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Lucky Luke Ausstellung Berlin 2026: 80 Jahre Comic-Cowboy im Museum für Kommunikation

Dennis Von Dennis
1. Oktober 2026
in Berlin, Familie, Kultur, Museen
0
Lucky Luke Key Visual zur Ausstellung Morris’ einsamer Westernheld im Museum für Kommunikation Berlin

Lucky Luke: „Morris’ einsamer Westernheld“ – Ausstellung im Museum für Kommunikation Berlin. © Lucky Comics 2026

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Rund 80 Originalzeichnungen von Morris erstmals in Deutschland

Lucky Luke gehört seit acht Jahrzehnten zu den bekanntesten Comicfiguren Europas. Zum 80. Geburtstag des einsamen Cowboys widmet ihm das Museum für Kommunikation Berlin eine große Sonderausstellung. Unter dem Titel „Lucky Luke. Morris’ einsamer Westernheld“ sind vom 2. Oktober 2026 bis 28. März 2027 rund 80 originale Comicseiten und Coverzeichnungen seines Schöpfers Morris zu sehen.

Das Besondere: Eine derart umfangreiche Auswahl von Originalarbeiten des belgischen Zeichners Maurice De Bevere alias Morris wird nach Angaben des Museums erstmals in Deutschland gezeigt. Besucher können damit unmittelbar nachvollziehen, wie sich Lucky Luke vom frühen Westernhelden der 1940er-Jahre zu einer der erfolgreichsten Figuren des frankobelgischen Comics entwickelte.

Die Ausstellung bleibt dabei nicht bei Zeichnungen stehen. Passend zum Museum für Kommunikation verbindet sie die Comicgeschichte mit realer Technik- und Kommunikationsgeschichte des Wilden Westens. Postkutsche, Pony-Express und der sogenannte Singende Draht werden so zu einer zweiten Erzählebene neben Lucky Luke, Jolly Jumper und den Geschichten aus dem fiktiven Westen.

Update vom 1. Oktober 2026, 16:15 Uhr

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⚡ Kurz zusammengefasst

Die Ausstellung „Lucky Luke. Morris’ einsamer Westernheld“ läuft vom 2. Oktober 2026 bis 28. März 2027 im Museum für Kommunikation Berlin. Zu sehen sind rund 80 originale Comicseiten und Coverzeichnungen von Morris – nach Angaben des Museums erstmals in dieser Form in Deutschland – sowie historische Objekte rund um Kommunikation und Mobilität im Wilden Westen.

Der Museumseintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 4 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Die Ausstellung ist auf Deutsch, Französisch und Englisch angelegt. Zusätzlich gibt es öffentliche Führungen, Familienangebote und am 31. Oktober einen großen Aktionstag zum 80. Geburtstag von Lucky Luke.

Offizielle Seite zur Lucky-Luke-Ausstellung


Warum die Lucky-Luke-Ausstellung gerade 2026 nach Berlin kommt

1946 entwickelte Morris seinen Cowboy Lucky Luke. Die erste Geschichte erschien Ende desselben Jahres im Umfeld des belgischen Magazins „Spirou“. 2026 feiert die Figur damit ihren 80. Geburtstag.

Morris, mit bürgerlichem Namen Maurice De Bevere, wurde 1923 im belgischen Kortrijk geboren. Nach ersten Erfahrungen im Animationsbereich wechselte er zum Comic und schuf Lucky Luke zunächst vollständig selbst. Ab 1955 arbeitete er über viele Jahre mit René Goscinny zusammen, der später auch als einer der maßgeblichen Köpfe hinter Asterix weltberühmt wurde.

Goscinny schrieb von 1955 bis zu seinem Tod 1977 zahlreiche Lucky-Luke-Geschichten. Morris zeichnete die Serie anschließend mit unterschiedlichen Autoren weiter und blieb ihr bis zu seinem Tod 2001 verbunden. Heute wird Lucky Luke unter anderem von Zeichner Achdé und Szenarist Jul fortgeführt.

