🎬 Vom 25. bis zum 29. März 2026 verwandelt sich das historische Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz erneut in das Epizentrum des modernen griechischen Kinos. Zur 11. Ausgabe des „The Greek Film Festival in Berlin“ präsentieren die Veranstalter ein Programm, das sich mutig gegen klare Abgrenzungen stellt und stattdessen die rohe Kraft der Emotionen feiert.
Unter dem Leitmotiv „WE ARE WHAT WE FEEL“ rückt das Festival das „Fühlen“ als Antwort auf eine zunehmend rationale Welt ins Zentrum. In der „freiesten Stadt Europas“ – so die Macher über Berlin – wird Raum für Selbstbestimmung, Intuition und bewusste Illusionen geschaffen. 31 Filme, darunter Spielfilme, Dokumentationen und Kurzfilme, zeichnen ein facettenreiches Bild der menschlichen Palette.
🏛️ Die Highlights: Premierenfeuerwerk im Babylon
Das Festival unterstreicht seine internationale Relevanz mit 7 Weltpremieren, 16 Deutschlandpremieren und 4 Berlin-Premieren.
Der Eröffnungsfilm: „Broken Vein“
Das Festival startet mit einem Paukenschlag: Yannis Economides präsentiert sein modernes, urbanes Drama Broken Vein als Deutschlandpremiere. In der Tradition des antiken griechischen Dramas verhandelt der Film zeitlose Begriffe wie Ethos, Hybris und Schicksal in einer harten, gegenwärtigen Welt.
- Special: Der Regisseur und Hauptdarstellerin Sofia Kounia stehen nach der VorfĂĽhrung fĂĽr ein Q&A bereit.
Spotlight: Angeliki Papoulia
Ein besonderes Highlight ist das Spotlight auf Angeliki Papoulia, eine der international renommiertesten Persönlichkeiten des griechischen Kinos (bekannt aus Dogtooth und The Lobster von Yorgos Lanthimos). Gezeigt werden unter anderem:
- Dogtooth (4K remastered)
- Green Sea (2020)
- Arcadia (2024) Papoulia wird während des gesamten Festivals für Gespräche mit dem Publikum anwesend sein.
🏆 Wettbewerbe und Nachwuchsförderung
Das Herzstück der Förderung junger Talente ist die Emerging Greeks Competition. Hier konkurrieren Erst- und Zweitwerke aufstrebender Regisseur:innen um dotierte Preise:
- Emerging Greeks Award (1.000 €, gesponsert von ERTFLIX)
- Documentary Award (500 €, gesponsert von Musou Music Group)
- Short Film Award (500 €, gesponsert vom Illuseum Berlin)
Die Jury ist hochkarätig besetzt, unter anderem mit dem langjährigen Berlinale-Delegierten Nikolaj Nikitin, der Kuratorin Julia Kuniß und dem Herausgeber Joachim Kurz.
🎨 Jenseits der Leinwand: Kunst, Talk & Musik
Das Festival versteht sich als interdisziplinäre Plattform:
- Open Talk (27.03., 18:00 Uhr): „Unframed Identities: Female & Non-Binary Voices in Cinema“. In Kooperation mit WIFT.GR diskutieren Regisseurinnen über antipatriarchale Blicke und die Darstellung von Identität.
- Kunst-Ausstellung: Im Illuseum Berlin präsentiert der Künstler Saki Koulos unter dem Titel „Unholy Paths“ Werke, die sich mit Migration und transgenerationaler Erinnerung auseinandersetzen. (Eröffnung: 26.03., 18:00 Uhr).
- Festival Walk (28.03.): Eine professionelle Tour für Gäste und Filmemacher:innen zu den „verborgenen Schätzen“ Berlins.
📍 Besucher-Informationen
- Datum: 25. – 29. März 2026
- Ort: Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
- Tickets: Direkt ĂĽber die Website des Babylon Berlin buchbar.
- Sprache: Alle Filme werden in der Regel mit englischen Untertiteln gezeigt. HIER KLICKEN!
💡 Dennis’ Insider-Tipp: „Kino für alle Sinne“
„Leute, das Griechische Filmfestival ist für mich jedes Jahr ein Pflichttermin. Warum? Weil die Griechen eine Art haben, Geschichten zu erzählen, die man physisch spürt. Mein absoluter Tipp für dieses Jahr: Geht zur Eröffnung am 25. März! Nicht nur wegen des Films, sondern auch wegen des Drum-Duos WOBBLY. Evi Filippou ist eine Wahnsinns-Musikerin – diese Mischung aus Jazz und Avantgarde direkt im Babylon-Saal zu hören, sorgt für Gänsehaut-Garantie, bevor überhaupt das erste Bild über die Leinwand flimmert. Und danach? Ein Ouzo in einer der Bars rund um den Rosa-Luxemburg-Platz und über den Film diskutieren. So geht Berlin!“ — Euer Dennis









