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Home Berlin

Berlin Tennis Open 2026: Pegula schlägt Sabalenka – Finale gegen Noskova

Dennis Von Dennis
20. Juni 2026
in Berlin, Sport
0
Tennisspielerin auf dem Rasen im Steffi-Graf-Stadion bei den Berlin Tennis Open 2026

Jessica Pegula und Linda Noskova spielen am 21. Juni 2026 im Steffi-Graf-Stadion um den Titel der Berlin Tennis Open. Foto: © Paul Zimmer

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Jessica Pegula gewinnt ein dramatisches Halbfinale nach langer Regenpause – Linda Noskova beendet den Berliner Erfolgslauf von Alexandra Eala

Der Titel bei den Berlin Tennis Open 2026 geht entweder an die frühere Berlin-Siegerin Jessica Pegula oder an die 21-jährige Linda Noskova. Pegula bezwang die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka in einem hochklassigen und mehrfach unterbrochenen Halbfinale mit 6:4, 6:7(4), 6:0. Noskova setzte sich zuvor deutlich mit 6:2, 6:4 gegen Publikumsliebling Alexandra Eala durch.

Am Sonntag treffen damit zwei Spielerinnen aufeinander, die den Berliner Rasen bislang auf sehr unterschiedliche Weise beherrscht haben. Pegula steht für Konstanz, frühes Timing und eine bemerkenswerte Ruhe in engen Situationen. Noskova setzt ihre Gegnerinnen mit enormem Grundliniendruck, einem starken Aufschlag und kurzen, kompromisslosen Ballwechseln unter Druck.

Das ausverkaufte Einzelfinale beginnt am Sonntag, 21. Juni 2026, um 12 Uhr im Steffi-Graf-Stadion. Danach wird das am Samstag wegen Dunkelheit abgebrochene Doppel-Halbfinale fortgesetzt. Sollte Noskova dort gemeinsam mit Ekaterina Alexandrova gewinnen, würde sie anschließend auch noch im Doppel-Finale antreten.

Stand: 20. Juni 2026, 22 Uhr

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Kurz zusammengefasst

Jessica Pegula und Linda Noskova stehen im Finale der Berlin Tennis Open 2026.

Die Ergebnisse der Einzel-Halbfinals:

  • Jessica Pegula – Aryna Sabalenka: 6:4, 6:7(4), 6:0
  • Linda Noskova – Alexandra Eala: 6:2, 6:4

Das Finale beginnt am Sonntag um 12 Uhr. Die Anlage öffnet bereits um 10:30 Uhr. Das Steffi-Graf-Stadion ist für den Finaltag ausverkauft.

Nach dem Einzel-Finale wird das unterbrochene Doppel-Halbfinale zwischen Ekaterina Alexandrova/Linda Noskova und Ulrikke Eikeri/Quinn Gleason beim Stand von 6:3, 3:3 fortgesetzt. Das Siegerteam trifft anschließend im Endspiel auf Sara Errani/Nicole Melichar-Martinez.

Für den Finaltag werden erneut Temperaturen um 30 bis 31 Grad erwartet. Bis zum frühen Abend gilt eine Hitzewarnung.


🎾 Pegula stoppt Sabalenkas Berliner Titeltraum

Aryna Sabalenka war als Weltranglistenerste, Topgesetzte und klare Titelfavoritin in das Turnier gestartet. Einen Titel auf Rasen hat die Belarussin trotz ihrer kraftvollen Spielweise jedoch weiterhin nicht gewonnen.

Jessica Pegula ließ sich von der Favoritenrolle ihrer Gegnerin nicht beeindrucken. Die Berlin-Siegerin von 2024 fand früh ihren Rhythmus, hielt ihre Aufschlagspiele zunächst sicher und nahm Sabalenka bereits zum 2:1 den Aufschlag ab.

Pegula spielte nicht spektakulärer, aber kontrollierter. Sie nahm den Ball früh, hielt die Schläge flach und zwang Sabalenka immer wieder dazu, einen zusätzlichen Ball zu spielen. Besonders mit der Rückhand gelang es ihr, das hohe Tempo der Weltranglistenersten aufzunehmen und direkt zurückzugeben.

Sabalenka versuchte, die Ballwechsel schneller zu beenden, produzierte dabei jedoch häufiger Fehler. Pegula verteidigte ihr frühes Break bis zum Ende und gewann den ersten Satz verdient mit 6:4.


