42. Internationales Kurzfilmfestival Berlin: Sechs Tage voller ungewöhnlicher Geschichten, Filmkunst und besonderer Kinoerlebnisse
Berlin wird vom 10. bis 15. November 2026 erneut zur internationalen Hauptstadt des Kurzfilms. Bei der 42. Ausgabe von interfilm stehen Geschichten aus aller Welt im Mittelpunkt, die mal humorvoll, mal verstörend und manchmal innerhalb weniger Minuten überraschend berührend sind. Gezeigt werden die Filme nicht nur in klassischen Programmkinos, sondern auch an besonderen Orten wie der Volksbühne und dem Zeiss-Großplanetarium.
Das Festival bietet weit mehr als gewöhnliche Kinovorstellungen. Internationale und deutsche Wettbewerbe, Dokumentar- und Umweltfilme, experimentelle Animationen sowie besondere Themenprogramme gehören ebenso dazu wie Live-Musik, Diskussionen und Filmabende mit ungewöhnlichen Konzepten. Den Auftakt bildet am Dienstag, 10. November, eine große Eröffnungsveranstaltung in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.
Unter dem Motto „Shared Shores“ beschäftigt sich interfilm 2026 mit Grenzen, Verbindungen und gemeinsamen Erfahrungen. Die ausgewählten Filme führen unter anderem nach Haiti, in die Dominikanische Republik, in die Arktis und nach Westasien. Dabei geht es um Erinnerung, Identität, gesellschaftliche Veränderungen und Menschen, deren Geschichten im internationalen Kino häufig wenig Aufmerksamkeit erhalten.
Für Besucher ist die Auswahl groß: Gemeinsam mit dem parallel stattfindenden KUKI Kurzfilmfestival umfasst das Festivalangebot mehr als 350 Kurzfilme in über 60 Programmen und Veranstaltungen. Unser Guide zeigt, welche Höhepunkte besonders interessant sind, was die Tickets kosten und wie sich ein Besuch am besten planen lässt.
Stand: 7. November 2026, 13:30 Uhr. Das 42. Internationale Kurzfilmfestival Berlin findet vom 10. bis 15. November statt. Die Festivaleröffnung beginnt am Dienstag um 21 Uhr in der Volksbühne. Für die meisten regulären Kinoprogramme gelten Eintrittspreise von 10 Euro beziehungsweise 8 Euro ermäßigt; besondere Veranstaltungen haben eigene Preise.
⚡ Kurz zusammengefasst
interfilm Berlin 2026 findet vom 10. bis 15. November in elf Spielstätten statt. Der internationale Wettbewerb präsentiert 47 Filme aus 41 Ländern, hinzu kommen 21 Filme im deutschen Wettbewerb sowie Dokumentarfilme, Umweltkino und zahlreiche Spezialprogramme. Zu den Höhepunkten gehören die Festivaleröffnung am 10. November, „Sound & Vision“ am 12. November, die lange Nacht des abwegigen Films „eject_XXIX“ am 14. November und die Abschlussveranstaltung „Winning Films“ am 15. November. Reguläre Kinotickets kosten meist 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Eine Fünferkarte für 40 Euro lohnt sich für mehrere Vorstellungen oder einen gemeinsamen Kinobesuch.
interfilm Berlin 2026: Die wichtigsten Termine und Höhepunkte
Wer nur einen oder zwei Abende Zeit hat, sollte sich vor allem die besonderen Veranstaltungen ansehen. Während die Wettbewerbsprogramme über mehrere Tage in unterschiedlichen Kinos laufen, finden einige der großen Festivalereignisse nur einmal statt. Besonders die Volksbühne übernimmt dabei eine wichtige Rolle.
