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Home Musik Konzerte Konzert-Ankündigung

Jazzfest Berlin 2026: Programm, Stars, Tickets und kostenlose Konzerte

Dennis Von Dennis
26. Oktober 2026
in Konzert-Ankündigung, Konzerte, Musik
0
KI-generierte Illustration zum Jazzfest Berlin 2026 mit Jazz-Ensemble, Saxofon, Trompete, Klavier, Kontrabass und Schlagzeug im warmen Bühnenlicht.

Das Jazzfest Berlin 2026 bringt vom 29. Oktober bis 1. November internationale Jazzmusik auf die Bühnen der Hauptstadt. Die Illustration symbolisiert die musikalische Vielfalt des Festivals. Bild: © BerlinMagazine.de / KI-generiert

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„Dream Baby Dream“: Vier Tage Jazz zwischen Weltpremieren, Clubs und großen Legenden

Berlin wird Ende Oktober erneut zum Treffpunkt der internationalen Jazzszene. Vom 29. Oktober bis 1. November 2026 präsentiert das Jazzfest Berlin seine 63. Ausgabe mit 24 Acts, mehr als 135 Musikern aus über 25 Ländern und zahlreichen außergewöhnlichen Konzertprojekten. Auf dem Programm stehen vier Uraufführungen, zwei Europapremieren und fünf Deutschlandpremieren. Zu den Höhepunkten gehören Anthony Braxton, Immanuel Wilkins, das Globe Unity Orchestra und zahlreiche spannende Musiker der jüngeren Jazzgeneration.

Unter dem Motto „Dream Baby Dream“ verbindet das traditionsreiche Festival freie Improvisation mit zeitgenössischem Jazz, experimentellen Klangwelten und außergewöhnlichen Besetzungen. Gespielt wird im Haus der Berliner Festspiele, im A-Trane, im Quasimodo und in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Filmvorführungen, kostenlose Künstlergespräche und spontane Jam-Sessions erweitern das Konzertprogramm.

Besonders interessant für Berliner ist die Jazzfest Community Week, die bereits am Montag, 26. Oktober, beginnt. Bis zum 31. Oktober bringen kostenlose Konzerte, offene Kiez-Sessions und Workshops den Jazz auch nach Moabit und ins Jazz Institut Berlin. Damit können Besucher das Festival nicht nur bei großen Abendkonzerten, sondern auch ohne Eintrittskarte und unmittelbar in ihrem Kiez erleben.

Update vom 26. Oktober 2026, 19:05 Uhr: Die Jazzfest Community Week beginnt am 26. Oktober mit kostenlosen Angeboten in Berlin-Moabit. Das reguläre Jazzfest Berlin läuft vom 29. Oktober bis 1. November 2026. Die Festivalkonzerte sind im Vorverkauf, die Eintrittspreise unterscheiden sich nach Veranstaltung und Spielort. Kostenlose Kiezkonzerte, Artist Talks und Jam-Sessions ergänzen das Programm.

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⚡ Kurz zusammengefasst

Das Jazzfest Berlin 2026 findet vom Donnerstag, 29. Oktober, bis Sonntag, 1. November statt. Mehr als 135 internationale Musiker aus über 25 Ländern gestalten 24 Acts unter dem Motto „Dream Baby Dream“. Die Hauptspielstätte ist das Haus der Berliner Festspiele in der Schaperstraße 24. Weitere Konzerte gibt es im A-Trane, im Quasimodo und in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Zu den wichtigsten Künstlern zählen Anthony Braxton, Camila Nebbia, Immanuel Wilkins, Christian Lillinger und Alexander von Schlippenbach mit dem Globe Unity Orchestra.

Bereits vom 26. bis 31. Oktober läuft die kostenlose Jazzfest Community Week mit Kiezkonzerten, Workshops und offenen Sessions. Besonders attraktiv sind außerdem die kostenfreien Artist Talks sowie die Jam-Sessions am 30. und 31. Oktober jeweils um 23:45 Uhr im Quasimodo. Tickets für die regulären Konzerte gibt es über die Berliner Festspiele und offizielle Ticketanbieter.


Jazzfest Berlin 2026: Warum das Festival international so bedeutend ist

Das Jazzfest Berlin zählt zu den traditionsreichsten Jazzfestivals Europas. Die Geschichte reicht bis 1964 zurück, als die Veranstaltung unter dem Namen Berliner Jazztage gegründet wurde. Seitdem haben zahlreiche international bekannte Musiker die Bühnen des Festivals geprägt. Heute steht das Jazzfest besonders für eigenständige künstlerische Positionen und die Weiterentwicklung improvisierter Musik.

Die 63. Ausgabe entsteht unter der künstlerischen Leitung von Nadin Deventer, die seit 2018 für das Programm verantwortlich ist. Sie bringt erfahrene Musikerpersönlichkeiten mit aufstrebenden Talenten zusammen und fördert Projekte, die musikalische Grenzen überschreiten. Das Spektrum reicht von groß besetzten Ensembles über expressive Free-Jazz-Projekte bis zu experimentellen Verbindungen mit Film, Elektronik und Performance.

Die diesjährige Festivalausgabe setzt außerdem besondere Akzente mit ihren Premieren. Vier Werke beziehungsweise Projekte erleben ihre Uraufführung, hinzu kommen zwei Europa- und fünf Deutschlandpremieren. Für Besucher bedeutet das, dass sie teilweise Musik erleben können, die in dieser Form zuvor noch nicht öffentlich aufgeführt wurde.

