Spandau wird für ein Wochenende zur großen Bühne: Vom 19. bis 21. Juni 2026 bringt das neue Kirchen- und Kulturfestival „48 Stunden Spandau“ mehr als 100 Veranstaltungen in Kirchen, Gemeindehäuser, Kultureinrichtungen, Kinos, Gärten und auf öffentliche Plätze im gesamten Bezirk.
Das Programm reicht von Jazz, Gospel, Orgelmusik und Open-Air-Konzerten über Lesungen, Kunstausstellungen, Gaming, Film und Comedy bis zu Familienfesten, Workshops, Picknicks und spirituellen Angeboten. Dabei verteilt sich das Festival nicht nur auf die Altstadt, sondern führt auch nach Gatow, Kladow, Hakenfelde, Siemensstadt, Staaken, Wilhelmstadt, Haselhorst und in weitere Spandauer Ortsteile.
Die meisten Veranstaltungen können kostenlos und ohne Ticket besucht werden. So entsteht ein Festival, das Kultur, Kirche und Stadtgesellschaft miteinander verbindet und zugleich eine Einladung ist, Spandau neu zu entdecken.
Kurz zusammengefasst
„48 Stunden Spandau“ findet vom Freitag, den 19. Juni, bis Sonntag, den 21. Juni 2026, statt. Mehr als 100 Veranstaltungen verteilen sich auf zahlreiche Orte im gesamten Bezirk.
Besucher können Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Filmvorführungen, Gaming, Führungen, Familienangebote, Workshops, Gottesdienste und Feste erleben. Die meisten Programmpunkte sind kostenlos und frei zugänglich.
Zu den Höhepunkten gehören Jazz und Gaming in der St.-Nikolai-Kirche, ein Stummfilm-Orgelkonzert in der Lutherkirche, Gospel und Freiluftkino in der Altstadt, Magie und Comedy, Tango in Siemensstadt, ein Familienfest im Johannesstift sowie die Fête de la Musique am Café Lutetia.
Ein ganzes Wochenende voller Kultur und Begegnungen
Der Name verspricht 48 Stunden, tatsächlich erstreckt sich das Programm über drei Tage. Bereits am Freitag öffnen die ersten Veranstaltungsorte, bevor am Samstag und Sonntag zahlreiche weitere Angebote im gesamten Bezirk folgen.
Das Festival versteht Spandau nicht nur als Kulisse, sondern als Netzwerk vieler unterschiedlicher Orte. Kirchenräume treffen auf Kinos, Kulturstätten, Gemeindegärten, Cafés und öffentliche Plätze. Dadurch entsteht kein zentraler Festivalbereich, sondern eine kulturelle Entdeckungstour durch den Bezirk.
Organisiert wird „48 Stunden Spandau“ vom Kirchenkreis Spandau und der Citykirche Spandau. Zahlreiche Gemeinden, Kulturschaffende, Initiativen, Vereine und lokale Partner gestalten das Programm gemeinsam.
Das Festivalzentrum rund um St. Nikolai
Ein besonderer Schwerpunkt liegt rund um die St.-Nikolai-Kirche und den Reformationsplatz in der Spandauer Altstadt. Dort beginnt das Festival am Freitag um 18 Uhr mit „Northern Hymns“, einem Jazzkonzert des Krupka Trios aus Oslo.
Um 20:30 Uhr folgt ein gemeinsames Singen mit DJ. Später wird der Reformationsplatz bei „Holy Aperoly“ ab 22 Uhr mit Glitzer, Glamour und Musik zum nächtlichen Treffpunkt.
Am Samstag beginnt der Tag um 10 Uhr mit Yoga in der Kirche. Es folgen eine Orgelandacht mit Orgelbesichtigung, eine Turmbesteigung, Lesungen des Spandauer Schreibwettbewerbs, Kirchenführungen sowie ein Talk über Games und Malerei.