Damit erzählt die Berliner Ausstellung nicht einfach die Geschichte einer Comicfigur. Sie zeichnet auch einen wichtigen Abschnitt europäischer Comicgeschichte nach.


Rund 80 Originalseiten und Coverzeichnungen von Morris

Das Herzstück der Ausstellung sind die rund 80 Originalarbeiten von Morris. Darunter befinden sich Comicseiten und Coverzeichnungen aus verschiedenen Phasen seiner Arbeit.

Gerade bei Comics geht im gedruckten Album zwangsläufig einiges vom eigentlichen Herstellungsprozess verloren. Auf Originalseiten lassen sich Linienführung, Korrekturen, Bildaufteilung und die handwerkliche Arbeitsweise eines Zeichners wesentlich besser erkennen.

Damit richtet sich die Ausstellung nicht nur an Besucher, die Lucky Luke aus ihrer Kindheit kennen. Für Comiczeichner, Illustrationsfans und alle, die sich für die Entstehung gezeichneter Geschichten interessieren, dürfte gerade der Blick auf die Originalblätter interessant sein.

Dass die Werke überhaupt in dieser Größenordnung gezeigt werden können, ist der Zusammenarbeit mit der Familie Morris zu verdanken. Kooperationspartner sind außerdem Mediatoon/Dargaud und Story House Egmont Berlin.


Wie Lucky Luke über 80 Jahre sein Aussehen veränderte

Wer frühe Lucky-Luke-Zeichnungen neben spätere Alben legt, erkennt schnell, wie stark Morris seinen Stil über die Jahrzehnte entwickelte.

Die ersten Geschichten stehen noch sichtbar unter dem Einfluss des Animationsfilms. Figuren, Bewegungen und Gesichtsausdrücke wirken teilweise runder und cartoonhafter als in den später bekannten Alben. Mit der Zeit reduzierte Morris seine Bildsprache zunehmend auf klare Konturen, schnelle Lesbarkeit und präzise Bewegungen.

Auch Lucky Luke selbst entwickelte sich. Aus dem zunächst deutlich karikierteren Cowboy wurde schrittweise die schlanke Figur mit gelbem Hemd, schwarzer Weste, rotem Halstuch und weißem Hut, die heute weltweit wiedererkannt wird.

Gerade dieser Entwicklungsprozess gehört zu den spannendsten Aspekten einer Ausstellung mit Originalzeichnungen: Man sieht nicht nur fertige Figuren, sondern die gestalterische Entwicklung hinter einer jahrzehntelang erfolgreichen Serie.


Warum ausgerechnet das Museum für Kommunikation passt

Auf den ersten Blick könnte eine Lucky-Luke-Ausstellung ebenso gut in einem Comic- oder Kunstmuseum stattfinden. Das Berliner Museum für Kommunikation setzt allerdings einen eigenen Schwerpunkt.

Viele Lucky-Luke-Abenteuer spielen in einer Zeit, in der sich Kommunikation und Mobilität im amerikanischen Westen grundlegend veränderten. Nachrichten mussten zunächst mit Reitern oder Postkutschen über enorme Entfernungen transportiert werden. Der Pony-Express wurde zum Symbol für Geschwindigkeit, bevor Telegraphenleitungen Informationen plötzlich wesentlich schneller übermitteln konnten.

Genau hier setzt die Ausstellung an. Originalzeichnungen von Morris werden mit Objekten aus den Sammlungen der Museumsstiftung Post und Telekommunikation verbunden.

Zu sehen beziehungsweise thematisiert werden unter anderem Postkutsche, Pony-Express und der „Singende Draht“, also die Telegraphie. Damit wird aus der Comic-Retrospektive zugleich eine kleine Reise durch die Kommunikationsgeschichte des 19. Jahrhunderts.


