75 Museen, rund 750 Veranstaltungen und eine Nacht voller Kunstfälschungen, Kriminalfälle, Spionage und Berliner Halbwelt: Die Lange Nacht der Museen kehrt am 29. August 2026 unter dem Motto „Crime in Berlin“ zurück. Nur bis zum 16. August gibt es die deutlich günstigeren Spartickets.
Am Samstag, 29. August 2026, öffnen Museen, Ausstellungshäuser, Planetarien und Gedenkstätten in ganz Berlin von 18 bis 2 Uhr ihre Türen. Unter dem Motto „Crime in Berlin“ reicht das Programm von historischen Kriminalfällen und Kunstfälschungen über Rechtsmedizin, Spionage und Cyberkriminalität bis zu Konzerten, Lesungen, Performances, DJ-Sets und Mitmachangeboten. Insgesamt beteiligen sich 75 Häuser mit rund 750 Veranstaltungen.
Der Vorverkauf hat am 3. August begonnen. Bis einschließlich 16. August 2026 kostet das Sparticket 15 Euro, ermäßigt 12 Euro. Danach steigt der reguläre Preis auf 23 Euro beziehungsweise ermäßigt 17 Euro. Tickets sind ab sofort im offiziellen Online-Shop der Langen Nacht der Museen erhältlich.
Update vom 3. August 2026, 13:20 Uhr: Der Sparticket-Verkauf läuft. Bis zum 16. August kosten die Eintrittskarten 15 Euro beziehungsweise ermäßigt 12 Euro. Das vollständige Programm mit Museen, Zeiten und Filtern ist bereits veröffentlicht.
⚡ Kurz zusammengefasst
Die Lange Nacht der Museen Berlin 2026 findet am 29. August von 18 bis 2 Uhr statt. 75 Museen bieten rund 750 Führungen, Workshops, Lesungen, Konzerte, Performances, Spiele und Sonderaktionen an. Das gemeinsame Thema lautet „Crime in Berlin“.
Das Sparticket kostet bis zum 16. August 15 Euro, ermäßigt 12 Euro. Kinder bis einschließlich zwölf Jahre haben freien Eintritt, benötigen jedoch ein kostenloses Kinderticket. Im Eintritt enthalten sind alle teilnehmenden Museen sowie die eigenen Shuttlebusse, historische S-Bahn-Fahrten und das Rikscha-Angebot der Museumsnacht. Der reguläre BVG- und S-Bahn-Verkehr ist dagegen nicht im Ticket enthalten.
🎟️ Tickets und Preise für die Lange Nacht der Museen 2026
Der frühe Kauf lohnt sich 2026 besonders. Mit dem Sparticket sparen Erwachsene acht Euro gegenüber dem späteren regulären Preis. Beim ermäßigten Ticket beträgt die Ersparnis fünf Euro.
| Ticket | 3. bis 16. August | Ab 17. August |
|---|---|---|
| Reguläres Ticket | 15 Euro | 23 Euro |
| Ermäßigtes Ticket | 12 Euro | 17 Euro |
| Kinder bis einschließlich 12 Jahre | kostenlos | kostenlos |
Das Ticket gilt für den Eintritt in alle 75 teilnehmenden Museen sowie für die speziellen Shuttle-Angebote der Langen Nacht. Kinder benötigen trotz des kostenlosen Eintritts ein eigenes Kinderticket. Im Online-Shop kann dieses nur zusammen mit mindestens einem kostenpflichtigen Ticket gebucht werden. Am Veranstaltungstag werden kostenlose Kindertickets außerdem an den Abendkassen der beteiligten Museen ausgegeben.
Wer erhält ein ermäßigtes Ticket?
Ermäßigungsberechtigt sind unter anderem Schüler, Auszubildende, Studierende, Teilnehmer an einem Freiwilligen Sozialen Jahr oder Bundesfreiwilligendienst, Berliner mit Berechtigungsnachweis sowie Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50. Auch Berlin-Besucher, die bestimmte Transferleistungen erhalten, können die Ermäßigung nutzen.
