, „Tenet“, „Pifia“ und „Ákri“. Ergänzt werden die Vorstellungen durch Künstlergespräche, Archivformate, Austauschveranstaltungen und spezielle Programmpunkte während der Professional Days.
Die Professional Days finden vom 7. bis 9. August statt. Sie richten sich vor allem an Veranstalter, Festivalmacher und Künstler aus den darstellenden Künsten. Zum Fachprogramm gehören eine internationale Session, Präsentationen neuer Projekte, Work-in-Progress-Formate und eine Podiumsdiskussion.
Welche Vorstellungen eignen sich für Familien?
Nicht jede Circusproduktion ist automatisch eine Kindervorstellung. Familien sollten deshalb die jeweilige Altersangabe beachten und jüngeren Kindern nicht allein aufgrund des Begriffs „Circus“ jede Show zumuten.
Besonders familiengeeignet sind:
- „Pifia“ ab fünf Jahren
- „Elefant“ ab sechs Jahren
- „More is More“ ab sieben Jahren
- „CLAM“ für alle Altersgruppen
- „N.Ormes“ ohne Altersbeschränkung
„Pifia“ bietet den direktesten Humor und die klarste Handlung. „Elefant“ ist ruhiger und poetischer, während „More is More“ mit Glitzer, Musik und bewusster Übertreibung arbeitet. „CLAM“ und „N.Ormes“ verzichten auf Sprache und setzen stärker auf Bewegung und Partnerakrobatik.
🎟 Tickets für das Berlin Circus Festival 2026
Das reguläre Einzelticket für eine Vorstellung kostet 23,50 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Vorverkaufsgebühr. Daneben gibt es ermäßigte Karten, ausgewählte Kinderkarten, Kombitickets für zwei Vorstellungen an einem Tag und limitierte Festivaltickets. Kinder unter drei Jahren benötigen kein eigenes Ticket.
Die Tickets für das Berlin Circus Festival 2026 gibt es hier im offiziellen Ticketshop.
Bei allen Vorstellungen gilt freie Platzwahl. Tickets sind vom Umtausch und von der Rückgabe ausgeschlossen. Für beliebte Produktionen, Wochenendtermine und die kleineren Zelte empfiehlt sich deshalb ein rechtzeitiger Kauf.
🕒 Einlass und Regeln auf dem Festivalgelände
Das Festivalgelände öffnet grundsätzlich 90 Minuten vor der ersten Vorstellung des jeweiligen Tages. Besucher ohne Eintrittskarte für eine frühe Open-Air-Show können das Gelände normalerweise erst ab 17:00 Uhr betreten. Bei den Nachmittagsvorstellungen von „The smallest things“ sowie den 11-Uhr-Terminen von „Pifia“ öffnen die Tore 30 Minuten vor Beginn.
Hunde sowie selbst mitgebrachte Speisen und Getränke sind auf dem Gelände nicht erlaubt. Eine Ausnahme gilt, wenn eigene Verpflegung aus medizinischen Gründen erforderlich ist. Auf dem Festivalgelände gibt es gastronomische Angebote und eine Festivalbar.
Da mehrere Vorstellungen im Freien oder in Zelten stattfinden, sollten Besucher ihre Kleidung an die Wetterlage anpassen. Auf dem Tempelhofer Feld können Sonne, Wind und abendliche Abkühlung stärker spürbar sein als in dicht bebauten Stadtvierteln.
Barrierefreiheit und Awareness
Das Berlin Circus Festival ist derzeit teilweise barrierefrei. Menschen mit Behinderung erhalten ermäßigte Eintrittskarten; eine notwendige Begleitperson bekommt freien Eintritt. Bei Bedarf können Plätze für Rollstühle oder andere besondere Sitzmöglichkeiten reserviert werden.
Auf dem Gelände stehen barrierefreie Toiletten zur Verfügung. Hinweise zu lautem Ton, Stroboskoplicht, Nebel und sensiblen Inhalten sind auf den jeweiligen Seiten der Vorstellungen aufgeführt. Zudem ist während des Festivals eine Awareness-Ansprechperson vor Ort.
Der Zugang vom Bahnhof Tempelhof umfasst abgesenkte Bordsteine und Ampeln mit akustischen Signalen. Der S- und U-Bahnhof verfügt über Aufzüge.
🚆 Anfahrt zum Berlin Circus Festival
Das Festivalgelände befindet sich auf dem Tempelhofer Feld nahe dem Eingang Tempelhofer Damm 101, 12101 Berlin. Vom S- und U-Bahnhof Tempelhof beträgt der Fußweg ungefähr 500 Meter.
Öffentliche Verkehrsmittel
Am einfachsten ist die Anreise mit der U6 oder den Ringbahnlinien S41 und S42 bis Tempelhof. Außerdem halten die Buslinien 140 und 184 in der Nähe. Vom Bahnhof führt der Weg über den Tempelhofer Damm direkt zum Eingang des Festivalgeländes.
Vom Alexanderplatz dauert die Fahrt je nach Verbindung ungefähr 25 bis 35 Minuten. Vom Hauptbahnhof sollten etwa 25 bis 30 Minuten und vom Bahnhof Zoologischer Garten ungefähr 25 Minuten eingeplant werden.
Auto
In der Nähe des Eingangs am Tempelhofer Damm stehen einzelne Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Die Kapazität ist jedoch begrenzt, und rund um den Bahnhof Tempelhof sowie die angrenzenden Wohnstraßen kann die Parkplatzsuche besonders am Wochenende schwierig werden.
