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Anschlag auf CSD Berlin 2026: Eine Tote, 29 Verletzte – Tatverdächtiger stirbt bei Polizeieinsatz

Dennis Von Dennis
26. Juli 2026
in Berlin
0
Polizeiabsperrung und Einsatzkräfte bei Nacht nach dem Abbruch des CSD Berlin 2026

Der CSD Berlin 2026 wurde nach einem schweren Fahrzeugvorfall im Bereich des Tiergartens vorzeitig abgebrochen. © BerlinMagazine.de / KI-generiertes Beitragsbild

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Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag im Umfeld des CSD Berlin 2026 ist der gesuchte Tatverdächtige bei einem Polizeieinsatz in Spandau ums Leben gekommen. Der 21-Jährige wurde am Sonntagabend, 26. Juli 2026, in einer Kleingartenanlage entdeckt. Nach ersten Angaben der Berliner Polizei lief er mit einer Stichwaffe auf Einsatzkräfte zu, woraufhin diese schossen. Trotz sofortiger Reanimationsversuche starb der Mann noch am Einsatzort.

Bei dem Angriff am Samstagabend im Großen Tiergarten wurde eine Frau getötet. Die Zahl der Verletzten ist inzwischen auf 29 Menschen gestiegen. Nach Angaben der Polizei befand sich am Sonntagnachmittag keiner der Verletzten mehr in Lebensgefahr. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen zu dem Anschlag übernommen.

Update vom 26. Juli 2026, 20:38 Uhr: Der nach dem CSD-Anschlag gesuchte Abdul B. wurde gegen 18 Uhr in einer Kleingartenanlage in Berlin-Spandau lokalisiert. Nach bisherigen Erkenntnissen lief er mit einer Stichwaffe auf die eingesetzten Polizisten zu. Einsatzkräfte des Spezialeinsatzkommandos eröffneten daraufhin das Feuer. Der 21-Jährige starb trotz Reanimationsmaßnahmen am Einsatzort. Bei dem Anschlag im Tiergarten wurde eine Frau getötet, 29 weitere Menschen wurden verletzt. Niemand von ihnen befand sich am Sonntagnachmittag noch in Lebensgefahr. Die Bundesanwaltschaft führt inzwischen die Ermittlungen wegen des mutmaßlich islamistisch motivierten Terroranschlags.


📌 Kurz zusammengefasst

Der Anschlag ereignete sich am Samstag, 25. Juli 2026, kurz vor 22 Uhr auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten. Ein gemieteter weißer Kleintransporter fuhr dort nach dem derzeitigen Ermittlungsstand mehrere Menschen an und kollidierte anschließend mit einem Baum. Der Tatverdächtige soll das Fahrzeug verlassen und weitere Menschen mit einer Stichwaffe verletzt haben. Eine Frau starb, 29 Menschen wurden verletzt.

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Die BerlinMagazine.de Wochentipps fürs Wochenende vom 25.–27. Juli 2025 (KW 30)

25. Juli 2025

Der zuvor öffentlich gesuchte 21-Jährige wurde am Sonntagabend in einer Kleingartenanlage in Spandau gefunden und bei dem anschließenden Polizeieinsatz tödlich verletzt. Der genaue Ablauf des Schusswaffengebrauchs wird von einer Mordkommission untersucht. Die Ermittlungen zum Anschlag selbst hat die Bundesanwaltschaft übernommen.


Was am Samstagabend im Tiergarten geschah

Gegen 22 Uhr fuhr ein weißer Kleintransporter vom Bereich Potsdamer Platz in den Großen Tiergarten. Auf dem Ahornsteig soll das Fahrzeug mehrere Menschen erfasst haben, bevor es gegen einen Baum prallte. Polizei und Generalstaatsanwaltschaft gehen davon aus, dass sich anschließend eine oder mehrere Personen vom Fahrzeug entfernten.