Sabalenka erzwingt den dritten Satz

Wie bereits im Viertelfinale gegen Nikola Bartunkova musste Sabalenka erneut einem Satzrückstand hinterherlaufen. Diesmal fand sie im zweiten Durchgang schneller eine Antwort.

Ein frühes Break brachte ihr eine 2:0-Führung. Anschließend zog sie auf 5:2 davon und schien den Satz unter Kontrolle zu haben. Pegula gab den Durchgang jedoch nicht auf.

Die US-Amerikanerin wehrte zwei Satzbälle ab, verkürzte auf 3:5 und nahm Sabalenka anschließend den Aufschlag ab. Aus dem deutlichen Rückstand wurde ein 5:5 und wenig später ein Tiebreak.

Pegula erwischte auch dort den besseren Start. Sie führte bereits mit 3:1, als der Regen stärker wurde und die Begegnung unterbrochen werden musste.

Die Pause dauerte mehr als zwei Stunden. Für beide Spielerinnen bedeutete das, den Körper nach einem intensiven Match praktisch noch einmal neu auf Betriebstemperatur bringen zu müssen.


Regenpause verändert das Match – aber nur kurz

Nach der Rückkehr auf den Platz war Sabalenka sofort präsent. Sie spielte aggressiver, traf ihre Returns sauberer und gewann sechs der folgenden sieben Punkte.

Mit 7:4 sicherte sie sich den Tiebreak und damit den zweiten Satz. Das Momentum schien nun vollständig auf der Seite der Weltranglistenersten zu liegen.

Pegula reagierte jedoch bemerkenswert gelassen. Statt über den verlorenen Vorsprung oder die lange Unterbrechung nachzudenken, begann sie den dritten Satz mit derselben kontrollierten Körpersprache wie zu Beginn des Matches.

Was folgte, war der deutlichste Abschnitt des gesamten Halbfinals.


6:0 im dritten Satz: Pegula lässt Sabalenka keine Chance

Pegula nahm Sabalenka früh den Aufschlag ab und ging mit 2:0 in Führung. Die Amerikanerin bewegte sich nun noch besser, traf fast jede Entscheidung richtig und nutzte die zunehmenden Fehler ihrer Gegnerin konsequent aus.

Sabalenka fand im dritten Satz keinen Weg mehr zurück. Ihr Aufschlag verlor an Wirkung, die Grundschläge wurden ungenauer und Pegula bekam immer häufiger die Möglichkeit, selbst das Tempo zu bestimmen.

Nach nur 29 Minuten war der Entscheidungssatz vorbei. Pegula verwandelte ihren dritten Matchball und gewann das Halbfinale mit 6:4, 6:7(4), 6:0.

Nach 2:16 Stunden tatsächlicher Spielzeit stand ihr zweiter Einzug ins Berliner Finale fest. Pegula gewann die letzten sechs Spiele und 20 der letzten 27 Punkte.

Für Sabalenka endet damit auch der sechste Berliner Anlauf ohne Titel. Sie bleibt zwar die dominierende Nummer eins der Weltrangliste, muss aber weiter auf ihren ersten Turniersieg auf Rasen warten.


Pegulas Ruhe wird zur entscheidenden Stärke

Pegulas Tennis wirkt häufig weniger explosiv als das Spiel vieler anderer Topspielerinnen. Gerade in diesem Halbfinale zeigte sich jedoch, wie wertvoll ihre ruhige Art sein kann.

Sie ließ sich weder von Sabalenkas Kraft noch von der verlorenen Führung im zweiten Satz aus dem Konzept bringen. Auch nach der langen Regenpause und dem unmittelbar verlorenen Tiebreak blieb ihre Körpersprache nahezu unverändert.

Diese Gelassenheit bedeutete keineswegs, dass Pegula passiv spielte. Im dritten Satz griff sie früh an, suchte die Linien und nahm Sabalenka immer wieder die Zeit für deren eigene Vorbereitung.

Der Sieg war erst Pegulas vierter Erfolg im 13. Duell mit Sabalenka. Gleichzeitig war es einer ihrer überzeugendsten Siege gegen die Weltranglistenerste.

Am Sonntag spielt sie nun um ihren zweiten Berliner Titel nach 2024 und um den zwölften Einzeltitel ihrer Karriere.


Linda Noskova beendet Ealas Berliner Erfolgslauf

Das zweite Halbfinale wurde zum Duell zweier 21-Jähriger, die während der Turnierwoche zu den auffälligsten Spielerinnen im Steffi-Graf-Stadion gehört hatten.