Begleitpersonen von Menschen mit Schwerbehinderung und dem Merkzeichen „B“ im Ausweis haben freien Eintritt und benötigen kein eigenes Ticket. Der entsprechende Nachweis muss während der Museumsnacht mitgeführt werden. Jahreskarten der Museen sowie Mitgliedsausweise von ICOM und Deutschem Museumsbund gelten an diesem Abend nicht.
Wo gibt es Tickets?
Neben dem offiziellen Online-Shop werden Tickets in den Berlin Tourist Infos im Humboldt Forum, am Brandenburger Tor, im Berliner Hauptbahnhof und am Flughafen BER verkauft. Am 29. August sind Eintrittskarten zusätzlich an den Abendkassen aller teilnehmenden Museen erhältlich.
Im Online-Shop kann mit Kreditkarte, PayPal, Google Pay und Apple Pay bezahlt werden. Ein Umtausch oder eine Stornierung gekaufter Tickets ist nicht möglich.
🕵️ Motto 2026: „Crime in Berlin“
Die Lange Nacht widmet sich 2026 Verbrechen, Täuschungen und Ermittlungen in sehr unterschiedlichen Epochen. Das Spektrum reicht vom biblischen Brudermord über Justizskandale und Schwarzmarktgeschäfte bis zu Kunstbetrug, politischer Verfolgung, Cyberkriminalität und moderner Forensik.
Museen greifen das Thema nicht nur in klassischen Führungen auf. Besucher können selbst Tresore knacken, Nachrichten entschlüsseln, Phantombilder erstellen, Fluchtwege rekonstruieren oder vermeintliche Fälschungen untersuchen. Krimilesungen, Swing, Charleston, Musical Comedy und DJ-Sets übertragen das Crime-Thema zusätzlich in die Abendunterhaltung.
🔍 Die spannendsten Programm-Highlights
Kriminalfälle rund um das Romanische Café
Das Romanische Café im Europa-Center wird zu einem der stärksten Crime-Schauplätze des Abends. Bereits um 18 Uhr führt ein Rundgang zu literarischen und historischen Orten aus der Welt des fiktiven Kommissars Gereon Rath. Um 18:30 Uhr folgt eine Tatortbegehung zum gescheiterten Bankeinbruch der Brüder Sass im Jahr 1928.
Um 19 Uhr geht es um Otto Wacker, der die Berliner Kunstwelt mit gefälschten Van-Gogh-Gemälden täuschte. Die Veranstaltung hat nur 30 Sitzplätze. Um 21 Uhr führt ein weiterer Rundgang in das Berlin der 1920er Jahre und berichtet über Kokainhandel, Prostitution, dubiose Geschäftsleute und die Halbwelt rund um den Kurfürstendamm.
Rechtsmedizin und echte Tatwerkzeuge in der Charité
Das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité zeigt unter dem Titel „Pathologie vs. Rechtsmedizin“ ausgewählte Exponate aus realen strafrechtlichen Untersuchungen. Im Präparatesaal sind neben medizinischen Präparaten und Moulagen auch originale Tatwerkzeuge zu sehen.
Das Angebot läuft laut Programm bereits von 16 Uhr bis Mitternacht. Aufgrund der ungewöhnlichen Exponate und möglicher Wartezeiten dürfte dieser Programmpunkt zu den besonders gefragten Stationen gehören.
Agententraining im Deutschen Spionagemuseum
Das Deutsche Spionagemuseum setzt auf interaktive Ermittlungsarbeit. Besucher können einen Laserparcours absolvieren, einen Tresor knacken, verschlüsselte Nachrichten erstellen und einen neuen Lügendetektor ausprobieren, der an die Verbrechensbekämpfung des FBI in den 1980er Jahren angelehnt ist.
Hinzu kommen Programmpunkte über Erpressung, Stalking und Hate Speech sowie die Frage, wie Sprachprofile bei der Suche nach anonymen Tätern helfen.
Kunstfälschungen, Diebstähle und verdächtige Meisterwerke
Auch die großen Kunstmuseen übertragen das Crime-Motto auf ihre Sammlungen. Im Programm stehen unter anderem eine Fälscherwerkstatt, Warnungen vor Kunstbetrug, Phantombilder für Alte Meister, gestohlene und zurückgekehrte Gemälde sowie Kurzführungen zu Betrug, Mordmotiven und Justizfällen in der Kunstgeschichte.
