Am 6. Juni öffnen Labore, Hochschulen, Institute und Wissenschaftsorte in Berlin und Potsdam ihre Türen
Berlin wird zur Forschungsstadt für eine Nacht: Am Samstag, 6. Juni 2026, lädt die Lange Nacht der Wissenschaften Berlin wieder zu Experimenten, Laborführungen, Vorträgen, Shows, Workshops und Mitmachangeboten ein. Zwischen 17:00 und 24:00 Uhr öffnen zahlreiche Wissenschaftseinrichtungen in Berlin und Potsdam ihre Türen und machen Forschung dort erlebbar, wo sie sonst oft hinter Laborwänden, Hörsaaltüren oder Sicherheitsschleusen stattfindet.
Das Besondere an der Langen Nacht der Wissenschaften ist ihre Mischung aus großer Themenvielfalt und direktem Erleben. Hier geht es nicht nur um Vorträge, sondern um echte Einblicke: Wie sieht ein Labor von innen aus? Was passiert in der Medizin der Zukunft? Wie funktionieren KI, Robotik, Energieversorgung, Klima- und Weltraumforschung? Welche Geschichten erzählen Museen, Sammlungen und Archive? Und wie fühlt es sich an, selbst zu experimentieren, zu fragen, zu staunen und Dinge auszuprobieren?
Für Familien ist die Lange Nacht einer der spannendsten Bildungstermine des Jahres. Für Erwachsene ist sie eine Einladung, Forschung nicht als abstraktes Thema zu sehen, sondern als lebendige Arbeit an den Fragen unserer Zeit. Und für Berlin ist sie ein Abend, an dem die Stadt zeigt, wie viel Wissen, Neugier und Zukunft in ihren Hochschulen, Kliniken, Instituten, Museen und Forschungscampussen steckt.
Kurz zusammengefasst
Die Lange Nacht der Wissenschaften Berlin 2026 findet am Samstag, 6. Juni 2026, von 17:00 bis 24:00 Uhr statt. Das Programm verteilt sich auf zahlreiche Orte in Berlin und Potsdam. Auf dem Plan stehen Experimente, Vorträge, Wissenschaftsshows, Laborführungen, Workshops, Rundgänge, Mitmachstationen und Familienangebote. Tickets kosten 7,50 Euro, ermäßigt 5 Euro, das Familienticket 20 Euro; Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt.
🔬 Was ist die Lange Nacht der Wissenschaften?
Die Lange Nacht der Wissenschaften ist ein Abend, an dem Forschung für alle sichtbar wird. Statt Wissenschaft nur in Fachartikeln, Universitätsseminaren oder Nachrichtenmeldungen zu erleben, können Gäste direkt an die Orte gehen, an denen geforscht, entwickelt, getestet, gemessen, analysiert und diskutiert wird.
Das Format ist ideal für Berlin, weil die Stadt eine außergewöhnlich dichte Wissenschaftslandschaft hat: Universitäten, Hochschulen, Kliniken, Forschungsinstitute, Museen, Technologiezentren, Labore und Spezialstandorte liegen über die ganze Stadt verteilt. Genau diese Vielfalt macht die Lange Nacht so reizvoll. Man kann sich einen medizinischen Schwerpunkt setzen, Technik und KI erkunden, mit Kindern experimentieren, in die Naturwissenschaften eintauchen oder museale Forschung erleben.
Dabei geht es nicht darum, alles zu schaffen. Die Lange Nacht funktioniert am besten wie ein persönlicher Wissenschaftsparcours: zwei bis drei Orte auswählen, genug Zeit für Wege einplanen und vor allem dort bleiben, wo es spannend wird.
🧪 Warum sich der Besuch 2026 besonders lohnt
Die Lange Nacht der Wissenschaften ist kein klassischer Infoabend, sondern ein großes Stadterlebnis. Viele Programmpunkte sind interaktiv, viele Orte öffnen nur zu besonderen Gelegenheiten ihre Türen, und an zahlreichen Stationen kann man direkt mit Forschenden, Studierenden, Vermittlungsteams und Experten ins Gespräch kommen.