Was bedeutet das Motto „Dream Baby Dream“?

Der Titel „Dream Baby Dream“ stammt von einem experimentellen Kurzfilm, der im Rahmen der Jazzfest Community Week 2025 entstanden ist. Rund 60 Berliner Beteiligte entwickelten das Projekt gemeinsam mit einem künstlerischen Team. Musik, Bewegung, Sprache und persönliche Erfahrungen verbinden sich darin zu einem gemeinschaftlichen Filmexperiment.

Die Produktion wurde 2026 bei einem Filmfestival in Washington, D.C., ausgezeichnet und ist Bestandteil des diesjährigen Jazzfest-Programms. Gleichzeitig steht das Motto für den offenen Charakter der Veranstaltung: Neue Ideen können entstehen, wenn Menschen unterschiedlicher Herkunft, Generationen und musikalischer Traditionen zusammenarbeiten. Dieser Gedanke zieht sich durch das Konzert- und Community-Programm.


Donnerstag, 29. Oktober: Anthony Braxton eröffnet das Jazzfest Berlin

Der erste Festivaltag gehört zu den besonders bedeutenden Terminen des Programms. Um 18 Uhr beginnt das Eröffnungskonzert auf der Großen Bühne im Haus der Berliner Festspiele. Den Auftakt gestaltet das EROSÃO PERCUSSION TRIO mit Mariá Portugal, Burkhard Beins und Emilio Gordoa. Das Trio verbindet rhythmische Energie, ungewöhnliche Klangfarben und freie Improvisation.

Im Anschluss wird der preisgekrönte Kurzfilm „Dream Baby Dream“ gezeigt. Danach steht eine der großen Persönlichkeiten des experimentellen Jazz auf der Bühne: Anthony Braxton präsentiert mit seinem eigens gegründeten Septett eine Uraufführung. Die Besetzung mit vier Saxofonen und drei Tuben verspricht einen ebenso ungewöhnlichen wie kraftvollen Klang.

Braxton gehört seit Jahrzehnten zu den prägenden Komponisten und Multiinstrumentalisten der internationalen Avantgarde. Sein erster Auftritt beim Jazzfest Berlin liegt bereits 50 Jahre zurück. Die Rückkehr des Musikers ist deshalb auch ein bedeutendes Kapitel der Festivalgeschichte.

Den Abschluss des Eröffnungsprogramms bildet Alexander Hawkins Willow Music. Der britische Pianist stellt sein erstes für ein großes Ensemble entwickeltes Projekt in einer Europapremiere vor. Wer den ersten Festivaltag vollständig erleben möchte, bekommt damit mehrere unterschiedliche künstlerische Ansätze innerhalb eines Konzertabends.

Weitere Konzerte am Donnerstag

Auch die kleineren Jazzclubs sind bereits zum Festivalauftakt beteiligt. Im A-Trane tritt um 20 Uhr Elin Forkelid Plays For Trane auf. Die schwedische Saxofonistin widmet sich dabei der Musik und dem künstlerischen Erbe von John Coltrane.

Um 22:30 Uhr folgt im Quasimodo die norwegische Sängerin und Komponistin Karoline Wallace. Ihre Musik bewegt sich zwischen Jazz, experimenteller Klanggestaltung und zeitgenössischer Vokalkunst. Für Besucher, die den Abend nach einem Konzert im Festspielhaus verlängern möchten, bietet das Festival damit weitere Möglichkeiten.

Bereits vor dem Eröffnungskonzert lädt das Jazzfest um 17 Uhr zu einem kostenlosen Artist Talk in die Bornemann Bar ein. Das Gespräch beschäftigt sich mit Anthony Braxton, seinem neuen Septett und seinem Einfluss auf jüngere Musikergenerationen.


Freitag, 30. Oktober: Camila Nebbia, Immanuel Wilkins und Otomo Yoshihide

Am Freitag steht besonders die internationale Gegenwart des Jazz im Mittelpunkt. Um 18:30 Uhr beginnt der große Konzertabend im Haus der Berliner Festspiele mit der argentinischen, inzwischen in Berlin lebenden Saxofonistin Camila Nebbia. Ihr neues Large Ensemble feiert beim Jazzfest seine Weltpremiere.

Nebbia verbindet ihre Musik mit persönlichen Erinnerungen und Familiengeschichte. Ausgangspunkt des Projekts sind unter anderem die unveröffentlichten Memoiren ihres Urgroßvaters, der den Libanon verließ und in Südamerika ein neues Leben begann. Filmaufnahmen bilden eine zusätzliche Ebene der musikalischen Performance.

Anschließend präsentiert Amir ElSaffar sein New Quartet. Der irakisch-US-amerikanische Trompeter verbindet Einflüsse der irakischen Maqam-Tradition mit Jazz und mikrotonalen Klangstrukturen. Den Abschluss bildet das Immanuel Wilkins Quartet, dessen Bandleader zu den profilierten Saxofonisten der jüngeren New Yorker Jazzszene zählt.

Im A-Trane beginnt um 20 Uhr ein Konzert des Sheen Trio. Die iranische Klarinettistin Shabnam Parvaresh gestaltet mit ihrer Gruppe eine Musik, die persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Entwicklungen aufgreift. Der intime Rahmen des Clubs macht diese Veranstaltung besonders interessant für Besucher, die Musiker aus nächster Nähe erleben möchten.

