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Home Hotels & Food

Pamela am Gendarmenmarkt: Glamour, Pasta und ein Hauch Mailand – mein erster Besuch im neuen Big-Squadra-Restaurant in Berlin

Dennis Von Dennis
12. Juni 2026
in Hotels & Food, Restaurants
0
Pamela Restaurant am Gendarmenmarkt in Berlin mit italienischem Interior, Bar, Pasta, Pizza und Big-Squadra-Konzept

Pamela am Gendarmenmarkt bringt italienische Küche, handgemachte Pasta, neapolitanische Pizza, besondere Drinks und 80er-Jahre-Mailand-Glamour nach Berlin-Mitte. Foto: Jerome Galland

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Eröffnung, Konzept und persönlicher Test: Warum Pamela mehr ist als nur ein weiteres italienisches Restaurant in Mitte

Manchmal merkt man schon beim Reinkommen, ob ein Restaurant einfach nur neu ist – oder ob es wirklich etwas mit einem macht. Bei Pamela am Gendarmenmarkt war es bei mir ziemlich schnell klar: Das hier ist kein Ort, der leise im Hintergrund bleiben will. Pamela will Bühne sein, Wohnzimmer, italienische Familiengeschichte, Abendgefühl, Designstatement und Restaurant zugleich.

Am 12. Juni öffnet Pamela offiziell seine Türen in der Charlottenstraße 59, direkt am Gendarmenmarkt. Es ist Big Squadras zweites Berliner Restaurant nach Coccodrillo und das vierte in Deutschland. Wer Coccodrillo in Prenzlauer Berg kennt, weiß: Big Squadra baut keine nüchternen Restaurants. Die Gruppe baut Welten. Coccodrillo ist rot, laut, bunt, verspielt, fast schon filmisch. Pamela geht einen anderen Weg – eleganter, erwachsener, weicher, aber nicht weniger selbstbewusst.

Ich hatte bereits vor der offiziellen Eröffnung die Gelegenheit, Pamela bei einem Soft Opening im normalen Restaurantbetrieb zu erleben. Ein paar Tage später folgte die große Opening-Party mit hunderten Gästen: Presse, Freunde des Hauses, Gastronomiegesichter, Content-Creator, neugierige Berlin-Menschen und viele, die wissen wollten, was Big Squadra diesmal an den Gendarmenmarkt gebracht hat.

Und ja: Es war voll, laut, lebendig, energiegeladen. Aber der eigentlich spannende Moment passierte für mich schon vorher – an dem Abend, an dem ich in Ruhe sitzen, essen, schauen, fragen und dieses neue Restaurant wirklich testen konnte.

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Kurz zusammengefasst

Pamela ist das neue Restaurant von Big Squadra am Gendarmenmarkt in Berlin. Nach Coccodrillo in Prenzlauer Berg bringt die Gruppe nun ein deutlich eleganteres, glamouröseres und vom Mailand der 1980er Jahre inspiriertes Konzept nach Mitte.

Auf der Karte stehen handgemachte Pasta, neapolitanische Pizza, italienische Klassiker, hochwertige Produkte, besondere Cocktails und Weine. Das Interior setzt auf Samt, Leder, Marmor, Spiegeldecken, Murano-Glas, warme Farben und viele persönliche Dolce-Vita-Details.

Mein erster Eindruck: Pamela ist kein zurückhaltender Italiener für nebenbei, sondern ein großes Restaurant-Erlebnis – mit beeindruckendem Design, sehr starkem Service und einer Küche, die italienische Klassiker nicht neu erfinden muss, um zu überzeugen.

Adresse: Charlottenstraße 59, 10117 Berlin
Reservierungen: https://www.bigmammagroup.com


Der Ort: Gendarmenmarkt, Ecke, große Bühne

Die Lage ist natürlich ein Statement. Pamela sitzt an einer Ecke am Gendarmenmarkt, gegenüber vom Deutschen Dom, nahe dem Rausch Schokoladenhaus und dem Hilton Hotel. Das ist nicht einfach irgendeine Berliner Restaurantadresse. Das ist eine der repräsentativsten Ecken der Stadt – historisch, touristisch, zentral, schön und an manchen Tagen fast ein bisschen zu perfekt.