Gerade 2026 dürfte das Interesse groß sein, weil Themen wie Künstliche Intelligenz, Medizin der Zukunft, Klima, Energie, Mobilität, Raumfahrt, Psychologie, Nachhaltigkeit, Ernährung, Stadtentwicklung und digitale Technologien in vielen Lebensbereichen angekommen sind. Die Lange Nacht bietet die Chance, solche Themen nicht nur abstrakt zu lesen, sondern praktisch zu erleben.
Wer mit Kindern unterwegs ist, bekommt zudem einen Abend, der Bildung und Unterhaltung sehr gut verbindet. Statt trockener Theorie gibt es Experimente, Stationen zum Anfassen, Quizformate, Laborblicke und oft auch spezielle Kinderprogramme.
🏥 Charité: Medizin der Zukunft am Campus Mitte
Einer der großen Anlaufpunkte ist die Charité – Universitätsmedizin Berlin. Am Campus Charité Mitte stehen 2026 zahlreiche Programmpunkte rund um Medizin, Forschung und Gesundheit auf dem Plan. Geplant sind unter anderem Führungen, Vorträge, interaktive Workshops, Science-Slam-Formate und Einblicke in aktuelle medizinische Forschung. Die Charité kündigt rund 85 Programmpunkte und mehr als 400 beteiligte Forschende an.
Für Familien, Medizininteressierte und alle, die einen besonders anschaulichen Wissenschaftsabend suchen, ist die Charité ein starker Startpunkt. Hier lassen sich große Zukunftsfragen mit konkreten Körper-, Gesundheits- und Forschungsbezügen verbinden: Wie verändert sich Medizin? Welche Rolle spielen Daten und Diagnostik? Wie arbeitet moderne Universitätsmedizin? Und wie nah ist Forschung eigentlich am Alltag von Patienten?
Gerade weil die Charité mitten in Berlin liegt, lässt sich der Besuch gut mit weiteren Orten in Mitte kombinieren. Wer allerdings Führungen oder Workshops ins Auge fasst, sollte frühzeitig planen, denn stark nachgefragte Formate können schnell voll werden.
🌱 Campus Berlin-Buch: Biomedizin, Labore und Familienprogramm
Der Campus Berlin-Buch ist ein besonders spannender Ort für alle, die Forschung wirklich campusartig erleben möchten. Dort öffnet die Lange Nacht bereits mit einem Kinderprogramm ab 16:00 Uhr, das allgemeine Programm läuft bis 23:00 Uhr. Geplant sind Mitmachangebote, Laborführungen, Workshops, Vorträge, Rundgänge, Live-Quiz und interaktive Infostände.
Berlin-Buch eignet sich besonders gut für Familien und naturwissenschaftlich Interessierte. Der Standort hat einen klaren Schwerpunkt auf Biomedizin, Laborforschung und experimentellen Formaten. Wer einmal selbst mikroskopieren, pipettieren oder Forschung in Laborumgebung erleben möchte, findet hier einen passenden Zugang.
Praktisch ist auch: Für bestimmte Angebote mit begrenzten Plätzen gibt es vor Ort zusätzliche Anmeldungen. Deshalb lohnt sich eine frühe Anreise, besonders wenn Laborführungen oder Workshops auf der Wunschliste stehen.
🧠 Psychologie, Gesellschaft und Mensch: Wissenschaft nah am Alltag
Nicht alle Highlights der Langen Nacht drehen sich um Reagenzgläser, Roboter oder Mikroskope. Auch Psychologie, Gesellschaft, Bildung, Kommunikation und menschliches Verhalten spielen eine wichtige Rolle. Einrichtungen wie die International Psychoanalytic University Berlin öffnen ihre Türen und zeigen, wie Wissenschaft mit Fragen nach Wahrnehmung, Psyche, Beziehungen, Entwicklung und gesellschaftlichem Zusammenleben verbunden ist.