| Datum | Programmhöhepunkt | Uhrzeit und Ort |
|---|---|---|
| Dienstag, 10. November | Festival Opening | 21 Uhr, Volksbühne |
| Mittwoch, 11. November | Beginn zahlreicher Wettbewerbsprogramme | Verschiedene Kinos |
| Donnerstag, 12. November | VR Meets Fulldome | 20 Uhr, Zeiss-Großplanetarium |
| Donnerstag, 12. November | Sound & Vision | 21 Uhr, Volksbühne |
| Freitag, 13. November | Film Burn – Festivalparty | 23:30 Uhr, Unterfilm Clubkino |
| Samstag, 14. November | eject_XXIX – Die lange Nacht des abwegigen Films | 22 Uhr, Volksbühne |
| Samstag, 14. November | After Glow – Festivalparty | 23:30 Uhr, Unterfilm Clubkino |
| Sonntag, 15. November | Winning Films | 20 Uhr, Volksbühne; 20:30 Uhr, Rollberg Kinos |
Die Tabelle zeigt eine Auswahl besonders interessanter Programmpunkte und nicht sämtliche Filmvorführungen. An den einzelnen Festivaltagen laufen mehrere Wettbewerbs- und Sonderprogramme parallel. Wer einen bestimmten Film sehen möchte, sollte deshalb den vollständigen Spielplan nutzen.
Interfilm Berlin 2026 – vollständiger offizieller Spielplan
Festivaleröffnung am 10. November: interfilm startet in der Volksbühne
Den Auftakt bildet am Dienstagabend die Festivaleröffnung in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Ab 21 Uhr werden ausgewählte Kurzfilme gezeigt, ergänzt durch musikalische Beiträge und Einblicke in die Arbeit hinter dem Festival. Der Abend richtet sich sowohl an langjährige Kurzfilmfans als auch an Besucher, die interfilm zum ersten Mal kennenlernen möchten.
Moderiert wird die Eröffnung von Brenda Akele Jorde, die als Dokumentarfilmregisseurin, Akrobatin und Zirkuspädagogin arbeitet. Die Veranstaltung wird auf Englisch moderiert. Die gezeigten Filme laufen in ihrer Originalsprache mit englischen Untertiteln.
Nach dem offiziellen Programm geht es im Sternfoyer mit einem Eröffnungsempfang und Musik von DJ Pogodina weiter. Damit verbindet interfilm den Beginn der Filmwoche mit einem gemeinsamen Festivalabend. Gerade für Besucher, die mehr als eine gewöhnliche Filmvorführung erleben möchten, ist die Eröffnung ein interessanter Einstieg.
Besucherservice:
Termin: Dienstag, 10. November 2026
Beginn: 21 Uhr, anschließend Eröffnungsempfang
Ort: Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz, 10178 Berlin
Eintritt: 10 Euro laut Festivalpreisliste; beim Onlinekauf können Buchungsgebühren hinzukommen
Sprache: Englische Moderation, Originalfassungen mit englischen Untertiteln
Tipp: Für den gesamten Abend genügend Zeit einplanen.
Festivaleröffnung – offizielles Veranstaltungs- und Ticketangebot der Volksbühne
Das Programm von interfilm 2026: Internationale Geschichten und außergewöhnliche Perspektiven
Der eigentliche Kern von interfilm sind die Kurzfilmprogramme. Anders als bei einer üblichen Kinovorstellung wird nicht ein einzelner langer Film gezeigt, sondern eine kuratierte Auswahl mehrerer Produktionen. Dadurch können Besucher innerhalb eines Abends ganz unterschiedliche filmische Handschriften, Länder und Themen kennenlernen.
Die Wettbewerbe bilden das Zentrum des Festivals. Daneben präsentieren Sonderprogramme Animationen, Musikvideos, experimentelle Arbeiten und politische Filmgeschichten. Diese Mischung macht interfilm sowohl für erfahrene Kinobesucher als auch für Menschen interessant, die neue Formen des Erzählens entdecken möchten.
Internationaler Wettbewerb: 47 Filme aus 41 Ländern
Für den internationalen Wettbewerb wurden mehr als 3.500 eingereichte Filme gesichtet. 47 Produktionen aus 41 Ländern haben es in die Auswahl geschafft und werden in acht thematisch zusammengestellten Programmen gezeigt. Die Filme greifen persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Fragen auf, die über ihre Herkunftsländer hinaus relevant sind.
Zu den Programmen gehören „Suspicious Minds“, „Dog Days Are Over“ und „The More You Ignore Me, The Closer I Get“. Die Titel stehen jeweils für mehrere Kurzfilme, nicht für einen einzelnen abendfüllenden Spielfilm. Viele Vorstellungen werden an unterschiedlichen Festivaltagen wiederholt, wodurch sich mehrere Besuchsmöglichkeiten ergeben.