Alexandra Eala war mit einer Wildcard gestartet und hatte sich mit Siegen gegen Donna Vekić, Elena Rybakina und Elina Svitolina zum Publikumsliebling entwickelt. Besonders ihr Erfolg gegen die Weltranglistenzweite Rybakina hatte das Turnier in Berlin überrascht.

Linda Noskova hatte ihre bisherigen Aufgaben allerdings noch souveräner gelöst. Die Tschechin war ohne Satzverlust ins Halbfinale eingezogen und hatte am Freitag Paula Badosa in nur 68 Minuten besiegt.

Auch gegen Eala übernahm Noskova früh die Kontrolle.


Noskova bestimmt das Match von der Grundlinie

Das erste Break gelang Noskova bereits im Auftaktspiel. Eala antwortete zwar unmittelbar mit dem Rebreak, konnte den Druck ihrer Gegnerin anschließend jedoch nicht dauerhaft abwehren.

Noskova traf den Ball früher, erzeugte mehr Tempo und hielt Eala häufig hinter der Grundlinie. Zwei weitere Breaks brachten ihr eine deutliche Führung, ehe sie den ersten Satz nach nur 29 Minuten mit 6:2 beendete.

Im zweiten Durchgang sah es zwischenzeitlich nach einer Wende aus. Eala lag zunächst mit 1:3 zurück, kämpfte sich aber auf 4:3 heran. Das Publikum unterstützte die Philippinin lautstark und hoffte auf einen dritten Satz.

Noskova blieb dennoch ruhig. Sie nahm Eala erneut den Aufschlag ab und servierte anschließend zum Matchgewinn.

Nach 69 Minuten verwandelte die Tschechin ihren ersten Matchball zum 6:2, 6:4.


Eala verlässt Berlin als eine der Gewinnerinnen

Die Niederlage verändert wenig daran, dass Alexandra Eala zu den großen Geschichten der Turnierwoche gehört.

Als Wildcard-Spielerin besiegte sie drei hochklassige Gegnerinnen und erreichte erstmals das Halbfinale der Berlin Tennis Open. Dabei überzeugte sie nicht nur spielerisch, sondern auch durch ihre Ruhe, Beweglichkeit und ihren Umgang mit dem Publikum.

Im Halbfinale wirkte Eala zeitweise durch ihren bandagierten linken Arm beeinträchtigt. Sie kämpfte dennoch bis zum letzten Ballwechsel und versuchte im zweiten Satz noch einmal, das Match zu drehen.

Noskovas Grundliniendruck war an diesem Tag jedoch zu stark. Die Tschechin hatte auf fast jede Tempoverschärfung eine Antwort und ließ Eala nur selten die Möglichkeit, selbst die Ballwechsel zu gestalten.

Eala reist ohne Finalticket, aber mit Siegen über eine Grand-Slam-Siegerin, eine frühere Weltranglistenzweite und eine ehemalige Nummer drei aus Berlin ab.


Das Finale: Jessica Pegula gegen Linda Noskova

Das Endspiel bringt Erfahrung und Konstanz gegen die unbekümmerte Kraft einer jungen Finalistin zusammen.

Pegula kennt die besondere Atmosphäre im Steffi-Graf-Stadion bereits bestens. 2024 gewann sie das Turnier und bewies damals ebenfalls, wie gut ihr flaches, präzises Tennis auf Rasen funktioniert.

Noskova steht dagegen erstmals in einem Finale auf Rasen. Sie hat auf dem Weg dorthin noch keinen Satz verloren und benötigte weder im Viertel- noch im Halbfinale länger als 70 Minuten.

Im direkten Vergleich führt Noskova mit 2:1. Das bisher einzige Duell auf Rasen gewann allerdings Pegula. Sie setzte sich 2025 im Halbfinale von Bad Homburg in drei Sätzen durch und holte anschließend auch dort den Titel.

Für Pegula dürfte es wichtig sein, Noskovas Aufschlag früh zu lesen und die Tschechin möglichst häufig in längere Ballwechsel zu verwickeln. Noskova wird dagegen versuchen, mit wenigen Schlägen die Kontrolle zu übernehmen und Pegula gar nicht erst in deren gleichmäßigen Rhythmus kommen zu lassen.

Das Finale verspricht daher weniger ein Duell langer Defensivschlachten als vielmehr einen Kampf um die Initiative. Wer den Ball früher nimmt und die ersten beiden Schläge nach Aufschlag oder Return besser nutzt, dürfte einen entscheidenden Vorteil haben.


