Große Sonderausstellung in der James-Simon-Galerie zeigt seltene Schätze aus der Mongolei
Eine der großen Berliner Museumsausstellungen des Herbstes startet am 21. Oktober 2026 auf der Museumsinsel: Unter dem Titel „Dschingis Khan und die Welt der Mongolen“ zeigt die James-Simon-Galerie hochrangige archäologische Funde aus der Mongolei und Europa. Viele der mongolischen Objekte waren bislang noch nie außerhalb ihres Herkunftslandes zu sehen.
Die Ausstellung blickt dabei weit über die Person Dschingis Khans hinaus. Zu sehen sind Rüstungen, Schmuck, Grabfunde, Zeugnisse aus Karakorum und archäologische Spuren der mongolischen Expansion nach Europa. Gleichzeitig geht es um Handel, Kommunikation und den Austausch von Wissen in einem Reich, das große Teile Eurasiens miteinander verband. Anlass ist ein besonderes Jubiläum: 2027 jährt sich Dschingis Khans Todestag zum 800. Mal.
Update vom 29. September 2026, 10:45 Uhr
⚡ Kurz zusammengefasst
„Dschingis Khan und die Welt der Mongolen“ läuft vom 21. Oktober 2026 bis 18. April 2027 in der James-Simon-Galerie auf der Berliner Museumsinsel. Gezeigt werden bedeutende archäologische Funde aus der Mongolei und Europa, darunter ein Lamellenpanzer aus dem 13./14. Jahrhundert, eine fast lebensgroße Steinfigur eines mongolischen Würdenträgers, Bergkristall-Beschläge aus Tavan Tolgoi und Funde aus Karakorum. Viele Objekte verlassen die Mongolei erstmals für eine Ausstellung. Der reguläre Eintritt kostet 14 Euro, ermäßigt 7 Euro. Geöffnet ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, montags bleibt die James-Simon-Galerie geschlossen.
Eine der großen Berliner Ausstellungen 2026/27
Mit der Ausstellung rückt das Museum für Vor- und Frühgeschichte eine Epoche in den Mittelpunkt, die Europa und Asien nachhaltig verändert hat.
Dschingis Khan gelang es zu Beginn des 13. Jahrhunderts, verschiedene mongolische Gruppen unter seiner Herrschaft zu vereinen. Unter ihm und seinen Nachfolgern entstand schließlich das größte zusammenhängende Landreich der Geschichte.
Auf seinem Höhepunkt erstreckte sich das mongolische Herrschaftsgebiet über weite Teile Asiens bis nach Osteuropa. Die militärische Expansion ist dabei nur ein Teil der Geschichte.
Die Berliner Ausstellung beschäftigt sich deshalb nicht ausschließlich mit Eroberungen und Kriegern, sondern ebenso mit Handelswegen, Städten, Kommunikation, Handwerk und kulturellem Austausch.
Viele Exponate erstmals außerhalb der Mongolei
Besonders außergewöhnlich ist die Qualität der Leihgaben.
Die Staatlichen Museen zu Berlin arbeiten unter anderem mit dem Chinggis Khaan National Museum in Ulaanbaatar und der Mongolian Academy of Science zusammen. Zahlreiche archäologische Schätze reisen eigens für die Ausstellung nach Berlin.
Nach Angaben der Staatlichen Museen werden die meisten der gezeigten mongolischen Objekte erstmals außerhalb der Mongolei präsentiert.
Ergänzt werden sie durch Leihgaben aus Polen und Rumänien sowie aus dem Deutschen Historischen Museum, der Staatsbibliothek zu Berlin und verschiedenen Sammlungen der Staatlichen Museen.
Lamellenpanzer eines mongolischen Kriegers
Zu den auffälligsten Exponaten gehört ein Lamellenpanzer aus dem 13. oder 14. Jahrhundert.
Diese Art von Rüstung bestand aus zahlreichen miteinander verbundenen Platten beziehungsweise Lamellen und bot Schutz bei vergleichsweise hoher Beweglichkeit.