Spätprogramm mit Wendy Eisenberg und Otomo Yoshihide

Auch spät am Abend geht das Programm weiter. Um 22:30 Uhr tritt Wendy Eisenberg im Quasimodo auf. Die Musik der US-amerikanischen Gitarristin verbindet freie Improvisation mit Einflüssen aus Rock und unterschiedlichen Jazztraditionen.

Um 23 Uhr folgt auf der Seitenbühne des Hauses der Berliner Festspiele das Otomo Yoshihide New Jazz Quintet. Der japanische Gitarrist und Komponist zählt zu den prägenden Persönlichkeiten der experimentellen Musikszene. Mit seinem Quintett greift er unter anderem die Tradition des Free Jazz auf und entwickelt daraus eigene Klangformen.

Ein besonderer Programmpunkt findet bereits um 20 Uhr im Jazz Institut Berlin statt: Das JIB Creative Music Orchestra by Anthony Braxton spielt ein kostenloses Konzert im Georg-Neumann-Saal. Rund 25 Studierende haben sich zuvor in einem Workshop mit Braxtons Musik beschäftigt und präsentieren ein speziell für diesen Anlass entwickeltes Werk.


Samstag, 31. Oktober: Christian Lillinger, Tomeka Reid und die Chicago Underground Duo

Am Samstag setzt das Jazzfest seine Reihe hochkarätiger Konzertabende fort. Um 18:30 Uhr beginnt das Programm auf der Großen Bühne mit Christian Lillinger’s Open Form For Society II. Der Berliner Schlagzeuger und Komponist präsentiert eine Uraufführung mit einem groß besetzten Ensemble.

Die Musik zeichnet sich durch komplexe rhythmische Strukturen, schnelle Wechsel und die intensive Zusammenarbeit mehrerer Instrumentengruppen aus. Lillinger gehört zu den wichtigsten Vertretern der experimentellen Jazzszene in Berlin. Sein neues Projekt verbindet präzise ausgearbeitete Kompositionen mit spontaner Improvisation.

Im weiteren Verlauf des Abends tritt The Tomeka Reid Quartet auf. Die US-amerikanische Cellistin entwickelt eine eigenständige Verbindung aus Jazztradition und zeitgenössischer Improvisation. Das abschließende CHICAGO UNDERGROUND Duo mit Rob Mazurek und Chad Taylor erweitert den Abend um eine weitere musikalische Perspektive.

Jazz bis spät in die Nacht

Im A-Trane ist um 20 Uhr das Projekt ¡ Ya voy ! angekündigt. Um 22:30 Uhr folgt im Quasimodo Ingebrigt Håker Flaten (Exit) Knarr. Beide Konzerte zeigen die internationale Bandbreite des Festivalprogramms abseits des großen Festspielhauses.

Auf der Seitenbühne des Hauses der Berliner Festspiele tritt um 23 Uhr die britische Trompeterin Laura Jurd auf. Sie verbindet in ihrer Musik Jazz mit Einflüssen aus Folk und anderen musikalischen Traditionen. Wer nach einem der Abendkonzerte weiterziehen möchte, findet im Quasimodo außerdem eine kostenlose Jam-Session.

Besonders interessant für Besucher mit kleinerem Budget sind auch die Veranstaltungen der Community Week am Samstag. In der Kulturfabrik Moabit gibt es ein Programm mit Theater, Film und einer offenen Kiez-Session. Eine thematische Stadtführung durch Moabit ergänzt das Angebot, benötigt aber eine vorherige Anmeldung.


Sonntag, 1. November: 60 Jahre Globe Unity Orchestra als großes Finale

Zum Abschluss setzt das Jazzfest auf eine der wichtigsten Formationen der europäischen Free-Jazz-Geschichte. Das Globe Unity Orchestra feiert sein 60-jähriges Bestehen mit einem besonderen Konzert im Haus der Berliner Festspiele. Gegründet wurde das Ensemble 1966 von Pianist Alexander von Schlippenbach im Zusammenhang mit den damaligen Berliner Jazztagen.

Das Jubiläumskonzert bringt Musiker unterschiedlicher Generationen zusammen. Zur angekündigten Besetzung gehören unter anderem Aki Takase, George Lewis, Evan Parker, Axel Dörner und Rudi Mahall. Ein besonderer Programmpunkt ist ein vierhändiges Klavierstück von Alexander von Schlippenbach und Aki Takase.

Der große Abschlussabend beginnt um 18:30 Uhr. Zuvor spielen Georg Graewe, Brad Jones und Hamid Drake als Trio. Anschließend ist die Sängerin ganavya zu erleben, deren Musik Einflüsse aus Jazz und südasiatischen Traditionen miteinander verbindet. Das Globe Unity Orchestra bildet den Schlusspunkt dieses Konzertprogramms.

Zwölf Posaunen in der Gedächtniskirche

Ein weiteres besonderes Konzert findet am Sonntag um 14:30 Uhr in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche statt. Unter dem Titel „Matthias Muche BONECRUSHER: Densities“ steht ein Ensemble mit zwölf Posaunen und Perkussion im Mittelpunkt. Die Verbindung aus dichtem Blechbläserklang und der besonderen Akustik des Kirchenraums verspricht ein außergewöhnliches Musikerlebnis.