Ab 20 Uhr läuft eine Gaming Night, die bis 1 Uhr dauern soll. Am Sonntag folgen ein Gottesdienst, Musikschulensembles und zum Abschluss ein Konzert des Ensembles Luftblech.
Highlights an St. Nikolai
- Freitag, 18 Uhr: Jazz mit dem Krupka Trio
- Freitag, 20:30 Uhr: Singalong mit DJ
- Freitag, 22 Uhr: Holy Aperoly
- Samstag, 10 Uhr: Yoga in der Kirche
- Samstag, 12 Uhr: Orgelandacht
- Samstag, 12:45 Uhr: Turmbesteigung
- Samstag, 14 Uhr: Lesungen des Spandauer Schreibwettbewerbs
- Samstag, 17 Uhr: Talk und Live Coding
- Samstag, 20 Uhr bis 1 Uhr: Gaming Night
- Sonntag, 12 bis 17 Uhr: Musikschule Spandau
- Sonntag, 18 Uhr: Konzert mit dem Ensemble Luftblech
Picknick, Frühstück und Dinner auf dem Reformationsplatz
Der Reformationsplatz rund um St. Nikolai wird während des Festivals zu einem offenen Treffpunkt. Eine Picknick-Area lädt zum Sitzen, Essen und Austauschen ein.
Am Freitag beginnt um 17 Uhr das „Dinner der Vielfalt“ des Netzwerks Demokratie. Am Samstag folgt um 11 Uhr ein gemeinsames Frühstück unter dem Titel „Soul Food“.
Das Festival zeigt damit, dass Begegnung nicht nur bei Konzerten oder Vorträgen entsteht. Auch ein gemeinsames Essen kann Menschen zusammenbringen, die sich im Alltag vielleicht nie begegnet wären.
Freiluftkino, Gospel und Filmklassiker
Film spielt im Programm von „48 Stunden Spandau“ eine überraschend große Rolle. Im Freiluftkino Spandau beginnt der Freitagabend um 21 Uhr mit Gospelchören.
Anschließend läuft um 21:45 Uhr der Konzertfilm „Amazing Grace“ mit Aretha Franklin. Die Verbindung aus Live-Musik und Film passt besonders gut zum offenen Charakter des Festivals.
In Hakenfelde zeigt die Wichernkirche am Samstag um 18 Uhr den Film „Chocolat“. Nach der Vorführung gibt es ein gemeinsames Buffet.
Auch Orgel und Film werden miteinander verbunden. In der Wilhelmstadt erklingt am Samstag um 20 Uhr Filmmusik auf der Orgel, während die Lutherkirche am Freitagabend ein Stummfilm-Orgelkonzert präsentiert.
Stummfilm mit Orgel in der Lutherkirche
Einer der ungewöhnlichsten Programmpunkte findet am Freitag um 19 Uhr in der Lutherkirche statt. Organist Paolo Oreni begleitet die Stummfilme „The Tramp“ und „Entführung“ live an der Orgel.
Der italienische Musiker verbindet die bewegten Bilder mit improvisierter oder eigens ausgewählter Musik. Dadurch entsteht ein Kinoerlebnis, wie es vor mehr als 100 Jahren üblich war.
Für Familien folgt am Sonntag um 15 Uhr ein Kuscheltier-Konzert mit Orgel. Kinder dürfen ihre Lieblingskuscheltiere mitbringen und die große Kirchenorgel in einem lockeren Rahmen kennenlernen.
Magie und Comedy in der Zuflucht-und-Jeremia-Kirche
Am Freitagabend zieht in der Zuflucht-und-Jeremia-Kirchengemeinde die Magie ein. Um 20 Uhr beginnt die Show „TrickPack“ mit Oliver Grammel, Freddie Rutz und Felix Wohlfarth.
Die drei Künstler verbinden Zauberei, Comedy und überraschende Illusionen. Damit gehört der Abend zu den Angeboten, die auch Besucher ansprechen, die mit einem klassischen Kirchenprogramm zunächst wenig anfangen können.