Gerade deshalb ist es spannend, was Big Squadra hier macht. Pamela versucht nicht, sich klein zu machen. Das Restaurant nimmt die Bühne an. Zwei Stockwerke, Außenbereich, Bar direkt nach dem Eingang, offene Küche im Obergeschoss, großzügige Sitzbereiche und eine Terrazza mit rund 60 Plätzen.

Man kann hier zum schnellen Lunch zwischen zwei Terminen vorbeikommen, aber eigentlich wirkt Pamela eher wie ein Ort, an dem aus „wir essen kurz etwas“ ziemlich schnell „wir bleiben noch auf einen Drink“ werden kann.

Pamela Restaurant am Gendarmenmarkt in Berlin mit italienischem Interior, Bar, Pasta, Pizza und Big-Squadra-Konzept
Pamela am Gendarmenmarkt bringt italienische Küche, handgemachte Pasta, neapolitanische Pizza, besondere Drinks und 80er-Jahre-Mailand-Glamour nach Berlin-Mitte. Foto: Jerome Galland

Das Design: Mailand, 80er, Dolce Vita – aber mit Berliner Adresse

Lange hat mich ein Restaurantdesign in Berlin nicht mehr so schnell abgeholt wie dieses. Schon beim Betreten ist klar: Hier wurde nicht einfach eingerichtet. Hier wurde eine Szene gebaut.

Das Studio Kiki setzt bei Pamela auf wohnliche Wärme, aber mit Extravaganz. Italienisches Leder, Samt, Marmorböden, Holz, Glas, warme Farbtöne und viele Details, die nicht nach Katalog aussehen. An den Wänden hängen Party-Fotografien, Familienmomente, Strandbilder, Ferraris, Dolce-Vita-Szenen und Erinnerungen, die sich irgendwo zwischen italienischem Familienalbum und 80er-Jahre-Glamour bewegen.

Im Erdgeschoss zieht zuerst die Bar den Blick auf sich. Über ihr hängt ein vier Meter hoher, maßgefertigter Kronleuchter aus Muranoglas. Das klingt nach großem Auftritt – und genau so wirkt es auch. Das Licht fällt warm in den Raum, spiegelt sich, bricht sich und macht sofort klar: Pamela ist kein puristischer Ort. Pamela will schimmern.

Oben wird es noch einmal spannender. Dort gibt es eine offene Küche, riesige Lederbanquettes, die sich fast durch den Raum schlängeln, besondere Lampen und eine Spiegeldecke, die dem Saal eine fast endlose Weite gibt. Dazu kommen metallische Vorhänge, gedämpftes Licht und diese Mischung aus Romantik und Energie, die man in Berlin nicht so oft findet.

Mein Eindruck: Pamela fühlt sich luxuriös an, aber nicht kühl. Es ist elegant, aber nicht steif. Opulent, aber nicht abschreckend. Man sitzt nicht in einem Designmuseum, sondern in einem Raum, der bewusst Lust auf Abend, Essen, Gespräche und ein bisschen Übertreibung macht.

Oder einfacher gesagt: Für mich war das Interior vom ersten Moment an ein Highlight.

Pamela Restaurant am Gendarmenmarkt in Berlin mit italienischem Interior, Bar, Pasta, Pizza und Big-Squadra-Konzept
Pamela Restaurant am Gendarmenmarkt in Berlin mit italienischem Interior, Bar, Pasta, Pizza und Big-Squadra-Konzept

Fotos: Jerome Galland


Die Opening-Party: Viel Berlin, viel Energie, viel Neugier

Die große Eröffnungsfeier war dann noch einmal ein anderes Kapitel. Hunderte Gäste, viele bekannte Gesichter aus Gastronomie, Medien, Social Media und Berliner Szene, dazu Freunde des Hauses und Menschen, die neugierig waren, wie sich Pamela als neues Big-Squadra-Restaurant anfühlt.