Der Kontrast zu den Jazzclubs könnte kaum größer sein. Während dort oft kleine Besetzungen unmittelbar vor dem Publikum spielen, entfaltet BONECRUSHER seinen Klang in einem weiten Raum. Gerade für Besucher, die ungewöhnliche Konzertformate suchen, ist das eine interessante Wahl.

Jazzfilme, Twin Talk und die letzte Festivalnacht

Bereits um 12 Uhr gibt es im Delphi LUX eine Filmvorführung. Gezeigt wird neben „Dream Baby Dream“ das Porträt „Being Hipp – First Lady of European Jazz“ über die Pianistin Jutta Hipp. Die Regisseurin Anna Schmidt wird bei der Veranstaltung erwartet.

Im A-Trane tritt um 20 Uhr das Trio Twin Talk auf. Das letzte reguläre Konzert im Quasimodo beginnt um 22:30 Uhr mit Ches Smith: Clone Row. Anschließend klingt das Festival mit einer kostenlosen Afterparty des Berliner Kollektivs SACODE aus.


Jazzfest Berlin 2026: Die wichtigsten Konzerte im Tagesüberblick

Die folgende Übersicht zeigt die zentralen Konzerttermine und ausgewählte kostenlose Programmpunkte. Die Uhrzeiten beziehen sich jeweils auf den Beginn der genannten Veranstaltung, nicht auf die einzelnen Acts innerhalb eines mehrteiligen Konzertabends.

DatumUhrzeitProgrammOrt
Do., 29.10.17:00Artist Talk zu Anthony Braxton, Eintritt freiFestspielhaus
29.10.18:00EROSÃO Percussion Trio, Film, Anthony Braxton Septet, Alexander HawkinsFestspielhaus
29.10.20:00Elin Forkelid Plays For TraneA-Trane
29.10.22:30Karoline WallaceQuasimodo
Fr., 30.10.18:30Camila Nebbia, Amir ElSaffar, Immanuel WilkinsFestspielhaus
30.10.20:00Sheen TrioA-Trane
30.10.20:00JIB Creative Music Orchestra, Eintritt freiJazz Institut Berlin
30.10.22:30Wendy EisenbergQuasimodo
30.10.23:00Otomo Yoshihide New Jazz QuintetFestspielhaus
30.10.23:45Jam-Session, Eintritt freiQuasimodo
Sa., 31.10.18:30Christian Lillinger, Tomeka Reid, Chicago Underground DuoFestspielhaus
31.10.20:00¡ Ya voy !A-Trane
31.10.22:30Ingebrigt Håker Flaten (Exit) KnarrQuasimodo
31.10.23:00Laura JurdFestspielhaus
31.10.23:45Jam-Session, Eintritt freiQuasimodo
So., 01.11.12:00Filmprogramm „Being Hipp“ und „Dream Baby Dream“Delphi LUX
01.11.14:30Matthias Muche BONECRUSHERGedächtniskirche
01.11.18:30Graewe/Jones/Drake, ganavya, Globe Unity OrchestraFestspielhaus
01.11.20:00Twin TalkA-Trane
01.11.22:30Ches Smith: Clone RowQuasimodo
01.11.23:30Afterparty mit SACODE, Eintritt freiQuasimodo

Für die Auswahl der Konzerte lohnt sich besonders ein Blick auf die Überschneidungen. Wer beispielsweise das mehrteilige Hauptprogramm im Festspielhaus besucht, kann nicht automatisch am selben Abend auch sämtliche Clubkonzerte erleben. Bei einigen Veranstaltungen liegen die Anfangszeiten nah beieinander, während andere Konzerte parallel stattfinden.


Jazzfest Community Week: Vom 26. bis 31. Oktober kostenlos Musik erleben

Schon vor dem ersten großen Konzert am Donnerstag beginnt das Festival mit der Jazzfest Community Week. Dabei steht nicht nur das professionelle Konzertprogramm im Mittelpunkt, sondern vor allem die Begegnung zwischen Musikern und Menschen aus Berlin. In Moabit, an sozialen und kulturellen Einrichtungen sowie am Jazz Institut Berlin entstehen offene Räume für gemeinsames Musizieren.

Das Programm wird in Zusammenarbeit mit lokalen Initiativen und Musikstudenten gestaltet. Dazu gehören kostenlose Lunch-Konzerte, Kiez-Sessions, Workshops und weitere Begegnungsformate. Anders als bei den regulären Abendkonzerten geht es häufig nicht nur ums Zuhören: Bei den offenen Sessions können sich auch musikalisch interessierte Besucher beteiligen.

Kostenlose Highlights der Community Week

DatumUhrzeitVeranstaltungOrt
Mo., 26.10.13:00Lunch-KonzertSOS-Kinderdorf Moabit
Mo., 26.10.19:00Kick-off, Film und Kiez-SessionPAS Berlin
Di., 27.10.13:00Lunch-KonzertSOS-Kinderdorf Moabit
Di., 27.10.19:00Offene Kiez-SessionKUKUMU-Café
Mi., 28.10.13:00Lunch-KonzertSOS-Kinderdorf Moabit
Mi., 28.10.19:00„Melting Pot“, anschließend Kiez-SessionJazz Institut Berlin
Do., 29.10.19:00Offene Kiez-SessionKallasch&
Fr., 30.10.20:00JIB Creative Music Orchestra by Anthony BraxtonJazz Institut Berlin
Sa., 31.10.20:00Kiez-SessionKulturfabrik Moabit

Alle genannten Termine sind als kostenlose Angebote angekündigt. Bei Workshops, besonderen Führungen und einzelnen Veranstaltungsformaten können allerdings Anmeldungen oder begrenzte Platzkontingente gelten. Für das Konzert im Jazz Institut Berlin am Freitag ist der Eintritt ebenfalls kostenlos.