Der Wilde Westen zwischen Comic und Wirklichkeit

Lucky Luke lebt in einer bewusst überzeichneten Westernwelt. Trotzdem bediente sich die Serie immer wieder realer historischer Figuren, Entwicklungen und Ereignisse.

Eisenbahnbau, Posttransport, Telegraphie, Goldrausch, Gefängnisse, neue Städte oder Konflikte zwischen Gesetzeshütern und Banditen liefern den Hintergrund für zahlreiche Geschichten. Dazu kommen historische Persönlichkeiten, die in karikierter Form in das Lucky-Luke-Universum übernommen wurden.

Dadurch eignet sich die Ausstellung besonders gut für die Verbindung von Comic und Technikgeschichte. Besucher können nachvollziehen, welche Kommunikationsmittel tatsächlich existierten und wie Morris sie für seine Geschichten verwendete.

Das unterscheidet die Berliner Schau von einer reinen Jubiläumsausstellung mit Comicmotiven und Merchandise.


Flix kuratiert die Ausstellung mit Dietrich Wolf Fenner

Kuratiert wird „Lucky Luke. Morris’ einsamer Westernheld“ von Flix und Dietrich Wolf Fenner.

Flix gehört selbst zu den bekanntesten deutschen Comiczeichnern und hat bereits intensiv mit Lucky Luke gearbeitet. Seine Beschäftigung mit der Figur reicht damit über die Rolle eines externen Kurators hinaus.

Zusammen mit Dietrich Wolf Fenner verbindet er die künstlerische Entwicklung von Morris mit der Kommunikations- und Technikgeschichte, für die das Museum steht.

Die Ausstellung wurde mit Unterstützung der Familie Morris umgesetzt und steht unter der Schirmherrschaft der Vertretung von Ostbelgien, der Föderation Wallonie-Brüssel und der Wallonie in Berlin.


Eröffnung am 1. Oktober – regulär ab 2. Oktober

Noch vor dem regulären Ausstellungsbeginn findet am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 19 Uhr die Eröffnung statt. Einlass ist ab 18:30 Uhr.

Geplant sind unter anderem ein Grußwort von Museumsdirektorin Anja Schaluschke sowie ein Ausstellungsgespräch mit den Kuratoren Dietrich Wolf Fenner und Flix und der Journalistin und Comic-Expertin Lara Keilbart.

Die Teilnahme an der Eröffnung ist kostenlos. Die vom Museum genannte reguläre Anmeldefrist endete allerdings bereits am 30. September.

Für normale Besucher beginnt die Ausstellung deshalb praktisch am Freitag, 2. Oktober 2026.


Eintritt: Unter 18 Jahren kostenlos

Für die Sonderausstellung gilt der normale Museumseintritt. Ein zusätzlicher Ausstellungspreis wird nicht erhoben.

Erwachsene zahlen 8 Euro, der ermäßigte Eintritt kostet 4 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Damit ist die Ausstellung auch für Familien vergleichsweise günstig. Zu beachten ist lediglich, dass Kinder unter 14 Jahren das Museum nur in Begleitung eines Erwachsenen besuchen dürfen.

Tickets können im Museum gekauft oder online gebucht werden.

Tickets und Besucherinformationen des Museums


Öffnungszeiten der Lucky-Luke-Ausstellung

Da die Sonderausstellung während der regulären Museumszeiten besucht werden kann, gelten folgende Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag: 9 bis 17 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage: 10 bis 18 Uhr
Jeder 3. Mittwoch im Monat: 9 bis 20 Uhr
Montag: geschlossen

Am Tag der Deutschen Einheit, Samstag, 3. Oktober, öffnet das Museum als Feiertag von 10 bis 18 Uhr.

Wer sich die rund 80 Originalarbeiten in Ruhe ansehen möchte, sollte für die Sonderausstellung ungefähr 60 bis 90 Minuten einplanen. Zusammen mit der Dauerausstellung des Museums lässt sich daraus problemlos ein zwei- bis dreistündiger Museumsbesuch machen.


