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Berlin Tennis Open 2026: Eala, Sabalenka, Pegula und Noskova stehen im Halbfinale

Dennis Von Dennis
19. Juni 2026
in Berlin, Sport
0
Tennisspielerin auf dem Rasen im Steffi-Graf-Stadion bei den Berlin Tennis Open 2026

Bei Temperaturen um 34 Grad kämpfen sich Alexandra Eala, Aryna Sabalenka, Jessica Pegula und Linda Noskova ins Halbfinale der Berlin Tennis Open 2026. Foto: © Paul Zimmer

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Hitzeschlacht im Steffi-Graf-Stadion: Sabalenka dreht ein fast verlorenes Match, Eala begeistert weiter und Noskova fegt über Badosa hinweg

Die Hitze lag über dem Rasen, die Sonne brannte auf den Centre Court – und sportlich wurde der Viertelfinaltag der Berlin Tennis Open zu einem der intensivsten Turniertage der Woche. Bei Temperaturen um 34 Grad kämpften sich Jessica Pegula, Linda Noskova, Aryna Sabalenka und Alexandra Eala ins Halbfinale des Berliner WTA-500-Turniers.

Die vier Siegerinnen hätten ihren Platz in der Vorschlussrunde kaum unterschiedlicher erreichen können. Pegula musste gegen ihre Freundin Madison Keys zwei enge Tiebreaks überstehen. Noskova ließ Paula Badosa dagegen kaum Luft zum Atmen. Sabalenka stand gegen Nikola Bartunkova bereits dicht vor dem Ausscheiden, während Eala ihren beeindruckenden Lauf mit einem weiteren Zweisatzsieg fortsetzte.

Am Samstag treffen nun Aryna Sabalenka und Jessica Pegula sowie Linda Noskova und Alexandra Eala aufeinander. Das erste Einzel-Halbfinale beginnt um 12 Uhr, das zweite ist nicht vor 14:30 Uhr angesetzt. Danach folgen die beiden Halbfinals im Doppel.

Stand: 19. Juni 2026

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Kurz zusammengefasst

Die Halbfinalistinnen der Berlin Tennis Open 2026 stehen fest:

  • Jessica Pegula – Madison Keys: 7:6(5), 7:6(8)
  • Linda Noskova – Paula Badosa: 6:1, 6:3
  • Aryna Sabalenka – Nikola Bartunkova: 2:6, 7:6(2), 6:4
  • Alexandra Eala – Elina Svitolina: 6:3, 6:4

Die beiden Einzel-Halbfinals am Samstag lauten:

  • Aryna Sabalenka – Jessica Pegula
  • Linda Noskova – Alexandra Eala

Das Turniergelände öffnet am Samstag um 10 Uhr. Das erste Einzel beginnt um 12 Uhr, das zweite Halbfinale nicht vor 14:30 Uhr. Anschließend werden die beiden Doppel-Halbfinals gespielt.

Für Samstag werden erneut Temperaturen um 32 Grad erwartet. Zwischenzeitlich können Schauer oder Gewitter auftreten, zudem besteht eine Warnung vor extremer Wärmebelastung.

Tickets gibt es hier:
https://tickets.berlintennisopen.com/


🔥 Jessica Pegula behält gegen Madison Keys die Nerven

Der Viertelfinaltag begann mit einem rein amerikanischen Duell, das zunächst klar in Richtung Madison Keys zu kippen schien. Die Australian-Open-Siegerin von 2025 nahm Pegula früh den Aufschlag ab und erspielte sich eine 4:1-Führung.

Keys diktierte viele Ballwechsel mit ihrer kraftvollen Vorhand und suchte schnell den direkten Punkt. Pegula wirkte zunächst etwas passiv, fand mit zunehmender Spieldauer jedoch ihre gewohnte Stabilität. Sie nahm den Ball früher, verteilte ihre Schläge präziser und zwang Keys häufiger zu einem zusätzlichen Ball.

Aus dem frühen Rückstand entwickelte sich ein enger erster Satz, der erst im Tiebreak entschieden wurde. Pegula blieb dort ruhiger und gewann ihn mit 7:5 Punkten.

Auch im zweiten Satz lag Keys zunächst vorne. Pegula ließ sich davon jedoch nicht mehr aus dem Rhythmus bringen. Beide Spielerinnen hielten ihre Aufschlagspiele bis zum nächsten Tiebreak, in dem Pegula erneut die entscheidenden Punkte gewann.