Deutscher Wettbewerb: 21 Filme und vier Programme
Der deutsche Wettbewerb versammelt 21 Kurzfilme in vier Programmen. Die ausgewählten Produktionen beschäftigen sich mit gesellschaftlichen Umbrüchen, persönlichen Beziehungen, Widerstand und ungewöhnlichen Alltagssituationen. Dabei reicht das Spektrum von realistischen Erzählungen bis zu experimentellen filmischen Formen.
Bereits die Programmtitel zeigen die Vielfalt der Auswahl: „Scams & Pilze“, „Zwischen Gittern und Glück“, „Krawall im Garten“ und „Macht Protokolle!“. Wer sich besonders für zeitgenössisches deutsches Kino interessiert, findet hier einen kompakten Einblick in aktuelle Entwicklungen jenseits großer Spielfilmproduktionen.
Dokumentarfilm- und Umweltfilmwettbewerb
Auch das dokumentarische Kino besitzt einen eigenen Wettbewerb mit drei Programmen. Die Filme beschäftigen sich mit Erinnerung, Gegenwart und Zukunft und zeigen, wie unterschiedlich sich gesellschaftliche Wirklichkeit mit filmischen Mitteln erzählen lässt. Persönliche Beobachtungen stehen dabei neben politischen und historischen Perspektiven.
Der Umweltfilmwettbewerb umfasst ebenfalls drei Programme. 20 Kurzfilme setzen sich mit Nachhaltigkeit, ökologischen Krisen und dem Umgang des Menschen mit seiner Umwelt auseinander. Gerade für Besucher, die sich für gesellschaftlich relevante Dokumentationen und ungewöhnliche Umweltgeschichten interessieren, ist dieser Festivalbereich empfehlenswert.
„Shared Shores“: Das besondere Schwerpunktthema des Festivals
Das Motto „Shared Shores“ bedeutet sinngemäß „Geteilte Ufer“ und beschäftigt sich mit dem, was Menschen trotz geografischer und politischer Grenzen miteinander verbindet. Das Festival stellt dabei nicht allein die Unterschiede zwischen Ländern und Gesellschaften heraus. Vielmehr zeigt es, wie Erinnerungen, Erfahrungen und gemeinsame Kämpfe über Grenzen hinweg miteinander verbunden bleiben.
Fünf Filmprogramme beschäftigen sich mit diesem Schwerpunkt. Zwei davon widmen sich Haiti und der Dominikanischen Republik, deren gemeinsame Inselgeschichte bis heute von Kolonialismus, Migration und gesellschaftlichen Unterschieden geprägt ist. Weitere Programme beschäftigen sich mit indigenen Perspektiven aus der Arktis, revolutionären Bewegungen in Westasien und persönlichen Erfahrungen zwischen Heimat, Krieg und Veränderung.
Besonders interessant sind „Witness: Arctic Indigenous Voices“ und „Revolutionary Women of West Asia“. Das erste Programm zeigt Perspektiven indigener Gemeinschaften im arktischen Raum, das zweite widmet sich Frauen und gesellschaftlichem Widerstand in Iran, Palästina und weiteren Teilen Westasiens. Damit erhält die Festivalwoche einen politischen und kulturellen Schwerpunkt, der weit über traditionelle Filmunterhaltung hinausgeht.
Ausgewählte Vorstellungen:
11. November, 21:30 Uhr: „Revolutionary Women of West Asia“, City Kino Wedding
12. November, 20:30 Uhr: „Witness: Arctic Indigenous Voices“, ACUDkino
13. November, 18 Uhr: „Tides of Resistance and Memory“, SİNEMA TRANSTOPIA
14. November, 18 Uhr: „Witness: Arctic Indigenous Voices“, SİNEMA TRANSTOPIA
15. November, 18 Uhr: „Revolutionary Women of West Asia“, Zeiss-Großplanetarium
Alle fünf Programme zum Festivalfokus „Shared Shores“
Sound & Vision, eject und Planetarium: Diese Sonderveranstaltungen lohnen sich
Neben den Wettbewerben bietet interfilm mehrere Veranstaltungen, bei denen die klassische Leinwand um besondere Konzepte erweitert wird. Musik und Kurzfilm treffen aufeinander, das Publikum entscheidet über ungewöhnliche Filmexperimente oder erlebt neue Bildwelten unter einer Planetariumskuppel. Gerade diese Formate machen den Festivalbesuch zu einem anderen Erlebnis als einen gewöhnlichen Kinobesuch.