Das ist besonders interessant für alle, die Forschung nicht nur technisch verstehen. Die Lange Nacht zeigt, dass Wissenschaft auch dort beginnt, wo Menschen sich selbst und andere besser verstehen wollen: Wie entstehen Entscheidungen? Was prägt Verhalten? Wie verändert sich unser Zusammenleben? Welche Rolle spielt psychische Gesundheit in einer komplexen Stadt?
Solche Programmpunkte sind oft weniger spektakulär im Show-Sinn, dafür aber sehr nah am Alltag. Gerade für Erwachsene können sie zu den nachhaltigsten Eindrücken des Abends gehören.
⚙️ Technik, KI und Zukunft: Hochschulen als Experimentierfelder
Die Berliner Hochschulen gehören zu den großen Motoren der Langen Nacht. Die Technische Universität Berlin ist traditionell einer der starken Wissenschaftsorte des Abends. Für die Lange Nacht stehen dort Themen wie Energie, Künstliche Intelligenz, Mobilität, Technik, Stadtentwicklung und Zukunftslabore im Mittelpunkt.
Auch die Berliner Hochschule für Technik lädt am 6. Juni 2026 zu Experimenten, Vorträgen, Wissenschaftsshows und Laborführungen ein. Die HTW Berlin öffnet ihren Campus Wilhelminenhof von 17:00 bis 24:00 Uhr und ergänzt das Programm um technologische, gestalterische und anwendungsnahe Themen.
Für alle, die sich für KI, Energie, Robotik, Mobilität, Design, digitale Technologien oder nachhaltige Lösungen interessieren, lohnt sich eine Route über die Hochschulstandorte. Dort wird Wissenschaft oft besonders anschaulich, weil Projekte nicht nur erklärt, sondern gezeigt, getestet und diskutiert werden.
🧬 Adlershof: Forschungscampus mit naturwissenschaftlicher Tiefe
Der Campus Adlershof ist einer der wichtigsten Wissenschaftsstandorte Berlins. Hier treffen Physik, Mathematik, Informatik, Chemie, Technologie und angewandte Forschung aufeinander. Zur Langen Nacht öffnen verschiedene Einrichtungen und Institute ihre Türen; auch mathematische Angebote der Humboldt-Universität sind am Campus Adlershof angekündigt.
Adlershof ist ideal für alle, die tiefer in Naturwissenschaften, Technologien und Forschungsfragen einsteigen möchten. Der Standort wirkt weniger wie ein einzelner Veranstaltungsort, sondern eher wie ein eigenes Wissenschaftsquartier. Wer sich für Experimente, Messmethoden, Modelle, Rechenwelten oder moderne Forschungscampus interessiert, sollte Adlershof auf dem Plan haben.
Für Familien mit älteren Kindern und Jugendlichen kann Adlershof besonders spannend sein. Viele Themen sind anspruchsvoll, werden bei der Langen Nacht aber so aufbereitet, dass man auch ohne Fachstudium gut einsteigen kann.
🧫 Fritz-Haber-Institut: Chemie, KI und Mitmachformate
Das Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft bietet 2026 ein kompaktes, aber sehr spannendes Programm zwischen Forschung, Live-Formaten und Mitmachangeboten. Geplant sind unter anderem ein Vortrag zu KI in der chemischen Forschung, kurze Forschungseinblicke, ein Science Quiz, Labortouren und Experimente rund um die Haber-Linde.
Solche Orte zeigen besonders gut, warum die Lange Nacht funktioniert: Forschung wird nicht nur präsentiert, sondern öffnet sich. Man kann Fragen stellen, Stationen ausprobieren und bekommt einen Eindruck davon, wie komplexe Wissenschaft alltagstauglich erklärt werden kann.
Für alle, die Chemie, Materialien, Katalyse, Energiefragen oder KI-Anwendungen in der Forschung spannend finden, ist das Fritz-Haber-Institut ein starker Programmpunkt.
🏛️ Museen und Sammlungen: Wissenschaft hinter den Kulissen
Auch Museen und Sammlungen gehören zur Langen Nacht der Wissenschaften. Die Staatlichen Museen zu Berlin bieten Einblicke in wissenschaftliche und museale Arbeit: Forschung an Objekten, Sammlungsgeschichte, Restaurierung, koloniale Kontexte, kollaborative Ansätze, Führungen, Workshops, Infostationen, Filme und Live-Formate.