Beteiligt sind unter anderem die Alte Nationalgalerie, die Neue Nationalgalerie, die Gemäldegalerie, das Bode-Museum, das Bröhan Museum, das Kunstgewerbemuseum und die Sammlung Scharf-Gerstenberg.
Stasi, DDR-Verbrechen und politische Verfolgung
Die Stasi-Zentrale und die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen verbinden das Jahresthema mit originalen historischen Orten. Angeboten werden Taschenlampenführungen durch die Stasi-Zentrale, Einblicke in Akten, Zeitzeugengespräche, Filme zu Kriminalfällen der DDR und Führungen durch das frühere Untersuchungsgefängnis.
Die grüne Shuttle-Linie verbindet die Stasi-Zentrale in Lichtenberg direkt mit der Gedenkstätte Hohenschönhausen. Die Busse fahren von 18 bis 1 Uhr ungefähr alle 15 Minuten.
Historische Fälle bei den Berliner Unterwelten
Die Berliner Unterwelten widmen sich unter anderem dem sogenannten Berliner S-Bahn-Mörder und weiteren Kriminalfällen aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Die Vorträge finden in einer ehemaligen unterirdischen Toilettenanlage aus dem Jahr 1930 nahe dem Bahnhof Gesundbrunnen statt.
Der ungewöhnliche Ausstellungsort ist nicht barrierefrei. Bei solchen räumlich begrenzten Angeboten sollte zusätzliche Zeit für den Einlass eingeplant werden.
DJs, Karaoke und nächtliche Unterhaltung
Die Lange Nacht ist nicht nur eine Abfolge von Führungen. Im Futurium wird der Vorplatz beim DJ-Format „Im Rhythmus der Ermittlung“ von 18 bis 22:30 Uhr zur Tanzfläche. Hinzu kommen Crime Poetry Slam, Karaoke, Jazz, Kriminaltango, Live-Musik, Drag-Shows, Filmprogramme und Late-Night-Angebote in verschiedenen Häusern.
Das Programm lässt sich auf der offiziellen Programmseite nach Museum, Stadtteil, Uhrzeit, Sprache, Format und Familienangeboten filtern.
🏛️ Diese Museen sind 2026 dabei
Die 75 teilnehmenden Orte verteilen sich über die gesamte Stadt und reichen von weltbekannten Häusern bis zu Spezialmuseen, Gedenkstätten und ungewöhnlichen Ausstellungsorten.
Kunst
Zu den beteiligten Kunsthäusern gehören unter anderem die Alte Nationalgalerie, das Bode-Museum, die Neue Nationalgalerie, die Berlinische Galerie, der Hamburger Bahnhof, der Gropius Bau, C/O Berlin, Fotografiska, die Gemäldegalerie, das Bröhan Museum und das Käthe-Kollwitz-Museum.
Natur und Technik
Mit dabei sind unter anderem das Museum für Naturkunde, das Deutsche Technikmuseum, das Futurium, die Archenhold-Sternwarte, die Wilhelm-Foerster-Sternwarte, das Zeiss-Großplanetarium, das Berliner U-Bahn-Museum und das Medizinhistorische Museum der Charité.
Geschichte
Zum historischen Programm gehören das Deutsche Historische Museum, das Deutsche Spionagemuseum, die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, die Stasi-Zentrale, die Topographie des Terrors, das DDR Museum, das Deutschlandmuseum, die Berliner Unterwelten, das Schloss Charlottenburg und die Polizeihistorische Sammlung.
Kultur und Gesellschaft
Beteiligt sind außerdem das Humboldt Forum, das Jüdische Museum, das Museum für Kommunikation, das Computerspielemuseum, die Deutsche Kinemathek, das Haus der Kulturen der Welt, das Schwule Museum sowie die beiden Kindermuseen Labyrinth und MACHmit!.
👨👩👧 Programm für Kinder und Familien
Familien können deutlich früher beginnen als die meisten anderen Besucher. Das Labyrinth Kindermuseum im Wedding und das MACHmit! Museum für Kinder im Prenzlauer Berg öffnen bereits von 16 bis 22 Uhr.