Sound & Vision: Live-Musik trifft auf Kurzfilm
Am Donnerstag, 12. November, findet „Sound & Vision“ in der Volksbühne statt. Die Veranstaltung verbindet Kurzfilme mit Live-Musik und schafft dadurch einen besonderen Zugang zu den Bildern. Statt einen Film ausschließlich mit seinem ursprünglichen Soundtrack zu sehen, erlebt das Publikum die Werke im Zusammenspiel mit musikalischen Interpretationen.
Die Vorstellung beginnt nach dem aktuellen Spielplan der Volksbühne um 21 Uhr. Für das Event werden auf den Ticketplattformen unterschiedliche Preisstände angezeigt; ein geprüftes Eventim-Angebot liegt bei 19,75 Euro einschließlich der ausgewiesenen Gebühren, zuzüglich gegebenenfalls anfallender Versandkosten. Der endgültige Buchungspreis sollte vor Abschluss des Kaufs kontrolliert werden.
Sound & Vision am 12. November – offizielles Volksbühnen-Programm
eject_XXIX: Die lange Nacht des abwegigen Films
Eines der unterhaltsamsten Festivalformate ist „eject“. Am Samstag, 14. November, beginnt um 22 Uhr in der Volksbühne die 29. Ausgabe des besonderen Kurzfilmabends. Gezeigt werden 23 ungewöhnliche, skurrile und experimentelle Filme, die sich bewusst nicht in klassische Erzählmuster einordnen lassen.
Durch den Abend führen Ludmila Pogodina und Folke Renken. Anders als bei vielen regulären Wettbewerbsveranstaltungen spielt hier das Publikum eine besondere Rolle: Die Zuschauer wählen den Gewinner des „Weirdest And Most Wonderful Short Award“. Wer absurde Ideen und kreative Grenzüberschreitungen mag, dürfte hier besonders viel Spaß haben.
Termin: Samstag, 14. November, 22 Uhr
Ort: Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Eintritt: 12 Euro laut Festivalpreisliste, gegebenenfalls zuzüglich Buchungsgebühren
Interfilm-Programm und Tickets für eject_XXIX
VR Meets Fulldome: Kurzfilm unter der Planetariumskuppel
Das Zeiss-Großplanetarium gehört zu den außergewöhnlichsten Spielorten der Festivalwoche. Am Donnerstag, 12. November, findet dort um 20 Uhr die Veranstaltung „VR Meets Fulldome“ statt. Dabei treffen immersive Bildformate und die besondere Projektionstechnik einer Planetariumskuppel aufeinander.
Auch darüber hinaus werden im Planetarium verschiedene Kurzfilmprogramme gezeigt. Der Veranstaltungsort eignet sich besonders für Besucher, die sich für experimentelle Bildwelten und neue Formen filmischer Darstellung interessieren. Da der Kuppelsaal und das reguläre Planetariumskino unterschiedliche Räume sind, lohnt sich ein genauer Blick auf die jeweilige Veranstaltungsbeschreibung.
Termin: Donnerstag, 12. November, 20 Uhr
Ort: Zeiss-Großplanetarium, Prenzlauer Allee 80, 10405 Berlin
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro laut Festivalpreisliste
Alle interfilm-Spielorte und Ticketinformationen
Festivalfinale am 15. November: Die besten Filme bei „Winning Films“
Am Sonntag, 15. November, geht interfilm mit einer besonderen Abschlussveranstaltung zu Ende. Unter dem Titel „Winning Films“ werden ausgezeichnete Kurzfilme aus den Wettbewerben präsentiert. Damit erhalten Besucher die Gelegenheit, ausgewählte Festivalhöhepunkte an einem Abend zu erleben.
In der Volksbühne beginnt die Veranstaltung um 20 Uhr. Zusätzlich steht um 20:30 Uhr eine Vorstellung in den Rollberg Kinos in Neukölln auf dem Programm. Besonders für Besucher, die nur am letzten Festivaltag Zeit haben, ist das eine gute Möglichkeit, einen Eindruck von der Vielfalt des Festivals zu gewinnen.