Am Sonntag folgt um 11 Uhr ein Open-Air-Auftritt des Spandauer Blasorchesters unter dem Titel „Über Grenzen – Das Spandauer Blasorchester auf Europareise“.
Flamenco, Tango und Tanz
Musik und Tanz begegnen sich an mehreren Orten. In der Altstadt lädt die Galerie Spandow am Freitag um 20 Uhr zu einem Flamenco-Abend mit Claudio „El Compadre“ ein.
In Siemensstadt wird der Freitagabend ganz dem Tango gewidmet. Auf dem Kirchvorplatz beginnt um 18 Uhr ein Einsteigerkurs. Danach folgen um 19 Uhr ein Tango-Gottesdienst und um 20 Uhr eine Milonga.
Am Samstag um 17:30 Uhr gibt das Tango-Duo „Erhardt & Garcia“ ein Konzert. Auch Kirchenführungen zur Verbindung zwischen Siemens und der Christophoruskirche gehören zum Programm.
Im Familienzentrum Stresow findet am Sonntag um 13 Uhr „Swing in Spandau“ statt. Dort kann zu Live-Musik getanzt werden.
Fête de la Musique am Café Lutetia
Am Sonntag wird „48 Stunden Spandau“ mit der Fête de la Musique verbunden. Am Café Lutetia in der Jüdenstraße läuft von 14 bis 22 Uhr ein umfangreiches Livemusikprogramm.
Die Bühne vereint mehrere Bands und Stile. Damit wird die Spandauer Altstadt am letzten Festivaltag zu einem der zentralen Musikorte des Bezirks.
Das Café Lutetia eignet sich zugleich gut als Treffpunkt zwischen mehreren Programmpunkten. St. Nikolai, das Museum Spandovia Sacra und weitere Veranstaltungsorte liegen nur wenige Schritte entfernt.
Lesungen, Bücher und Spandauer Geschichten
Literaturfreunde finden an mehreren Orten Lesungen und Buchangebote. Im Museum St. Nikolai werden am Freitag Kurzgeschichten und Krimis gelesen, am Samstag folgt Fantasy-Literatur.
Das Museum zeigt zudem Werke von Iris Ulbricht sowie die Dauerausstellung „Nicht nur auf Sand gebaut – Geschichte(n) von Kirche und Stadt“. Eine Museumsführung führt in das historische Fachwerkhaus und seinen gotischen Keller.
Im Falkenhagener Feld lädt die Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde während des gesamten Wochenendes zu einem großen Büchertrödel ein. Ergänzt wird dieser durch eine Science-Fiction-Lesung mit Thomas Frick, eine Kinderbuchlesung mit Tabea Michel und einen Vortrag über Erinnerungen an das Kriegsende 1945.
Am Freitag um 19:30 Uhr kommt außerdem die Berliner Lesebühne „Reformbühne Heim & Welt“ nach Spandau.
Kunst, Rauminstallationen und kreative Projekte
Auch bildende Kunst ist Teil des Festivals. In der Dorfkirche Alt-Staaken entsteht mit „ZWISCHEN//WELTEN“ eine prozessuale Rauminstallation mit skulpturaler Intervention.
Das Projekt beginnt am Samstag um 15 Uhr. Am Sonntag wird die Installation in einen Gottesdienst einbezogen.
Die Jugendtheaterwerkstatt Spandau veranstaltet von Freitag bis Samstag ein ArtCamp für junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren. Kunst, Theater, Poetry, Comedy, Musik, Tanz, Film und Artivismus werden dort miteinander kombiniert.
Das Programm zeigt, dass „48 Stunden Spandau“ nicht nur fertige Produktionen präsentiert. An vielen Orten können Besucher selbst kreativ werden und eigene Ideen einbringen.
Programm für Kinder und Familien
Für Familien gibt es Angebote in fast allen Teilen des Bezirks. Das Evangelische Johannesstift lädt am Samstag von 14 bis 17 Uhr zu einem Familienfest mit Musik, Kreativstationen und weiteren Aktionen ein.