Der 21-jährige Tatverdächtige soll darüber hinaus mehrere Menschen mit einer Stichwaffe verletzt haben. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach von einer Machete. Wie viele Verletzungen durch das Fahrzeug und wie viele durch die Stichwaffe verursacht wurden, ist bislang nicht öffentlich aufgeschlüsselt worden.

Der Tatort lag im südlichen Bereich des Großen Tiergartens und damit nicht unmittelbar an der Abschlussbühne vor dem Brandenburger Tor. Nach Angaben des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner ereignete sich der Angriff außerhalb des abgesicherten Veranstaltungsbereichs. Die Ermittlungen müssen unter anderem klären, wie der gemietete Kleintransporter in den Park gelangte und ob weitere Menschen an der Planung oder Ausführung beteiligt waren.

Eine Frau getötet und 29 Menschen verletzt

Eine Frau erlitt bei dem Anschlag tödliche Verletzungen. Ihre Identität wurde von den Behörden bislang nicht öffentlich bekannt gegeben. Weitere 29 Menschen wurden verletzt, teilweise schwer.

In der Nacht hatte die Berliner Feuerwehr zunächst 16 Verletzte registriert: Drei Menschen galten als lebensbedrohlich, acht als schwer und fünf als leicht verletzt. Im Laufe des Sonntags erhöhte sich die Gesamtzahl auf 29, nachdem weitere Betroffene medizinisch erfasst worden waren. Nach Angaben der Berliner Polizei befand sich am Sonntagnachmittag niemand mehr in Lebensgefahr.

Rund 30 weitere Menschen waren bereits in der Nacht psychosozial betreut worden. Viele Besucher, Ersthelfer und Augenzeugen erlebten den Angriff unmittelbar oder sahen die Verletzten im nur schwach beleuchteten Tiergarten. Polizei und Feuerwehr berichteten zugleich, dass die Räumung des Geländes ruhig und ohne Panik verlief.


Tatverdächtiger in Spandauer Kleingartenanlage entdeckt

Nach einer stadtweiten und zeitweise bundesweiten Fahndung lokalisierten die Ermittler den Tatverdächtigen am Sonntag gegen 18 Uhr in einer Kleingartenanlage in Berlin-Spandau. Der Einsatz fand im Bereich der Ruhlebener Straße statt. Spezialkräfte sicherten die Gartenkolonie und bereiteten den Zugriff vor.

Nach der ersten Darstellung der Berliner Polizei lief der 21-Jährige mit einer Stichwaffe auf die Einsatzkräfte zu. Die Beamten machten daraufhin von ihren Schusswaffen Gebrauch. Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr versuchten, den Mann zu reanimieren, konnten sein Leben jedoch nicht retten.

Eine Mordkommission untersucht nun den tödlichen Schusswaffengebrauch. Dabei wird unter anderem rekonstruiert, wie sich der Zugriff entwickelte, aus welcher Entfernung geschossen wurde und welche konkrete Gefahrensituation für die Einsatzkräfte bestand. Die Untersuchung des Polizeieinsatzes ist von den Ermittlungen zum Anschlag im Tiergarten zu unterscheiden.

Bundesanwaltschaft übernimmt die Ermittlungen

Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen am Sonntagabend offiziell übernommen. Die Karlsruher Behörde wird tätig, wenn der Verdacht auf eine besonders schwere staatsgefährdende Straftat oder eine terroristische Tat von bundesweiter Bedeutung besteht.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt erklärte, alle bisherigen Erkenntnisse deuteten auf einen islamistischen Terroranschlag hin. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz sprach von einem Angriff auf die Freiheit, Offenheit und Liberalität der Gesellschaft. Die genaue Planung, mögliche Mitwissende und die konkreten Beweggründe des Tatverdächtigen bleiben Gegenstand der Ermittlungen.

Der Begriff „islamistisch“ beschreibt dabei eine extremistische politische Ideologie und nicht den Islam oder muslimische Menschen im Allgemeinen. Vertreter der queeren Community und der Politik warnten am Sonntag gleichermaßen davor, den Anschlag für pauschale Schuldzuweisungen oder Hass gegen Bevölkerungsgruppen zu instrumentalisieren.


