🥦 Berlin, 22. April 2026 – Das Schöneberger Nobel-Konzept Bonvivant vollzieht den nächsten radikalen Schritt seiner Evolution. Ab sofort verzichtet das Haus auf den vertrauten Namenszusatz „Cocktail Bistro“. Was oberflächlich wie eine kleine redaktionelle Korrektur wirkt, ist das Ergebnis eines tiefgreifenden Prozesses: Das Team um Inhaber Jules Winnfield schärft das Profil als eines der wegweisenden veganen Sternerestaurants Deutschlands, in dem Nachhaltigkeit, Klimafreundlichkeit und kulinarische Revolution den Takt angeben.
Eine Philosophie ohne Dogmen: Der Grüne Stern am Schöneberger Himmel
Hinter der Namensänderung steht eine klare Vision für die Gastronomie der Zukunft. Das Bonvivant benötigt keine erklärenden Ausrufezeichen mehr, um Bar und Küche zu trennen. Hier verschmelzen fein komponierte Cocktails und handwerklich meisterhafte Gerichte zu einer unvergesslichen Einheit. Diese Konsequenz wurde bereits durch den Guide Michelin mit dem Roten Stern für exzellente Qualität und dem Grünen Stern für herausragendes Engagement im Bereich Umwelt- und Ressourcenschonung gewürdigt.
🍽️ Die Dinnerkarte: „The Full Bonvivant“
Abends verwandelt sich das Restaurant in eine Bühne für radikale Regionalität. Die Karte (6 Gänge für 130 €, 7 Gänge für 143 €) liest sich wie ein Who-is-Who der besten Brandenburger Erzeuger. Wasser und Espresso sind hier übrigens Ehrensache und im Preis inkludiert.
Die kulinarischen Highlights im Detail:
- Der Signature-Gang: Sellerie vom Obstanbau Riedel Vergessen Sie alles, was Sie über Sellerie wussten. Hier wird die Knolle mittels Holzkohle veredelt, was ihr eine fast fleischige Tiefe verleiht. In Kombination mit frischem Weizengras und handverlesenen Wildkräutern entsteht ein Gang, der die erdige Seele Brandenburgs perfekt einfängt.
- Nikodemus’ Legende: Erdäpfelkas vom Ökodorf Brodowin Ein Signature-Gericht, das beweist, wie sexy bodenständige Küche sein kann. Der cremige Erdäpfelkas trifft auf wilden Brokkoli, der durch die Beigabe von Hefe und Majoran eine unglaubliche Umami-Wucht bekommt. Ein Gericht, das man am liebsten zweimal bestellen würde.
- Die Überraschung: Rotkohl vom Auehof Reese Rotkohl als Hauptdarsteller? Absolut! Durch die Zugabe von Rauchmandel und Miso entsteht ein komplexes Spiel aus Süße, Säure und Rauch, das durch die fruchtige Kirsche perfekt abgerundet wird.
Die Bar-Revolution: Die Drinks werden im Bonvivant zuerst alkoholfrei komponiert, um die volle Aromen-Komplexität zu garantieren (z.B. Martins Wildkräuterlikör mit Löwenzahn und Esskastanienblüte). Erst danach wird entschieden, welche Spirituose die Kreation als alkoholische Variante krönt.
🍳 Der „Sternen-Brunch“: Ein Fest für die Sinne
Freitags bis sonntags (09:00–15:00 Uhr) zeigt das Bonvivant, dass „Brunch“ weit mehr sein kann als Rührei. Das Konzept: Sharing ist Caring. Es wird empfohlen, mindestens zwei Gerichte pro Person zu wählen.
Die Brunch-Highlights zum Verlieben:
- German Okonomiyaki (14 €): Die vielleicht spannendste Fusion der Stadt. Ein herzhafter Sauerkraut-Pancake, der durch Grünkohl und eine extrem süchtig machende Röstzwiebel-Mayonnaise zu einem echten Erlebnis wird. Japanische Technik trifft auf deutsche Tradition.
- Crispy Pilz-Stulle (17 €): Ein absoluter Fan-Favorit. Der Austernpilz wird so knusprig frittiert, dass er jedem Schnitzel Konkurrenz macht, und thront auf fluffigem Milchbrot mit hausgemachtem Gurkenkimchi. Ein Kontrast aus Fett, Säure und Crunch, der sprachlos macht.
- Ludwigs legendäre Zwiebelquiche (15 €): Wer es klassisch liebt, kommt hier nicht vorbei. Die Kombination aus süßem Ahornsirup, tiefem Balsamico und frischen Kräutern hebt die Quiche auf ein völlig neues Level.
ℹ️ Info-Block: Bonvivant Berlin
- Standort: Goltzstraße 32, 10781 Berlin-Schöneberg
- Dinner: Dienstag bis Samstag ab 18:00 Uhr
- Brunch: Freitag bis Sonntag, 09:00 – 15:00 Uhr
- Kapazitäten: 34 Plätze im Restaurant, 10 Barplätze, 16 Hochtischplätze, 20 Plätze in der Lounge, 56 Außenplätze.
- Neu: Das „Studio 32“ für exklusive Events.
- Reservierung: +49 (0) 176-61722602 | info@bonvivant.berlin | bonvivant.berlin
💡 Dennis’ Gastro-Update:
„Leute, das Bonvivant ist für mich das ‚Tesla unter den Restaurants‘ – innovativ, nachhaltig und verdammt sexy. Dass sie das ‚Bistro‘ streichen, ist nur ehrlich. Das hier ist High-End-Gastronomie, aber eben mit dem Schöneberger Kiez-Vibe.
Mein persönlicher Favorit: Das Studio 32. Wenn ihr mal ein privates Dinner plant, das eure Gäste komplett flashen soll, dann bucht diesen Raum. Und probiert unbedingt die alkoholfreien Cocktails – das ist kein ‚Saftschorle-Ersatz‘, das ist flüssige Sterneküche!“