Termin: Sonntag, 15. November 2026
Beginn: 20 Uhr Volksbühne, 20:30 Uhr Rollberg Kinos
Eintritt: Volksbühne 10 Euro laut Festivalpreisliste; im Rollberg gelten die regulären Festivalpreise
Tipp: Für die Abschlussvorstellungen frühzeitig Tickets prüfen.
Winning Films – Termine und Spielorte im Festivalplan
interfilm Berlin 2026: Ticketpreise und Fünferkarte im Überblick
Die meisten regulären Vorführungen kosten 10 Euro. Für ermäßigungsberechtigte Besucher werden in der Regel Tickets für 8 Euro angeboten. Eine Ausnahme bildet SİNEMA TRANSTOPIA, wo die ermäßigten Tickets 7 Euro kosten. Bei einzelnen Sonderveranstaltungen gelten gesonderte Preise.
Wer mehrere Programme sehen möchte, sollte besonders die Fünferkarte beachten. Der Pass kostet 40 Euro und umfasst fünf Eintritte, sodass rechnerisch 8 Euro pro Vorstellung anfallen. Er kann auch gemeinsam als Gruppenticket verwendet werden, beispielsweise für fünf Personen bei einer einzigen Vorstellung.
| Ticketangebot | Preis |
|---|---|
| Reguläre Kinovorstellung | 10 € |
| Ermäßigte Kinovorstellung | Meist 8 € |
| Ermäßigt bei SİNEMA TRANSTOPIA | 7 € |
| 5er-Ticket-Pass | 40 € |
| Festivaleröffnung Volksbühne | 10 € laut Festival |
| Sound & Vision | 19,75 € im geprüften Eventim-Angebot |
| eject_XXIX | 12 € laut Festival |
| Winning Films Volksbühne | 10 € laut Festival |
| Veranstaltungen im Roten Salon | In der Regel 5 € |
| InterForum-Fachveranstaltungen | Kostenlos, Anmeldung erforderlich |
Die Preise der normalen Kinovorstellungen und der Volksbühnen-Specials sind die veröffentlichten Festivalpreise. Beim Onlinekauf können zusätzliche Gebühren anfallen. Die Verfügbarkeit einzelner Vorstellungen ist nicht garantiert.
So funktioniert die Fünferkarte
Die Fünferkarte gilt für reguläre Vorstellungen vom 11. bis 15. November und kann online über den offiziellen Ticketpartner YesTicket gekauft werden. Anschließend erhalten Käufer einen QR-Code, mit dem sie den Pass an einer teilnehmenden Festivalkasse beziehungsweise am Gästecounter abholen können. Die fünf Eintritte werden dann an den Kinokassen gegen konkrete Vorstellungstickets eingelöst.
Wichtig: Der Pass garantiert nicht automatisch einen Sitzplatz für jede gewünschte Vorstellung. Eine Reservierung für einzelne Termine erfolgt durch den Umtausch in die jeweiligen Kinotickets. Für die Festivaleröffnung, „Sound & Vision“ und „eject“ in der Volksbühne ist der Pass nicht gültig.
Direkt zum offiziellen 5er-Ticket-Pass für 40 Euro
Wo kann man Einzeltickets kaufen?
Einzeltickets sind über die jeweiligen Veranstaltungsorte und deren Ticketshops erhältlich. Für Veranstaltungen in der Volksbühne ist der offizielle Spielplan der Volksbühne die passende Anlaufstelle. Bei den übrigen Kinos führt die interfilm-Übersicht zu den Veranstaltungsorten und ihren jeweiligen Verkaufsangeboten.
Offizielle interfilm-Ticketübersicht
Volksbühne – interfilm 42 und Veranstaltungstickets
In welchen Kinos findet interfilm Berlin 2026 statt?