Doppel-Finale wird zum Kraftakt für Noskova

Der Finalsonntag könnte für Linda Noskova außergewöhnlich lang werden.

Nach ihrem Einzel-Finale gegen Pegula muss sie gemeinsam mit Ekaterina Alexandrova zunächst das am Samstag unterbrochene Doppel-Halbfinale beenden. Das Duo führte gegen Ulrikke Eikeri und Quinn Gleason mit 6:3, 3:3, als wegen der einsetzenden Dunkelheit nicht weitergespielt werden konnte.

Alexandrova und Noskova hatten den ersten Satz kontrolliert und bis zur Unterbrechung im gesamten Turnier noch keinen Satz verloren. Eikeri und Gleason gehören allerdings zu den Überraschungsteams der Woche. Sie besiegten zunächst Ellen Perez und Demi Schuurs und schalteten anschließend das an Position zwei gesetzte Duo Elise Mertens und Shuai Zhang aus.

Das zweite Halbfinale wurde bereits am Samstag beendet. Sara Errani und Nicole Melichar-Martinez gewannen gegen Asia Muhammad und Fanny Stollar mit 6:3, 6:4.

Errani und Melichar-Martinez stehen damit im Doppel-Finale. Sollten Alexandrova und Noskova ihr unterbrochenes Halbfinale gewinnen, müsste Noskova am Sonntag in allen drei verbliebenen Matches des Turniers antreten:

  1. Einzel-Finale gegen Jessica Pegula
  2. Fortsetzung des Doppel-Halbfinals
  3. Doppel-Finale gegen Errani/Melichar-Martinez

Das wäre selbst ohne die erneute Hitze eine enorme körperliche Belastung.


Sara Errani greift nach dem nächsten Doppeltitel

Sara Errani gehört seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten Doppelspielerinnen der Tour. Die Italienerin gewann Grand-Slam-Titel im Damen- und Mixed-Doppel, komplettierte ihren Karriere-Grand-Slam und holte 2024 gemeinsam mit Jasmine Paolini olympisches Gold.

In Berlin stand Errani bereits 2025 im Endspiel. Ein Jahr später bekommt sie gemeinsam mit Nicole Melichar-Martinez die nächste Chance auf den Titel.

Das Duo benötigte im Halbfinale einige Spiele, um die Kontrolle zu übernehmen. Bis zum 3:3 verlief der erste Satz ausgeglichen, danach gewannen Errani und Melichar-Martinez jedoch drei Spiele in Folge.

Auch im zweiten Satz erspielten sie sich früh einen Vorsprung. Muhammad und Stollar kamen noch einmal auf 4:5 heran, konnten die Niederlage aber nicht mehr verhindern.


Finalsonntag: Uhrzeiten und Ablauf

Der letzte Turniertag beginnt am Sonntag bereits um 10:30 Uhr mit der Öffnung der Anlage.

Geplanter Ablauf

  • 10:30 Uhr: Öffnung der Anlage
  • 12 Uhr: Einzel-Finale Jessica Pegula gegen Linda Noskova
  • anschließend: Fortsetzung des Doppel-Halbfinals Alexandrova/Noskova gegen Eikeri/Gleason
  • danach: Doppel-Finale gegen Errani/Melichar-Martinez

Durch das abgebrochene Doppel-Halbfinale kann sich der weitere Tagesablauf verschieben. Wie viel Pause Noskova nach dem Einzel und gegebenenfalls zwischen den beiden Doppelpartien erhält, hängt vom Verlauf der Matches ab.


☀️ Erneut große Hitze beim Finale

Nach Regenunterbrechungen am Samstag erwartet die Spielerinnen am Sonntag wieder ein heißer Turniertag.

Zum Beginn des Einzelfinales werden bereits etwa 30 Grad vorhergesagt. Am frühen Nachmittag kann die Temperatur auf ungefähr 31 Grad steigen. Dazu kommt eine amtliche Warnung vor starker Wärmebelastung, die bis zum frühen Abend gilt.

Die Kombination aus direkter Sonne, wenig Luftbewegung im Stadion und langen Aufenthaltszeiten kann sich deutlich heißer anfühlen als die reine Temperaturangabe.

Für den Finaltag gehören deshalb ausreichend Wasser, eine Kopfbedeckung, Sonnencreme und leichte Kleidung zur Grundausstattung. Auch wer einen guten Platz im Steffi-Graf-Stadion hat, sollte zwischen den Matches gezielt Pausen im Schatten einlegen.