Das ist ein wichtiger Teil des Abends, weil Wissenschaft hier nicht nur als Laborforschung erscheint. Museen forschen an Geschichte, Materialien, Herkunft, Deutung, Bewahrung und gesellschaftlichen Fragen. Wer Kultur, Wissenschaft und Stadtgeschichte verbinden möchte, sollte solche Angebote nicht übersehen.
Für BerlinMagazine.de-Leser ist dieser Bereich besonders spannend, weil er Kultur- und Wissenschaftspublikum zusammenbringt. Eine Route über Museen kann auch für Menschen funktionieren, die mit Technik- oder Laborprogrammen weniger anfangen können, aber neugierig auf Forschung hinter Ausstellungen sind.
👨👩👧 Lange Nacht der Wissenschaften mit Kindern: So wird der Abend entspannt
Die Lange Nacht der Wissenschaften ist hervorragend für Familien geeignet, wenn man nicht zu viel auf einmal plant. Kinder lieben Experimente, Vorführungen und Mitmachstationen – aber lange Wege, Warteschlangen und zu viele Orte können schnell anstrengend werden.
Am besten funktioniert eine klare Familienroute: ein Hauptstandort, ein bis zwei feste Programmpunkte und genug Luft für spontane Entdeckungen. Der Campus Berlin-Buch ist durch das frühe Kinderprogramm besonders interessant. Auch Hochschulstandorte mit Mitmachlaboren, Technikstationen oder Experimentiershows können sehr gut funktionieren.
Wichtig ist eine realistische Planung. Nicht jedes Kind hält bis Mitternacht durch. Wer mit jüngeren Kindern unterwegs ist, sollte eher zwischen 16:00 beziehungsweise 17:00 Uhr und 20:00 Uhr planen. Für ältere Kinder und Jugendliche kann der Abend dagegen ein echtes Highlight werden – besonders bei Themen wie Robotik, Medizin, Raumfahrt, KI, Chemie oder Psychologie.
🧭 Welche Route passt zu wem?
Für Familien mit jüngeren Kindern:
Campus Berlin-Buch, Charité, ausgewählte Mitmach- und Experimentierorte mit frühem Programm.
Für Jugendliche:
Adlershof, TU Berlin, BHT, HTW, Technik-, KI-, Robotik-, Medizin- und Laborformate.
Für Medizininteressierte:
Charité, Campus Berlin-Buch, biomedizinische Labore und Gesundheitsforschung.
Für Technikfans:
TU Berlin, BHT, HTW, Adlershof, Hochschul- und Forschungscampus-Programme.
Für Kulturinteressierte:
Museen, Sammlungen, Archiv- und Objektforschung, Führungen und Workshops.
Für alle, die nur einen Ort schaffen:
Einen großen Campus oder eine große Einrichtung auswählen und dort bleiben. Das ist oft entspannter als drei Standorte quer durch die Stadt.
Die besten Highlights nach Interesse
Mit Kindern: Campus Berlin-Buch, Mitmachlabore, Experimentiershows
Medizin: Charité, Campus Berlin-Buch
KI & Technik: TU Berlin, BHT, HTW, Adlershof
Naturwissenschaften: Adlershof, Fritz-Haber-Institut, Laborführungen
Kultur & Museen: Staatliche Museen, Sammlungen, Archiv- und Objektforschung
Nur ein Standort: Campus Berlin-Buch, Charité, Adlershof oder TU Berlin
🔎 Vollständiges Programm und persönliche Route planen
Die Lange Nacht der Wissenschaften lebt von ihrer Vielfalt. Wer gezielt planen möchte, sollte das vollständige Programm online nutzen und nach Ort, Thema, Uhrzeit, Altersgruppe und Format filtern. So lässt sich schnell herausfinden, welche Workshops, Führungen, Shows oder Mitmachangebote zur eigenen Gruppe passen.