Im Falkenhagener Feld können Kinder bei einer Lesung Geschichten erleben oder beim Instrumentenkarussell Blechblasinstrumente ausprobieren. In der Lutherkirche findet am Sonntag das Kuscheltier-Konzert statt.
Die Kita Regenbogen veranstaltet am Freitag ein offenes Sommerfest für Kinder bis sechs Jahre und ihre Familien. In Stresow gibt es eine inklusive Familiendisco, einen Percussion-Workshop und einen langen Samstag mit Spielen, Waffeln und weiteren Angeboten.
Auch das Familienpicknick an der Havel in Gatow, das Kiezfest an der Waterkant und das Sommerfest in Staaken richten sich an Erwachsene und Kinder gemeinsam.
Familien-Highlights
- Freitag, 15 Uhr: Sommerfest der Kita Regenbogen
- Freitag, 17 bis 20 Uhr: Inklusive Familiendisco in Stresow
- Samstag, 11 Uhr: Percussion-Workshop für Kinder
- Samstag, 14 bis 17 Uhr: Familienfest im Johannesstift
- Samstag, 14 Uhr: Instrumentenkarussell
- Sonntag, 11 Uhr: Familienpicknick an der Havel
- Sonntag, 13 bis 16 Uhr: Kiezfest an der Waterkant
- Sonntag, 15 Uhr: Kuscheltier-Konzert mit Orgel
Ausflug nach Gatow und Kladow
Wer das Festival mit einem Ausflug an die Havel verbinden möchte, findet in Gatow und Kladow mehrere passende Veranstaltungen.
Am Sonntag um 11 Uhr beginnt im Huth-Haus in Gatow ein Familienpicknick an der Havel. Um 18 Uhr spielt das Trio viel-saitig in der Dorfkirche Gatow das Konzert „Träume“.
In Kladow lädt das Bootshaus am Groß Glienicker See am Sonntag um 10:30 Uhr zu einem Seegottesdienst mit Taufen und Posaunenchor ein. Bereits am Freitag findet im Gemeindehaus Kladow ein großer Sommerjugendtreff statt.
Gerade bei gutem Wetter lässt sich das Programm mit einer Fahrt über die Havel oder einer Radtour verbinden.
Hakenfelde, Haselhorst und die Waterkant
In Hakenfelde beteiligt sich unter anderem das Evangelische Johannesstift mit Familienfest und Gottesdienst. Die Wichernkirche bietet Friedensgebet, Filmabend und Familiengottesdienst.
In Haselhorst lädt HeimatHavel am Samstag von 16 bis 19 Uhr zum Offline-Club mit Kunst, Spielen und Essen. Am Sonntag folgt von 13 bis 16 Uhr das Kiezfest an der Waterkant.
In der Weihnachtskirche wird am Sonntag um 16 Uhr eine Lesung mit Orgel unter dem Titel „Als ich ein kleiner Junge war“ angeboten.
Führungen und Spandauer Geschichte
Mehrere Veranstaltungen führen durch Kirchen, historische Gebäude und den Bezirk. Im Gotischen Haus startet am Sonntag um 11 Uhr der szenisch geführte Altstadtrundgang „Spandow anno 1579“.
In der St.-Nikolai-Kirche gibt es Turmbesteigungen und Kirchenführungen. Auch die katholische Kirche St. Marien am Behnitz öffnet ihre Türen für Führungen, eine erklärte Messe und einen Vortrag über Reliquien.
Eine Fahrradtour führt am Freitag um 14 Uhr unter dem Titel „Produktion und Munition“ durch Siemensstadt. Für diese Tour ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.
Spirituelle Angebote ohne Berührungsangst
Als Kirchen- und Kulturfestival gehören Gottesdienste, Andachten und spirituelle Impulse zum Programm. Sie werden jedoch häufig mit Musik, Tanz, Film oder ungewöhnlichen Themen verbunden.