Solche Abende können schnell etwas Oberflächliches bekommen. Viele kommen, schauen, trinken, fotografieren, ziehen weiter. Bei Pamela hatte der Abend aber tatsächlich etwas sehr Passendes zum Konzept: laut, lebendig, ein bisschen glamourös, aber trotzdem mit einer gewissen Wärme. Und viele sind bis zum Schluss geblieben, haben das exellente Essen genossen, die Drinks, die Live-Perfomances und DJs.

Man merkte, dass hier nicht nur ein neues Restaurant eröffnet wurde, sondern dass Big Squadra eine Geschichte weitererzählen will. Nach Coccodrillo in Berlin, Giorgia in München und Edmondo in Hamburg ist Pamela das nächste Kapitel in Deutschland – und gleichzeitig ein ziemlich selbstbewusstes.

Für mich war die Opening-Party vor allem eine Bestätigung dessen, was ich beim Soft Opening schon gespürt hatte: Dieser Raum funktioniert nicht nur, wenn man ruhig zu zweit am Tisch sitzt. Er funktioniert auch, wenn das Haus voll ist, die Bar leuchtet und alle gleichzeitig versuchen, diesen neuen Ort einzuordnen.


Der Service: Italienischer Charme, professionell – und ein Moment, der hängen bleibt

Ein Restaurant kann noch so schön sein: Wenn der Service nicht stimmt, bleibt am Ende nur Kulisse. Bei Pamela war genau das Gegenteil der Fall.

An meinem Testabend war Toni unser Kellner. Von der ersten Minute an war er präsent, freundlich, professionell und auf eine sehr angenehme Art charmant. Nicht aufgesetzt, nicht überdreht, sondern mit diesem italienischen Selbstverständnis, bei dem Gastfreundschaft nicht wie ein Konzept klingt, sondern wie eine Haltung.

Er konnte Fragen zur Karte beantworten, Empfehlungen geben, erklären, wie einzelne Gerichte gedacht sind, und hatte dabei immer das richtige Maß zwischen Aufmerksamkeit und Raumlassen. Genau so stelle ich mir guten Service in einem Restaurant vor, das nicht nur satt machen, sondern einen Abend tragen will.

Und dann gab es noch diesen kleinen Moment, der für mich viel über Service aussagt: Einige Tage später, bei der großen Opening-Party mit hunderten Gästen, lief Toni an mir vorbei, erkannte mich wieder, begrüßte mich mit meinem Namen und freute sich sichtbar über das Wiedersehen.

Das klingt vielleicht nach einer Kleinigkeit. Ist es aber nicht. In einem vollen Restaurant, bei einer großen Eröffnung, zwischen vielen Menschen, Stress und Bewegung jemanden wiederzuerkennen und persönlich anzusprechen – das bleibt hängen. Mehr Gastgefühl geht kaum.


Die Karte: Italien als Reise, nicht als Klischee

Pamela setzt auf italienische Küche, aber nicht auf diese beliebige „Pizza Pasta basta“-Version, die man in Großstädten zu oft bekommt. Die Karte ist vergleichsweise kompakt, aber vielseitig genug: Vorspeisen, Salate, handgemachte Pasta, neapolitanische Pizza, einige Fleisch- und Fischgerichte, Desserts, Cocktails, Weine und Aperitivo-Gefühl.

Big Squadra legt viel Wert auf Produkte und Geschichten hinter den Zutaten. Parmigiano Reggiano von Paolo Gennari, Prosciutto San Daniele, Burratina aus Apulien, Bresaola, Cinta Senese, San-Marzano-DOP-Tomaten, 00-Mehl, frischer Trüffel – das ist nicht nur Namedropping. Bei italienischer Küche entscheidet oft genau diese Qualität darüber, ob ein einfaches Gericht plötzlich groß wird.