Das Festival verteilt sich auf elf Spielstätten in mehreren Berliner Bezirken. Dadurch können Besucher unterschiedliche Kinokulturen entdecken: vom großen Theaterhaus über klassische Arthouse-Kinos bis zu kleineren Veranstaltungsräumen. Besonders viele Vorführungen konzentrieren sich auf Mitte und Prenzlauer Berg.
| Spielort | Adresse | Besonderheit |
|---|---|---|
| Volksbühne und Roter Salon | Rosa-Luxemburg-Platz, Mitte | Eröffnung, Specials, Finale |
| Filmtheater am Friedrichshain | Bötzowstraße 1–5, Prenzlauer Berg | Wettbewerbsprogramme |
| ACUDkino | Veteranenstraße 21, Mitte | Kurzfilmprogramme und Schwerpunktfilme |
| AchtBerlin | Schönhauser Allee 8, Mitte | Wettbewerbe und Specials |
| Zeiss-Großplanetarium | Prenzlauer Allee 80, Prenzlauer Berg | Kino und Kuppelsaal |
| City Kino Wedding | Müllerstraße 74, Wedding | Schwerpunkt- und Wettbewerbsprogramme |
| SİNEMA TRANSTOPIA | Lindower Straße 20/22, Wedding | Internationale Perspektiven |
| Rollberg Kinos | Rollbergstraße 70, Neukölln | Wettbewerbe und Winning Films |
| Kino & Bar in der Königstadt | Straßburger Straße 55, Prenzlauer Berg | Wettbewerbe und Sonderprogramme |
| Unterfilm Clubkino | Saarbrücker Straße 23, Prenzlauer Berg | Experimentelle Formate und InterForum |
Zur Zählung der elf Spielstätten gehören die Volksbühne und ihr Roter Salon als zwei getrennte Veranstaltungsbereiche.
Bei der Programmplanung sollten Besucher darauf achten, welche Vorführungen öffentlich zugänglich sind. Einige Termine, besonders vormittags in der Kino & Bar in der Königstadt, sind ausdrücklich akkreditierten Festivalbesuchern vorbehalten. Solche Vorstellungen sind nicht als reguläre öffentliche Kinotermine zu verstehen.
interfilm und KUKI 2026: Was ist der Unterschied?
Parallel zu interfilm findet vom 8. bis 15. November das KUKI Kurzfilmfestival für Kinder und Jugendliche statt. Beide Festivals arbeiten eng zusammen, richten sich jedoch an unterschiedliche Zielgruppen. Während interfilm ein breites internationales Kurzfilmprogramm für Erwachsene und filmbegeisterte Jugendliche präsentiert, stellt KUKI altersgerechte Filme für Kinder und junge Zuschauer in den Mittelpunkt.
Wer mit jüngeren Kindern einen Kinobesuch plant, sollte deshalb insbesondere das KUKI-Programm prüfen. Dort sind die Filme nach Altersgruppen gegliedert und werden häufig durch besondere pädagogische oder kreative Angebote ergänzt. Interfilm bietet dagegen unter anderem Filmprogramme zu gesellschaftlichen Konflikten, Politik und experimenteller Kunst, die nicht automatisch für jedes Alter geeignet sind.
Unser großer KUKI-Guide 2026 mit Programm, Spielorten und Tickets
Einlass, Sprache, Altersfreigaben und Barrierefreiheit
Bei interfilm werden viele Filme in ihrer Originalsprache gezeigt, häufig mit englischen Untertiteln. Die Festivaleröffnung wird vollständig auf Englisch moderiert. Wer auf deutsche Untertitel angewiesen ist, sollte deshalb die Angaben zum jeweiligen Programm vor dem Ticketkauf kontrollieren.
Auch die Altersfreigaben können sich unterscheiden. Nicht jedes Kurzfilmprogramm eignet sich für Kinder oder Jugendliche, insbesondere wenn politische Konflikte, Gewalt oder belastende Themen behandelt werden. Das Festival bietet ergänzend Hinweise zu möglicherweise sensiblen Inhalten.
Die Zugänglichkeit hängt vom jeweiligen Veranstaltungsort und teilweise vom konkreten Kinosaal ab. Besonders kleinere historische Spielstätten besitzen nicht überall stufenfreie Zugänge. Besucher mit eingeschränkter Mobilität sollten sich vor der Buchung direkt beim jeweiligen Kino nach barrierefreiem Zugang, Rollstuhlplätzen und sanitären Einrichtungen erkundigen.