Dazu gehören Yoga in der St.-Nikolai-Kirche, ein Tango-Gottesdienst in Siemensstadt, eine Taizé-Andacht in der Wilhelmstadt und ein Gottesdienst für Mensch und Tier in Staaken.
Im Nathan-Söderblom-Gemeindezentrum folgen am Samstag meditativer Tanz, Lectio divina, Herzensgebet und eine Taizé-Andacht aufeinander. Am Sonntag beginnt der Tag dort mit einem gemeinsamen Frühstück.
Auch Besucher ohne kirchlichen Hintergrund können diese Angebote kennenlernen, ohne an ein festes Vorwissen oder eine Gemeindezugehörigkeit gebunden zu sein.
Eintritt und Tickets
Die meisten Veranstaltungen bei „48 Stunden Spandau“ sind kostenlos und frei zugänglich. Das Festival soll Kultur unabhängig vom eigenen Budget erlebbar machen.
Bei einzelnen Angeboten kann eine Anmeldung erforderlich sein. Das gilt beispielsweise für die Fahrradtour durch Siemensstadt. Bei Veranstaltungen mit begrenzten Räumen empfiehlt sich außerdem eine frühe Ankunft.
Da sich Änderungen und Ergänzungen ergeben können, sollte vor dem Besuch das aktuelle Onlineprogramm geprüft werden.
Das vollständige Programm gibt es hier:
Weitere Informationen des Kirchenkreises:
https://www.spandau-evangelisch.de/veranstaltungen/48-stunden
So plant man das Festivalwochenende
Weil das Programm über den gesamten Bezirk verteilt ist, lohnt sich eine Planung nach Ortsteilen. Wer in der Altstadt startet, kann an einem Tag mehrere Veranstaltungen rund um St. Nikolai, das Café Lutetia, das Freiluftkino und das Museum Spandovia Sacra verbinden.
Für Gatow, Kladow, Hakenfelde oder Staaken sollte mehr Fahrzeit eingeplant werden. Besonders reizvoll ist eine Route mit dem Fahrrad oder eine Kombination aus Bahn, Bus und Fähre.
Das Onlineprogramm lässt sich nach Tag, Kategorie und Ortsteil filtern. So können Besucher gezielt Musik, Familienangebote, Kunst, Film oder Führungen auswählen.
🚆 Anfahrt nach Spandau
Viele Veranstaltungsorte liegen in der Spandauer Altstadt oder sind von dort mit Bus, Fahrrad und Bahn erreichbar. Der zentrale Ausgangspunkt ist der Bahnhof Berlin-Spandau.
S-Bahn
Die Linie S3 fährt bis Berlin-Spandau. Vom Bahnhof erreicht man die Altstadt und den Reformationsplatz zu Fuß je nach Route in ungefähr zehn bis 15 Minuten.
U-Bahn
Die Linie U7 endet am Bahnhof Rathaus Spandau. Von dort sind die Altstadt, St. Nikolai und das Café Lutetia in wenigen Minuten erreichbar.
Regionalbahn
Am Bahnhof Berlin-Spandau halten verschiedene Regional- und Fernzüge. Je nach Startpunkt können unter anderem Regionalexpress-Verbindungen eine schnelle Alternative zur S-Bahn sein.
Bus und Fahrrad
Für Veranstaltungen in Gatow, Kladow, Hakenfelde, Staaken oder Haselhorst sind meist Busanschlüsse erforderlich. Zwischen mehreren Veranstaltungsorten kann sich auch das Fahrrad anbieten.
Vom Berliner Hauptbahnhof dauert die Fahrt nach Spandau je nach Verbindung ungefähr 15 bis 30 Minuten. Vom Alexanderplatz sollte man etwa 30 bis 45 Minuten einplanen, vom Bahnhof Zoologischer Garten ungefähr 20 bis 35 Minuten.
Vor der Fahrt sollten mögliche Verspätungen, Bauarbeiten, Sperrungen, Umleitungen und Fahrplanänderungen bei S-Bahn, U-Bahn, Regionalbahn, Bus und Fähre geprüft werden.