Chefköchin Chiara bringt dabei eine sehr persönliche Geschichte mit. Aufgewachsen in Benevento im Süden Italiens, geprägt von Pasta mit der Großmutter, Holzofenmomenten mit der Mutter und einer Küche, die nicht nur Arbeitsplatz, sondern Lebensmittelpunkt war. Mit 18 leitete sie bereits eine Profiküche in ihrer Heimatstadt. Später folgten Paris, München und Berlin – jetzt ist Pamela ihr neues Kapitel.

Und man merkt der Karte an: Hier geht es nicht um überladene Effekte, sondern um italienische Klassiker mit sehr guten Zutaten, klarer Idee und manchmal einem kleinen Twist.


Mein Dinner-Erlebnis im Pamela: Vom ersten Bissen bis zum Dessert-Finale

Wir haben uns beim Essen einmal quer durch die Karte bewegt – ohne alles zu probieren, aber genug, um ein ziemlich gutes Gefühl für Pamela zu bekommen.

Der Start: Focaccia, Burratina und Prosciutto

Zum Start kamen unter anderem eine frische Focaccia, Burratina alla Genovese, Melone mit Prosciutto San Daniele und Bresaola e Rucola auf den Tisch. Schon hier zeigt sich, was gute italienische Küche ausmacht: Es sind oft nicht die kompliziertesten Dinge, sondern die richtigen Zutaten im richtigen Moment.

Eine warme Focaccia mit etwas gutem Olivenöl kann großartig sein, wenn sie richtig gemacht ist. Dünn geschnittener, lang gereifter Schinken braucht keine große Show, wenn er beim ersten Bissen fast schmilzt. Burratina lebt von Cremigkeit, Frische und Balance. Und genau in diesen scheinbar einfachen Momenten war Pamela stark.

Auch die Präsentation fiel positiv auf. Die Teller sind bunt, bewusst anders, aber nicht laut um jeden Preis. Nichts wirkte einfach nur abgelegt. Alles hatte Form, Farbe und Rhythmus, ohne dass der Teller wichtiger wurde als das Essen.

Pizza, Hähnchenspieß und Carpaccio

Im Hauptgang hatten wir unter anderem Spiedino di Pollo al Limone, Pizza Salamino Calabrese & Pistacchiotta sowie Carpaccio di Manzo. Der Hähnchenspieß überzeugte besonders durch die zitronige Frische und den kleinen Twist mit Chimichurri. Das Gericht blieb leicht, aromatisch und sommerlich, ohne beliebig zu wirken.

Die Pizza war ebenfalls stark. Der Teig wird aus 00er neapolitanischem Mehl gemacht, darf 48 Stunden ruhen und kommt dann bei hoher Temperatur in den Ofen. Das Ergebnis: dünn, luftig, mit guter Struktur und genau dieser Mischung aus Knusprigkeit und weichem Rand, die eine gute neapolitanische Pizza ausmacht.

Dessert-Finale mit Tiramisù und Pistazie

Und dann das Dessert.

Das Tiramisù wurde direkt am Tisch aus einer großen Form in die Dessertschale serviert. Das ist genau die Art von Geste, die zu Pamela passt: nicht steif, nicht verkünstelt, sondern großzügig und ein bisschen theatralisch.

Dazu kam die Profiterole al Pistacchio, vor Ort mit warmer dunkler Schokoladensoße übergossen. Pistazie, Schokolade, Wärme, Creme – ein Dessert, das nicht versucht, leicht zu sein, sondern einfach Freude macht.

Mein Fazit zum Essen: Es war sehr lecker, sehr lecker sogar. Nicht jede Küche muss laut „Innovation“ schreien. Manchmal reicht es, wenn Focaccia warm, Schinken perfekt, Pizza richtig gut, Pasta handgemacht und Dessert glücklich machend ist.


Pasta, Pizza und Secondi: Was Pamela kulinarisch erzählen will

Auch wenn ich bei meinem Besuch nicht jedes Gericht probieren konnte, lohnt sich ein Blick auf das gesamte kulinarische Konzept.