Nach zwei engen Sätzen stand der 7:6(5), 7:6(8)-Erfolg fest. Pegula bleibt damit im Rennen um ihren zweiten Titel in Berlin nach ihrem Turniersieg 2024.


Freundschaft endet für zwei Sätze an der Grundlinie

Pegula und Keys verbindet abseits des Platzes eine enge Freundschaft. Auf dem Rasen war davon während der Ballwechsel wenig zu spüren. Beide versuchten, die Schwächen der anderen konsequent zu nutzen.

Keys suchte vor allem den schnellen Abschluss und wollte Pegula mit ihrem Tempo aus der Defensive drängen. Pegula setzte dagegen auf Konstanz, flache Schläge und die Fähigkeit, selbst aus schwierigen Positionen noch einen kontrollierten Ball zurückzubringen.

Das Match wurde nicht durch eine spektakuläre Aufholjagd oder einen einzelnen überragenden Schlag entschieden. Pegula gewann, weil sie in beiden Tiebreaks etwas sauberer spielte und in den wichtigsten Momenten weniger Fehler machte.

Im Halbfinale wartet nun mit Aryna Sabalenka die Weltranglistenerste. Dort dürfte Pegula deutlich weniger Zeit bekommen, ihre Ballwechsel ruhig aufzubauen.


Linda Noskova lässt Paula Badosa keine Chance

Während Pegula und Keys um jeden Punkt rangen, entwickelte sich das zweite Viertelfinale zu einer deutlich einseitigeren Angelegenheit. Linda Noskova besiegte Paula Badosa nach nur 68 Minuten mit 6:1 und 6:3.

Noskova erwischte einen nahezu perfekten Start. Sie nahm Badosa sofort den Aufschlag ab, spielte kompromisslos von der Grundlinie und zog schnell auf 4:0 davon.

Badosa hatte am Vortag noch Coco Gauff nach verlorenem ersten Satz aus dem Turnier geworfen. Gegen Noskova fand sie diesmal jedoch keine vergleichbare Wende. Die Tschechin ließ kaum kurze Bälle liegen und nutzte jede Gelegenheit, um selbst die Kontrolle zu übernehmen.

Auch im zweiten Satz veränderte sich das Bild nur geringfügig. Noskova schlug weiterhin tief, hart und nah an die Linien. Badosa gelang es zwar, etwas länger in den Ballwechseln zu bleiben, doch ein frühes Break reichte der Tschechin, um das Match sicher nach Hause zu bringen.

Noskova hat während des gesamten Turniers noch keinen Satz verloren. Nach Renata Zarazua, Diane Parry und Paula Badosa wartet nun Alexandra Eala.


Zwei 21-Jährige spielen um das Berliner Finale

Das Halbfinale zwischen Linda Noskova und Alexandra Eala bringt zwei Spielerinnen zusammen, die trotz ihres jungen Alters bereits bemerkenswert abgeklärt auftreten.

Noskova verfügt über den druckvolleren Aufschlag und kann Ballwechsel mit wenigen Schlägen bestimmen. Ihr flaches Grundlinienspiel passt hervorragend zum schnellen Rasen im Steffi-Graf-Stadion.

Eala spielt variabler, bewegt sich schnell und hat in Berlin gezeigt, dass sie auch unter Druck geduldig bleiben kann. Die Philippinin hat mit Donna Vekić, Elena Rybakina und Elina Svitolina bereits drei Spielerinnen besiegt, die deutlich mehr Erfahrung auf der großen Bühne mitbringen.

Beide sind in Berlin noch ohne Satzverlust. Einer dieser Läufe endet am Samstag – und eine 21-Jährige wird anschließend im Finale eines stark besetzten WTA-500-Turniers stehen.


Sabalenka steht beim 0:4 bereits vor dem Aus

Das dramatischste Match des Tages lieferten Aryna Sabalenka und Nikola Bartunkova. Die tschechische Wildcard-Spielerin zeigte fast zwei Sätze lang, warum sie zu den größten Überraschungen des Turniers gehörte.

Bartunkova spielte mutig, nahm Sabalenkas Tempo früh auf und ließ sich auch von der kraftvollen Körpersprache der Weltranglistenersten nicht beeindrucken. Zwei Breaks brachten ihr im ersten Satz eine 5:1-Führung. Wenig später ging der Durchgang mit 6:2 an die Tschechin.