Öffentliche Lucky-Luke-Führungen

Zusätzlich zur freien Besichtigung bietet das Museum regelmäßig die Führung „Morris und Lucky Luke – 80 Jahre Comicgeschichte(n)“ an.

Die erste öffentliche Führung findet am Sonntag, 4. Oktober 2026, von 11:30 bis 12:30 Uhr statt. Weitere Termine folgen während der gesamten Laufzeit.

Dabei geht es nicht nur um die Entstehung der Figur. Die Führung verbindet die Entwicklung der Comics mit der Frage, wie Nachrichten im Wilden Westen transportiert wurden und wie technische Neuerungen die Kommunikation veränderten.

Empfohlen wird die Führung ab 12 Jahren. Für Erwachsene kostet sie zusätzlich zum Museumseintritt 2 Euro. Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Museumseintritt.

Für die Führungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Lucky-Luke-Führung reservieren


Lucky Luke wird 80: Großer Aktionstag am 31. Oktober

Einen besonders guten Besuchstermin gibt es am Samstag, 31. Oktober 2026. Dann feiert das Museum Lucky Lukes 80. Geburtstag mit einem großen Familienaktionstag.

Nach aktuellem Programm läuft der Aktionstag von 10 bis 18 Uhr. Geplant sind unter anderem eine Bastel- und Malecke, ein Comic-Tutorial, eine Verkleidungs- und Fotostation, ein Lucky-Luke-Quiz und eine Buttonmaschine.

Dazu kommt ein Look-alike-Contest, bei dem Besucher als Figuren aus dem Lucky-Luke-Universum auftreten können. Auch Geburtstagstorte soll es geben.

Besonders interessant für erwachsene Comicfans dürfte das Podiumsgespräch werden. Angekündigt sind Jul, Achdé, Klaus Jöken und Flix, die über die Geschichte von Lucky Luke und die Weiterentwicklung einer inzwischen 80 Jahre alten Comicfigur sprechen.

Für den Aktionstag gilt der normale Museumseintritt; unter 18 Jahren bleibt der Eintritt frei.

Programm zum Aktionstag „Lucky Luke wird 80“


Auch für Familien mit jüngeren Kindern interessant

Obwohl die öffentlichen Lucky-Luke-Führungen erst ab etwa zwölf Jahren empfohlen werden, eignet sich die Ausstellung grundsätzlich auch für einen Familienbesuch.

Das liegt nicht zuletzt am Museum selbst. Historische Kommunikationsgeräte, große technische Objekte und interaktive Elemente der Dauerausstellung lassen sich gut mit dem Lucky-Luke-Besuch kombinieren.

Zusätzlich nimmt das Museum im Oktober am KinderKulturMonat Berlin 2026 teil. Jeden Sonntag im Oktober sind zwischen 14 und 17 Uhr kostenlose Angebote für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren angekündigt. Dazu gehören unter anderem Kreativangebote und Lucky-Luke-Comic-Spaß.

Unser ausführlicher Überblick zum gesamten Festival:

KinderKulturMonat Berlin 2026: Programm und Anmeldung


Ist die Ausstellung nur etwas für Lucky-Luke-Fans?

Nein. Wer sämtliche Alben kennt, wird viele Details wahrscheinlich anders wahrnehmen als ein Besucher ohne Comic-Vorkenntnisse. Die Ausstellung ist aber bewusst breiter aufgebaut.

Die Originalzeichnungen zeigen, wie Comics handwerklich entstehen. Die historischen Sammlungsobjekte erzählen parallel von Post, Telegraphie und Nachrichtenübermittlung im 19. Jahrhundert.

Dadurch funktionieren mindestens drei Ebenen nebeneinander: Comicgeschichte, Zeichenkunst und Technikgeschichte.

Für langjährige Lucky-Luke-Leser dürfte der unmittelbare Blick auf Morris’ Originalarbeiten der stärkste Grund für einen Besuch sein. Familien und Gelegenheitsbesucher bekommen dagegen eine zugängliche Verbindung aus Comic und Museumsgeschichte.