Die Pasta wird jeden Morgen von Hand vorbereitet. Casoncelli di Vitello al Limone etwa verbinden Kalb, Ricotta, Zitrone und Salbei. Mafaldine al Tartufo setzen auf Trüffelsauce, Mascarpone und frischen Trüffel. Spaghetti Agli Scampi e Limone bringen Meeresfrische und Zitrone auf den Teller.

Bei der Pizza geht Pamela den klassischen Big-Squadra-Weg: neapolitanisches 00-Mehl, 48 Stunden Ruhezeit, sehr heißer Ofen, kurze Backzeit. Belegt wird mit Zutaten wie San-Marzano-DOP-Tomaten, Mozzarella, Trüffel und weiteren italienischen Produkten.

Bei den Secondi stehen Gerichte wie Orata Riviera, Saltimbocca alla Romana und die Costata di Manzo zum Teilen auf der Karte – ein 1,2 Kilogramm Rib-Eye am Knochen, 28 Tage dry-aged, mit hausgemachten Saucen. Das zeigt gut, wie Pamela gedacht ist: Man kann leicht essen, man kann Pizza teilen, man kann Pasta bestellen – oder man macht aus dem Abend ein großes gemeinsames Fest.

Pamela Restaurant am Gendarmenmarkt in Berlin mit italienischem Interior, Bar, Pasta, Pizza und Big-Squadra-Konzept
Pamela Restaurant am Gendarmenmarkt in Berlin mit italienischem Interior, Bar, Pasta, Pizza und Big-Squadra-Konzept
Pamela Restaurant am Gendarmenmarkt in Berlin mit italienischem Interior, Bar, Pasta, Pizza und Big-Squadra-Konzept
Fotos: Joann Pai

Drinks und Wein: Emanuele, Espresso Martini Journey und ein bisschen Drama

Auch die Bar ist bei Pamela kein Nebenraum. Sie ist Teil der Erzählung. Die Cocktailkarte feiert Klassiker, aber mit italienischem Touch. Bellini mit Bergamotte-Schaum, alkoholfreie Zero Proof Icons und Drinks, die eher nach Aperitivo, Abend und Gespräch klingen als nach schneller Bestellung.

Hinter der Bar steht Emanuele, geboren und aufgewachsen in Sizilien. Seine Haltung passt ziemlich gut zu Pamela: Jede gute Nacht darf ein bisschen Drama haben. Besonders spannend klingt die Espresso Martini Journey, eine kleine Reise von Turin über Neapel bis nach Sizilien – mit Pistazie, bitterer Schokolade, Kirsche und einem geheimnisvollen Zitrus-Touch.

Auch die Weinkarte ist auf Italien ausgerichtet: einheimische Rebsorten, kleine Produzenten, Klassiker und weniger bekannte Entdeckungen. Vom mineralischen Etna-Weißwein über Rosso di Montalcino bis zu besonderen Flaschen aus Piemont und Toskana. Wer sich nicht sicher ist, sollte den Service fragen – genau dafür ist er da.

Pamela Restaurant am Gendarmenmarkt in Berlin mit italienischem Interior, Bar, Pasta, Pizza und Big-Squadra-Konzept
Pamela Restaurant am Gendarmenmarkt in Berlin mit italienischem Interior, Bar, Pasta, Pizza und Big-Squadra-Konzept

Fotos: Jerome Galland (links) / Joann Pai (rechts)


Was Pamela von Coccodrillo unterscheidet

Der Vergleich mit Coccodrillo liegt natürlich nahe. Beide Restaurants gehören zu Big Squadra, beide erzählen italienische Küche, beide setzen stark auf Atmosphäre. Trotzdem fühlen sie sich komplett unterschiedlich an.

Coccodrillo in Prenzlauer Berg ist schriller, lauter, roter, jugendlicher, fast wie eine überdrehte italienische Filmkulisse. Pamela ist reifer, weicher, glamouröser. Weniger Neon-Energie, mehr goldenes Licht. Weniger „laut in dein Gesicht“, mehr „komm rein und bleib länger“.

