Was passiert hinter den Marktständen, in den Küchen und im Keller der Markthalle Neun? Am Samstag, 4. Juli 2026, öffnet die historische Markthalle in Kreuzberg von 10 bis 18 Uhr Bereiche, die Besucher im normalen Marktbetrieb häufig nicht zu sehen bekommen. Bei Produktionsbesuchen, Führungen, Gesprächen, Verkostungen und einem Kinderprogramm geht es um handwerkliches Brot, Wurst, Fisch, Pasta, Kimchi, Bier und die Technik hinter dem Marktalltag.
Das Programm „Offene Türen 2026“ richtet sich sowohl an Stammgäste als auch an Besucher, die die Markthalle Neun erstmals kennenlernen möchten. Alle Angebote sind kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei den einzelnen Führungen und Produktionsbesuchen gilt jedoch: Wer zuerst kommt, ist zuerst dabei.
Zu den Höhepunkten gehören Blicke hinter die Fleischtheke von Kumpel & Keule, in die Backstuben von Domberger und Goldmond Bakery, in die Pastaproduktion von Mani in Pasta sowie in den Braukeller von Heidenpeters. Kinder können mit der Kochschule Neun Lebensmittel vom Markt kennenlernen und daraus eigene Gerichte zubereiten.
Stand: 30. Juni 2026
Kurz zusammengefasst
Der Tag der offenen Türen in der Markthalle Neun findet am Samstag, 4. Juli 2026, von 10 bis 18 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die Markthalle Neun in der Eisenbahnstraße 42/43 in Berlin-Kreuzberg.
Das kostenlose Programm umfasst Führungen, Produktionsbesuche, Marktgespräche, Verkostungen und zwei Termine für Kinder. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Da die Plätze bei einzelnen Programmpunkten begrenzt sein können, erfolgt die Teilnahme nach dem Prinzip „First come, first served“.
Besucher können unter anderem erleben, wie Wurst, Brot, Kuchen, Pasta, Kimchi und eingelegte Lebensmittel entstehen. Hinzu kommen Einblicke in den Braukeller, die Gebäudetechnik und den organisatorischen Alltag der historischen Markthalle.
🚪 Die Markthalle Neun öffnet mehr als nur ihre Eingangstore
Die Markthalle Neun ist an sechs Tagen in der Woche geöffnet. Trotzdem bleiben viele Bereiche im normalen Marktbetrieb verborgen. Besucher sehen die fertigen Brote, Würste, Kuchen oder Pastagerichte, aber nur selten die Räume und Arbeitsabläufe dahinter.
Beim Tag der offenen Türen ändert sich das. Produzenten erklären ihre Arbeit, führen durch Werkstätten und Küchen oder erzählen, wie ihre Betriebe Teil der Markthalle wurden. Das Marktteam zeigt außerdem, was notwendig ist, damit Händler, Gastronomie, Müllentsorgung, Technik und Veranstaltungen unter einem historischen Dach funktionieren.
Die Halle ist dabei nicht nur ein Lebensmittelmarkt. Unter dem Dach befinden sich unter anderem Bäckereien, eine Metzgerei, eine Brauerei, eine Kochschule, Gastronomiebetriebe und Produktionsräume. Die Veranstaltung verbindet deshalb Genuss mit Handwerk, Architektur und Berliner Stadtgeschichte.
Wer die Markthalle bisher vor allem von kulinarischen Sondermärkten kennt, findet in unserem Beitrag zum Naschmarkt 2026 in der Markthalle Neun weitere Einblicke in die Vielfalt des Ortes.
🥩 Kumpel & Keule: Blick hinter die Fleischtheke
Der Tag beginnt um 10 Uhr mit einem Produktionsbesuch bei Kumpel & Keule. Metzgermeister Jörg Förstera zeigt, was hinter der gläsernen Fleischtheke passiert und wie handwerkliche Wurstwaren entstehen.
Dabei geht es nicht nur um die eigentliche Produktion. Themen sind auch die Herkunft des Fleisches, handwerkliche Qualität und die Frage, wie ein moderner Metzgereibetrieb transparent arbeiten kann.
Ein zweiter Termin ist um 11 Uhr vorgesehen. Wer diesen Programmpunkt besuchen möchte, sollte möglichst früh an der Metzgerei sein.