Ausstellung auf Deutsch, Französisch und Englisch

Ein Vorteil für Berlin-Besucher aus dem Ausland: Die Ausstellung ist dreisprachig angelegt.

Die Inhalte werden auf Deutsch, Französisch und Englisch angeboten. Gerade Französisch passt zur Geschichte der Figur, denn Lucky Luke gehört zu den Klassikern des frankobelgischen Comics.

Auch Führungen sind laut Museum grundsätzlich auf Deutsch, Englisch und Französisch buchbar. Zusätzlich gibt es während der Laufzeit einzelne ausdrücklich französischsprachige öffentliche Führungen.

Damit ist die Ausstellung auch für internationale Berlin-Besucher relativ unkompliziert zugänglich.


Barrierefreiheit im Museum

Das Museum für Kommunikation ist nach eigenen Angaben weitgehend barrierefrei. Zum Haupteingang führt eine Rampe.

Die Ausstellungsebenen können über einen Fahrstuhl erreicht werden. Im Erdgeschoss befindet sich außerdem ein Aufzug zur Nutzung mit dem Rollstuhl, und es stehen barrierefreie Toiletten zur Verfügung.

Wer besondere Anforderungen hat, sollte die detaillierten Barrierefreiheitsinformationen des Museums vor dem Besuch prüfen.


Taschen und Garderobe

Aktuell gibt es einen zusätzlichen praktischen Hinweis für den Museumsbesuch: Wegen Sanierungsarbeiten stehen die Schließfächer nur eingeschränkt zur Verfügung.

Das Museum bittet deshalb darum, möglichst keine großen Taschen oder Rucksäcke mitzubringen.

Von Oktober bis Ostern steht an den Wochenenden zusätzlich eine Garderobe zur Verfügung. Gerade am Eröffnungswochenende oder beim Aktionstag am 31. Oktober dürfte es trotzdem sinnvoll sein, mit möglichst wenig Gepäck zu kommen.


Anreise zum Museum für Kommunikation

Das Museum liegt sehr zentral in Berlin-Mitte an der Leipziger Straße 16, zwischen Potsdamer Platz, Gendarmenmarkt und Friedrichstraße.

ÖPNV

Die nächstgelegenen U-Bahnhöfe sind Anton-Wilhelm-Amo-Straße mit der U2 sowie Stadtmitte mit U2 und U6. Von beiden Stationen sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Zusätzlich halten die Buslinien M48, 200, 265 und 300 in der Umgebung.

Vom Alexanderplatz dauert die Fahrt mit der U2 bis Stadtmitte beziehungsweise Anton-Wilhelm-Amo-Straße einschließlich kurzem Fußweg ungefähr 15 Minuten.

Vom Hauptbahnhof sollte man je nach Verbindung etwa 15 bis 20 Minuten einplanen. Eine praktische Variante führt mit der U5 Richtung Innenstadt und anschließend über die U6 beziehungsweise einen kurzen Fußweg.

Aus der City-West rund um den Zoologischen Garten sind normalerweise etwa 20 bis 25 Minuten realistisch.

Für das Eröffnungswochenende gibt es allerdings eine Besonderheit: Nach einem Brand am U-Bahnhof Wittenbergplatz ist die U2 im westlichen Abschnitt zwischen Zoologischer Garten und Gleisdreieck noch unterbrochen. Der reguläre Betrieb soll nach derzeitiger Planung am Montag, 5. Oktober, wieder aufgenommen werden. Besucher aus der City-West sollten deshalb am ersten Wochenende eher über S-Bahn und Friedrichstraße oder eine alternative BVG-Verbindung fahren.

Auto

Mit dem Auto liegt das Museum zwar zentral, gerade das macht die Anfahrt aber nicht unbedingt komfortabler.