Auf dem Programm stehen Detektiv-Rallyes, Rätsel, Phantombilder, Schatzsuchen, kreative Werkstätten und familiengerechte Führungen. Auch das Museum für Naturkunde, das Deutsche Technikmuseum, das Museum für Kommunikation, das Haus der Kulturen der Welt und die Planetarien bieten zahlreiche Mitmachformate an.
Besonders attraktiv ist die gelbe Shuttle-Linie. Auf ihr fahren historische Busse ungefähr alle 15 Minuten zwischen den beiden Kindermuseen, dem Museum für Naturkunde, dem Haus der Kulturen der Welt und weiteren Stationen. Der Betrieb ist von 17 bis 23 Uhr geplant.
🗺️ Vier Routenvorschläge für die Lange Nacht
Route 1: Crime und Großstadtgeschichte in der City West
Start um 18 Uhr im Romanischen Café mit der Gereon-Rath-Führung. Anschließend geht es zum C/O Berlin oder Museum für Fotografie am Bahnhof Zoo. Danach folgt das Käthe-Kollwitz-Museum oder Schloss Charlottenburg. Die rote Shuttle-Linie verbindet die City West mit dem Kulturforum und dem Potsdamer Platz.
Route 2: Agenten, Technik und Rechtsmedizin
Start bereits um 16 oder 17 Uhr im Medizinhistorischen Museum der Charité. Danach weiter zum Futurium, zum Museum für Kommunikation und schließlich zum Deutschen Spionagemuseum am Potsdamer Platz. Die Route kombiniert Forensik, Zukunftsthemen, Verschlüsselung und interaktive Agentenmissionen.
Route 3: DDR, Überwachung und politische Verfolgung
Start im DDR Museum oder im Nikolaiviertel. Anschließend mit der grünen Shuttle-Linie zum Computerspielemuseum, zur Stasi-Zentrale und zur Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Da die Stasi-Zentrale bereits um Mitternacht schließt, sollte sie vor Hohenschönhausen besucht werden.
Route 4: Familiennacht mit Oldtimerbus
Start um 16 Uhr im Labyrinth Kindermuseum. Danach mit dem historischen Bus zum Museum für Naturkunde und zum Haus der Kulturen der Welt. Später geht es weiter zum MACHmit! Museum oder zum Zeiss-Großplanetarium.
Der Veranstalter empfiehlt, sich nicht mehr als vier bis fünf Museen vorzunehmen. Über die Funktion „Meine Route“ können Veranstaltungen und Häuser vorab gespeichert und zu einer eigenen Tour zusammengestellt werden.
🚌 Shuttlebusse und historische S-Bahn
Das Ticket umfasst mehrere eigene Shuttle-Angebote:
| Verbindung | Strecke |
|---|---|
| Rote Linie | Schloss Charlottenburg, City West, Kulturforum und Potsdamer Platz |
| Gelbe Linie | Familienroute mit historischen Bussen im Berliner Norden |
| Grüne Linie | Nikolaiviertel, Lichtenberg und Hohenschönhausen |
| Blaue Linie | Ringroute durch südliche Mitte und Kreuzberg |
| Historische S-Bahn | Strecke zwischen Nordbahnhof und Priesterweg |
| Rikscha-Shuttle | Verbindung zur Archenhold-Sternwarte |
Die rote, grüne und gelbe Linie verkehren überwiegend im 15-Minuten-Takt. Die Rikscha-Fahrten und die historische S-Bahn gehören ebenfalls zum Veranstaltungsticket. Die genauen Haltestellen und Fahrzeiten stehen in der offiziellen Shuttle-Übersicht.