Finaltag ist ausverkauft

Der Finalsonntag der Berlin Tennis Open 2026 ist offiziell ausverkauft. Über den regulären Ticketshop sind aktuell keine Eintrittskarten mehr erhältlich.

Wer bereits ein Ticket besitzt, sollte den aufgedruckten Eingang beachten. Je nach Sitzplatz erfolgt der Zugang über den Haupteingang oder den Eingang am Hundekehlesee.

Da nach dem Einzel noch mindestens zwei Doppelabschnitte geplant sind, lohnt es sich, für den Besuch deutlich mehr Zeit einzuplanen als nur für das Pegula-Noskova-Finale.


Bereits bei BerlinMagazine.de

Den kompletten Rückblick auf den Viertelfinaltag mit Sabalenkas spektakulärer Aufholjagd gegen Nikola Bartunkova und Ealas Sieg über Elina Svitolina findet ihr hier:

Berlin Tennis Open 2026: Eala, Sabalenka, Pegula und Noskova stehen im Halbfinale

Mehr über Alexandra Ealas überraschenden Sieg gegen Elena Rybakina und das Ausscheiden von Eva Lys lest ihr hier:

Berlin Tennis Open 2026: Eala schlägt Rybakina – Eva Lys ausgeschieden

Alle grundlegenden Informationen zum Turnier, zum Steffi-Graf-Stadion und zur Anlage gibt es in unserem großen Guide:

Berlin Tennis Open 2026: Weltklasse-Tennis und Wimbledon-Flair im Steffi-Graf-Stadion


Anfahrt zum Steffi-Graf-Stadion

Die Berlin Tennis Open finden auf dem Gelände des LTTC „Rot-Weiß“ Berlin am Hundekehlesee statt. Der Besuchereingang befindet sich in der Auerbachstraße 19, 14193 Berlin.

Am bequemsten ist die Anreise mit der S-Bahn-Linie S7 bis Grunewald. Von dort dauert der ausgeschilderte Fußweg ungefähr fünf Minuten.

Vom Zoologischen Garten sollten je nach Verbindung etwa 15 bis 25 Minuten eingeplant werden. Vom Berliner Hauptbahnhof dauert die Fahrt ungefähr 30 bis 40 Minuten, vom Alexanderplatz meist 35 bis 50 Minuten.

Direkt an der Anlage stehen keine regulären Besucherparkplätze zur Verfügung. Wegen des ausverkauften Finaltages ist die Anreise mit der S-Bahn deutlich entspannter.

Vor der Abfahrt sollten aktuelle Verspätungen, Bauarbeiten, Ausfälle und kurzfristige Fahrplanänderungen bei S-Bahn und BVG geprüft werden.


Dennis’ Insider Tipp

Der Sonntag ist nicht nur wegen des Einzelfinales interessant. Die besondere Geschichte des Tages könnte Linda Noskova schreiben, falls sie nach dem Match gegen Pegula auch noch zwei Doppelpartien bestreiten muss.

Wer ein Ticket besitzt, sollte deshalb nach dem Einzel nicht sofort gehen. Das unterbrochene Halbfinale bringt zusätzliche Spannung, weil Noskova nach dem wichtigsten Einzelmatch ihrer bisherigen Rasensaison praktisch ohne langen Turniertagspuffer erneut auf den Platz muss.

Beim Finale würde ich besonders darauf achten, wie Pegula Noskovas ersten Aufschlag returniert. Bekommt sie früh viele Bälle zurück und zwingt die Tschechin zu einem dritten oder vierten Schlag, steigen ihre Chancen deutlich.

Noskova braucht dagegen einen schnellen Rhythmus. Wenn sie ihre Aufschlagspiele kurz hält und Pegula bereits mit dem ersten Grundlinienschlag unter Druck setzt, kann sie auch im Finale das Tempo bestimmen.

Und bei mehr als 30 Grad gilt: Den Schatten zwischen den Matches zu nutzen, ist an diesem Sonntag wahrscheinlich wichtiger als der kürzeste Weg zum nächsten Getränkestand.