- 10:00 bis 10:30 Uhr: „Es geht um die Wurst“
- 11:00 bis 11:30 Uhr: Wiederholung des Produktionsbesuchs
- Treffpunkt: Metzgerei Kumpel & Keule
Brot, Rugelach und Backstubenluft
Mehrere Programmpunkte führen zu den Bäckern der Markthalle. Beim Domberger Brot-Werk erklärt Florian Domberger, wie handwerkliches Brot entsteht und welche Arbeitsschritte zwischen Mehl, Sauerteig und fertigem Laib liegen.
Die Goldmond Bakery öffnet ebenfalls ihren Produktionsbereich. Anne Hoberg erzählt von Zitronenwolken, Babka und Rugelach und zeigt, wie traditionelles Backhandwerk mit der Geschichte der Markthalle verbunden ist.
Termine bei Domberger
- 11:00 bis 11:30 Uhr: Produktionsbesuch „Auf die Brotbrücke“
- 12:00 bis 12:30 Uhr: zweiter Produktionsbesuch
Termine bei Goldmond Bakery
- 11:00 bis 11:30 Uhr: „Von Zitronenwolken und Rugelach“
- 12:30 bis 13:00 Uhr: zweiter Produktionsbesuch
🔥 Rauchzeichen und Berliner BBQ-Geschichte
Big Stuff Smoked BBQ gehört zu den frühen Namen der Berliner Streetfood-Szene. Im Mittelpunkt des Produktionsbesuchs steht der große Smoker, in dem Fleisch über viele Stunden langsam gegart und geräuchert wird.
Beim Marktbummel geht es um Brisket, Pulled Pork und die Technik hinter dem Räuchern. Gleichzeitig erinnert der Programmpunkt an die Anfänge des Street Food Thursday, der die Entwicklung der Markthalle Neun über Jahre mitgeprägt hat.
- 11:00 bis 11:45 Uhr: „Auf den Spuren der Rauchzeichen“
- Treffpunkt: Big Stuff Smoked BBQ
Pasta e Basta bei Mani in Pasta
Bei Mani in Pasta können Besucher erleben, wie italienische Pasta direkt in der Markthalle hergestellt wird. Tagliatelle, Cavatelli, Fusilli und weitere Sorten entstehen in der gläsernen Werkstatt mitten im Marktgeschehen.
Lorenzo Corisi gibt Einblicke in die Produktion und erzählt, wie sizilianische Küchentradition nach Kreuzberg gekommen ist. Der Produktionsbesuch wird am Nachmittag wiederholt.
- 13:00 bis 13:30 Uhr: Produktionsbesuch „Pasta e Basta“
- 15:00 bis 15:30 Uhr: zweiter Termin
- Treffpunkt: Mani in Pasta
🥬 Wie entsteht Kimchi?
ZoomFresh gehört zu den jüngeren Betrieben der Markthalle. Heejoo und Eddie zeigen beim Produktionsbesuch, wie aus Kohl, Gewürzen und Zeit das koreanische Fermentationsgericht Kimchi entsteht.
Neben den Zutaten geht es um Mikroorganismen, Reifeprozesse und die Frage, wie sich traditionelles koreanisches Handwerk in einer Berliner Markthalle weiterentwickelt. Probieren gehört bei diesem Programmpunkt ausdrücklich zum Erlebnis.
- 12:30 bis 13:00 Uhr: „Küche auf für Kimchi“
- 13:30 bis 14:00 Uhr: zweiter Produktionsbesuch
- Treffpunkt: ZoomFresh
Einlegen, Fermentieren und Lebensmittel haltbar machen
Auch Roots Radicals beschäftigt sich mit der Haltbarmachung von Lebensmitteln. Cayetana zeigt, wie Obst und Gemüse eingelegt oder fermentiert werden und warum dabei häufig auch Produkte verwendet werden können, die sonst verloren gingen.
Der Produktionsbesuch verbindet traditionelle Konservierungsmethoden mit modernen Ideen gegen Lebensmittelverschwendung.
- 14:00 bis 14:30 Uhr: Produktionsbesuch bei Roots Radicals
- 15:30 bis 16:00 Uhr: Wiederholung
🐟 Butter bei die Fische
Bei Frisch Gefischt dreht sich alles um Fisch, Herkunft und Verarbeitung. John Jones beantwortet Fragen zu unterschiedlichen Arten, Qualität und dem verantwortungsvollen Einkauf.
Der Produktionsbesuch bietet die Gelegenheit, näher an die Fischtheke heranzukommen und mehr über einen Bereich zu erfahren, bei dem Frische, Kühlung und kurze Wege besonders entscheidend sind.