Tatverdächtiger war den Sicherheitsbehörden bekannt

Der 21-jährige Abdul B. war in Berlin geboren, aufgewachsen und deutscher Staatsangehöriger. Er war bereits wegen verschiedener Straftaten verurteilt worden und stand den Sicherheitsbehörden seit mehreren Jahren im Zusammenhang mit islamistischer Radikalisierung im Fokus.

Im Mai 2026 verurteilte ihn das Amtsgericht Tiergarten wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und wegen Verstößen gegen das Vereinsgesetz zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten. Das Gericht hatte noch nicht abschließend entschieden, ob die Strafe zur Bewährung ausgesetzt werden sollte. Diese Entscheidung war für sechs Monate zurückgestellt worden; die Generalstaatsanwaltschaft hatte gegen das nicht rechtskräftige Urteil Berufung eingelegt und eine höhere, nicht mehr bewährungsfähige Strafe verlangt.

Dem Urteil lag unter anderem zugrunde, dass Abdul B. nach Überzeugung des Gerichts den Wunsch entwickelt hatte, sich dem bewaffneten Kampf des sogenannten Islamischen Staates anzuschließen. Er reiste 2025 über die Türkei in den Libanon, um von dort nach Syrien zu gelangen, wurde jedoch im Libanon festgenommen. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland saß er bis zum Urteil im Mai 2026 in Untersuchungshaft.

Das Gericht wertete außerdem zwei Veröffentlichungen verbotener IS-Propaganda auf seinem Instagram-Account als erwiesen. Anfang Juli 2026 wurde seine Wohnung wegen eines Verdachts auf einen Verstoß gegen das Waffengesetz durchsucht. Dabei fanden die Ermittler lediglich eine Spielzeugwaffe, weshalb dieses Verfahren eingestellt werden sollte.

Was die Ermittler noch klären müssen

Trotz des Todes des Tatverdächtigen sind zentrale Fragen offen. Die Bundesanwaltschaft muss rekonstruieren, ob der Mann allein handelte, ob er Unterstützung erhielt und ob weitere Menschen im Kleintransporter saßen. Die ursprüngliche Mitteilung von Polizei und Generalstaatsanwaltschaft schloss ausdrücklich nicht aus, dass sich mehr als eine Person vom Fahrzeug entfernte.

Ungeklärt ist außerdem, wann der Tatentschluss gefasst wurde, wie das Fahrzeug angemietet wurde und ob der CSD langfristig als Ziel ausgewählt worden war. Digitale Geräte, Kommunikationsdaten, das Tatfahrzeug und mögliche Aufnahmen von Besuchern dürften deshalb eine wichtige Rolle spielen. Der weiße Kleintransporter wurde am Sonntag aus dem Tiergarten abtransportiert und zur weiteren Spurensicherung auf ein Polizeigelände gebracht.

Auch die Abläufe vor der Tat werden aufgearbeitet. Dazu gehören die frühere Einschätzung des Tatverdächtigen durch die Sicherheitsbehörden, seine Entlassung aus der Untersuchungshaft und die Frage, ob die bestehenden Auflagen und Kontrollmaßnahmen ausreichend waren.


CSD-Abschlussprogramm vorzeitig beendet

Zum Zeitpunkt des Anschlags lief am Brandenburger Tor noch das Abschlussprogramm des Berliner CSD. Nachdem die Einsatzlage bekannt geworden war, wurde die Veranstaltung gegen 22:15 Uhr unterbrochen und beendet. Die Besucher wurden aufgefordert, das Gelände ruhig zu verlassen und den Weg durch den Tiergarten in Richtung Siegessäule zu meiden.

Die Räumung verlief nach Angaben der Berliner Feuerwehr geordnet. Trotz der unübersichtlichen Lage kam es nicht zu einer Massenpanik. Einsatzkräfte leiteten die Besucher zu umliegenden Straßen und Bahnhöfen.