Bei Vorstellungen mit festen Beginnzeiten empfiehlt sich eine frühzeitige Ankunft. Wie viel Zeit für den Einlass eingeplant werden sollte, hängt vom Spielort ab. Für Programmwechsel zwischen verschiedenen Kinos müssen außerdem die Fahrtzeiten innerhalb Berlins berücksichtigt werden.
Anfahrt zu interfilm Berlin 2026
Die meisten Spielstätten sind gut an das Berliner Nahverkehrsnetz angeschlossen. Da sich das Festival auf mehrere Bezirke verteilt, lohnt es sich, Vorstellungen möglichst nach Standort zu kombinieren. Besonders Mitte und Prenzlauer Berg bieten gute Möglichkeiten, mehrere Programme an einem Abend zu besuchen.
🚆 Öffentliche Verkehrsmittel
Die Volksbühne ist über die U2 bis Rosa-Luxemburg-Platz erreichbar. Zum Zeiss-Großplanetarium fährt unter anderem die Straßenbahnlinie M2. Das Filmtheater am Friedrichshain liegt in der Nähe der Buslinie 200, während das ACUDkino über die U8 und verschiedene Straßenbahnlinien gut angebunden ist.
Zum City Kino Wedding fährt die U6 bis Rehberge. Die Rollberg Kinos sind über die U8 bis Boddinstraße erreichbar. SİNEMA TRANSTOPIA befindet sich in der Nähe des S- und U-Bahnhofs Wedding, wobei der genaue Fußweg vorab geprüft werden sollte.
🚗 Auto
Bei einem Festival mit mehreren Spielorten ist die Anreise mit dem Auto meist weniger praktisch. In Mitte, Prenzlauer Berg und Neukölln können Parkplätze knapp sein, zudem sind die Veranstaltungsorte teilweise von Parkraumbewirtschaftung betroffen. Wer dennoch mit dem Auto anreist, sollte zusätzliche Zeit für die Parkplatzsuche einplanen.
🚲 Fahrrad
Für die Wege zwischen Volksbühne, ACUDkino, AchtBerlin, Unterfilm und weiteren Standorten in Mitte beziehungsweise Prenzlauer Berg kann das Fahrrad eine gute Alternative sein. Gerade bei zwei Vorstellungen an einem Abend lassen sich kurze Entfernungen damit unkompliziert überbrücken. Im November sollten Besucher jedoch die frühe Dunkelheit und mögliche Nässe berücksichtigen.
Vor der Anfahrt empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Informationen von BVG und S-Bahn Berlin, besonders bei mehreren Vorstellungen an unterschiedlichen Veranstaltungsorten.
💡 Dennis’ Tipp: Diese drei interfilm-Erlebnisse würde ich auswählen
Wer interfilm zum ersten Mal besucht, sollte mit einem der internationalen Wettbewerbsprogramme beginnen. Die Zusammenstellung mehrerer Filme aus unterschiedlichen Ländern zeigt besonders gut, wie abwechslungsreich Kurzfilm sein kann. Statt sich vorab auf einen einzelnen Filmtitel festzulegen, lohnt es sich, ein Thema auszuwählen, das persönlich interessiert.
Mein besonderer Veranstaltungstipp ist „eject_XXIX“ am Samstagabend. Der Mix aus ungewöhnlichen, absurden und experimentellen Filmen unterscheidet sich deutlich vom normalen Kinobesuch. Dass das Publikum selbst über einen Preis entscheidet, macht den Abend zusätzlich interessant.
Wer ein außergewöhnliches visuelles Erlebnis sucht, sollte die Veranstaltung „VR Meets Fulldome“ im Zeiss-Großplanetarium ins Auge fassen. Das ist gerade für Besucher spannend, die Film und moderne Projektionstechnologie miteinander verbinden möchten. Und wer mehrere Programme besuchen will, spart mit der Fünferkarte gegenüber fünf regulären Einzeltickets.