Wer mit dem Auto anreist, sollte zusätzliche Zeit für die Parkplatzsuche und den anschließenden Fußweg einplanen. Öffentliche Verkehrsmittel sind in den meisten Fällen die einfachere Lösung.
Fahrrad
Am Eingang des Tempelhofer Feldes befinden sich Möglichkeiten, Fahrräder anzuschließen. Die Anreise mit dem Fahrrad eignet sich besonders aus Tempelhof, Neukölln, Kreuzberg, Schöneberg und Steglitz.
Für die Rückfahrt nach einer späten Vorstellung sind funktionierende Beleuchtung und ein sicheres Schloss wichtig. Auf den Wegen des Tempelhofer Feldes ist außerdem mit Fußgängern, Skatern und anderen Radfahrern zu rechnen.
Vor der Anreise sollten Besucher aktuelle Verbindungen, Verspätungen, Störungen, Bauarbeiten, Sperrungen, Fahrplanänderungen und kurzfristige Anpassungen bei BVG, S-Bahn Berlin, VBB, DB und Regionalverkehr prüfen.
💡 Dennis’ Tipp
Wer das Festival zum ersten Mal besucht, sollte nicht versuchen, ausschließlich nach der spektakulärsten Akrobatik auszuwählen. Der Reiz des zeitgenössischen Circus liegt häufig darin, dass Bewegung, Musik, Bühnenbild und eine klare Idee zusammenwirken.
Für einen visuell starken Einstieg würde ich „Naïade“ oder „FOOD“ wählen. „Naïade“ bietet Bilder, die man in dieser Form nur selten auf einer Bühne sieht, während „FOOD“ Akrobatik mit mechanischem Chaos und schwarzem Humor verbindet.
Für Familien ist „Pifia“ die sicherste Wahl. Besucher, die einen politischen und experimentellen Abend suchen, sind bei „RAGE Cabaret“ oder „The Shedding“ besser aufgehoben. Wer mehrere Shows an einem Tag besucht, sollte zwischen den Vorstellungen ausreichend Zeit für Essen, Geländewechsel und freie Platzwahl einplanen.
Fakten zum Berlin Circus Festival 2026
Veranstaltung: 12. Berlin Circus Festival
Zeitraum: 5. bis 16. August 2026
Ort: Tempelhofer Feld
Eingang: Tempelhofer Damm 101, nahe S+U Tempelhof
Programm: 20 Produktionen und 53 Vorstellungen
Spielorte: drei Zelte und eine Open-Air-Bühne
Genres: Akrobatik, Tanz, Theater, Musik, Performance und Kunst
Ticketpreis: reguläres Einzelticket 23,50 Euro
Platzwahl: frei
Festivalöffnung: normalerweise 90 Minuten vor der ersten Vorstellung
Alter: abhängig von der jeweiligen Produktion
Hunde: nicht erlaubt
Eigene Verpflegung: nur bei medizinischer Notwendigkeit
Veranstalter: Berlin Circus Festival
❓ FAQ zum Berlin Circus Festival 2026
Wann findet das Berlin Circus Festival 2026 statt?
Das Festival findet vom 5. bis 16. August 2026 auf dem Tempelhofer Feld statt.
Wo liegt der Eingang?
Der Eingang befindet sich am Tempelhofer Damm 101 in der Nähe des S- und U-Bahnhofs Tempelhof.
Ist das Berlin Circus Festival ein klassischer Zirkus?
Nein. Das Festival präsentiert zeitgenössischen Circus, der Akrobatik mit Tanz, Theater, Musik, Performancekunst und modernen Bühnenbildern verbindet. Tiere treten nicht auf.
Wie viele Vorstellungen gibt es?
Für die zwölf Festivaltage sind 20 Produktionen und insgesamt 53 Vorstellungen angekündigt.
Was kostet ein Ticket?
Ein reguläres Einzelticket kostet 23,50 Euro einschließlich Mehrwertsteuer und Vorverkaufsgebühr.
Gibt es Vorstellungen für Kinder?
Ja. Besonders geeignet sind „Pifia“ ab fünf Jahren, „Elefant“ ab sechs Jahren, „More is More“ ab sieben Jahren sowie „CLAM“ und „N.Ormes“.
Benötigen Kleinkinder ein Ticket?
Kinder unter drei Jahren benötigen kein eigenes Ticket. Trotzdem muss geprüft werden, ob die jeweilige Vorstellung für dieses Alter geeignet ist.
Gibt es feste Sitzplätze?
Nein. Bei den Vorstellungen gilt freie Platzwahl.
Darf man Essen und Getränke mitbringen?
Eigene Speisen und Getränke sind grundsätzlich nicht erlaubt. Bei medizinischer Notwendigkeit dürfen sie mitgebracht werden.
Sind Hunde auf dem Festivalgelände erlaubt?
Nein. Hunde dürfen nicht auf das Festivalgelände mitgenommen werden.
Ist das Festival barrierefrei?
Das Gelände ist teilweise barrierefrei. Es gibt barrierefreie Toiletten, besondere Sitzmöglichkeiten und kostenlose Karten für notwendige Begleitpersonen.
Wie kommt man zum Festival?
Die nächstgelegene Station ist S+U Tempelhof mit der U6, den Ringbahnlinien S41 und S42 sowie den Buslinien 140 und 184.