Im zweiten Satz schien die nächste große Sensation des Turniers unmittelbar bevorzustehen. Bartunkova nahm Sabalenka erneut zweimal den Aufschlag ab und führte mit 4:0.

Das Publikum spürte, dass hier gerade etwas Besonderes entstehen konnte. Sabalenka wirkte frustriert, machte ungewöhnlich viele Fehler und fand kaum Kontrolle über ihre Grundschläge.

Doch genau in diesem Moment änderte sich das Match.


Sabalenkas Comeback beginnt Punkt für Punkt

Sabalenka versuchte nicht, den gesamten Rückstand mit einem einzigen spektakulären Spiel aufzuholen. Sie reduzierte zunächst die Fehler, brachte mehr erste Aufschläge ins Feld und zwang Bartunkova dazu, ihre Punkte selbst zu Ende zu spielen.

Aus dem 0:4 wurde ein 3:4, später ein 5:5. Bartunkova blieb mutig, doch die Sicherheit aus der Anfangsphase ging langsam verloren.

Der zweite Satz musste im Tiebreak entschieden werden. Dort übernahm Sabalenka endgültig die Kontrolle und gewann deutlich mit 7:2 Punkten.

Nach mehr als zwei Stunden musste ein dritter Satz entscheiden. Bartunkova kämpfte weiter, holte einen frühen Rückstand auf und blieb bis in die Schlussphase gefährlich. Sabalenka wirkte nun jedoch stabiler und verwandelte nach 2:23 Stunden ihren dritten Matchball zum 6:4.

„Ich muss sagen, ich hatte ein bisschen Glück, dass ich zurückgekommen bin. Nikola war extrem stark und sie hat zweifellos eine großartige Zukunft vor sich“, lobte Sabalenka anschließend ihre Gegnerin.

Bartunkova verlässt Berlin trotz der Niederlage als eine der Entdeckungen des Turniers. Sabalenka bekommt dagegen die nächste Chance, erstmals das Finale im Steffi-Graf-Stadion zu erreichen.


Sabalenka gegen Pegula: Power trifft Präzision

Im ersten Halbfinalduell stehen sich zwei der konstantesten Spielerinnen der Tour gegenüber. Sabalenka bringt mehr rohe Kraft mit, Pegula spielt häufig kontrollierter und nimmt den Ball besonders früh.

Pegula wird versuchen, Sabalenkas Rhythmus zu stören und deren zweite Aufschläge anzugreifen. Zu kurze Returns kann sie sich allerdings kaum erlauben. Sabalenka nutzt freie Bälle sofort und kann ein Spiel innerhalb weniger Minuten an sich reißen.

Interessant wird auch, wie viel Kraft der Weltranglistenersten nach der mehr als zweistündigen Hitzeschlacht bleibt. Pegula spielte zwar ebenfalls ein enges Match, musste aber keinen dritten Satz absolvieren.

Sabalenka geht als Favoritin in die Begegnung. Nach ihrem Beinahe-Aus gegen Bartunkova dürfte jedoch niemand mehr davon ausgehen, dass die Weltranglistenposition allein über den Ausgang entscheidet.


Alexandra Eala schreibt ihre Berliner Geschichte weiter

Alexandra Eala ist endgültig zum Publikumsliebling des Turniers geworden. Nach ihren Erfolgen gegen Queen’s-Siegerin Donna Vekić und die Weltranglistenzweite Elena Rybakina besiegte sie nun auch Elina Svitolina mit 6:3 und 6:4.

Svitolina ging mit viel Erfahrung und einer starken Form in das Match. Gegen Eva Lys hatte sie im Achtelfinale kaum Probleme gehabt. Eala ließ sich davon nicht beeindrucken.

Die Philippinin bewegte sich erneut hervorragend, verteidigte geduldig und wechselte im richtigen Moment vom kontrollierten Ballwechsel in den Angriff. Besonders auffällig war ihre Ruhe bei wichtigen Punkten.

Svitolina erhöhte im zweiten Satz noch einmal den Druck und zwang Eala zu längeren Ballwechseln. Die 21-Jährige hielt dagegen und verwandelte schließlich ihre Chance zum Zweisatzsieg.