Vom Alexanderplatz sind bei normalem Verkehr ungefähr 10 bis 15 Minuten realistisch, vom Hauptbahnhof ebenfalls etwa 10 bis 15 Minuten. Aus der City-West sollte eher mit 20 bis 30 Minuten gerechnet werden.

Dazu kommt die Parkplatzsuche in Mitte. Wer zu einer festen Führung fährt, sollte dafür mindestens 15 bis 20 Minuten zusätzliche Reserve einplanen.

Fahrrad

Mit dem Fahrrad ist das Museum aus vielen Innenstadtbezirken schnell erreichbar.

Vom Alexanderplatz dauert die Fahrt ungefähr 10 bis 15 Minuten, vom Hauptbahnhof ebenfalls rund 10 bis 15 Minuten. Vom Potsdamer Platz sind es nur ungefähr 5 bis 10 Minuten.

Aus Charlottenburg beziehungsweise der City-West sollte man je nach Startpunkt etwa 25 bis 35 Minuten einplanen.


Lässt sich Lucky Luke mit anderen Ausstellungen kombinieren?

Ja, und gerade dafür eignet sich die zentrale Lage des Museums.

Wer anschließend weiter durch Mitte möchte, erreicht den Gendarmenmarkt, die Friedrichstraße oder den Potsdamer Platz zu Fuß. Damit lässt sich die Ausstellung gut in einen längeren Innenstadtbesuch integrieren.

Auch innerhalb des Museums selbst lohnt sich ein Blick über Lucky Luke hinaus. Die Dauerausstellung beschäftigt sich mit Kommunikationsgeschichte von frühen Nachrichtenformen über Post und Telefon bis zur digitalen Kommunikation.

Der Übergang ist beim Lucky-Luke-Thema besonders passend, weil Postkutschen, Telegraphie und Nachrichtenübermittlung ohnehin Teil der Sonderausstellung sind.


💡 Dennis’ Tipp

Ich würde die Ausstellung nicht nur wegen Lucky Luke besuchen, sondern gerade wegen der Originalzeichnungen von Morris. Gedruckte Comicseiten kennt fast jeder Fan – die tatsächlichen Arbeitsblätter eines Zeichners aus der Nähe zu sehen, ist etwas völlig anderes.

Für Familien ist der 31. Oktober vermutlich der spannendste Termin, weil Ausstellung, Geburtstag und umfangreiches Mitmachprogramm zusammenkommen. Wer dagegen die Originalzeichnungen möglichst ruhig ansehen möchte, sollte eher einen normalen Wochentag wählen.

Zum Start würde ich außerdem den Sonntag, 4. Oktober im Blick behalten: Um 11:30 Uhr findet bereits die erste öffentliche Lucky-Luke-Führung statt. Familien mit jüngeren Kindern können am selben Nachmittag zusätzlich die Angebote des KinderKulturMonats nutzen.


📌 Faktenbox: Lucky Luke Ausstellung Berlin 2026

Titel: Lucky Luke. Morris’ einsamer Westernheld
Laufzeit: 2. Oktober 2026 bis 28. März 2027
Eröffnung: 1. Oktober 2026, 19 Uhr
Ort: Museum für Kommunikation Berlin
Adresse: Leipziger Straße 16, 10117 Berlin
Ausstellung: rund 80 originale Comicseiten und Coverzeichnungen von Morris
Besonderheit: Originalarbeiten erstmals in dieser Größenordnung in Deutschland
Kuratoren: Flix und Dietrich Wolf Fenner
Sprachen: Deutsch, Französisch und Englisch
Eintritt Erwachsene: 8 Euro
Ermäßigt: 4 Euro
Unter 18 Jahren: Eintritt frei
Öffnungszeiten Di–Fr: 9–17 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage: 10–18 Uhr
3. Mittwoch im Monat: 9–20 Uhr
Montag: geschlossen
Öffentliche Führung: Museumseintritt plus 2 Euro für Erwachsene
Aktionstag zum 80. Geburtstag: 31. Oktober 2026
Barrierefreiheit: Museum weitgehend barrierefrei
Empfohlene Besuchsdauer: etwa 60–90 Minuten für die Sonderausstellung

Offizielle Ausstellungsinformationen


❓ FAQ zur Lucky Luke Ausstellung Berlin 2026

Wann beginnt die Lucky-Luke-Ausstellung in Berlin?

