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Home Berlin

Linda Noskova gewinnt die Berlin Tennis Open 2026 – Doppel-Finale am Montag bei freiem Eintritt

Dennis Von Dennis
21. Juni 2026
in Berlin, Sport
0
Linda Noskova nach ihrem Finalsieg gegen Jessica Pegula bei den Berlin Tennis Open 2026 im Steffi-Graf-Stadion

Linda Noskova gewinnt die Berlin Tennis Open 2026 nach einem 6:4, 4:6 und 6:3 gegen Jessica Pegula. Foto: Paul Zimmer

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Die Tschechin bezwingt Jessica Pegula nach einem dramatischen Unwetter-Finaltag mit 6:4, 4:6 und 6:3

Linda Noskova ist die Siegerin der VANDA Pharmaceuticals Berlin Tennis Open 2026. Die 21 Jahre alte Tschechin setzte sich am Sonntagabend im Endspiel des WTA-500-Turniers gegen die US-Amerikanerin Jessica Pegula nach 1:58 Stunden mit 6:4, 4:6 und 6:3 durch.

Der sportliche Höhepunkt wurde von einem außergewöhnlichen Finaltag begleitet. Starkregen und heftige Windböen setzten das Gelände im Berliner Grunewald zeitweise unter Wasser. Das Steffi-Graf-Stadion und die gesamte Turnieranlage mussten aus Sicherheitsgründen geräumt werden. Erst mehrere Stunden später konnte das Finale doch noch ausgetragen werden.

Für Noskova ist das Berliner Wochenende noch nicht beendet: Am Montag, den 22. Juni 2026, kann sie gemeinsam mit Ekaterina Alexandrova auch den Titel im Doppel gewinnen. Das Doppel-Halbfinale und das anschließende Finale können Tennisfans bei freiem Eintritt im Steffi-Graf-Stadion verfolgen.


Kurz zusammengefasst

Linda Noskova gewinnt die Berlin Tennis Open 2026 nach einem 6:4, 4:6 und 6:3 gegen Jessica Pegula. Das Finale begann wegen eines schweren Unwetters und der zwischenzeitlichen Räumung des Turniergeländes erst mit großer Verspätung.

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Am Montag wird ab 11 Uhr zunächst das unterbrochene Doppel-Halbfinale zwischen Ekaterina Alexandrova und Linda Noskova sowie Ulrikke Eikeri und Quinn Gleason fortgesetzt. Danach folgt das Doppel-Finale. Der Eintritt ist frei.


🎾 Noskova krönt ihre starke Berliner Woche

Linda Noskova hatte sich während der gesamten Turnierwoche in beeindruckender Form präsentiert. Auf ihrem Weg ins Finale besiegte sie Renata Zarazua, Diane Parry und Paula Badosa jeweils in zwei Sätzen. Im Halbfinale stoppte sie anschließend den überraschenden Lauf der philippinischen Wildcard-Spielerin Alexandra Eala.

Bis zum Endspiel hatte Noskova im Turnier keinen Satz abgegeben. Besonders ihr kraftvoller Aufschlag und das druckvolle Spiel von der Grundlinie erwiesen sich auf dem Berliner Rasen als wirkungsvolle Kombination.

Jessica Pegula ging dennoch mit viel Erfahrung in das Finale. Die Berlin-Siegerin von 2024 hatte sich zuvor gegen Katerina Siniakova und Madison Keys durchgesetzt. Im Halbfinale bezwang sie außerdem die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka in drei Sätzen.

Mehr über Pegulas Halbfinalerfolg und den Weg der beiden Spielerinnen ins Endspiel gibt es im BerlinMagazine-Artikel:

Berlin Tennis Open 2026: Pegula schlägt Sabalenka – Finale gegen Noskova


Ein frühes Break bringt Noskova auf Kurs

Noskova startete entschlossen in das Finale. Nach einem frühen Break führte sie schnell mit 3:0. Pegula ließ sich davon jedoch nicht abschütteln, kämpfte sich zurück und stellte den Ausgleich her.