„Es war hart, aber ich bin froh, dass ich es geschafft habe“, sagte Eala nach dem Match. Auf das Halbfinale gegen Noskova angesprochen, erklärte sie: „Sie ist eine großartige Spielerin und sehr stark. Aber wenn man in Berlin das Halbfinale erreicht, muss man mit Herausforderungen rechnen.“

Eala wirkt inzwischen nicht mehr wie eine Wildcard-Spielerin, die überraschend weit gekommen ist. Nach drei Siegen gegen namhafte Gegnerinnen gehört sie sportlich vollkommen verdient zu den letzten vier.


Alle Einzel-Ergebnisse des Viertelfinaltages

  • Jessica Pegula – Madison Keys: 7:6(5), 7:6(8)
  • Linda Noskova – Paula Badosa: 6:1, 6:3
  • Aryna Sabalenka – Nikola Bartunkova: 2:6, 7:6(2), 6:4
  • Alexandra Eala – Elina Svitolina: 6:3, 6:4

Damit stehen zwei gesetzte Topspielerinnen und zwei 21-jährige Überraschungen im Halbfinale.


Halbfinale am Samstag: Spielzeiten und Paarungen

Das Turniergelände öffnet am Samstag um 10 Uhr. Das erste Einzel-Halbfinale beginnt um 12 Uhr, das zweite Match ist nicht vor 14:30 Uhr angesetzt.

Einzel-Halbfinals

  • Aryna Sabalenka – Jessica Pegula
  • Linda Noskova – Alexandra Eala

Die genaue Zuordnung der beiden Begegnungen zu den Uhrzeiten kann sich noch ändern. Maßgeblich bleibt der aktuelle Order of Play des Turniers.

Nach den beiden Einzeln folgen die Doppel-Halbfinals:

  • Asia Muhammad/Fanny Stollar – Sara Errani/Nicole Melichar-Martinez
  • Ekaterina Alexandrova/Linda Noskova – Ulrikke Eikeri/Quinn Gleason

Linda Noskova könnte damit einen besonders langen Tag bekommen. Sie steht sowohl im Einzel als auch im Doppel unter den letzten vier.


☀️ Halbfinale erneut bei Hitze – Schauer und Gewitter möglich

Nach den rund 34 Grad am Freitag bleibt es auch am Samstag sehr warm. Aktuell werden Höchstwerte um 32 Grad erwartet. Am Morgen können einzelne Gewitter auftreten, später sind kurze Schauer möglich.

Zwischen 11 und 19 Uhr besteht zudem eine Warnung vor extremer Wärmebelastung. Gerade auf den Plätzen mit längerer direkter Sonneneinstrahlung dürfte es deutlich heißer wirken als die offizielle Lufttemperatur.

Für euren Stadiontag würde ich reichlich Zeit für Trinkpausen einplanen. Eine Kopfbedeckung, Sonnencreme und leichte Kleidung sind keine Nebensache, wenn beide Einzel über längere Zeit gehen.

Wer empfindlich auf Hitze reagiert, sollte zwischendurch gezielt schattige Bereiche aufsuchen. Die Wege auf dem Gelände sind kurz, doch ein kompletter Tennisnachmittag ohne Pause kann bei diesen Temperaturen anstrengender werden als erwartet.

Da Schauer und Gewitter nicht ausgeschlossen sind, gehört außerdem ein kompakter Regenschutz in die Tasche. Auf einen Regenschirm würde ich bei dicht besetzten Tribünen eher verzichten.


Tickets für das Halbfinale

Die offizielle Ticketseite führt Halbfinaltickets ab 70 Euro. Welche Plätze tatsächlich noch verfügbar sind, kann sich kurzfristig ändern. Aktuell ist alles ausverkauft.

Tickets gibt es hier:
https://tickets.berlintennisopen.com/

Das Halbfinalticket gilt für den gesamten Veranstaltungstag. Neben beiden Einzeln gehören damit auch die beiden Doppel-Halbfinals zum Programm.


Doppel: Zwei gesetzte Teams scheiden aus

Auch im Doppel brachte der Freitag zwei klare Überraschungen.

Ulrikke Eikeri und Quinn Gleason besiegten das an Position zwei gesetzte Duo Elise Mertens und Shuai Zhang mit 7:6(4), 7:5. Eikeri und Gleason blieben in beiden engen Satzphasen ruhig und nutzten ihre Möglichkeiten konsequenter.