Öffnungszeiten: Nicht jedes Museum bleibt bis 2 Uhr offen
Die meisten Museen öffnen von 18 bis 2 Uhr. Es gibt jedoch mehrere wichtige Ausnahmen:
| Museum | Öffnungszeit |
|---|---|
| Labyrinth Kindermuseum | 16 bis 22 Uhr |
| MACHmit! Museum für Kinder | 16 bis 22 Uhr |
| Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen | 17 bis 1 Uhr |
| Stasi-Zentrale | 18 bis 24 Uhr |
| Archenhold-Sternwarte | 18 bis 24 Uhr |
| Wilhelm-Foerster-Sternwarte | 20 bis 24 Uhr |
Auch einzelne Veranstaltungen können früher beginnen oder deutlich vor der allgemeinen Schließzeit enden. Bei Führungen mit begrenzter Teilnehmerzahl empfiehlt es sich, mindestens 15 Minuten vorher am Treffpunkt zu sein.
🚆 Anreise und Mobilität
Öffentliche Verkehrsmittel
Da die Museen über ganz Berlin verteilt sind, ist die Kombination aus S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn und Veranstaltungsshuttles am sinnvollsten. Das Museumsticket gilt allerdings nicht als Fahrschein für den regulären Berliner Nahverkehr.
Wer weder Deutschlandticket noch ein anderes passendes Abo besitzt, benötigt ein separates BVG-Ticket. Die Veranstalter empfehlen aktuell eine 24-Stunden-Karte für den Tarifbereich Berlin AB.
Auto
Von einer Tour mit dem Auto ist eher abzuraten. Parkplätze sind vor vielen Museen begrenzt, und bei mehreren Stationen kosten Parkplatzsuche und Ortswechsel unnötig Zeit. Sinnvoller ist es, das Auto an einem gut angebundenen Ausgangspunkt abzustellen und die eigentliche Museumsroute mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortzusetzen.
Fahrrad
Für Routen innerhalb eines Stadtteils kann das Fahrrad eine gute Alternative sein. Besonders zwischen Museen in Mitte, Kreuzberg, Charlottenburg oder rund um das Kulturforum lassen sich kurze Entfernungen oft schneller mit dem Rad zurücklegen. Ein stabiles Schloss und gut sichtbare Beleuchtung sind für die nächtliche Rückfahrt wichtig.
Vor der Abfahrt sollten Besucher aktuelle Verbindungen, Verspätungen, Bauarbeiten, Sperrungen und Fahrplanänderungen bei BVG, S-Bahn Berlin, VBB und Deutscher Bahn prüfen. Das gilt besonders für die späten Rückfahrten nach 1 oder 2 Uhr.
Barrierefreiheit
Die Zugänglichkeit unterscheidet sich von Museum zu Museum. Viele größere Häuser sind mit Aufzügen, rollstuhlgerechten Zugängen und barrierefreien Toiletten ausgestattet. Historische Gebäude, unterirdische Ausstellungsorte und einzelne Sternwarten können dagegen nur eingeschränkt zugänglich sein.
Bei jedem Museum und Programmpunkt werden auf der offiziellen Website konkrete Angaben zur Barrierefreiheit angezeigt. Begleitpersonen mit dem Merkzeichen „B“ im Schwerbehindertenausweis haben freien Eintritt und benötigen kein eigenes Ticket.
💡 Dennis’ Tipp
Der größte Fehler bei der Langen Nacht ist der Versuch, möglichst viele Museen abzuhaken. Vier gut kombinierte Häuser ergeben meist den besseren Abend als acht Stationen mit langen Wegen und ständigem Blick auf die Uhr.
Ich würde zuerst einen Programmpunkt mit fester Uhrzeit auswählen und die übrige Route darum herum planen. Durchgehende Angebote wie der Laserparcours im Spionagemuseum, die DJ-Sets oder Mitmachstationen eignen sich gut als flexible Zwischenstopps.
Wer die bekannten Museen ohnehin regelmäßig besucht, sollte die Nacht für kleinere und ungewöhnliche Orte nutzen. Das Romanische Café, die Polizeihistorische Sammlung, das Berliner U-Bahn-Museum, die Unterwelten oder das Museum der Unerhörten Dinge sind gerade bei einer solchen Veranstaltung besonders spannend.
Fazit: Der frühe Ticketkauf lohnt sich
Die Lange Nacht der Museen 2026 verbindet ein starkes gemeinsames Thema mit einer außergewöhnlich breiten Auswahl. Rechtsmedizin, Spionage, Kunstfälschungen, historische Bankeinbrüche, Stasi-Akten, Krimilesungen und interaktive Detektivspiele sorgen dafür, dass „Crime in Berlin“ weit mehr als ein dekoratives Motto bleibt.