Beim Stand von 5:4 erhöhte Noskova erneut den Druck. Die Tschechin nahm Pegula das Aufschlagspiel ab und sicherte sich damit den ersten Satz mit 6:4.

Im zweiten Durchgang zeigte Pegula ihre ganze Routine. Die US-Amerikanerin nutzte ihre Chance zum Break und verteidigte den Vorsprung bis zum Satzende. Mit einem weiteren 6:4 erzwang sie den entscheidenden dritten Durchgang.


Noskova entscheidet den dritten Satz

Auch im dritten Satz erwischte Noskova den besseren Start. Erneut gelang ihr ein frühes Break, erneut setzte sie sich schnell auf 3:0 ab. Mit ihrem starken Aufschlag und mehreren Assen hielt sie Pegula unter konstantem Druck.

Die US-Amerikanerin kämpfte weiter, konnte den Rückstand aber nicht mehr vollständig aufholen. Pegula wehrte zunächst einen Matchball ab, beim zweiten verwandelte Noskova ihre Chance und machte den bislang größten Erfolg ihrer Karriere perfekt.

Nach 1:58 Stunden stand der Endstand fest:

Linda Noskova – Jessica Pegula 6:4, 4:6, 6:3

Es ist Noskovas erster Titel auf Rasen und ihr zweiter WTA-Einzeltitel. Durch den Erfolg in Berlin dürfte die bisherige Nummer 13 der Welt erstmals den Sprung in die Top Ten der Weltrangliste schaffen.


Extremes Unwetter setzt Turniergelände unter Wasser

Lange Zeit war am Sonntag völlig unklar, ob das Einzel-Finale überhaupt ausgetragen werden könnte. Rund eine Stunde vor dem ursprünglich für 12 Uhr geplanten Beginn zog ein extremes Unwetter mit Starkregen und Windböen über den Berliner Grunewald.

Innerhalb kurzer Zeit fielen enorme Regenmengen. Wege und Teile des Turniergeländes standen knöcheltief unter Wasser. Hinzu kamen Schäden an technischen Einrichtungen und mögliche Gefahren durch elektrische Anlagen, Stolperstellen und herumfliegende Gegenstände.

Aus Sicherheitsgründen wurde das gesamte Veranstaltungsgelände geräumt. In Abstimmung mit der Polizei diente unter anderem der nahe gelegene Auerbachtunnel als Schutzort für Besucher. Weitere Fans suchten im Bereich des S-Bahnhofs Grunewald Schutz.

Die Entscheidung zur Räumung war angesichts der Wetterlage notwendig. Erst nachdem das Gelände entwässert, Schäden beseitigt und mögliche Gefahrenstellen kontrolliert worden waren, konnte es gegen 16 Uhr schrittweise wieder geöffnet werden.


Kritik an der Organisation der Räumung

Neben Verständnis für die Sicherheitsmaßnahmen gab es auch Kritik am Ablauf der Räumung. Einige Besucher berichteten von unklaren Informationen und einem unangemessenen Umgangston einzelner Sicherheitskräfte.

Der Veranstalter reagierte noch am Sonntag mit einer öffentlichen Stellungnahme. Darin wurde betont, dass die Sicherheit aller Besucher jederzeit oberste Priorität gehabt habe. Gleichzeitig entschuldigte sich die Turnierorganisation ausdrücklich, falls sich einzelne Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes während der Evakuierung unangemessen verhalten haben sollten.

Die Evakuierung selbst war wegen des schnell aufziehenden Unwetters und der entstandenen Gefahrenlage erforderlich. Die öffentliche Entschuldigung zeigt jedoch, dass es beim Umgang mit Teilen des Publikums offenbar Probleme gegeben hat. Eine pauschale Kritik am gesamten Sicherheitspersonal wäre nicht gerechtfertigt – die nachvollziehbaren Beschwerden einzelner Besucher sollten dennoch ernst genommen und intern ausgewertet werden.