Im Halbfinale treffen sie auf Ekaterina Alexandrova und Linda Noskova. Das tschechisch-neutrale Duo hatte sich am Donnerstag mit 6:3, 6:3 gegen Lyudmyla Kichenok und Desirae Krawczyk durchgesetzt.

Sara Errani und Nicole Melichar-Martinez ließen Giuliana Olmos und Erin Routliffe beim 6:2, 6:1 kaum eine Chance. Für Olmos und Routliffe endet damit der Lauf, der in der ersten Runde auch das Berliner Doppel-Comeback von Serena Williams und Karolina Muchova beendet hatte.

Errani und Melichar-Martinez treffen nun auf Asia Muhammad und Fanny Stollar.

Doppel-Ergebnisse vom Freitag

  • Ulrikke Eikeri/Quinn Gleason – Elise Mertens/Shuai Zhang: 7:6(4), 7:5
  • Sara Errani/Nicole Melichar-Martinez – Giuliana Olmos/Erin Routliffe: 6:2, 6:1

Bereits bei BerlinMagazine.de

Alexandra Ealas Überraschungssieg gegen Elena Rybakina, das Ausscheiden von Eva Lys und alle Ergebnisse des Achtelfinaltages findet ihr hier:

Berlin Tennis Open 2026: Eala schlägt Rybakina – Eva Lys ausgeschieden

Den Rückblick auf Paula Badosas Sieg gegen Coco Gauff sowie die Auftritte von Sabalenka und Pegula gibt es hier:

Berlin Tennis Open 2026: Badosa schlägt Gauff – Sabalenka und Pegula im Viertelfinale

Alle grundlegenden Informationen zum Turnier, zum Steffi-Graf-Stadion, zur Anlage und zur Anfahrt stehen in unserem großen Guide:

Berlin Tennis Open 2026: Weltklasse-Tennis und Wimbledon-Flair im Steffi-Graf-Stadion


Anfahrt zum Steffi-Graf-Stadion

Die Berlin Tennis Open finden beim LTTC „Rot-Weiß“ Berlin am Hundekehlesee statt. Der Besuchereingang befindet sich in der Auerbachstraße 19, 14193 Berlin.

Die bequemste Verbindung ist die S-Bahn-Linie S7 bis Grunewald. Vom Bahnhof dauert der ausgeschilderte Fußweg ungefähr fünf Minuten.

Vom Zoologischen Garten sollten je nach Verbindung etwa 15 bis 25 Minuten eingeplant werden. Vom Berliner Hauptbahnhof dauert die Anreise ungefähr 30 bis 40 Minuten, vom Alexanderplatz meist 35 bis 50 Minuten.

Direkt am Turniergelände stehen keine reservierten Besucherparkplätze zur Verfügung. Die Anreise mit S-Bahn und öffentlichen Verkehrsmitteln ist deshalb deutlich entspannter.

Vor der Abfahrt lohnt sich ein Blick auf aktuelle Verspätungen, Bauarbeiten, Ausfälle und kurzfristige Änderungen bei S-Bahn und BVG.


Dennis’ Insider Tipp

Der Halbfinaltag bietet zwei sehr unterschiedliche Geschichten. Sabalenka gegen Pegula ist das große Duell zweier etablierter Topspielerinnen. Eala gegen Noskova ist dagegen genau jene Begegnung, die vor Turnierbeginn kaum jemand auf dem Zettel hatte.

Mich würde am Samstag besonders interessieren, wie Noskova mit ihrer Doppelbelastung umgeht. Sie steht nicht nur im Einzel-Halbfinale, sondern später auch noch im Doppel auf dem Platz. Sollte ihr Match gegen Eala lang werden, könnte das am Ende des Tages eine Rolle spielen.

Bei Eala lohnt es sich, nicht nur auf spektakuläre Punkte zu achten. Ihre eigentliche Stärke in Berlin ist die Ruhe zwischen den Ballwechseln. Sie wirkt auch nach verlorenen Punkten selten hektisch und trifft ihre Entscheidungen erstaunlich klar.

Und bei der Hitze gilt: Die besten Plätze sind nicht automatisch die, auf denen man den ganzen Tag in der Sonne sitzt. Ein etwas anderer Blickwinkel mit zeitweisem Schatten kann den Turniertag deutlich angenehmer machen.