Gemeinsam mit einem historischen Helm vermittelt der Panzer einen Eindruck davon, wie mongolische Krieger ausgerüstet waren.
Die Ausstellung verbindet solche militärischen Objekte mit bildlichen Darstellungen gepanzerter Reiter und archäologischen Funden aus Gebieten, die während der Expansion des Mongolenreichs erreicht wurden.
Fast lebensgroße Steinfigur aus Tavan Tolgoi
Ein weiteres außergewöhnliches Stück stammt vom Gräberfeld Tavan Tolgoi südöstlich von Ulaanbaatar.
Die fast lebensgroße Steinfigur zeigt einen mongolischen Würdenträger in traditioneller Kleidung mit einer Trinkschale in der Hand.
Nach Einschätzung der Forscher könnte sie einen direkten Nachkommen Dschingis Khans darstellen.
Zeitgenössische Bildnisse des Herrschers selbst sind nicht überliefert. Gerade deshalb besitzt die Figur besondere Bedeutung: Sie vermittelt einen Eindruck von der Elite des Mongolenreichs in unmittelbarer zeitlicher Nähe zu Dschingis Khan und seinen Nachfolgern.
Bergkristall, Schmuck und ein Phönix aus Karakorum
Die Ausstellung zeigt nicht nur Waffen und Herrschaftssymbole.
Zu sehen sind auch kostbare Gürtelbeschläge aus Bergkristall, die im Grab 1 des Gräberfeldes Tavan Tolgoi gefunden wurden und aus dem 13. oder 14. Jahrhundert stammen.
Aus Karakorum kommt unter anderem ein Armband mit einer Phönixdarstellung. Hinzu kommen Gussformen für Schmuck und weitere Zeugnisse des hoch entwickelten Kunsthandwerks.
Solche Objekte verdeutlichen, wie stark unterschiedliche kulturelle Einflüsse im Mongolenreich zusammenkamen. Chinesische, zentralasiatische, persische und andere Traditionen begegneten sich entlang der großen Handels- und Kommunikationswege.
Karakorum: Hauptstadt eines Weltreiches
Ein Schwerpunkt liegt auf Karakorum, der historischen Hauptstadt des Mongolenreichs.
Die Stadt lag im Orchontal der heutigen Mongolei und entwickelte sich im 13. Jahrhundert zu einem politischen und wirtschaftlichen Zentrum.
Von hier aus wurden große Teile des Reiches verwaltet. Händler, Handwerker, Diplomaten und religiöse Vertreter aus unterschiedlichen Regionen kamen in der Stadt zusammen.
Archäologische Funde aus Karakorum zeigen deshalb eine Welt, die deutlich vielfältiger war, als das verbreitete Bild einer rein nomadischen Kriegergesellschaft vermuten lässt.
Ein Passierschein für das riesige Reich
Zu den anschaulichsten Objekten gehört auch die moderne Kopie eines sogenannten Paiza.
Diese Passierscheine beziehungsweise Ausweise wurden von Reisenden, Boten und Funktionsträgern im Mongolenreich verwendet.
Sie ermöglichten es bestimmten Personen, sich durch das riesige Herrschaftsgebiet zu bewegen und dabei beispielsweise Transportmöglichkeiten oder Versorgung zu erhalten.
Das ausgebaute Boten- und Stationssystem war ein wesentlicher Bestandteil der Verwaltung eines Reiches, das sich über Tausende Kilometer erstreckte.
Die Mongolen standen fast vor Berlin
Für Berliner Besucher dürfte der europäische Teil der Ausstellung besonders interessant sein.
Nach dem Tod Dschingis Khans setzten seine Nachfolger die Expansion nach Westen fort. Mongolische Truppen erreichten im 13. Jahrhundert unter anderem Gebiete im heutigen Polen und Ungarn.
Der sogenannte Westfeldzug führte die mongolischen Heere bis nach Schlesien. Die Ausstellung erinnert damit daran, dass die Expansion nur wenige hundert Kilometer vom heutigen Berlin entfernt stattfand.
Archäologische Funde aus Polen und Rumänien zeigen Spuren dieser Auseinandersetzungen.