- 12:00 bis 12:30 Uhr: „Butter bei die Fische“
- 14:00 bis 14:30 Uhr: zweiter Termin
- Treffpunkt: Frisch Gefischt
Verkostung beim Fettschmecker
Beim Fettschmecker geht es um intensive Aromen und die Bedeutung von Fett als Geschmacksträger. Lionel stellt Produkte vor und lädt zu einer kleinen Warenkunde mit Verkostung ein.
- 12:00 bis 12:30 Uhr: „Fette Geschmäcker“
- 14:00 bis 14:30 Uhr: Wiederholung
🍺 Hinab in den Braukeller von Heidenpeters
Einer der ungewöhnlichsten Programmpunkte führt in den Keller der Markthalle. Dort braut Heidenpeters seit 2012 Bier, das anschließend direkt an der Bar ausgeschenkt wird.
Lisa Scholz zeigt, wohin die Leitungen der Zapfhähne führen und wie aus Wasser, Malz, Hopfen und Hefe die verschiedenen Biere entstehen. Der Begriff Kellerbier bekommt bei diesem Rundgang eine sehr konkrete Bedeutung.
- 14:30 bis 15:00 Uhr: „Keller, Bier und Kellerbier“
- 16:30 bis 17:00 Uhr: zweiter Rundgang
- Treffpunkt: Heidenpeters Bar
Die Plätze dürften bei diesem Programmpunkt besonders gefragt sein. Wegen der räumlichen Situation im Keller ist eine frühe Ankunft am Treffpunkt sinnvoll.
Zündstoff ohne Zusatz
Auch die Mondhügel Bar öffnet ihre Produktion. Philipp und Benito geben Einblicke in ihre Arbeit und zeigen, was hinter den Getränken an der Bar steckt.
- 16:00 bis 16:30 Uhr: erster Produktionsbesuch
- 17:00 bis 17:30 Uhr: zweiter Termin
- Treffpunkt: Mondhügel Bar
🛠️ Blick in den Maschinenraum der Markthalle
Eine Markthalle funktioniert nicht nur durch ihre Händler. Türen, Müllentsorgung, Technik, Kühlung, Anlieferungen und Sicherheit müssen jeden Tag organisiert werden.
Bernd Maier führt durch diesen normalerweise unsichtbaren Teil des Gebäudes. Der Rundgang eignet sich besonders für Besucher, die sich für die Architektur, Gebäudetechnik und den praktischen Betrieb eines historischen Marktes interessieren.
- 13:00 bis 14:00 Uhr: „Technik, Tonnen, Türsteuerung“
- Treffpunkt: Infopoint
Führung mit dem Marktmeister
Marktmeister Roman Dashuber zeigt die Markthalle aus organisatorischer Perspektive. Er erklärt, wie die verschiedenen Stände zusammenarbeiten, wie ein Markttag vorbereitet wird und welche Aufgaben während des laufenden Betriebs anfallen.
- 12:00 bis 13:00 Uhr: Führung mit dem Marktmeister
- Treffpunkt: Infopoint
🍷 Marktbummel mit Wein, Käse und regionalem Einkauf
Bei den Marktbummeln geht es nicht nur um einzelne Produktionsräume, sondern um die Beziehungen zwischen den verschiedenen Betrieben.
Björn Persson vom Marktlokal zeigt um 11 Uhr, wie ein Restaurant direkt auf dem Markt einkauft. Christian Schossau von der Weinhandlung Suff verbindet später Wein mit Käse und weiteren Produkten aus der Halle.
Marktbummel am 4. Juli
- 11:00 bis 11:30 Uhr: „Marktlokal kauft auf dem Markt lokal“
- 12:00 bis 12:30 Uhr: Wein zu Käse und Konsorten
- 13:15 bis 13:45 Uhr: weiterer Wein- und Käsebummel
- 15:30 bis 16:00 Uhr: zusätzlicher Rundgang mit der Weinhandlung Suff
Freunde von handwerklich produziertem Käse finden in unserem Beitrag zur Cheese Berlin in der Markthalle Neun weitere Hintergründe zur Käsekultur unter dem historischen Hallendach.
👨👩👧 Kinderprogramm: Vom Markt auf den Teller
Die Kochschule Neun bietet am Tag der offenen Türen zwei Programme für Kinder an. Unter dem Motto „Vom Markt auf den Teller“ lernen sie Lebensmittel und Zutaten direkt an ihrem Herkunftsort kennen.
Anschließend wird gemeinsam gekocht. Damit verbindet das Programm Marktbesuch, Ernährungsbildung und praktisches Ausprobieren.