Faktenblock: Finale der Berlin Tennis Open 2026

  • Turnier: VANDA Pharmaceuticals BERLIN TENNIS OPEN 2026
  • Kategorie: WTA 500
  • Belag: Rasen
  • Einzel-Finale: Jessica Pegula gegen Linda Noskova
  • Datum: Sonntag, 21. Juni 2026
  • Beginn: 12 Uhr
  • Anlagenöffnung: 10:30 Uhr
  • Ort: Steffi-Graf-Stadion
  • Anlage: LTTC „Rot-Weiß“ Berlin
  • Adresse: Auerbachstraße 19, 14193 Berlin
  • Titelverteidigerin: Marketa Vondrousova
  • Berlin-Siegerin 2024: Jessica Pegula
  • Pegulas Halbfinale: 6:4, 6:7(4), 6:0 gegen Aryna Sabalenka
  • Noskovas Halbfinale: 6:2, 6:4 gegen Alexandra Eala
  • Direkter Vergleich: Noskova führt 2:1
  • Letztes Rasenduell: Sieg für Pegula 2025 in Bad Homburg
  • Tickets: Finaltag ausverkauft
  • Wetter: sonnig bis leicht bewölkt, etwa 30 bis 31 Grad
  • Hitzewarnung: bis zum frühen Abend
  • Doppel-Finalistinnen: Sara Errani/Nicole Melichar-Martinez
  • Offenes Doppel-Halbfinale: Alexandrova/Noskova gegen Eikeri/Gleason
  • Zwischenstand: 6:3, 3:3 für Alexandrova/Noskova
  • Anfahrt: S7 bis Grunewald

FAQ zum Finale der Berlin Tennis Open 2026

Wer steht im Finale der Berlin Tennis Open 2026?

Jessica Pegula und Linda Noskova spielen am Sonntag um den Berliner WTA-500-Titel.

Wann beginnt das Finale?

Das Einzel-Finale beginnt am Sonntag, den 21. Juni 2026, um 12 Uhr.

Wann öffnet die Anlage?

Das Turniergelände öffnet am Sonntag um 10:30 Uhr.

Wie gewann Jessica Pegula gegen Aryna Sabalenka?

Pegula setzte sich nach drei Sätzen mit 6:4, 6:7(4), 6:0 durch. Der zweite Satz wurde durch eine lange Regenpause unterbrochen.

Wie gewann Linda Noskova gegen Alexandra Eala?

Noskova gewann das zweite Halbfinale nach 69 Minuten mit 6:2, 6:4.

Hat Linda Noskova in Berlin schon einen Satz verloren?

Nein. Noskova erreichte das Finale ohne Satzverlust.

Hat Jessica Pegula die Berlin Tennis Open schon einmal gewonnen?

Ja. Pegula gewann das Turnier 2024 und steht nun zum zweiten Mal im Berliner Finale.

Wie steht der direkte Vergleich zwischen Pegula und Noskova?

Noskova führt mit 2:1. Das bisher einzige Duell auf Rasen gewann jedoch Pegula 2025 in Bad Homburg.

Gibt es noch Tickets?

Nein. Der Finaltag der Berlin Tennis Open 2026 ist im offiziellen Ticketshop ausverkauft.

Wie wird das Wetter beim Finale?

Zum Matchbeginn werden etwa 30 Grad erwartet. Am Nachmittag kann die Temperatur auf ungefähr 31 Grad steigen. Bis zum frühen Abend gilt eine Hitzewarnung.

Wer steht im Doppel-Finale?

Sara Errani und Nicole Melichar-Martinez haben das Doppel-Finale erreicht.

Warum ist das zweite Doppel-Halbfinale noch nicht beendet?

Das Match zwischen Alexandrova/Noskova und Eikeri/Gleason wurde wegen der einsetzenden Dunkelheit beim Stand von 6:3, 3:3 unterbrochen.

Wann wird das Doppel-Halbfinale fortgesetzt?

Die Begegnung soll am Sonntag nach dem Einzel-Finale fortgesetzt werden. Das Siegerteam spielt anschließend gegen Errani und Melichar-Martinez um den Titel.

Tags: BERLIN TENNIS OPEN 2026LTTC Rot-Weiß BerlinSteffi-Graf-Stadion TennisWTA 500 Berlin
Dennis

Dennis

Konzerthallen sind sein Wohnzimmer, Premieren sein Revier. Dennis lebt für den Moment, in dem das Licht ausgeht und die Show beginnt. Seit Jahren jagt er für euch nach den spannendsten Events und Attraktionen der Stadt. Seine Mission: Nicht nur über Termine zu berichten, sondern die Emotionen hinter den Kulissen einzufangen und die Geschichten aufzuschreiben, die Berlin so einzigartig machen.

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