Das macht Pamela für mich besonders spannend. Es ist nicht einfach Coccodrillo am Gendarmenmarkt. Es ist ein Schwesterrestaurant mit eigener Seele. Und genau das ist wichtig, weil Big-Squadra-Restaurants sonst schnell Gefahr laufen könnten, nur als wiedererkennbare Kulisse gelesen zu werden. Pamela zeigt: Das Konzept kann sich weiterentwickeln.


Für wen lohnt sich Pamela?

Pamela lohnt sich für alle, die italienisches Essen nicht nur als schnelle Pizza verstehen, sondern als Abendgefühl. Für ein Date, ein Dinner mit Freunden, ein langes Mittagessen, einen Drink an der Bar oder einen besonderen Abend in Mitte ist das Restaurant sehr passend.

Wer ganz ruhige, reduzierte Restaurants mag, könnte Pamela vielleicht als etwas zu inszeniert empfinden. Wer aber Lust auf Atmosphäre, Design, Service, italienische Produkte, gute Pizza, handgemachte Pasta und ein bisschen Glamour hat, ist hier richtig.

Besonders spannend finde ich Pamela für Menschen, die Besuch in Berlin haben und einen Ort suchen, der nicht beliebig wirkt. Die Lage am Gendarmenmarkt, das Interior, die Bar, das Essen – das alles ergibt ein Restaurant, das Eindruck macht, ohne nur auf Show zu setzen.


🚆 Anfahrt zum Pamela am Gendarmenmarkt

Pamela liegt in der Charlottenstraße 59 in Berlin-Mitte, direkt am Gendarmenmarkt. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist unkompliziert.

Naheliegend sind die U-Bahn-Stationen Stadtmitte mit U2 und U6 sowie Hausvogteiplatz mit der U2. Auch vom Bahnhof Friedrichstraße ist das Restaurant je nach Route gut erreichbar. Wer aus Charlottenburg, Prenzlauer Berg, Kreuzberg oder Neukölln kommt, sollte je nach Verbindung ungefähr 20 bis 40 Minuten einplanen.

Mit dem Auto ist die Lage in Mitte zwar erreichbar, Parken rund um den Gendarmenmarkt kann aber mühsam werden. Für einen entspannten Abend ist die Anreise mit U-Bahn, Taxi, Fahrrad oder zu Fuß aus der Umgebung meist angenehmer.

Wichtig: Prüft am Besuchstag vor der Abfahrt noch einmal die aktuellen Verbindungen, mögliche Baustellen, Verspätungen oder kurzfristige Änderungen bei U-Bahn, Bus oder Straßenverkehr.


❤️ Dennis’ Fazit: Pamela hat mich wirklich geflasht

Ich sage es direkt: Pamela hat mich überrascht. Ich hatte ein schönes neues Restaurant erwartet, vielleicht ein bisschen Big-Squadra-Glamour, gute Pasta, gute Pizza, schönes Licht. Bekommen habe ich einen Ort, der mich vom ersten Moment an stärker abgeholt hat, als ich gedacht hätte.

Das Design ist für mich ein echtes Highlight. Diese Mischung aus italienischer 80er-Jahre-Eleganz, Familienalbum, Murano-Licht, Leder, Spiegeldecken und warmem Glamour funktioniert extrem gut. Es ist opulent, aber nicht kalt. Besonders, aber nicht unnahbar.

Der Service war an meinem Abend hervorragend. Toni hat gezeigt, wie viel ein guter Kellner für ein Restaurant-Erlebnis ausmacht – professionell, charmant, aufmerksam und dann auch noch persönlich genug, mich bei der Opening-Party wiederzuerkennen.