Komplettes Programm: https://www.langenachtderwissenschaften.de
Für die Planung besonders hilfreich:
Nach Standort filtern: gut, wenn man nur einen Campus besuchen möchte.
Nach Thema filtern: ideal für Medizin, KI, Klima, Technik, Museen oder Kinderangebote.
Nach Uhrzeit filtern: wichtig für Familien und alle, die früh oder spät unterwegs sind.
Nach Format filtern: besonders praktisch für Laborführungen, Workshops, Shows oder Experimente.
Mein Tipp: Vorab drei Favoriten speichern, aber nur zwei fest einplanen. So bleibt genug Zeit für spontane Entdeckungen.
🚆 Tickets, Nahverkehr und Sonderbusse
Tickets sind im Vorverkauf erhältlich. Der reguläre Eintritt kostet 7,50 Euro, ermäßigte Tickets kosten 5 Euro, das Familienticket 20 Euro. Kinder unter sechs Jahren kommen kostenfrei hinein.
Ein großer Vorteil: Die Tickets gelten für alle teilnehmenden Veranstaltungen. Viele Orte können also mit einem Ticket besucht werden. Bei Workshops, Führungen oder Laborformaten mit begrenzter Kapazität kann jedoch eine zusätzliche kostenfreie Anmeldung vor Ort erforderlich sein. Gerade bei beliebten Angeboten lohnt sich frühes Erscheinen.
Für die Wege zwischen den Standorten sind öffentliche Verkehrsmittel die beste Wahl. Einige Wissenschaftsstandorte setzen ergänzend auf Sonderverbindungen, etwa am Campus Berlin-Buch zwischen S-Bahnhof Buch und Campus. Wer mehrere Orte kombinieren möchte, sollte die Wege nicht unterschätzen. Berlin ist groß, und die spannendste Station ist manchmal nicht die dritte auf der Liste, sondern die, bei der man sich genügend Zeit nimmt.
🍔 Pausen, Essen und praktische Tipps
Die Lange Nacht dauert lang. Wer von 17:00 bis Mitternacht unterwegs ist, sollte Pausen bewusst einplanen. Viele größere Standorte bieten Gastronomie, Foodtrucks, Cafés oder kleine Stärkungen. Am Campus Berlin-Buch sind zum Beispiel Foodtrucks, Café, Restaurant mit Eiscafé, Grillangebote und weitere Verpflegung angekündigt.
Praktisch sind bequeme Schuhe, eine leichte Jacke für den späteren Abend, Wasser, ein voller Handy-Akku und ein vorher gespeicherter Plan mit Favoriten. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte Snacks, Pausenpunkte und eine klare Heimwegoption einplanen.
Auch wichtig: Nicht jede Veranstaltung ist für jedes Alter oder jedes Interesse geeignet. Der beste Abend entsteht, wenn man die Route passend zur eigenen Gruppe wählt.
💡 Dennis’ Insider-Tipp
Ich würde die Lange Nacht der Wissenschaften nicht wie eine Messe behandeln, bei der man möglichst viele Stationen abhaken muss. Die besten Momente entstehen oft dort, wo man länger bleibt: bei einer Laborführung, einem guten Gespräch, einem Experiment, das Kinder wirklich fasziniert, oder einem Vortrag, der ein Thema plötzlich verständlich macht.
Mein Tipp wäre: Entscheide dich zuerst für ein Thema. Medizin? KI? Klima? Museen? Kinderexperimente? Danach wählst du einen passenden Standort und maximal einen zweiten in erreichbarer Nähe. Für Familien ist Berlin-Buch stark, für Medizin die Charité, für Technik und Zukunftsthemen sind TU, BHT, HTW und Adlershof spannend. Wer Kultur und Forschung verbinden möchte, sollte die Museen im Blick behalten.
Dennis’ Fazit: Wissenschaft wird in Berlin zur Erlebnisnacht
Die Lange Nacht der Wissenschaften Berlin 2026 ist einer dieser Termine, die zeigen, wie vielfältig die Stadt ist. Berlin kann laut, politisch, kulturell und kreativ sein – an diesem Abend zeigt es sich vor allem neugierig. Labore, Hörsäle, Kliniken, Museen, Hochschulen und Forschungscampus öffnen sich für Menschen, die Fragen stellen wollen.