📌 Faktenbox: interfilm Berlin 2026
Veranstaltung: 42. Internationales Kurzfilmfestival Berlin – interfilm
Termin: Dienstag, 10. bis Sonntag, 15. November 2026
Motto: Shared Shores
Ort: Elf Spielstätten in Berlin
Festivaleröffnung: 10. November, 21 Uhr, Volksbühne
Internationaler Wettbewerb: 47 Filme aus 41 Ländern, acht Programme
Deutscher Wettbewerb: 21 Filme, vier Programme
Dokumentarfilmwettbewerb: Drei Programme
Umweltfilmwettbewerb: 20 Filme, drei Programme
Besondere Veranstaltungen: Sound & Vision, VR Meets Fulldome, eject_XXIX, Winning Films
Sound & Vision: 12. November, 21 Uhr, Volksbühne
eject_XXIX: 14. November, 22 Uhr, Volksbühne
Festivalabschluss: 15. November, 20 Uhr, Volksbühne
Regulärer Eintritt: Meist 10 Euro, ermäßigt 8 Euro
Fünferkarte: 40 Euro, vom 11. bis 15. November gültig
InterForum: Kostenfreie Fachveranstaltungen mit Anmeldung
Parallelfestival: KUKI, 8. bis 15. November 2026
Sprache: Originalfassungen, häufig mit englischen Untertiteln
Tickets: Offizielle Festival-Ticketübersicht
Programm: Vollständiger Festivalspielplan
❓ FAQ: interfilm Berlin 2026
Wann findet interfilm Berlin 2026 statt?
Das 42. Internationale Kurzfilmfestival Berlin findet vom 10. bis 15. November 2026 statt. Die Festivaleröffnung beginnt am 10. November um 21 Uhr in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.
Was kostet ein Ticket für interfilm 2026?
Reguläre Kurzfilmvorführungen kosten meist 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Sonderveranstaltungen besitzen eigene Preise. Für fünf Eintritte gibt es eine Fünferkarte für 40 Euro.
Was ist bei interfilm 2026 besonders sehenswert?
Zu den Höhepunkten gehören die Festivaleröffnung, „Sound & Vision“, „VR Meets Fulldome“, die ungewöhnliche Kurzfilmnacht „eject_XXIX“ und die Abschlussveranstaltung „Winning Films“. Auch der internationale Wettbewerb und die Programme zum Motto „Shared Shores“ sind interessant.
Wo findet interfilm Berlin statt?
Das Festival verteilt sich auf elf Spielstätten. Dazu gehören die Volksbühne, das Filmtheater am Friedrichshain, ACUDkino, City Kino Wedding, AchtBerlin, Rollberg Kinos, SİNEMA TRANSTOPIA und das Zeiss-Großplanetarium.
Kann man mehrere interfilm-Vorstellungen günstiger besuchen?
Ja. Die Fünferkarte kostet 40 Euro und kann für fünf Vorstellungen oder als Gruppenticket verwendet werden. Sie gilt nicht für die Festivaleröffnung, „Sound & Vision“ oder „eject“ in der Volksbühne.
Gibt es bei interfilm 2026 kostenlose Veranstaltungen?
Ja. Zum InterForum gehören kostenlose Fachveranstaltungen, für die allerdings eine Anmeldung erforderlich ist. Reguläre öffentliche Kinovorführungen sind überwiegend kostenpflichtig.
Sind die Kurzfilme auf Deutsch?
Die Filme werden häufig in ihrer Originalsprache mit englischen Untertiteln gezeigt. Bei manchen Programmen gelten andere Sprachfassungen oder Untertitel. Die jeweiligen Hinweise im Spielplan sind deshalb wichtig.
Ist interfilm für Kinder geeignet?
Nicht alle interfilm-Programme sind für Kinder geeignet. Für jüngere Zuschauer empfiehlt sich besonders das parallel stattfindende KUKI Kurzfilmfestival, das speziell auf Kinder und Jugendliche zugeschnittene Vorführungen anbietet.
Wann ist die lange Nacht der abwegigen Filme?
„eject_XXIX“ findet am Samstag, 14. November 2026, um 22 Uhr in der Volksbühne statt. In diesem besonderen Programm werden 23 ungewöhnliche Kurzfilme gezeigt; das Publikum entscheidet über den Gewinner.
Wann werden die Gewinnerfilme gezeigt?
Am Sonntag, 15. November 2026, findet die Abschlussveranstaltung „Winning Films“ statt. Die Vorführung beginnt um 20 Uhr in der Volksbühne und um 20:30 Uhr in den Rollberg Kinos.