Zu den ausgestellten Objekten gehören beispielsweise Armstulpen aus einem Versteckhort, der 1241 im Zusammenhang mit der mongolischen Eroberung im Bereich der Burg Cerwen angelegt wurde.
Nicht nur Eroberung: Das „Mongolische Jahrhundert“
Ein wichtiger Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit dem Zeitraum zwischen etwa 1250 und 1350, den die Staatlichen Museen als „Mongolisches Jahrhundert“ beschreiben.
Nach den großen Eroberungszügen entstanden über weite Teile Eurasiens neue politische und wirtschaftliche Verbindungen.
Handelsrouten wurden intensiver genutzt, Menschen reisten über größere Entfernungen und Wissen verbreitete sich zwischen Regionen, die zuvor nur begrenzt miteinander verbunden waren.
Historiker sprechen in diesem Zusammenhang häufig von der Pax Mongolica. Der Begriff beschreibt eine Phase, in der die mongolische Herrschaft trotz vorausgegangener Kriege neue Voraussetzungen für Handel und Austausch über enorme Distanzen schuf.
Waren, Wissen und Ideen wanderten zwischen Asien und Europa
Über die Handelswege gelangten Luxusgüter und andere Waren aus Asien nach Westen. Gleichzeitig verbreiteten sich Kenntnisse über Städte, Länder und Kulturen.
Die Ausstellung zeigt deshalb ein Mongolenreich, das nicht allein als militärische Macht betrachtet wird.
Verwaltung, Kommunikation, Wirtschaft und technologische Entwicklungen spielten für seinen Bestand eine ebenso große Rolle.
Gerade dieser differenziertere Blick gehört zu den wichtigsten Zielen der Berliner Schau.
Neue Erkenntnisse aus 20 Jahren Forschung
Eine besondere Grundlage der Ausstellung bilden die Ergebnisse mongolisch-deutscher Forschungsprojekte der vergangenen zwei Jahrzehnte.
Archäologen aus beiden Ländern untersuchten unter anderem ehemalige Städte, Gräberfelder und Siedlungsräume.
Viele dieser Forschungen haben das historische Bild des Mongolenreichs verändert oder erweitert.
Statt einer ausschließlich von Reitern und militärischer Expansion geprägten Gesellschaft wird zunehmend sichtbar, wie komplex Städtebau, Verwaltung, Handel und Handwerk organisiert waren.
Der mongolische Präsident kommt zur Ausstellungseröffnung
Auch politisch erhält die Ausstellung besondere Aufmerksamkeit.
Die Eröffnung im Oktober soll nach Angaben der Staatlichen Museen in Anwesenheit des Präsidenten der Mongolei stattfinden.
Der Termin ist Teil eines Staatsbesuchs in Deutschland.
Das verdeutlicht zugleich, welchen Stellenwert Dschingis Khan und das mittelalterliche Mongolenreich bis heute für das kulturelle Selbstverständnis der Mongolei besitzen.
Warum Dschingis Khan in der Mongolei bis heute wichtig ist
Während Dschingis Khan in Europa häufig vor allem mit Krieg und Eroberung verbunden wird, ist seine Wahrnehmung in der Mongolei wesentlich vielschichtiger.
Nach dem Ende der sozialistischen Mongolischen Volksrepublik begann in den 1990er-Jahren eine intensive Wiederbeschäftigung mit der eigenen Geschichte.
Historische Orte wurden stärker erforscht, kulturelle Traditionen wiederbelebt und zahlreiche archäologische Projekte gestartet.
In Ulaanbaatar trägt heute beispielsweise das große Chinggis Khaan National Museum seinen Namen – genau jenes Museum, das für die Berliner Ausstellung wichtige Leihgaben zur Verfügung stellt.
Tickets: 14 Euro für die Dschingis-Khan-Ausstellung
Für die Sonderausstellung gibt es mehrere Ticketvarianten.
Der reguläre Eintritt ausschließlich für „Dschingis Khan und die Welt der Mongolen“ kostet 14 Euro, ermäßigt 7 Euro.