Genau das macht den Abend so wertvoll. Wissenschaft wird nicht vereinfacht, aber zugänglich. Sie wird nicht trocken präsentiert, sondern erlebbar gemacht. Für Familien, Jugendliche, Studierende, Berlin-Besucher und neugierige Erwachsene ist die Lange Nacht eine der besten Gelegenheiten, Forschung in Berlin hautnah zu erleben.
Faktenbox: Lange Nacht der Wissenschaften Berlin 2026
Event: Lange Nacht der Wissenschaften Berlin 2026
Kurzform: LNDW 2026
Termin: Samstag, 6. Juni 2026
Uhrzeit: 17:00 bis 24:00 Uhr
Orte: zahlreiche Wissenschaftsorte in Berlin und Potsdam
Programm: Experimente, Wissenschaftsshows, Laborführungen, Vorträge, Workshops, Rundgänge, Mitmachstationen, Familienangebote
Tickets: regulär 7,50 Euro, ermäßigt 5 Euro, Familienticket 20 Euro
Kinder unter 6 Jahren: frei
Besonders interessant für: Familien, Jugendliche, Technikfans, Medizininteressierte, Kultur- und Museumsfans, Studierende, Berlin-Besucher
Starke Orte: Charité, Campus Berlin-Buch, TU Berlin, BHT, HTW, Adlershof, Fritz-Haber-Institut, Museen und Sammlungen
Tipp: Früh planen, Favoriten speichern, bei beliebten Führungen rechtzeitig vor Ort sein
Programm: langenachtderwissenschaften.de
FAQ: Lange Nacht der Wissenschaften Berlin 2026
Wann findet die Lange Nacht der Wissenschaften Berlin 2026 statt?
Die Lange Nacht der Wissenschaften findet am Samstag, 6. Juni 2026, statt.
Wie lange dauert die Lange Nacht der Wissenschaften?
Das Programm läuft von 17:00 bis 24:00 Uhr. Einige familienfreundliche Angebote starten an einzelnen Standorten bereits früher.
Wo findet die Lange Nacht der Wissenschaften statt?
Die Lange Nacht verteilt sich auf zahlreiche Wissenschaftsorte in Berlin und Potsdam, darunter Hochschulen, Kliniken, Forschungscampus, Institute, Museen und Labore.
Was kostet der Eintritt?
Das reguläre Ticket kostet 7,50 Euro, ermäßigte Tickets kosten 5 Euro, das Familienticket 20 Euro. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt.
Was kann man bei der Langen Nacht der Wissenschaften erleben?
Zum Programm gehören Experimente, Vorträge, Laborführungen, Wissenschaftsshows, Workshops, Rundgänge, Quizformate, Mitmachstationen und Familienangebote.
Ist die Lange Nacht der Wissenschaften für Kinder geeignet?
Ja, viele Orte bieten familienfreundliche Programme, Mitmachstationen und Experimente. Für jüngere Kinder lohnt sich ein früher Besuch am Nachmittag oder frühen Abend.
Welche Orte sind für Familien besonders spannend?
Für Familien sind unter anderem Campus Berlin-Buch, Charité, Hochschulstandorte mit Mitmachlaboren und Experimentiershows sowie naturwissenschaftliche Angebote besonders interessant.
Muss man sich für Führungen anmelden?
Für manche Workshops, Laborführungen oder Programmpunkte mit begrenzter Kapazität kann vor Ort eine zusätzliche kostenfreie Anmeldung erforderlich sein.
Wie kommt man am besten zu den Standorten?
Am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Bei großen Campusstandorten können ergänzende Sonderbusse oder Shuttle-Angebote eingesetzt werden.
Lohnt sich die Lange Nacht auch für Erwachsene ohne Kinder?
Ja, absolut. Viele Vorträge, Führungen, Laboreinblicke und Diskussionen richten sich an Erwachsene und bieten spannende Einblicke in aktuelle Forschung.