Der vollständige BerlinMagazine.de-Guide zum CSD Berlin 2026 dokumentiert den Ablauf der Demonstration, die Route und das ursprünglich vorgesehene Programm. Der Guide enthält außerdem einen aktuellen Hinweis auf den Anschlag und das vorzeitige Ende der Abschlussveranstaltung.

Tausende Menschen trauern in Berlin

Am Sonntag versammelten sich Tausende Menschen am Brandenburger Tor, um der getöteten Frau und der Verletzten zu gedenken. Blumen, Kerzen und Regenbogenflaggen wurden am Pariser Platz und in der Nähe des Tatortes niedergelegt. Am Abend führte ein stiller Trauermarsch von der St. Marienkirche zum Brandenburger Tor.

Bundeskanzler Friedrich Merz, Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, Bundesjustizministerin Stefanie Hubig, Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner und weitere Vertreter aus Politik und Stadtgesellschaft besuchten den Tatort oder nahmen an Gedenkveranstaltungen teil. Merz rief dazu auf, sich von Terrorismus nicht einschüchtern zu lassen und die Freiheit der Gesellschaft zu verteidigen.

Wegner bezeichnete die Tat als Angriff auf eine freie und weltoffene Gesellschaft. Seine Gedanken seien bei den Opfern, ihren Familien und Freunden.


Hinweise, Fotos und Videos weiter an die Polizei senden

Trotz des Endes der Fahndung bleiben Aufnahmen und Beobachtungen für die Rekonstruktion des Anschlags wichtig. Gesucht werden insbesondere Fotos und Videos vom Ahornsteig, vom weißen Kleintransporter, von den Insassen sowie vom Geschehen nach der Kollision mit dem Baum.

Dateien können weiterhin über das offizielle Hinweisportal der Polizei Berlin übermittelt werden. Das veröffentlichte Hinweistelefon ist unter 030 5402 4111 erreichbar. In akuten Gefahrensituationen gilt der Polizeinotruf 110.

Bilder von Verletzten, medizinischen Behandlungen oder erkennbaren Betroffenen sollten nicht in sozialen Netzwerken verbreitet werden. Sie gehören ausschließlich in die Hände der Ermittlungsbehörden.

Psychologische Unterstützung für Betroffene und Augenzeugen

Ein Anschlag kann auch bei körperlich unverletzten Menschen starke Reaktionen auslösen. Angst, Schlafstörungen, wiederkehrende Bilder, Konzentrationsprobleme und innere Unruhe können unmittelbar oder erst einige Tage später auftreten.

Der Berliner Krisendienst bietet rund um die Uhr kostenlose und auf Wunsch anonyme Unterstützung unter 030 390 63 00. Die Telefonseelsorge ist kostenfrei unter 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 und 116 123 erreichbar.


📍 Der bestätigte Stand am Sonntagabend

Datum des Anschlags: Samstag, 25. Juli 2026
Zeit: kurz vor 22 Uhr
Tatort: Ahornsteig im Großen Tiergarten
Tatfahrzeug: gemieteter weißer Kleintransporter
Todesopfer: eine Frau
Verletzte: 29 Menschen
Aktueller Gesundheitszustand: niemand mehr in Lebensgefahr
Weitere Tatmittel: Stichwaffe; Bundesinnenminister Dobrindt sprach von einer Machete
Tatverdächtiger: Abdul B., 21 Jahre
Fahndung: beendet
Polizeieinsatz: gegen 18 Uhr in einer Kleingartenanlage in Spandau
Ausgang des Einsatzes: Tatverdächtiger nach Schusswaffengebrauch und Reanimationsversuchen gestorben
Ermittlungen zum Polizeieinsatz: Mordkommission
Ermittlungen zum Anschlag: Bundesanwaltschaft
Mutmaßlicher Hintergrund: islamistisch motivierter Terroranschlag
Weitere mögliche Beteiligte: noch nicht abschließend geklärt
Hinweisportal: Polizei Berlin
Hinweistelefon: 030 5402 4111
Stand: 26. Juli 2026, 20:38 Uhr


❓ FAQ zum Anschlag beim CSD Berlin 2026

Wie viele Menschen wurden beim CSD-Anschlag getötet oder verletzt?