Wer zusätzlich das Neue Museum besuchen möchte, kann ein Kombiticket für 18 Euro, ermäßigt 9 Euro, kaufen.
Für 24 Euro, ermäßigt 12 Euro, gibt es ein Ticket für die Museumsinsel.
Informationen und Tickets bei den Staatlichen Museen zu Berlin
Gerade an Wochenenden und in den ersten Tagen nach der Eröffnung kann sich ein vorab gebuchtes Zeitfenster lohnen.
Öffnungszeiten der Ausstellung
Die James-Simon-Galerie ist während der Laufzeit grundsätzlich dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Montags bleibt das Haus geschlossen.
An Feiertagen können abweichende Sonderöffnungszeiten gelten.
Die Ausstellung läuft ungewöhnlich lange: Vom 21. Oktober 2026 bis zum 18. April 2027 bleiben fast sechs Monate Zeit für einen Besuch.
James-Simon-Galerie: Eingang zur Museumsinsel
Die 2019 eröffnete James-Simon-Galerie dient als zentrales Besucherzentrum der Museumsinsel.
Der von David Chipperfield entworfene Bau liegt zwischen Neuem Museum, Pergamonmuseum und Kupfergraben.
Neben Servicebereichen und dem Zugang zu verschiedenen Häusern verfügt die Galerie über eigene Flächen für Sonderausstellungen.
Die Dschingis-Khan-Schau gehört damit gleichzeitig zum umfangreichen Programm rund um das Jubiläum 200 Jahre Museumsinsel Berlin.
Anreise zur James-Simon-Galerie
ÖPNV: Am einfachsten ist die Fahrt mit der U5 bis Museumsinsel. Von der Station sind es nur wenige Minuten zu Fuß bis zur James-Simon-Galerie. Alternativ eignen sich die S-Bahnhöfe Hackescher Markt und Friedrichstraße.
Tram: Über die Haltestellen Am Kupfergraben oder Hackescher Markt lässt sich die Museumsinsel ebenfalls gut erreichen. Vom Alexanderplatz dauert die Fahrt je nach Verbindung ungefähr 5 bis 10 Minuten, vom Hauptbahnhof etwa 10 bis 15 Minuten.
Auto: Direkt auf der Museumsinsel gibt es kaum sinnvolle Parkmöglichkeiten. Öffentliche Parkhäuser befinden sich unter anderem rund um Alexanderplatz, Friedrichstraße und Unter den Linden. Wegen der zentralen Lage ist der ÖPNV meist deutlich unkomplizierter.
Fahrrad: Die Museumsinsel ist aus Mitte, Kreuzberg, Friedrichshain und Tiergarten gut erreichbar. Fahrradständer gibt es an mehreren Stellen rund um die Insel, wobei die unmittelbaren Eingangsbereiche freigehalten werden sollten.
Barrierefreiheit
Die James-Simon-Galerie wird von den Staatlichen Museen als vollständig rollstuhlgeeignet ausgewiesen.
Aufzüge ermöglichen den Zugang zu den verschiedenen Ebenen des Hauses.
Wer zusätzliche Unterstützung benötigt, kann sich vor dem Besuch an den Besucherservice der Staatlichen Museen wenden.
Angebote für Jugendliche und Schulklassen
Zur Ausstellung gehört auch ein Vermittlungsprogramm.
Unter dem Titel „Pferde, Pfeile, Pässe. Dschingis Khans Welt im Filmclip“ wird beispielsweise ein mehrstündiger Projekttag für Schulklassen angeboten.
Jugendliche können sich außerdem im mehrtägigen Workshop „Dschingis Khan: Deine (geheime) Geschichte“ mit der Ausstellung auseinandersetzen.
Damit bleibt die Schau nicht bei historischen Objekten stehen, sondern versucht, die Geschichte des Mongolenreichs auch über Medien- und Bildungsangebote zugänglich zu machen.