Das Sparticket macht den frühen Kauf besonders attraktiv. Wer bis zum 16. August bucht, zahlt nur 15 statt später 23 Euro. Angesichts von 75 Museen, rund 750 Veranstaltungen und den eingeschlossenen Shuttle-Angeboten bietet die Nacht damit ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
📌 Faktenbox: Lange Nacht der Museen Berlin 2026
Termin: Samstag, 29. August 2026
Uhrzeit: überwiegend 18 bis 2 Uhr
Motto: Crime in Berlin
Teilnehmende Museen: 75
Veranstaltungen: rund 750
Sparticket: 15 Euro
Sparticket ermäßigt: 12 Euro
Sparticket erhältlich: bis einschließlich 16. August 2026
Regulärer Preis ab 17. August: 23 Euro
Regulär ermäßigt: 17 Euro
Kinder: bis einschließlich zwölf Jahre kostenlos, Kinderticket erforderlich
Enthalten: alle teilnehmenden Museen und eigene Shuttle-Angebote
BVG-Ticket: nicht enthalten
Tickets: Offizieller Online-Shop
Programm: Vollständiges Programm
Shuttles: Linien, Haltestellen und Zeiten
Informationen: Offizielle Veranstaltungsseite
❓ FAQ zur Langen Nacht der Museen 2026
Wann findet die Lange Nacht der Museen Berlin 2026 statt?
Die Lange Nacht der Museen findet am Samstag, 29. August 2026, überwiegend von 18 bis 2 Uhr statt.
Was kostet das Sparticket?
Bis einschließlich 16. August kostet das reguläre Sparticket 15 Euro. Das ermäßigte Sparticket kostet 12 Euro.
Was kosten Tickets ab dem 17. August?
Ab dem 17. August kostet das reguläre Ticket 23 Euro, das ermäßigte Ticket 17 Euro.
Haben Kinder freien Eintritt?
Kinder bis einschließlich zwölf Jahre erhalten freien Eintritt. Für jedes Kind muss dennoch ein kostenloses Kinderticket gebucht oder an einer Abendkasse abgeholt werden.
Was ist im Ticket enthalten?
Das Ticket gilt für alle teilnehmenden Museen und die eigenen Shuttle-Angebote der Langen Nacht der Museen.
Ist der reguläre Nahverkehr im Ticket enthalten?
Nein. Für U-Bahn, S-Bahn, Tram und reguläre Buslinien wird ein separates BVG- oder VBB-Ticket benötigt.
Wie viele Museen nehmen teil?
2026 beteiligen sich 75 Museen, Ausstellungshäuser, Gedenkstätten und Planetarien.
Wie viele Veranstaltungen gibt es?
Das Programm umfasst rund 750 Veranstaltungen.
Wie lautet das Motto 2026?
Das Motto heißt „Crime in Berlin“. Im Mittelpunkt stehen Kriminalfälle, Kunstfälschungen, Spionage, Rechtsmedizin, politische Verfolgung und Täuschungen.
Muss man Führungen reservieren?
Bei vielen Programmpunkten ist keine Reservierung möglich. Bei begrenzter Platzzahl sollte man frühzeitig am Treffpunkt sein und mögliche Wartezeiten berücksichtigen.
Wo beginnt die Lange Nacht?
Besucher können in jedem teilnehmenden Museum beginnen. Einen zentral vorgeschriebenen Startpunkt gibt es nicht.
Wie viele Museen schafft man an einem Abend?
Realistisch sind etwa vier bis fünf Häuser, wenn die Route räumlich sinnvoll geplant ist.
Gibt es ein Familienprogramm?
Ja. Die beiden Kindermuseen öffnen bereits um 16 Uhr. Hinzu kommen Rallyes, Workshops, Mitmachangebote, Oldtimerbusse und familiengerechte Führungen.
Kann man Tickets zurückgeben?
Nein. Gekaufte Tickets können nicht storniert oder zurückgegeben werden.