- 11:00 bis 12:15 Uhr: erster Termin
- 13:00 bis 14:15 Uhr: zweiter Termin
- Treffpunkt: Marktgarten
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Da die Zahl der Arbeitsplätze begrenzt sein kann, sollten Familien rechtzeitig vor Beginn im Marktgarten sein.
☕ Kaffeekränzchen mit dem Team der Markthalle
Zwischen 15 und 17 Uhr lädt das Team der Markthalle zu Kaffee, Kuchen und offenen Gesprächen in den Marktgarten ein.
Olga Graf, Carina Reckers, Roman Dashuber und Olivier Witzkewitz beantworten Fragen zur Entwicklung der Halle, zu Märkten, Streetfood-Veranstaltungen und der Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft.
Der Programmpunkt eignet sich auch für Besucher, die keine klassische Führung besuchen möchten. Beim Kaffeekränzchen kann man spontan vorbeikommen, Fragen stellen oder eigene Anregungen mitbringen.
- 15:00 bis 17:00 Uhr
- Ort: Marktgarten an der Eisenbahnstraße
📅 Programm am 4. Juli 2026 im Überblick
Ab 10 Uhr
- 10:00–18:00 Uhr: Pulverfass und Ölkännchen bei Werners Kräutergarten
- 10:00–10:30 Uhr: Kumpel & Keule
Ab 11 Uhr
- 11:00–11:45 Uhr: Big Stuff Smoked BBQ
- 11:00–12:15 Uhr: Kinderprogramm der Kochschule Neun
- 11:00–11:30 Uhr: Marktlokal
- 11:00–11:30 Uhr: Goldmond Bakery
- 11:00–11:30 Uhr: Domberger Brot-Werk
- 11:00–11:30 Uhr: Kumpel & Keule
Ab 12 Uhr
- 12:00–13:00 Uhr: Führung mit dem Marktmeister
- 12:00–12:30 Uhr: Domberger Brot-Werk
- 12:00–12:30 Uhr: Frisch Gefischt
- 12:00–12:30 Uhr: Wein zu Käse und Konsorten
- 12:00–12:30 Uhr: Verkostung beim Fettschmecker
- 12:30–13:00 Uhr: Kimchi bei ZoomFresh
- 12:30–13:00 Uhr: Goldmond Bakery
Ab 13 Uhr
- 13:00–13:30 Uhr: Mani in Pasta
- 13:00–14:15 Uhr: Kinderprogramm der Kochschule Neun
- 13:00–14:00 Uhr: Blick in den Maschinenraum
- 13:15–13:45 Uhr: Wein zu Käse und Konsorten
- 13:30–14:00 Uhr: Kimchi bei ZoomFresh
Ab 14 Uhr
- 14:00–14:30 Uhr: Roots Radicals
- 14:00–14:30 Uhr: Verkostung beim Fettschmecker
- 14:00–14:30 Uhr: Frisch Gefischt
- 14:30–15:00 Uhr: Heidenpeters Braukeller
Ab 15 Uhr
- 15:00–17:00 Uhr: Kaffeekränzchen mit dem Marktteam
- 15:00–15:30 Uhr: Mani in Pasta
- 15:30–16:00 Uhr: Wein zu Käse und Konsorten
- 15:30–16:00 Uhr: Roots Radicals
Ab 16 Uhr
- 16:00–16:30 Uhr: Mondhügel Bar
- 16:30–17:00 Uhr: Heidenpeters Braukeller
- 17:00–17:30 Uhr: Mondhügel Bar
Das vollständige und gegebenenfalls kurzfristig aktualisierte Programm findet ihr hier:
Offene Türen 2026 in der Markthalle Neun
🎟️ Eintritt und Anmeldung
Der Eintritt in die Markthalle und die Teilnahme an sämtlichen Programmpunkten sind kostenlos. Für 2026 ist keine vorherige Anmeldung notwendig.
Bei Führungen, Kinderangeboten und Besuchen kleiner Produktionsräume gilt jedoch das Prinzip „First come, first served“. Sind alle verfügbaren Plätze vergeben, kann eine Teilnahme am jeweiligen Termin nicht garantiert werden.
Da mehrere Angebote parallel stattfinden, sollte man sich vor dem Besuch zwei oder drei bevorzugte Programmpunkte auswählen. Viele Produktionsbesuche werden ein zweites Mal angeboten, sodass sich Überschneidungen teilweise vermeiden lassen.