Auch bei der Kommunikation entstand zeitweise Unsicherheit. Besucher mussten kurzfristig entscheiden, ob sie das Gelände verlassen, in der Umgebung warten oder später zurückkehren sollten. Bei einer solchen Ausnahmesituation lassen sich Verzögerungen kaum vollständig vermeiden. Klare, schnell auffindbare und über alle Kanäle einheitliche Informationen sind dann jedoch besonders wichtig.


Turnierdirektor dankt Fans und Helfern

Nach dem Finale bedankte sich Turnierdirektor Markus Zoecke bei den Fans, Volunteers, Ballkindern, Partnern und dem gesamten Team hinter den Kulissen.

Zugleich zeigte er Verständnis für Besucher, die nach der Räumung enttäuscht nach Hause gefahren waren und das verspätete Endspiel nicht mehr verfolgen konnten. Die Sicherheit von Publikum und Mitarbeitern habe in dieser Situation Vorrang gehabt.

Dass am Abend dennoch Tennis gespielt werden konnte, war vor allem dem Einsatz der zahlreichen Helfer zu verdanken. Als der Regenschutz schließlich vom Rasen gerollt wurde, spendeten die zurückgekehrten Zuschauer den Volunteers im Steffi-Graf-Stadion großen Applaus.


🏆 Doppel-Halbfinale und Finale am Montag

Für Linda Noskova könnte das Turnier am Montag mit einem weiteren Titel enden. Gemeinsam mit Ekaterina Alexandrova steht sie im Halbfinale der Doppelkonkurrenz.

Die Partie gegen Ulrikke Eikeri aus Norwegen und Quinn Gleason aus den USA war am Samstag wegen der einsetzenden Dunkelheit unterbrochen worden. Zu diesem Zeitpunkt führten Alexandrova und Noskova mit 6:3, im zweiten Satz stand es 3:3.

Das Match wird am Montag, den 22. Juni 2026, um 11 Uhr fortgesetzt. Die Siegerinnen treffen anschließend im Finale auf Sara Errani und Nicole Melichar-Martinez.

Eintritt am Montag frei

Tennisfans können das Doppel-Halbfinale und das anschließende Endspiel kostenlos im Steffi-Graf-Stadion erleben. Eine weitere Chance, Weltklasse-Tennis im Grunewald zu sehen – und möglicherweise den doppelten Titelgewinn von Linda Noskova mitzuerleben.

Da sich Zeitplan und Einlassmodalitäten kurzfristig verändern können, empfiehlt sich vor der Anreise ein Blick auf die offiziellen Kanäle der Berlin Tennis Open.


🚆 Anfahrt zum Steffi-Graf-Stadion

Das Steffi-Graf-Stadion befindet sich auf der Anlage des LTTC „Rot-Weiß“ Berlin in der Auerbachstraße 19 in Berlin-Grunewald.

Am einfachsten erfolgt die Anreise mit der S-Bahnlinie S7 bis zum Bahnhof Grunewald. Von dort sind es je nach Eingang etwa fünf bis zehn Minuten zu Fuß. Auch die Buslinien rund um den Hagenplatz bieten Verbindungen in die Nähe des Turniergeländes.

Vom Berliner Hauptbahnhof dauert die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln je nach Verbindung ungefähr 25 bis 35 Minuten. Vom Bahnhof Zoologischer Garten sollte man rund 15 bis 25 Minuten einplanen.

Eine Anreise mit dem Auto ist wegen der begrenzten Parkmöglichkeiten im Grunewald nicht zu empfehlen. Vor der Fahrt sollten Besucher aktuelle Verspätungen, Ausfälle, Baustellen und mögliche Änderungen bei S-Bahn und Bus prüfen.


Dennis’ Einschätzung

Sportlich war der Finaltag ein würdiger Abschluss eines außergewöhnlich stark besetzten Turniers. Linda Noskova hat sich den Titel mit einem mutigen und kraftvollen Auftritt verdient. Besonders beeindruckend war, wie konzentriert sie nach der stundenlangen Verzögerung und der gesamten Unruhe rund um das Gelände geblieben ist.