Faktenblock: Berlin Tennis Open 2026 vor dem Halbfinale

  • Turnier: VANDA Pharmaceuticals BERLIN TENNIS OPEN 2026
  • Kategorie: WTA 500
  • Belag: Rasen
  • Ort: LTTC „Rot-Weiß“ Berlin
  • Centre Court: Steffi-Graf-Stadion
  • Halbfinalistinnen: Aryna Sabalenka, Jessica Pegula, Linda Noskova und Alexandra Eala
  • Halbfinale 1: Aryna Sabalenka – Jessica Pegula
  • Halbfinale 2: Linda Noskova – Alexandra Eala
  • Datum: Samstag, 20. Juni 2026
  • Anlagenöffnung: 10 Uhr
  • Erstes Einzel: 12 Uhr
  • Zweites Einzel: nicht vor 14:30 Uhr
  • Doppel: nach den Einzel-Halbfinals
  • Wetter: heiß, etwa 32 Grad
  • Möglich: einzelne Gewitter und Schauer
  • Finale: Sonntag, 21. Juni 2026
  • Finalbeginn: 12 Uhr
  • Besuchereingang: Auerbachstraße 19, 14193 Berlin
  • Nächster Bahnhof: S Grunewald
  • S-Bahn: S7
  • Tickets: https://tickets.berlintennisopen.com/

FAQ zum Halbfinale der Berlin Tennis Open 2026

Wer steht im Halbfinale der Berlin Tennis Open?

Aryna Sabalenka, Jessica Pegula, Linda Noskova und Alexandra Eala haben das Halbfinale erreicht.

Welche Halbfinals werden gespielt?

Aryna Sabalenka trifft auf Jessica Pegula. Im zweiten Halbfinale spielen Linda Noskova und Alexandra Eala gegeneinander.

Wann beginnen die Halbfinals?

Das erste Einzel-Halbfinale beginnt am Samstag um 12 Uhr. Das zweite ist nicht vor 14:30 Uhr angesetzt.

Wann öffnet das Turniergelände?

Die Anlage öffnet am Samstag um 10 Uhr.

Wie gewann Sabalenka ihr Viertelfinale?

Sabalenka lag gegen Nikola Bartunkova mit 2:6 und 0:4 zurück. Sie drehte das Match noch und gewann mit 2:6, 7:6(2), 6:4.

Gegen wen gewann Alexandra Eala?

Eala besiegte Elina Svitolina mit 6:3 und 6:4. Zuvor hatte sie bereits Donna Vekić und Elena Rybakina ausgeschaltet.

Hat Alexandra Eala in Berlin bereits einen Satz verloren?

Nein. Eala gewann ihre bisherigen drei Matches jeweils in zwei Sätzen.

Hat Linda Noskova bereits einen Satz verloren?

Nein. Auch Noskova steht ohne Satzverlust im Halbfinale.

Wie gewann Jessica Pegula gegen Madison Keys?

Pegula setzte sich in zwei engen Tiebreaks mit 7:6(5) und 7:6(8) durch.

Wie wird das Wetter am Samstag?

Es werden etwa 32 Grad erwartet. Einzelne Gewitter am Morgen und kurze Schauer im Tagesverlauf sind möglich. Zusätzlich besteht eine Warnung vor extremer Hitze.

Gibt es noch Tickets für das Halbfinale?

Die offizielle Ticketseite führt Halbfinaltickets ab 70 Euro. Die aktuelle Platzverfügbarkeit kann sich kurzfristig ändern.

Wann findet das Finale statt?

Das Einzelfinale beginnt am Sonntag, den 21. Juni 2026, um 12 Uhr. Danach folgt das Doppelfinale.

Tags: BERLIN TENNIS OPEN 2026LTTC Rot-Weiß BerlinSteffi-Graf-Stadion TennisWTA 500 Berlin
Dennis

Dennis

Konzerthallen sind sein Wohnzimmer, Premieren sein Revier. Dennis lebt für den Moment, in dem das Licht ausgeht und die Show beginnt. Seit Jahren jagt er für euch nach den spannendsten Events und Attraktionen der Stadt. Seine Mission: Nicht nur über Termine zu berichten, sondern die Emotionen hinter den Kulissen einzufangen und die Geschichten aufzuschreiben, die Berlin so einzigartig machen.

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