Besonderes Highlight: Anthony Braxton mit Musikstudenten

Eine außergewöhnliche Zusammenarbeit entsteht im Jazz Institut Berlin. Anthony Braxton arbeitet mehrere Tage lang mit Studierenden an seiner Musik und entwickelt mit ihnen ein spezielles Konzertprogramm. Das daraus hervorgehende Creative Music Orchestra präsentiert sich am Freitag, 30. Oktober, um 20 Uhr im Georg-Neumann-Saal.

Gerade für junge Musiker ist diese Begegnung bemerkenswert. Sie erhalten unmittelbare Einblicke in die Arbeitsweise eines der einflussreichsten Komponisten des experimentellen Jazz. Besucher können das Ergebnis bei einem kostenlosen Konzert kennenlernen.

Musik und Film beim Community Saturday in Moabit

Am Samstag, 31. Oktober, veranstaltet die Kulturfabrik Moabit einen besonderen Community-Tag. Zum Programm gehören die Theaterproduktion „UNDINI Uncut“, eine Kiez-Session und eine Vorführung des Dokumentarfilms „Soundtrack to a Coup d’Etat“. Die Angebote verbinden Musik mit gesellschaftlichen und historischen Themen.

Ergänzend ist um 14 Uhr eine zweistündige Stadtführung unter dem Titel „Entangled Histories: A Walk Through Moabit“ vorgesehen. Sie beschäftigt sich mit kolonialen Verflechtungen und deren Auswirkungen bis in die Gegenwart. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

Jazzfest Community Week – Offizielles Programm


Kostenlose Konzerte, Artist Talks und Jam-Sessions beim Jazzfest 2026

Das Jazzfest Berlin ist nicht ausschließlich ein Festival für Besucher mit Konzerttickets. Auch während der eigentlichen Festivaltage gibt es mehrere kostenlose Angebote. Besonders interessant sind die Artist Talks im Haus der Berliner Festspiele, bei denen Musiker über ihre Arbeit und ihre Projekte sprechen.

Die Gespräche finden in der Bornemann Bar statt und bieten eine Gelegenheit, bekannte Künstler abseits der Bühne kennenzulernen. Am Donnerstag geht es unter anderem um Anthony Braxton, am Sonntag um Alexander von Schlippenbach, Aki Takase und George Lewis. Die Formate ermöglichen Einblicke in die Entwicklung der Musik und die Arbeit hinter den Konzerten.

Ein weiteres kostenloses Angebot sind die nächtlichen Jam-Sessions im Quasimodo. Sie beginnen am Freitag, 30. Oktober, und Samstag, 31. Oktober, jeweils um 23:45 Uhr. Musiker aus dem Festivalprogramm können dort in wechselnden Besetzungen gemeinsam improvisieren. Gerade diese spontanen Begegnungen gehören für viele Jazzfans zum besonderen Reiz eines Festivals.

Auch die Afterparty mit SACODE am Sonntag, 1. November, um 23:30 Uhr ist als kostenlose Veranstaltung angekündigt. Damit lässt sich das Jazzfest selbst am letzten Abend noch ohne zusätzliches Konzertticket erleben.


Tickets für das Jazzfest Berlin 2026: Vorverkauf, Preise und Buchung

Der Vorverkauf für das Jazzfest Berlin 2026 läuft seit September. Tickets werden für die einzelnen Konzerte und Veranstaltungspakete angeboten. Die Preise unterscheiden sich nach Spielstätte, Konzert, Platzkategorie und möglichen Ermäßigungen.

Für einen Abend auf der Großen Bühne des Hauses der Berliner Festspiele gelten andere Bedingungen als für ein Konzert im kleinen Jazzclub. Auch Veranstaltungen auf der Seitenbühne und Sonderformate können eigene Ticketkategorien besitzen. Wer mehrere Konzerte besuchen möchte, sollte außerdem die Paketangebote im offiziellen Ticketshop vergleichen.

Offizielle Ticketlinks

🎟️ Jazzfest Berlin 2026 – Tickets bei den Berliner Festspielen

Jazzfest Berlin 2026 – Vollständiger Konzertkalender

Jazzfest Berlin – Veranstaltungen und Tickets bei Eventim

Die verbindlichen Preise werden beim jeweiligen Konzert im Buchungsvorgang angezeigt. Bei der Auswahl sollten Besucher insbesondere auf unterschiedliche Veranstaltungszeiten, Platzkategorien und mögliche Zusatzkosten achten. Ein Ticket für einen Konzertabend im Festspielhaus gilt nicht automatisch für zeitgleich stattfindende Clubkonzerte.

Ermäßigungen und Tickets für Begleitpersonen

Für berechtigte Besuchergruppen werden ermäßigte Karten angeboten. Die genauen Voraussetzungen hängen von den Bedingungen der Berliner Festspiele und den jeweiligen Veranstaltungen ab. Entsprechende Nachweise sollten beim Einlass bereitgehalten werden.