Das Unwetter war nicht planbar und die Entscheidung zur Räumung nachvollziehbar. Gleichzeitig sollte die Kritik einiger Besucher nicht einfach abgetan werden. Sicherheit und ein respektvoller Umgang mit dem Publikum gehören zusammen. Gerade in einer angespannten Situation müssen Informationen verständlich, einheitlich und möglichst schnell weitergegeben werden.

Dass das Finale am Ende doch noch stattfinden konnte, war eine enorme Leistung aller Helfer. Wer am Montag Zeit hat, bekommt nun sogar noch einmal die Gelegenheit, hochklassiges Tennis bei freiem Eintritt zu erleben.


Faktenblock: Berlin Tennis Open 2026

Turniersiegerin: Linda Noskova
Finalgegnerin: Jessica Pegula
Ergebnis: 6:4, 4:6, 6:3
Spieldauer: 1:58 Stunden
Datum des Einzelfinales: Sonntag, 21. Juni 2026
Turnier: VANDA Pharmaceuticals Berlin Tennis Open
Kategorie: WTA 500
Belag: Rasen
Ort: Steffi-Graf-Stadion beim LTTC „Rot-Weiß“ Berlin
Adresse: Auerbachstraße 19, 14193 Berlin
Besonderheit: erster Rasentitel für Linda Noskova
Doppel-Halbfinale: Montag, 22. Juni 2026, ab 11 Uhr
Doppel-Finale: im Anschluss an das Halbfinale
Eintritt am Montag: frei
ÖPNV: S7 bis S Grunewald


FAQ zum Finale der Berlin Tennis Open 2026

Wer hat die Berlin Tennis Open 2026 gewonnen?

Linda Noskova aus Tschechien gewann das Einzel-Finale gegen Jessica Pegula mit 6:4, 4:6 und 6:3.

Wie lange dauerte das Finale?

Das Endspiel dauerte 1:58 Stunden.

Warum begann das Finale so spät?

Ein extremes Unwetter mit Starkregen und Windböen setzte das Turniergelände unter Wasser. Die Anlage musste aus Sicherheitsgründen geräumt und anschließend kontrolliert werden.

Warum gab es Kritik an der Räumung?

Einige Besucher kritisierten unklare Informationen und das Verhalten einzelner Sicherheitskräfte. Der Veranstalter entschuldigte sich öffentlich für mögliches unangemessenes Verhalten während der Evakuierung.

Findet am Montag noch Tennis statt?

Ja. Am Montag, den 22. Juni 2026, werden das unterbrochene Doppel-Halbfinale und anschließend das Doppel-Finale gespielt.

Wann beginnt das Doppel-Halbfinale?

Die Partie wird am Montag um 11 Uhr fortgesetzt.

Wer spielt im Doppel-Halbfinale?

Ekaterina Alexandrova und Linda Noskova treffen auf Ulrikke Eikeri und Quinn Gleason.

Kostet der Besuch am Montag Eintritt?

Nein. Der Eintritt zum Doppel-Halbfinale und zum anschließenden Finale ist frei.

Kann Linda Noskova zwei Titel in Berlin gewinnen?

Ja. Nach ihrem Sieg im Einzel hat sie gemeinsam mit Ekaterina Alexandrova noch die Chance auf den Doppeltitel.

Tags: BERLIN TENNIS OPEN 2026Jessica Pegula BerlinLinda Noskova BerlinSteffi-Graf-Stadion TennisTennis Berlin Juni 2026Tennis Finale Berlin 2026Tennis GrunewaldWTA 500 BerlinWTA Berlin 2026
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Konzerthallen sind sein Wohnzimmer, Premieren sein Revier. Dennis lebt für den Moment, in dem das Licht ausgeht und die Show beginnt. Seit Jahren jagt er für euch nach den spannendsten Events und Attraktionen der Stadt. Seine Mission: Nicht nur über Termine zu berichten, sondern die Emotionen hinter den Kulissen einzufangen und die Geschichten aufzuschreiben, die Berlin so einzigartig machen.

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