Eine Frau wurde getötet. 29 weitere Menschen wurden verletzt. Nach Angaben der Polizei befand sich am Sonntagnachmittag niemand mehr in Lebensgefahr.

Was geschah im Großen Tiergarten?

Ein gemieteter weißer Kleintransporter fuhr auf dem Ahornsteig mehrere Menschen an und prallte anschließend gegen einen Baum. Der Tatverdächtige soll danach weitere Personen mit einer Stichwaffe verletzt haben.

Wo genau ereignete sich der Anschlag?

Der Anschlag ereignete sich auf dem Ahornsteig im südlichen Großen Tiergarten nahe Potsdamer Platz und Lennéstraße. Der Tatort lag nicht unmittelbar an der Abschlussbühne vor dem Brandenburger Tor.

Ist der Tatverdächtige noch flüchtig?

Nein. Der 21-Jährige wurde am Sonntagabend in einer Kleingartenanlage in Berlin-Spandau lokalisiert.

Was geschah bei dem Polizeieinsatz in Spandau?

Nach ersten Angaben der Polizei lief der Tatverdächtige mit einer Stichwaffe auf die Einsatzkräfte zu. Die Beamten schossen auf ihn. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen starb er am Einsatzort.

Wird der Polizeieinsatz untersucht?

Ja. Eine Mordkommission untersucht den tödlichen Schusswaffengebrauch und rekonstruiert den genauen Ablauf des Einsatzes.

Wie viele Menschen befinden sich noch in Lebensgefahr?

Nach Angaben der Berliner Polizei befand sich am Sonntagnachmittag keiner der 29 Verletzten mehr in Lebensgefahr.

Handelte es sich um einen islamistischen Terroranschlag?

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt erklärte, alle bisherigen Erkenntnisse deuteten auf einen islamistischen Terroranschlag hin. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen. Die genaue Planung und mögliche weitere Beteiligte werden noch untersucht.

War der Tatverdächtige den Behörden bekannt?

Ja. Der Mann war bereits mehrfach strafrechtlich aufgefallen und im Mai 2026 wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie wegen verbotener IS-Propaganda zu einer Jugendstrafe verurteilt worden. Das Urteil war noch nicht rechtskräftig.

Gab es weitere Täter?

Das ist noch nicht abschließend geklärt. Polizei und Generalstaatsanwaltschaft hatten zunächst mitgeteilt, dass sich eine oder mehrere Personen vom Tatfahrzeug entfernt haben sollen.

Warum wurde der CSD abgebrochen?

Die Abschlussveranstaltung wurde wegen des Anschlags, der laufenden Rettungsmaßnahmen und der Fahndung beendet. Besucher wurden aufgefordert, das Gelände ruhig zu verlassen und den Tiergarten zu meiden.

Wo können Zeugen Fotos und Videos hochladen?

Fotos, Videos und andere Dateien können über das offizielle Hinweisportal der Polizei Berlin übermittelt werden.

Wo erhalten Betroffene psychologische Unterstützung?

Der Berliner Krisendienst ist unter 030 390 63 00 erreichbar. Die Telefonseelsorge bietet unter 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 und 116 123 kostenlose Unterstützung an.

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Dennis

Dennis

Konzerthallen sind sein Wohnzimmer, Premieren sein Revier. Dennis lebt für den Moment, in dem das Licht ausgeht und die Show beginnt. Seit Jahren jagt er für euch nach den spannendsten Events und Attraktionen der Stadt. Seine Mission: Nicht nur über Termine zu berichten, sondern die Emotionen hinter den Kulissen einzufangen und die Geschichten aufzuschreiben, die Berlin so einzigartig machen.

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