Anerkannte Begleitpersonen von Menschen mit einer Schwerbehinderung und Merkzeichen B erhalten nach den veröffentlichten Regelungen freien Eintritt. Diese Karten sind über den Ticketservice beziehungsweise an der Kasse erhältlich. Für konkrete Fragen zum barrierefreien Ticketkauf steht das Team der Berliner Festspiele zur Verfügung.

Ticketservice: 030 263 97 100
E-Mail: ticketinfo@berlinerfestspiele.de


Vier große Spielstätten: Wo das Jazzfest Berlin 2026 stattfindet

Das Jazzfest bespielt bewusst unterschiedliche Räume. Das Haupthaus der Berliner Festspiele bietet Platz für große Ensembles und mehrteilige Konzertabende. Die beiden Jazzclubs A-Trane und Quasimodo stehen dagegen für eine unmittelbarere Atmosphäre und ein Programm, das teilweise bis spät in die Nacht reicht.

Besonders ungewöhnlich ist die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche als Konzertort. Ihre Architektur und Akustik geben dem Festival eine weitere Dimension. Ergänzend gibt es Filmvorführungen im Delphi LUX und kostenlose Veranstaltungen an verschiedenen Standorten der Community Week.

Haus der Berliner Festspiele

Adresse: Schaperstraße 24, 10719 Berlin

Das Haus der Berliner Festspiele ist der zentrale Veranstaltungsort. Hier finden die großen Eröffnungs- und Abschlussprogramme, Premieren sowie Künstlergespräche statt. Die Große Bühne und die Seitenbühne werden für unterschiedliche Konzertformate genutzt.

A-Trane

Adresse: Bleibtreustraße 1, 10623 Berlin

Der kleine Jazzclub in Charlottenburg gehört seit Jahrzehnten zu den bekannten Adressen der Berliner Jazzszene. Hier sitzen Besucher besonders nah an der Bühne und erleben die Musiker in einer konzentrierten Clubatmosphäre. Aufgrund der begrenzten Platzkapazität sind frühzeitige Ticketbuchungen sinnvoll.

Quasimodo

Adresse: Kantstraße 12A, 10623 Berlin

Das Quasimodo liegt unmittelbar beim Delphi Filmpalast in der City West. Der Club ist bekannt für seine lange Jazzgeschichte und die Nähe zwischen Publikum und Bühne. Während des Festivals finden hier mehrere Spätkonzerte, Jam-Sessions und die abschließende Afterparty statt.

Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche

Adresse: Breitscheidplatz, 10789 Berlin

Die Gedächtniskirche ist am Sonntag Schauplatz des Konzerts von Matthias Muche BONECRUSHER. Ihr außergewöhnlicher Innenraum bietet einen starken Kontrast zu den anderen Festivalorten. Besonders die Kombination aus zwölf Posaunen und Kirchenakustik macht diesen Termin interessant.


Einlass, Altersgrenzen und Barrierefreiheit

Der Einlass richtet sich nach der jeweiligen Veranstaltung und der Spielstätte. Für die Konzerte im Haus der Berliner Festspiele empfiehlt sich eine rechtzeitige Ankunft, insbesondere wenn mehrere Programmpunkte innerhalb eines Konzertabends aufeinanderfolgen. Für Clubveranstaltungen sollten Besucher die jeweiligen Einlassinformationen auf ihrem Ticket beachten.

Eine allgemeine Altersgrenze für das gesamte Jazzfest ist nicht ausgewiesen. Bei nächtlichen Clubveranstaltungen, insbesondere im Quasimodo, können allerdings besondere Jugendschutz- und Hausregeln gelten. Familien und jüngere Besucher sollten deshalb die Bedingungen des jeweiligen Programmpunkts prüfen.

Das Haus der Berliner Festspiele verfügt über stufenlose Zugänge zum Foyer und zum Zuschauerraum im Erdgeschoss. Weitere Bereiche sind über einen Aufzug erreichbar. Eine barrierefreie Toilette befindet sich im Erdgeschoss, und für Besucher im Rollstuhl sind entsprechende Plätze vorgesehen.

Die Bedingungen in den kleineren Clubs unterscheiden sich. Vor allem im Quasimodo kann der Zugang zu den tiefer gelegenen Veranstaltungsräumen eingeschränkt sein. Wer besondere Unterstützung benötigt, sollte die Barrierefreiheit für den gewünschten Spielort vorab mit dem Ticketservice klären.

Kontakt für Barrierefreiheit: inklusion@berlinerfestspiele.de


Anfahrt zum Jazzfest Berlin 2026: ÖPNV, Auto und Fahrrad

Die zentralen Spielstätten liegen überwiegend in der Berliner City West. Dadurch lassen sich an einem Abend grundsätzlich auch mehrere Veranstaltungsorte kombinieren, sofern die jeweiligen Konzertzeiten das zulassen. Wer zwischen Festspielhaus, A-Trane und Quasimodo wechseln möchte, sollte trotzdem ausreichend Zeit für die Wege und den Einlass einplanen.

🚆 ÖPNV: Mit U-Bahn und S-Bahn zum Jazzfest

Das Haus der Berliner Festspiele erreicht ihr besonders gut über den U-Bahnhof Spichernstraße mit den Linien U3 und U9. Von dort führt ein kurzer Fußweg zur Schaperstraße 24. Auch die Buslinien 204 und 249 bedienen das Umfeld.