Und das Essen? Sehr sehr lecker, sehr rund, sehr italienisch. Besonders in den einfachen Momenten stark: warme Focaccia, guter Schinken, cremige Burratina, eine richtig gute Pizza, ein frischer Hähnchenspieß mit Zitrusnote und ein Dessert-Finale, das genau die richtige Portion Dolce Vita mitbringt.

Pamela ist kein Restaurant, das sich versteckt. Es will gefallen, glänzen, ein bisschen verführen und einen Abend größer machen. Für mich ist das am Gendarmenmarkt gelungen.


Faktenbox

Restaurant: Pamela
Konzept: Italienisches Restaurant von Big Squadra
Ort: Gendarmenmarkt, Berlin-Mitte
Adresse: Charlottenstraße 59, 10117 Berlin
Offizielle Eröffnung: 12. Juni
Reservierungen: https://www.bigmammagroup.com
Küche: Italienisch, handgemachte Pasta, neapolitanische Pizza, Secondi, Desserts, Cocktails, Wein
Chefköchin: Chiara
Design: Studio Kiki
Interior: Mailand der 1980er Jahre, Murano-Glas, Samt, Leder, Marmor, Spiegeldecken, Dolce-Vita-Fotografien
Außenbereich: Terrazza mit rund 60 Plätzen
Big Squadra in Deutschland: Giorgia Trattoria München, Edmondo Hamburg, Coccodrillo Berlin, Pamela Berlin
Geeignet für: Dinner, Lunch, Date, Gruppen, Barabend, besondere Berlin-Besuche, italienische Küche mit Erlebnisfaktor

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag: 12:00–15:00 Uhr und 17:00–23:00 Uhr
Freitag: 12:00–16:00 Uhr und 17:30–23:30 Uhr
Samstag und Sonntag: 12:00–16:30 Uhr und 17:30–23:30 Uhr


FAQ zu Pamela am Gendarmenmarkt

Wann öffnet Pamela am Gendarmenmarkt?

Pamela öffnet offiziell am 12. Juni am Gendarmenmarkt in Berlin.

Wo befindet sich Pamela?

Pamela befindet sich in der Charlottenstraße 59, 10117 Berlin, direkt am Gendarmenmarkt.

Wer steckt hinter Pamela?

Pamela gehört zu Big Squadra, der deutschen Schwester von Big Mamma. In Berlin betreibt die Gruppe bereits Coccodrillo in Prenzlauer Berg.

Welche Küche bietet Pamela?

Pamela setzt auf italienische Küche mit handgemachter Pasta, neapolitanischer Pizza, hochwertigen Produkten, Fleisch- und Fischgerichten, Desserts, Cocktails und italienischen Weinen.

Was ist das Besondere am Design?

Das Interior ist vom Glamour Mailands der 1980er Jahre inspiriert und kombiniert Murano-Glas, Samt, Leder, Marmor, Spiegeldecken, warme Farben und viele persönliche Dolce-Vita-Details.

Gibt es einen Außenbereich?

Ja, Pamela hat eine Terrazza mit rund 60 Plätzen und mediterraner Bepflanzung.

Wer ist die Chefköchin?

Chefköchin ist Chiara, die aus Benevento im Süden Italiens stammt und bereits für Big-Squadra-Restaurants in Paris, München und Berlin gearbeitet hat.

Wie kann man reservieren?

Reservierungen sind über https://www.bigmammagroup.com möglich.

Was sollte man probieren?

Spannend sind unter anderem handgemachte Pasta, neapolitanische Pizza, Burratina, Prosciutto San Daniele, Focaccia, die Secondi und die Desserts wie Tiramisù oder Profiterole al Pistacchio.

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Dennis

Konzerthallen sind sein Wohnzimmer, Premieren sein Revier. Dennis lebt für den Moment, in dem das Licht ausgeht und die Show beginnt. Seit Jahren jagt er für euch nach den spannendsten Events und Attraktionen der Stadt. Seine Mission: Nicht nur über Termine zu berichten, sondern die Emotionen hinter den Kulissen einzufangen und die Geschichten aufzuschreiben, die Berlin so einzigartig machen.

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