💡 Dennis’ Tipp
Für diese Ausstellung würde ich tatsächlich etwas mehr Zeit einplanen als für eine kleinere Sonderausstellung. Der Reiz liegt nicht nur in einzelnen spektakulären Objekten wie Rüstung oder Steinfigur, sondern vor allem darin, die Zusammenhänge zwischen Mongolei, Karakorum, Europa und den damaligen Handelswegen zu verstehen.
Wer ohnehin länger auf der Museumsinsel bleiben möchte, für den kann sich das Kombiticket mit dem Neuen Museum für 18 Euro gegenüber dem Einzelticket besonders lohnen.
Für einen möglichst ruhigen Besuch sind erfahrungsgemäß Dienstag bis Donnerstag am Vormittag angenehmer als das Wochenende.
📌 Faktenbox: Dschingis Khan und die Welt der Mongolen
Ausstellung: Dschingis Khan und die Welt der Mongolen
Laufzeit: 21. Oktober 2026 bis 18. April 2027
Ort: James-Simon-Galerie, Museumsinsel Berlin
Eingang: Bodestraße, 10178 Berlin
Veranstalter: Museum für Vor- und Frühgeschichte – Staatliche Museen zu Berlin
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10:00–18:00 Uhr
Montag: geschlossen
Eintritt: 14 Euro
Ermäßigt: 7 Euro
Kombiticket Neues Museum + Dschingis Khan: 18 Euro / ermäßigt 9 Euro
Ticket Museumsinsel: 24 Euro / ermäßigt 12 Euro
Highlights: Lamellenpanzer, Helm, Steinfigur aus Tavan Tolgoi, Bergkristall-Beschläge, Schmuck aus Karakorum, Paiza
Besonderheit: viele mongolische Exponate erstmals außerhalb der Mongolei
Barrierefreiheit: vollständig rollstuhlgeeignet
U-Bahn: U5 Museumsinsel
S-Bahn: Hackescher Markt oder Friedrichstraße
❓ FAQ zur Dschingis-Khan-Ausstellung in Berlin
Wann beginnt die Dschingis-Khan-Ausstellung in Berlin?
Die Ausstellung eröffnet am 21. Oktober 2026 in der James-Simon-Galerie.
Wie lange läuft die Ausstellung?
„Dschingis Khan und die Welt der Mongolen“ ist bis zum 18. April 2027 zu sehen.
Wo findet die Ausstellung statt?
In der James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel Berlin.
Was kostet der Eintritt?
Das Einzelticket kostet 14 Euro, ermäßigt 7 Euro.
Gibt es ein Kombiticket mit dem Neuen Museum?
Ja. Das Kombiticket für Neues Museum und Dschingis-Khan-Ausstellung kostet 18 Euro, ermäßigt 9 Euro.
Wann ist die Ausstellung geöffnet?
Dienstags bis sonntags jeweils von 10 bis 18 Uhr. Montags ist geschlossen.
Was sind die wichtigsten Exponate?
Zu den Highlights gehören ein mongolischer Lamellenpanzer und Helm, eine Steinfigur aus Tavan Tolgoi, Gürtelbeschläge aus Bergkristall, Schmuck aus Karakorum und eine Nachbildung eines Paiza-Passierscheins.
Sind die Exponate Originale aus der Mongolei?
Ein großer Teil der Ausstellung besteht aus Originalfunden aus der Mongolei. Viele dieser Objekte werden erstmals außerhalb des Landes gezeigt. Einzelne Stücke, darunter ein Paiza, werden als Repliken präsentiert.
Geht es nur um Dschingis Khan selbst?
Nein. Die Ausstellung behandelt auch seine Nachfolger, das Mongolenreich, Karakorum, Handel, Verwaltung, Kommunikation und den kulturellen Austausch zwischen Asien und Europa.
Ist die James-Simon-Galerie barrierefrei?
Ja. Die Staatlichen Museen führen das Haus als vollständig rollstuhlgeeignet.
Wie komme ich zur Ausstellung?
Am einfachsten mit der U5 bis Museumsinsel. Auch Hackescher Markt und Friedrichstraße sind gut erreichbare S-Bahn-Alternativen.