Für das A-Trane ist der S-Bahnhof Savignyplatz eine gute Wahl. Das Quasimodo und die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche sind vom Bahnhof Zoologischer Garten beziehungsweise den U-Bahnhöfen Kurfürstendamm und Zoologischer Garten erreichbar. Für die Rückfahrt nach den Spätkonzerten sollten die aktuellen Nachtverbindungen geprüft werden.

🚗 Auto: Parken rund um die City West

Die Spielstätten befinden sich in innerstädtischen Lagen, in denen Parkplätze knapp sein können. Rund um die Schaperstraße, den Kurfürstendamm und die Kantstraße gibt es öffentliche Straßenparkplätze sowie Parkhäuser. Je nach Standort können Parkgebühren und zeitliche Einschränkungen gelten.

Wer mehrere Konzerte an unterschiedlichen Orten besuchen möchte, ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln meist flexibler. Das gilt besonders für die nächtlichen Veranstaltungen im Quasimodo und die Konzerte im A-Trane. Eine Anreise mit dem Auto sollte mit genügend zusätzlicher Zeit für die Parkplatzsuche geplant werden.

🚲 Fahrrad: Kurze Wege zwischen den Spielstätten

Innerhalb der City West liegen mehrere Veranstaltungsorte nah genug beieinander, um sie mit dem Fahrrad zu verbinden. Vor allem zwischen dem Festspielhaus, dem A-Trane und dem Quasimodo lassen sich die Strecken ohne größere Umwege zurücklegen. Das ist besonders praktisch, wenn zwei Konzertbesuche zeitlich aufeinander abgestimmt werden können.

Ende Oktober wird es bereits früh dunkel. Eine gute Fahrradbeleuchtung, wetterfeste Kleidung und ein solides Schloss sind deshalb wichtig. Für die genauen Abstellmöglichkeiten gelten die örtlichen Bedingungen der jeweiligen Spielstätte.


💡 Dennis’ Tipp: Welche Jazzfest-Veranstaltungen sich besonders lohnen

Wer das Jazzfest Berlin zum ersten Mal besucht, sollte sich einen der großen Konzertabende im Haus der Berliner Festspiele aussuchen. Dort treten an einem Abend häufig mehrere international bekannte Projekte hintereinander auf. Besonders spannend finde ich den Donnerstag mit Anthony Braxton und den Sonntag mit dem Jubiläum des Globe Unity Orchestra, weil beide Programme eng mit der Geschichte des Festivals verbunden sind.

Für Besucher, die experimentelle Musik lieber in einem kleineren Rahmen erleben möchten, sind A-Trane und Quasimodo interessant. Hier entsteht häufig eine andere Nähe zu den Musikern als auf der großen Festivalbühne. Besonders die späten Konzerte und die kostenlosen Jam-Sessions versprechen spontane Begegnungen und musikalische Überraschungen.

Mein zusätzlicher Tipp ist die kostenlose Community Week. Wer Jazz bisher nur selten live erlebt hat oder spontan neue Musik entdecken möchte, findet dort einen unkomplizierten Einstieg. Das Konzert des JIB Creative Music Orchestra mit Anthony Braxton am Freitag, 30. Oktober, ist dabei eine besondere Gelegenheit, einen international bedeutenden Künstler im Umfeld junger Berliner Musiker zu erleben.

Wer sich darüber hinaus für die Berliner Clubszene interessiert, findet weitere Hintergründe in unserem Artikel zur Jazzwoche Berlin 2026 mit Clubprogramm und kostenlosen Veranstaltungen.


📌 Faktenbox: Jazzfest Berlin 2026

Festival: Jazzfest Berlin 2026
Ausgabe: 63. Jazzfest Berlin
Motto: Dream Baby Dream
Festivalzeitraum: Donnerstag, 29. Oktober, bis Sonntag, 1. November 2026
Jazzfest Community Week: 26.–31. Oktober 2026
Künstler: Mehr als 135 Musiker aus über 25 Ländern
Konzertprogramm: 24 Acts
Premieren: Vier Uraufführungen, zwei Europa- und fünf Deutschlandpremieren
Hauptspielstätte: Haus der Berliner Festspiele
Adresse Hauptspielstätte: Schaperstraße 24, 10719 Berlin
Weitere Spielstätten: A-Trane, Quasimodo, Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Filmprogramm: Unter anderem im Delphi LUX
Künstlerische Leitung: Nadin Deventer
Eröffnung: 29. Oktober, 18 Uhr
Eröffnungsprogramm: EROSÃO Percussion Trio, Dream Baby Dream, Anthony Braxton Septet, Alexander Hawkins
Festivalfinale: 1. November, Globe Unity Orchestra mit Alexander von Schlippenbach
Weitere Künstler: Camila Nebbia, Amir ElSaffar, Immanuel Wilkins, Christian Lillinger, Tomeka Reid, Wendy Eisenberg, Otomo Yoshihide
Kostenlose Angebote: Community Week, ausgewählte Konzerte, Artist Talks, Jam-Sessions
Jam-Sessions: 30. und 31. Oktober, jeweils 23:45 Uhr im Quasimodo
Ticketpreise: Je nach Konzert, Spielstätte und Kategorie unterschiedlich
Vorverkauf: Seit September 2026
Tickets: Berliner Festspiele
Eventim: Jazzfest Berlin – Ticketübersicht
ÖPNV Hauptspielstätte: U Spichernstraße
Barrierefreiheit: Im Haus der Berliner Festspiele stufenloser Zugang vorhanden
Ticketservice: 030 263 97 100
Veranstalter: Berliner Festspiele
Website: Jazzfest Berlin


❓ FAQ zum Jazzfest Berlin 2026

Wann findet das Jazzfest Berlin 2026 statt?