Dennis’ Tipp für den Tag der offenen Türen
Ich würde gegen 9:45 Uhr an der Markthalle sein und den Tag mit dem ersten Besuch bei Kumpel & Keule beginnen. Danach lässt sich um 11 Uhr entweder die Bäckerei, das BBQ-Programm oder das Kinderangebot besuchen.
Besonders spannend finde ich den Rundgang durch den Maschinenraum um 13 Uhr. Er zeigt eine Seite der Markthalle, die selbst regelmäßige Besucher kaum wahrnehmen. Anschließend bleiben noch ausreichend Zeit für Kimchi, Pasta oder den Braukeller.
Wer gezielt zu Heidenpeters möchte, sollte sich deutlich vor 14:30 Uhr an der Bar orientieren. Die Kellerräume sind naturgemäß kleiner als die offene Markthalle und die Plätze könnten entsprechend schnell vergeben sein.
♿ Barrierefreiheit, Fahrräder und Hunde
Der Haupteingang der Markthalle ist ebenerdig. In der Halle steht außerdem eine rollstuhlgerechte Toilette zur Verfügung. Einzelne Bereiche wie das Marktlokal, die Kantine Zukunft oder Kaffee 9 sind über Rampen erreichbar.
Fahrräder dürfen aus Brandschutzgründen nicht mit in die Halle genommen werden. Vor dem Gebäude befinden sich Abstellmöglichkeiten.
Hunde sind in den Lebensmittel- und Produktionsbereichen nicht erlaubt. Eine Ausnahme gilt für anerkannte Assistenz- und Blindenführhunde.
Bei einzelnen Keller- oder Produktionsführungen kann die Zugänglichkeit eingeschränkt sein. Besucher mit Mobilitätseinschränkungen sollten sich vor Beginn am Infopoint nach dem jeweiligen Zugang erkundigen.
☀️ Wetter am 4. Juli
Für Samstag zeichnet sich derzeit freundliches Sommerwetter ab. Zum Veranstaltungsbeginn um 10 Uhr werden ungefähr 18 Grad erwartet, am Nachmittag steigen die Temperaturen voraussichtlich auf rund 22 Grad.
Es soll überwiegend sonnig bis leicht bewölkt und nach aktuellem Stand trocken bleiben. Das ist vor allem für das Kinderprogramm und das Kaffeekränzchen im Marktgarten angenehm.
Ein großer Teil der Veranstaltung findet innerhalb der Markthalle statt. Leichte Kleidung ist daher ausreichend, für kühlere Keller- oder Produktionsräume kann eine dünne zusätzliche Schicht angenehm sein.
🚆 Anfahrt zur Markthalle Neun
Die Markthalle Neun befindet sich in der Eisenbahnstraße 42/43 in 10997 Berlin-Kreuzberg. Wegen der begrenzten Parkmöglichkeiten empfiehlt sich die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
U-Bahn
Die nächstgelegene Station ist Görlitzer Bahnhof. Dort halten die Linien U1 und U3. Von der Station sind es je nach Weg ungefähr acht bis zehn Minuten zu Fuß zur Markthalle.
Alternativ kann die U8 bis Kottbusser Tor genutzt werden. Von dort dauert der Fußweg etwa 15 Minuten.
Ungefähre Fahrtzeiten:
- ab Alexanderplatz: etwa 20 bis 25 Minuten
- ab Hauptbahnhof: ungefähr 30 Minuten
- ab Zoologischer Garten: rund 30 bis 35 Minuten
- ab Warschauer Straße: etwa 10 bis 15 Minuten einschließlich Fußweg
Bus
Die Buslinie 140 fährt zwischen Ostbahnhof und Tempelhof. Die Haltestelle Wrangelstraße befindet sich in der Nähe der Markthalle.
Je nach Ausgangspunkt können außerdem Busverbindungen über den Görlitzer Bahnhof oder das Kottbusser Tor sinnvoll sein.
Vor der Anfahrt sollten aktuelle Verspätungen, Bauarbeiten, Streckensperrungen und Fahrplanänderungen bei BVG und S-Bahn geprüft werden.
🚗 Parken rund um die Markthalle
Direkt an der Markthalle stehen nur sehr wenige Parkplätze zur Verfügung. Die Flächen vor dem Gebäude werden teilweise als Ladezonen für die Händler benötigt und sollten freigehalten werden.
In der Köpenicker Straße befinden sich private Parkmöglichkeiten, von denen die Markthalle zu Fuß erreichbar ist. Auch dort kann eine Belegung jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Wer mit dem Auto kommt, sollte zusätzliche Zeit für die Parkplatzsuche einplanen. Die Anreise mit U-Bahn, Bus oder Fahrrad ist in der Regel unkomplizierter.