Dennis’ Insider Tipp
Ich würde nicht versuchen, an einem Tag möglichst viele Ortsteile abzuhaken. Das Programm ist so umfangreich, dass eine kompakte Route deutlich entspannter ist.
Für den Freitag bietet sich die Altstadt an: Dinner der Vielfalt, Jazz in St. Nikolai, Reformbühne, Gospel und Freiluftkino liegen vergleichsweise nah beieinander. Am Samstag kann man sich auf Familienangebote, Gaming und Kirchenführungen konzentrieren.
Der Sonntag eignet sich besonders für einen Ausflug nach Gatow oder Kladow und anschließend für die Fête de la Musique in der Altstadt. Wer mit Fahrrad und Fähre unterwegs ist, erlebt dabei nicht nur das Festival, sondern auch Spandau von seiner schönsten Seite.
Faktenbox: 48 Stunden Spandau 2026
Veranstaltung: 48 Stunden Spandau
Art: Kirchen- und Kulturfestival
Termin: 19. bis 21. Juni 2026
Ort: zahlreiche Veranstaltungsorte in ganz Spandau
Programm: mehr als 100 Veranstaltungen
Bereiche: Musik, Tanz, Film, Games, Kunst, Lesungen, Führungen, Familie, Spiritualität und Talks
Festivalzentrum: St.-Nikolai-Kirche und Reformationsplatz
Eintritt: die meisten Veranstaltungen kostenlos
Organisation: Kirchenkreis Spandau und Citykirche Spandau
Kooperationspartner: lokale Gemeinden, Kulturorte und Initiativen
Nächster zentraler Bahnhof: Berlin-Spandau beziehungsweise Rathaus Spandau
Programm: https://48-stunden-spandau.de/
FAQ zu 48 Stunden Spandau 2026
Wann findet 48 Stunden Spandau statt?
Das Festival läuft vom Freitag, den 19. Juni, bis Sonntag, den 21. Juni 2026.
Wo findet das Festival statt?
Die Veranstaltungen verteilen sich auf Kirchen, Gemeindehäuser, Kulturstätten, Kinos, Cafés und öffentliche Plätze im gesamten Bezirk Spandau.
Wie viele Veranstaltungen gibt es?
Das Programm umfasst mehr als 100 Veranstaltungen.
Kostet der Eintritt etwas?
Die meisten Veranstaltungen sind kostenlos und frei zugänglich.
Braucht man ein Ticket?
Für viele Programmpunkte ist kein Ticket erforderlich. Bei einzelnen Angeboten kann eine Anmeldung notwendig sein.
Gibt es Angebote für Kinder?
Ja. Es gibt Familienfeste, Instrumente zum Ausprobieren, Lesungen, Workshops, Familiendisco, Picknicks und ein Kuscheltier-Konzert.
Was passiert in der St.-Nikolai-Kirche?
Dort gibt es unter anderem Jazz, Yoga, Orgelmusik, Turmbesteigungen, Lesungen, Kirchenführungen, Gaming und Konzerte.
Gibt es auch Filmvorführungen?
Ja. Unter anderem laufen „Amazing Grace“ mit Aretha Franklin, „Chocolat“ und mehrere Stummfilme mit Live-Orgelmusik.
Wann findet die Fête de la Musique statt?
Am Sonntag läuft von 14 bis 22 Uhr ein Livemusikprogramm am Café Lutetia.
Gibt es Führungen?
Ja. Angeboten werden Kirchenführungen, Turmbesteigungen, eine historische Altstadtführung, eine Museumsführung und eine Fahrradtour durch Siemensstadt.
Wie kommt man nach Spandau?
Mit der S3, der U7 sowie Regional- und Fernzügen gelangt man zum Bahnhof Berlin-Spandau beziehungsweise Rathaus Spandau. Von dort sind viele Veranstaltungsorte zu Fuß oder mit dem Bus erreichbar.