Das Jazzfest Berlin findet vom Donnerstag, 29. Oktober, bis Sonntag, 1. November 2026, statt. Die kostenlose Community Week beginnt bereits am 26. Oktober und läuft bis zum 31. Oktober.

Wo findet das Jazzfest Berlin statt?

Die wichtigsten Spielstätten sind das Haus der Berliner Festspiele, das A-Trane, das Quasimodo und die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Ergänzende Angebote finden unter anderem im Jazz Institut Berlin, im Delphi LUX und an verschiedenen Orten in Moabit statt.

Welche Künstler treten beim Jazzfest Berlin 2026 auf?

Zum Programm gehören unter anderem Anthony Braxton, Alexander von Schlippenbach mit dem Globe Unity Orchestra, Camila Nebbia, Immanuel Wilkins, Christian Lillinger, Tomeka Reid, Wendy Eisenberg, Otomo Yoshihide und ganavya. Insgesamt sind 24 Acts mit mehr als 135 Musikern aus über 25 Ländern angekündigt.

Was kostet der Eintritt zum Jazzfest Berlin 2026?

Die Eintrittspreise unterscheiden sich je nach Veranstaltung und Ticketkategorie. Für die regulären Konzerte sind einzelne Tickets erhältlich. Kostenlose Angebote gibt es vor allem bei der Community Week, den Artist Talks und den Jam-Sessions.

Gibt es kostenlose Konzerte beim Jazzfest Berlin?

Ja. Während der Community Week finden mehrere kostenlose Lunch- und Kiezkonzerte statt. Auch das Konzert des JIB Creative Music Orchestra by Anthony Braxton am 30. Oktober um 20 Uhr ist kostenlos angekündigt.

Wann tritt Anthony Braxton auf?

Anthony Braxton präsentiert am Donnerstag, 29. Oktober, im Rahmen des um 18 Uhr beginnenden Eröffnungskonzerts sein neues Septett. Am Freitag, 30. Oktober, um 20 Uhr ist außerdem das JIB Creative Music Orchestra im Jazz Institut Berlin zu erleben, das unter seiner künstlerischen Anleitung entstanden ist.

Wann spielt das Globe Unity Orchestra?

Das Globe Unity Orchestra tritt am Sonntag, 1. November, im großen Abschlussprogramm des Hauses der Berliner Festspiele auf. Der mehrteilige Konzertabend beginnt um 18:30 Uhr.

Wann finden die Jam-Sessions statt?

Kostenlose Jam-Sessions sind für Freitag, 30. Oktober, und Samstag, 31. Oktober, jeweils um 23:45 Uhr im Quasimodo angekündigt. Dort treffen Musiker aus dem Festivalprogramm in wechselnden Besetzungen aufeinander.

Was ist die Jazzfest Community Week?

Die Community Week ist das kostenlose Mitmach- und Begegnungsprogramm des Jazzfests. Vom 26. bis 31. Oktober gibt es Konzerte, Workshops, offene Sessions und weitere Veranstaltungen, vor allem in Moabit und am Jazz Institut Berlin.

Gibt es ein Programm für Kinder und Familien?

Ja. Zur Community Week gehören auch die Jazzfest ImproLabs for Kids sowie generationenübergreifende Angebote. Bei Workshops können Anmeldungen oder begrenzte Teilnehmerzahlen gelten. Die regulären Nachtkonzerte sind dagegen eher für erwachsene Besucher geeignet.

Kann man mehrere Jazzfest-Konzerte an einem Abend besuchen?

Grundsätzlich ja, sofern sich die Anfangszeiten nicht überschneiden. Besonders die Clubs und das Haus der Berliner Festspiele liegen relativ nah beieinander. Da manche Hauptkonzerte mehrere Acts umfassen, ist jedoch nicht jede Kombination zeitlich möglich.

Ist das Jazzfest Berlin barrierefrei?

Das Haus der Berliner Festspiele ist in wesentlichen Bereichen stufenlos zugänglich. Für die anderen Spielstätten gelten unterschiedliche Bedingungen. Besucher mit besonderen Anforderungen sollten sich vorab beim Ticketservice informieren.

Wie kommt man am besten zum Jazzfest Berlin?

Für das Haus der Berliner Festspiele eignet sich der U-Bahnhof Spichernstraße. Das A-Trane liegt in der Nähe des S-Bahnhofs Savignyplatz. Das Quasimodo und die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche sind besonders gut über den Bahnhof Zoologischer Garten zu erreichen.

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Konzerthallen sind sein Wohnzimmer, Premieren sein Revier. Dennis lebt für den Moment, in dem das Licht ausgeht und die Show beginnt. Seit Jahren jagt er für euch nach den spannendsten Events und Attraktionen der Stadt. Seine Mission: Nicht nur über Termine zu berichten, sondern die Emotionen hinter den Kulissen einzufangen und die Geschichten aufzuschreiben, die Berlin so einzigartig machen.

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