Fazit: Mehr als ein gewöhnlicher Marktsamstag
Der Tag der offenen Türen zeigt die Markthalle Neun von einer Seite, die im normalen Marktalltag häufig verborgen bleibt. Besucher können nicht nur einkaufen und essen, sondern erleben, wie Produkte hergestellt werden und welche Menschen, Räume und technischen Abläufe dahinterstehen.
Das Programm reicht von Wurst, Brot und Fisch über Pasta, Kimchi und Fermentation bis zu Bier, Gebäudetechnik und Marktorganisation. Durch die kostenlosen Angebote eignet sich der Tag sowohl für Food-Fans als auch für Familien, Nachbarn und Architekturinteressierte.
Wegen der vielen parallelen Termine lohnt sich eine kleine Planung vorab. Wer früh kommt und zwei oder drei Wunschtermine auswählt, kann einen ungewöhnlich vielseitigen Tag in Kreuzberg erleben.
Welchen Bereich würdet ihr am liebsten sehen: Backstube, Braukeller, Metzgerei oder Kimchi-Küche? Schreibt es gerne in die Kommentare.
📍 Faktenbox: Offene Türen in der Markthalle Neun 2026
- Veranstaltung: Offene Türen 2026
- Datum: Samstag, 4. Juli 2026
- Zeit: 10 bis 18 Uhr
- Ort: Markthalle Neun
- Adresse: Eisenbahnstraße 42/43, 10997 Berlin-Kreuzberg
- Eintritt: frei
- Anmeldung: nicht erforderlich
- Teilnahme: First come, first served
- Programm: Führungen, Produktionsbesuche, Verkostungen und Gespräche
- Kinderprogramm: 11 bis 12:15 Uhr und 13 bis 14:15 Uhr
- Kaffeekränzchen: 15 bis 17 Uhr im Marktgarten
- Barrierefreiheit: ebenerdiger Eingang und rollstuhlgerechte Toilette
- Hunde: nicht erlaubt, Assistenzhunde ausgenommen
- Fahrräder: dürfen nicht mit in die Halle
- ÖPNV: U1 und U3 bis Görlitzer Bahnhof, Bus 140 bis Wrangelstraße
- Wetter: voraussichtlich trocken und 18 bis 22 Grad
FAQ zum Tag der offenen Türen in der Markthalle Neun
Wann findet der Tag der offenen Türen statt?
Die Veranstaltung findet am Samstag, 4. Juli 2026, von 10 bis 18 Uhr statt.
Wie viel kostet der Eintritt?
Der Eintritt und alle Führungen, Produktionsbesuche, Verkostungen und Kinderangebote sind kostenlos.
Muss man sich vorher anmelden?
Nein. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Bei begrenzten Plätzen gilt das Prinzip „First come, first served“.
Welche Bereiche können besucht werden?
Das Programm führt unter anderem in Bäckereien, die Metzgerei, die Pastaproduktion, den Braukeller, die Kimchi-Küche und zu den technischen Bereichen der Markthalle.
Gibt es ein Kinderprogramm?
Ja. Die Kochschule Neun bietet von 11 bis 12:15 Uhr und von 13 bis 14:15 Uhr das Programm „Vom Markt auf den Teller“ an.
Wann findet die Führung mit dem Marktmeister statt?
Die Führung mit Marktmeister Roman Dashuber beginnt um 12 Uhr am Infopoint und dauert bis 13 Uhr.
Wann kann man den Braukeller besuchen?
Die Führungen bei Heidenpeters beginnen um 14:30 Uhr und um 16:30 Uhr.
Ist die Markthalle barrierefrei?
Der Eingang ist ebenerdig und es gibt eine rollstuhlgerechte Toilette. Einige Bereiche sind über Rampen erreichbar. Bei Kellerführungen sollte die Zugänglichkeit vor Ort erfragt werden.
Dürfen Hunde in die Markthalle?
Nein. Aus hygienischen Gründen sind Hunde nicht erlaubt. Anerkannte Assistenz- und Blindenführhunde sind ausgenommen.
Wie kommt man zur Markthalle Neun?
Am einfachsten ist die Anreise mit der U1 oder U3 bis Görlitzer Bahnhof. Von dort sind es ungefähr acht bis zehn Minuten zu Fuß. Die Buslinie 140 hält an der Wrangelstraße.