Die Ausstellung öffnet regulär am Freitag, 2. Oktober 2026. Sie läuft bis zum 28. März 2027. Die offizielle Eröffnung findet bereits am Abend des 1. Oktober statt.

Wo findet die Ausstellung statt?

„Lucky Luke. Morris’ einsamer Westernheld“ wird im Museum für Kommunikation Berlin, Leipziger Straße 16 in Berlin-Mitte gezeigt.

Was gibt es zu sehen?

Kern der Ausstellung sind rund 80 originale Comicseiten und Coverzeichnungen von Morris. Hinzu kommen historische Objekte zur Kommunikations- und Technikgeschichte des Wilden Westens.

Sind die Zeichnungen wirklich Originale von Morris?

Ja. Das Museum zeigt Originalarbeiten des belgischen Lucky-Luke-Schöpfers Maurice De Bevere alias Morris. Die Präsentation wurde mit Unterstützung seiner Familie realisiert.

Was kostet der Eintritt?

Erwachsene zahlen 8 Euro, ermäßigt kostet der Eintritt 4 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Braucht man ein spezielles Ticket für die Sonderausstellung?

Nein. Die Lucky-Luke-Ausstellung ist mit dem regulären Museumseintritt zugänglich.

Kann man Tickets vorher kaufen?

Ja. Das Museum bietet einen Online-Ticketkauf an. Tickets können außerdem direkt an der Museumskasse erworben werden. Tickets für das Museum für Kommunikation

Gibt es Führungen?

Ja. Regelmäßig wird die Führung „Morris und Lucky Luke – 80 Jahre Comicgeschichte(n)“ angeboten. Die erste öffentliche Führung findet am 4. Oktober um 11:30 Uhr statt.

Muss man die Lucky-Luke-Führung reservieren?

Ja. Für die öffentlichen Lucky-Luke-Führungen ist eine Anmeldung erforderlich. Führung online reservieren

Ist die Ausstellung für Kinder geeignet?

Ja. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben sogar freien Museumseintritt. Die speziellen öffentlichen Führungen werden allerdings erst ab etwa zwölf Jahren empfohlen.

Gibt es ein besonderes Familienprogramm?

Ja. Im Oktober beteiligt sich das Museum am KinderKulturMonat. Außerdem findet am 31. Oktober ein großer Aktionstag zum 80. Geburtstag von Lucky Luke statt.

Ist die Ausstellung auch auf Englisch verfügbar?

Ja. Die Ausstellung ist auf Deutsch, Französisch und Englisch angelegt.

Wie lange sollte man für die Ausstellung einplanen?

Für die Lucky-Luke-Sonderausstellung sind ungefähr 60 bis 90 Minuten ein sinnvoller Richtwert. Wer auch die Dauerausstellung besucht, kann deutlich länger im Museum bleiben.

Ist das Museum barrierefrei?

Das Museum ist weitgehend barrierefrei. Eine Rampe führt zum Eingang, die Ebenen sind per Fahrstuhl erreichbar und barrierefreie Toiletten sind vorhanden.

Dennis

Dennis

Konzerthallen sind sein Wohnzimmer, Premieren sein Revier. Dennis lebt für den Moment, in dem das Licht ausgeht und die Show beginnt. Seit Jahren jagt er für euch nach den spannendsten Events und Attraktionen der Stadt. Seine Mission: Nicht nur über Termine zu berichten, sondern die Emotionen hinter den Kulissen einzufangen und die Geschichten aufzuschreiben, die Berlin so einzigartig machen.

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